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Bad Oldesloe

Künstliche Intelligenz: Ist ein Gehirn nachbaubar ?

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Symbolfoto: EFKS/Shutterstock

Bad Oldesloe – “Können wir unser Gehrin nachbauen?“ Eine selten blöde Frage, könnte man meinen, natürlich können wir es nicht! Aber in Zeiten von zunehmender Digitalisierung, Industrie 4.0 und Künstlicher Intelligenz ist diese Frage gar nicht mehr so abwegig. Tatsächlich wird weltweit an Quantencomputern geforscht, die verglichen mit den konventionellen, heute verwendeten Computern in ihrer phänomenalen Rechenleistung tatsächlich einen Quantensprung bedeuten würden.

Professor Hermann Kohlstedt, Lehrstuhlinhaber am Institut für Nanoelektronik an der Universität Kiel,  befasst sich u.a. auch mit solchen  quantenmechanischen Bauelementen für die Anwendungen in der Informationstechnik.

In unserem Gehirn verarbeiten 100 Milliarden Nervenzellen hochkomplexe Informationen. Dabei verbraucht unser biologisches Nerven-Netzwerk gerade einmal 20 Watt. Moderne Supercomputer (mit bis zu 20 Millionen Watt!) sind heute nicht in der Lage, das Gehirn und seine Fähigkeiten auch nur annähernd zu simulieren.

Das liegt an der besonderen Architektur der biologischen Informationsverarbeitung und -speicherung. In wie weit können wir diese neurobiologischen Prinzipien in elektronischen Schaltkreisen überhaupt umsetzen? Ist es möglich kognitive Fähigkeiten oder sogar Bewusstsein technisch zu realisieren?

Anhand von einfachen Experimenten und anschaulichen Beispielen wird Kohlstedt die neuesten Ansätze und Strategien der Forschung im Bürgerhaus (Mühlenstraße 22, Bad Oldesloe) am 18. Mai ab 20 Uhr vorstellen, aber auch mögliche Grenzen diskutieren. Der Eintritt ist barrierefrei möglich, kostet aber 5 Euro.

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Bad Oldesloe

Abschluss in der Tasche: Experten beraten online Fragen im Abi-Chat

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Bad Oldesloe – Wer das Abi in der Tasche hat, kann es oft kaum erwarten, an der Hochschule durchzustarten. Zuvor muss allerdings die Hürde der Studienbewerbung genommen werden.

Foto: Agentur für Arbeit (Symbolbild)

Was angehende Studierende hierbei beachten müssen, klärt der nächste abi – Chat am 10. Juni. Von 16 bis 17.30 Uhr beantworten die teilnehmenden Expertinnen und Experten alle Fragen rund ums Thema „Studienbewerbung“.

Auf den ersten Blick kann das Thema Studienbewerbung durchaus verwirren. Das liegt in erster Linie an den verschiedenen Zulassungsverfahren. Einige Studiengänge sind zulassungsfrei und ermöglichen eine unkomplizierte Einschreibung. Andere unterliegen örtlichen Zulassungsbeschränkungen, hier wird die Mehrzahl der Studienplätze nach den Kriterien der jeweiligen Hochschule vergeben. Entscheidend kann eine gute Abiturnote sein, aber auch Noten in einzelnen Fächern, Wartesemester und Härtefallregelungen können den Ausschlag in puncto Zu- oder Absage geben.

Zulassung für Medizin und Co.

Einige örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge – und auch einige zulassungsfreie – werden zudem über das sogenannte Dialogorientierte Serviceverfahren vergeben. Wer sich für ein entsprechendes Angebot entscheidet, muss sich über die Website www.hochschulstart.de bewerben. Auch für die Studiengänge Humanmedizin, Pharmazie, Zahnmedizin und Tiermedizin ist das Portal zuständig. In diesen Fächern werden die bundesweit zulassungsbeschränkten Studienplätze von der Stiftung für Hochschulzulassung vergeben.

