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Ahrensburg

Albig-Rückzug: Tobias von Pein rückt in den Landtag nach

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Tobias von Pein (links) zieht nach dem Rückzug von Ministerpräsident Torsten Albig in den Landtag ein. Foto: Sven Schäfer(l.)/Finn Fischer

Ahrensburg/Kiel – Knapp zwei Wochen nach der Landtagswahl vom 7.Mai hat der bisherige Ministerpräsident Torsten Albig seinen Rückzug aus der Landespolitik verkündet. Der durch diesen Schritt frei gewordene Platz im Landtag wird durch den Stormarner SPD-Politiker Tobias von Pein eingenommen.

Dieser stand auf der Landesliste seiner Partei auf dem 15. Platz und verpasste am Wahlabend zunächst knapp den Einzug ins Landesparlament. Er wird jetzt für Torsten Albig nachrücken.

Tobias von Pein: „Ich danke Torsten Albig für seine Arbeit in den letzten fünf Jahren. Er stand für eine humanitäre und sozial-ökologische Politik und hat viele Projekte und Ideen für Schleswig-Holstein umsetzen können. Diese werden bleiben.“

Wie die Regierungsbildung weiter vonstatten gehen wird, ist noch nicht abzusehen. Von Pein positioniert sich als Befürworter einer Ampelkoalition mit SPD, Grünen und FDP. „Ich sehe hier die meisten inhaltlichen Schnittmengen“. so von Pein. Doch auch eine so genannte „Jamaika-Koalition“ aus CDU, Grünen und FDP hält er für realistisch. „Sollte es dazu kommen, werden wir eine starke soziale Opposition sein die der neuen Regierung auf die Finger schauen wird.“

„Politik darf nicht abgehoben sein“

Von Pein freut sich auf die weitere Arbeit im Landtag und will Stormarn gut vertreten: 

„Ich möchte weiter daran arbeiten, die Interessen der Menschen hier vor Ort wahrzunehmen und in Kiel einzubringen. Politik darf nicht abgehoben sein, sondern muss ihr Ohr immer am Bürger oder der Bürgerin haben.“

Dazu möchte er auch in Zukunft mit seinem Büro in Ahrensburg und offenen Angeboten für interessierte Bürger aktiv sein.

Sein Mandat wird Tobias von Pein bei der kostituierenden Sitzung am 6. Juni annehmen. Der neue Ministerpräsident soll dann zwei Wochen später gewählt werden, sofern bis dahin feststeht welche Koalition Schleswig-Holstein regieren wird.

Szene

Von Blues bis Pop: 12. Ahrensburger Musiknacht

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Stefan Gwildis (li.) und Felizitas Schleifenbaum (2.v.li.) gemeinsam mit Sponsoren und Gewinnern des Musiknachtgewinnspiels, die Eintrittskarten oder ein CD Paket gewonnen haben. Foto: SL

Ahrensburg  – Mit einem Auftritt des Hamburger Soulsängers Stefan Gwildis als Auftakt um 17.30 Uhr wird die 12. Ahrensburger Musiknacht am Sonnabend, 26. Mail, an unterschiedlichstenm ungewöhnlichen Auftrittsorten in der Schlossstadt über die Bühne gehen.

Erneut hat Felizitas Schleifenbaum auch für die nun schon zwölfte Ausgabe des Erfolgsprojekts ein qualitativ gutes Programm quer durch unterschiedlichste Livemusikrichtungen auf die Beine gestellt. Wichtig ist ihr dabei nach eigener Aussage, dass die Musiker Eingeständigkeit mitbringen. Es solle kein Treffen von Cover- und Tributebands werden, sondern lebe davon, dass die unterschiedlichsten Bands ihre eigenen Songs und Interpretationen auf die Bühnen in der ganzen Stadt bringen.

Ein wenig ist es auch immer wieder eine Art Klassentreffen zahlreicher Livemusiker, die sich gut kennen. Auch Gwildis staunte, als er durch das Programm blätterte und viele bekannte Namen und Musikerkollegen entdeckte. „Abi Wallenstein kenne ich schon aus meinen Tagen als Straßenmusiker in Hamburg“, erzählte er. Gwildis selbst lebte übrigens Mal in Ahrensburg in einer WG. Das war allerdings bereits in den 1970er Jahren und offenbar eine wilde Zeit. Weil eine Mitbewohnerin Politik studierte und sich im Rahmen ihrer Studien für die RAF interessierte, habe ständig ein Polizist vor der Tür gestanden. „Abschließen mussten wir nicht. Wir fühlten uns sicher“, lacht Gwildis.

