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Lübeck

Kein Verkehrsunfall: Schüler (17) stürzte vermutlich in den Tod

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Stormarner Polizei im Einsatz. Symbolfoto: Stormarnlive

Lübeck – Am heutigen Freitag (12.05.), kurz nach Mitternacht, fand eine Streifenwagenbesatzung des 3. Polizeireviers einen leblosen Körper eines 17-jährigen Schlutupers neben der Fahrbahn im Palinger Weg in Lübeck-Schlutup. Dieser wies schwere Verletzungen auf. Nach sofortiger und durch Rettungskräfte fortgeführter Reanimation wurde durch den Notarzt der Tod festgestellt. Die Staatsanwaltschaft Lübeck forderte einen Sachverständigen an. Der Leichnam des jungen Mannes wurde in die Gerichtsmedizin gebracht.

Die im Rahmen der Obduktion des Leichnams festgestellten Verletzungen haben den Verdacht, dass der junge Mann durch einen Unfall im Straßenverkehr getötet worden sein könnte, nicht erhärtet. Verletzungen, die typischerweise durch ein Anfahren mit einem Fahrzeug entstehen, wurden nicht gefunden. Das Verletzungsbild lässt sich nach Einschätzung der rechtsmedizinischen Sachverständigen vielmehr mit einem Sturz aus großer Höhe vereinbaren.

Auch weitere zwischenzeitlich erlangte weitere Ermittlungsergebnisse sprechen gegen einen Verkehrsunfall.

Anhaltspunkte dafür, dass der Verstorbene Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein könnte, sind nicht vorhanden.

Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Geschehens, das zum Tod des Schülers geführt hat, dauern an.

Polizei und Feuerwehr

A20: Mann erliegt seinen schweren Brandverletzungen

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Rettungshubschrauber im Einsatz
Archivfoto: SL

Lübeck – Bereits am 12. Juni  kam es im Verlauf der BAB 20, kurz vor dem Autobahnkreuz Lübeck zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Sattelzug in eine Baustellabsicherung gefahren war. Mehrere Fahrzeuge brannten vollständig aus.

Neben dem Fahrer des Sattelzuges wurde auch ein 55-jähriger Mann aus Rheine (Fahrer des Lkw mit den Gasflaschen) schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert.

Der 55-jährige Mann ist gestern Mittag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen.

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Lübeck

Bodycam: Lübecker Polizisten tragen jetzt Kameras

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Ein Polizist mit einer „Bodycam“. Foto: Polizei

Lübeck – Die Landespolizei Schleswig-Holstein testet in Lübeck für ein Jahr den Einsatz von Körperkameras („Bodycams“) im Rahmen eines Pilotprojektes. Es soll geprüft werden, ob damit die anhaltend hohe Gewaltbereitschaft gegen Polizisten abnimmt.

„Es soll auch geprüft werden, inwieweit die mobile Videoüberwachung als Mittel der visuellen Beweissicherung geeignet ist“, sagt Polizeisprecher Stefan Muhtz.

Das soll mit „Bodycams“ erreicht werden:

Bürger vor Repressalien durch Polizisten schützen und diese wiederum vor ungerechtfertigter Strafverfolgung. Außerdem erhofft sich die Polizeiführung durch die Technik, die Aufklärung von Straftaten deutlich erleichtern zu können.

Das zweite Polizeirevier Lübeck ist eine von drei Dienststellen der Landespolizei, bei denen die Bodycams im Streifendienst zum Einsatz kommen werden. „Unter anderem bei Kontrollsituationen, bei denen mit einer Gefährdung der Polizeikräfte oder unbeteiligter Dritter zu rechnen ist, wird die Kamera eingesetzt“, so Stefan Muhtz.

Polizeidirektor hofft auf Abschreckung

„Ich erhoffe mir davon Abschreckungseffekte sowie verbesserte Möglichkeiten zur Strafverfolgung bei Gewalttaten gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte.“

Der leitende Polizeidirektor Norbert Trabs sieht den Einsatz der Bodycams positiv und als Sicherheitsgewinn für Polizisten: „Ich erhoffe mir davon Abschreckungseffekte sowie verbesserte Möglichkeiten zur Strafverfolgung bei Gewalttaten gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte.“

Gewalt gegen Polizisten auf hohem Niveau

Laut dem Polizeidirektor ist die Zahl der Übergriffe auf Polizisten in Lübeck seit Jahren konstant auf einem hohen Niveau.

Alleine 2017 wurden 103 Kolleginnen und Kollegen bei der Ausübung ihres Dienstes verletzt. „Die Verhinderung dieser Taten ist eines meiner vordringlichen Ziele. In diesem Zusammenhang möchte ich wissen, welche weiteren Möglichkeiten es gibt, diese Situation zu verbessern“, sagt Norbert Trabs.

Daher wurde eine wissenschaftliche Untersuchung initiiert, die sich mit den Ursachen der Gewalt gegen Polizeibeamte in Lübeck befasst. Mit den Ergebnissen rechnet Trabs im Frühjahr 2019.

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Kreis Ostholstein

Amerikaner (43) verirrt sich mit Liegefahrrad auf die Autobahn

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Die Autobahnpolizei eskortierte den Radfahrer bis zur nächsten Ausfahrt und damit in Sicherheit. Foto: Polizei

Neustadt – Die Polizei musste einen Radfahrer am Sonnabend auf der A1 zur nächsten Ausfahrt eskortieren. Der Mann (43) aus Florida hatte sich mit seinem Liegefahrrad auf die Autobahn verirrt.

Am Samstagvormittag hatten Verkehrsteilnehmer über Notruf den Liegefahrradfahrer im nördlichen Bereich von Neustadt/H. auf der A1 gemeldet.
Den eingesetzten Beamten des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers (PABR) war klar, dass in diesem Bereich kein Standstreifen für eine solch waghalsige Fahrt vorhanden ist.

Der Radfahrer schwebte in höchster Gefahr.

Schnell konnten die Polizisten den Radfahrer erreichen und ihn absichernd bis zur nächsten Ausfahrt begleiten. Mit Angst im Gesicht und zitternden Knien entschuldigte er sich vielmals.

Mit seinem Liegerad fährt der 43-jährige amerikanische Staatsbürger aus Florida von Oslo nach Barcelona.

Hierbei kam er vom richtigen „Radweg“ ab und nutzte die für ihn nicht zulässige A1. Der Mann wurde dabei von der Landkarte seines Smartphones auf die Autobahn geleitet. Es war ihm eine Lehre und versprach den Polizisten nie wieder mit dem Fahrrad auf der Autobahn zu fahren.

Mit den Worten „Gute Reise“ und einer mündlichen Verwarnung wurde der Amerikaner verabschiedet.

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