Wie genau die einzelnen Verfahren funktionieren und worauf es dabei jeweils ankommt, erfahren die Teilnehmer beim nächsten abi – Chat am 10. Juni. Von 16 bis 17.30 Uhr beantworten die Expertinnen und Experten Fragen wie: Wie bewerbe ich mich um einen Studienplatz? Welche Unterlagen benötige ich? Welche Fristen gelten aktuell aufgrund der Corona-Krise? Und welche Änderungen gibt es bei der Zulassung für Medizin? Mit von der Partie sind, neben Vertretern von hochschulstart.de und der Hochschulrektorenkonferenz auch die Redakteurinnen und Redakteure von abi>>.

Kostenloses Chatprotokoll zum Download

Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter www.chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi – Redaktion richten (abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi – Portal veröffentlicht wird.

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Bad Oldesloe

Kreis Stormarn meldet neuen Covid-19-Fall

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Bad Oldesloe – Nachdem drei Tage lang keine neuen Fälle gemeldet wurden, gibt es laut der Kreisverwaltung jetzt eine Neuinfektion.

Damit ist die Zahl der bekannten Covid-19-Infizierten im Kreis Stormarn auf 418 gestiegen. Vier in Stormarn wohnende infizierte Personen befinden sich weiterhin in stationärer Behandlung, 26 in häuslicher Quarantäne.

356 Personen konnten zwischenzeitlich als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. 32 Infizierte sind gestorben.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Zeitkapsel: Propheten gesucht – was denken wir in 10 Jahren über den Blick in die Zukunft?

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Foto: Sachbereich Kultur/hfr

Bad Oldesloe – Wie werden wir wohl in 10 Jahren über das denken, was wir aktuell über die Zeit nach der Coronakrise sagen ?

Das KuB und der WIR-Verein rufen dazu auf, Gedanken darüber zu Papier zu bringen, wie die Corona-Krise das Zusammenleben und die Gesellschaft verändern wird.

Die Schriftstücke werden gesammelt und ungelesen vergraben. Erst im Jahr 2030 wird die Zeitkapsel mit den Texten gehoben und die Zukunftsvisionen werden veröffentlicht.

Wir leben in einer Zeit, die uns allen in Erinnerung bleiben wird. Eine Zeit, die uns veranlasst einiges anders zu sehen und die ihre Spuren hinterlassen wird in der Gesellschaft.

Welche Spuren das sein werden, können wir heute noch nicht sicher wissen. Wird die Gesellschaft nach Corona sozialer und kommunikativer? Oder gewöhnen wir uns den menschlichen Kontakt ab und verschwinden in der digitalen Welt? Wie ändert sich die Arbeit und wie das Einkaufsverhalten? Wird alles schlechter oder einiges besser?

Das KuB und der WIR-Verein sammeln Gedanken dazu, was sich durch die Corona-Krise ändern wird. Im privaten Bereich, im Beruf und im gesellschaftlichen Leben.

Mit der Sonderausgabe des Veranstaltungsweckdienst des WIR-Vereins, dem „Corona Weckdienst“ werden über Pfingsten 7000 Postkarten in die Briefkästen in Bad Oldesloe verteilt.

Auf diesen Postkarten können die Ideen notiert werden, aber auch jedes andere Stück Papier kann mit den eigenen Gedanken versehen und eingereicht werden.  

Im KuB werden alle Schriftstücke gesammelt und ungelesen in einer Zeitkapsel für die kommenden zehn Jahre vergraben

Erst am 02.09.2030 wird die Zeitkapsel wieder gehoben und die Zukunftsvisionen öffentlich vorgelesen – mit Nennung des Autors oder ohne. Ganz so, wie es gewünscht wurde.  

Für die Teilnahme soll man die Postkarte oder die eigenen Schriftstücke in den Briefkasten im KuB oder die Zettelbox bei Feinkost Peters oder man gibt diese in der Stadtbücherei ab.

Die Texte können auch postalisch verschickt oder per Mail gesendet werden und das Kulturbüro druckt sie aus.

Adresse: Stadt Bad Oldesloe, Sachbereich Kultur, Markt 1, 23843 Bad Oldesloe

Mail: inken.kautter@badoldesloe.de

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