Auf den Gig im Holzland Wulf zum Auftakt der Musiknacht freue er sich schon besonders. „Solche Formate wie die Musiknacht sind die Zukunft der Livekonzerte, denke ich. Anonyme Sporthallen sind atmosphärisch nicht schön. Mit den Söhnen Hamburgs haben wir sowas ja nun auch gespielt. Ganz ehrlich: Meins ist das nicht, wenn da tausende Menschen in so einer Halle stehen und du siehst den einzelnen Zuhörer gar nicht richtig und der starrt auch noch am besten auf die Videoleinwand. Dann wird es absurd“, so Gwildis. „Als Musiker wollen wir doch so nah wie möglich an unsere Hörer. Für die machst du das ja“, berichtet er. 

Außer dem Soulsänger aus der Hansestadt und Abi Wallenstein sind dieses Mal unter anderem außerdem dabei: Songwriterin Bet Williams, das Bluesduo Black Patti, die Jazz Funk Soul Gruppe „Blue&Green“, Latin und Wing mit Bolivia, Roots-Rockerin Elizabeth Lee, die Blues- und Boogie-Woogie-Experten Georg Schroeter und Marc Breitfelder, Songwriter Jaimi Faulkner, die Rocklegenden von Lake, die 70er Jahre Blues-Rocker „Organ Explosion“, Steve Baker&Band und natürlich “ The Stimulators“ die immer den Auftakt für den abschließenden Jam im „Park Hotel“gestalten.

Tickets gibt es an jeder der Konzertlocations an der Abendkasse für 35 Euro solange der Vorrat noch reicht. Im vergangenen Jahr wurde im Verlauf des Abends „ausverkauft“ vermeldet.

„Ich danke allen Besuchern und Sponsoren, die mir seit Jahren die Treue halten. Anders wäre das alles nicht möglich. Natürlich bedanken ich mich auch jetzt schon bei all den tollen Musikern und freue mich sehr“, so Schleifenbaum.

Homepage der Musiknacht Ahrensburg

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Ahrensburg

Ahrensburg: Mieter (57) soll eigene Matraze angezündet haben

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Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Ein 57-Jähriger Mann soll seine eigene Matraze angezündet und so fast ein Gebäudebrand verursacht haben. Die Polizei ermittelt wegen des Versuchs der schweren Brandstiftung.

Das Feuer ereignete sich am Donnerstag, 24. Mai, gegen 30.30 Uhr in einem vermieteten Anbau eines Hauses in der Straße Reeshoop. Der Vermieter hatte den Brand bemerkt und Feuerwehr und Polizei informiert.

In dem Anbau befinden sich zwei Zimmer mit einem gemeinsamen Bad zur Vermietung. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr, hatte der Hauseigentümer die Matratze nach draußen auf den Rasen verbracht und das Feuer bereits gelöscht. Nur deshalb konnte verhindert werden, dass sich das Feuer ausbreiten konnte und es entstand durch das umsichtige Handeln auch kein weiterer Gebäudeschaden. Die Zimmer sind weiterhin bewohnbar und es wurde niemand verletzt.

Der entstandene Sachschaden wird nach erstem Anschein auf ca. 100 Euro geschätzt.

Nach jetzigem Ermittlungsstand hat der 57-jährige Bewohner des Zimmers die Matratze vermutlich selbst in Brand gesetzt.

Die Kriminalpolizei in Ahrensburg hat die Ermittlungen wegen Versuch der schweren Brandstiftung aufgenommen.

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Ahrensburg

Zwei Verletzte nach Messerstecherei am Ahrensburger Bahnhof

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Ahrensburg – Zwei Männer sind am Ahrensburger Bahnhof niedergestochen worden, einer von ihnen schwebt offenbar in Lebensgefahr. Die Hintergründe sind noch unklar.

Am Donnerstagmorgen meldete ein Zeuge gegen 2.40 Uhr eine verletzte Person am Bahnhof in Ahrensburg. Vor Ort trafen die Beamten am Bahnsteig auf zwei junge Männer (21, 23 Jahre). Die beiden Ahrensburger wiesen Schnittverletzungen auf. Während der 23-jährige Ahrensburger noch stand, lag der 21-jährige verletzt am Boden.

Nach ersten Angaben sei dem jüngeren laut Polizei mit einem Messer in den Rücken gestochen worden.

Der eigentliche Tathergang und auch der Tatort sind zurzeit noch völlig unklar.

Erste Ermittlungen ergaben, dass sich beide Männer vermutlich in der Stormarnstraße, der Hamburger Straße, im Rondeel und in der Große Straße aufgehalten haben könnten.

Kritischer Gesundheitszustand

Beide Männer wurden umgehend in Krankenhäuser eingeliefert. Der 21-jährige musste notoperiert werden. Nach derzeitigen Informationen ist der Gesundheitszustand kritisch.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Kriminalpolizeistelle Ahrensburg haben die Ermittlungen wegen Verdacht der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Der Tathergang und die Hintergründe der Tat sind zurzeit noch unklar.

Zeugenhinweise an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0.

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