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Bad Oldesloe

SPD diskutierte in der Ida-Ehre-Schule über Bildungspolitik

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Unsere Schulen – Fit für die Zukunft? Dieser Frage stellen sich Britta Ernst und Gäste auf Einladung der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung in Bad Oldesloe. Foto: SPD

Bad Oldesloe – Die SPD diskutierte in der Oldesloer Ida-Ehre-Schule (IES) über Bildungspolitik. Zu Gast war auch Bildungsministerin Britta Ernst.

Zu Beginn begründete die Ministerin, wie wichtig es sei, dass persönliche Herkunft und finanzielle Mittel nicht über den Bildungsweg entscheiden dürften, und zeigte anhand verschiedener Beispiele auf, was aktuell in der Bildungspolitik erreicht wurde, damit soziale Gerechtigkeit alle Bildungswege ermögliche. Ein Schwerpunkt in der abgelaufenen Legislaturperiode waren die Ressourcen.

“Heute gibt es 2.000 Lehrerinnen und Lehrer mehr an den Schulen, als CDU und FDP das geplant hatten. Darauf sind wir stolz. Ich will mir aber ehrlicherweise gar nicht vorstellen, wie es ohne diese Kräfte heute an den Schulen aussehen würde”, sagte Ernst. Grundschulen wurden zudem mit 600 Schulassistenzkräften unterstützt, das Land hat seine Mittel für Schulsozialarbeit massiv aufgestockt.

Ein Gutachten kam 2016 zu dem Ergebnis, das für die Umsetzung der Inklusion in Schleswig-Holstein, die bereits seit 1990 in kontinuierlichen Schritten umgesetzt wird, noch 500 Stellen fehlen. Die ersten 50 dieser Stellen kommen 2017, die restlichen folgen in den nächsten Jahren.

Diskutiert wurde auch über den Umfang von Inklusion an Gymnasien, wie über die Reife von Schülern am Ende ihrer schulischen Laufbahn. Weiter wurden die Förderkonzepte im Bereich von Deutsch als Zweitsprache (DaZ) und die Wege der Integration von jungen Menschen mit Fluchterfahrung angesprochen.

Die Kapazitäten von Studienplätzen und die Möglichkeiten Schleswig-Holsteins, fertige Lehrkräfte zu gewinnen, wurden beleuchtet, da es manchen Schulen nicht gelinge, freie Stellen zu besetzen. Die Vorzüge und Unterschiedlichkeiten der drei Wege zum Abitur auf einer Gemeinschaftsschule, einem Gymnasium oder einem Beruflichen Gymnasium wurden diskutiert. Die Mehrheit der Teilnehmer war sich darin einig, am jetzigen Schulsystem festhalten zu wollen.

Der Austausch über die Digitalisierung von Schulen und die für die Schülern gewinnbringende Anwendung der digitalen Medien im Unterricht eröffnete den Blick auf die Anforderung der Arbeitswelt und Wandlungspflicht der Schulen z. B. hinsichtlich des Industriestandards 4.0. Es zeigte sich weiter, dass die Forderung nach Erhöhung des Wirtschaft/Politikunterrichtes nur zu Lasten anderer Fächer gehen könnte und wie wichtig es sei, weg vom Denken in Fächern hin zur Entwicklung in Kompetenzbereichen zu gelangen. Weiter zeigte Britta Ernst auf, dass man der Forderung nach einer einheitlichen Mindestbesoldung von Lehrkräften derzeit als einzelnes Bundesland nicht nachkommen könnte, aber man Kontakt in der Kultusministerkonferenz aufnehme, wie man bundesweit der Forderung nachkommen könnte.

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Bad Oldesloe

Ab sofort: Sperrstunde und Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen in Stormarn

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Bad Oldesloe – Sperrstunde und Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen: Der Kreis Stormarn hat eine neue Allgemeinverfügung erlassen, um die Corona-Pandemie einzudämmen.

Mundschutz gegen das Coronavirus Symbolfoto: Christo Anestev/pixabay

Am Mittwoche hatte der Kreis Stormarn einen Inzidenzwert von 38,1 Infektionen auf 100.000 Einwohner erreicht und damit die Grenze von 35 überschritten.

Das müssen Menschen in Stormarn jetzt beachten:

  • Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung überall dort zu tragen, wo Menschen länger und/oder dichter zusammen kommen, z.B. auf Märkten, belebten Plätzen, Einkaufsstraßen.
  • Einführung einer Sperrstunde in der Gastronomie ab 23.00 bis 06.00 Uhr des Folgetags
  • Beschränkungen für Veranstaltungen, dazu zählen auch private Feiern

Ab 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gilt außerdem:

  • Generelles Verbot des Außerhausverkaufes von Alkohol ab 23.00 bis 06.00 Uhr des Folgetags (Gaststätten, Tankstellen oder beispielsweise Supermärkten).
  • weitergehende Kontaktbeschränkungen

Im Kreis Stormarn waren am Mittwoch 32 weitere Neuinfektionen zu verzeichnen. Darunter sind auch sieben von neun Bewohnern sowie fünf Beschäftigte eines Alten- und Pflegeheimes im Westen des Kreises.

In dieser Einrichtung arbeiten Pflegeheimleitung und Heimaufsicht des Kreises daran, die Versorgung sicherzustellen. Ansonsten erstrecken sich die Infektionsquellen auf viele Bereiche des öffentlichen Lebens, z.B. Feierlichkeiten, Reisen oder Sport.

Landrat Dr. Görtz: „Vor dem Hintergrund der aktuell wieder gestiegenen Fallzahlen der Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus im gesamten Bundesgebiet, in Schleswig-Holstein sowie der Anzahl an Neuerkrankungen an COVID-19 im gesamten Gebiet des Kreises Stormarn müssen unverzüglich wirksame Maßnahmen zur Verzögerung der Ausbreitungsdynamik und zur Unterbrechung von Infektionsketten ergriffen werden.“

Effektive Maßnahmen seien dazu dringend notwendig, um im Interesse des Gesundheitsschutzes die dauerhafte Aufrechterhaltung der wesentlichen Funktionen des Gesundheitssystems sowie der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sicherzustellen.

Görtz: „Die großflächige Unterbrechung, Eindämmung bzw. Verzögerung der Ausbreitung des neuen Erregers stellt das einzig wirksame Vorgehen dar, um diese Ziele zu erreichen. Sie alle können durch Ihr umsichtiges und verantwortungsvolles Handeln dazu beitragen, dass diese Grenzwerte wieder unterschritten werden.”

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Bad Oldesloe

Kritische Marke überschritten: Corona-Inzidenzwert in Stormarn auf 38,1

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Bad Oldesloe – 93 Menschen sind in Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage positiv auf das Coronavirus gestestet worden. Das entspricht einem Inzidenzwert von 38,1 Infektionen pro 100.000 Einwohnern.

Landrat Henning Görtz hatte für den Fall, dass der Inzidenzwert in Stormarn den Wert 35 erreicht, Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionsdynamik angekündigt.

“Dazu gehören zum Beispiel eine Ausweitung der Maskenpflicht, Einschränkungen für private Feiern und Veranstaltungen sowie die Einführung einer Sperrstunde in der Gastronomie”, so Görtz.

Als gemeinsames Ziel wurde auf der Bund-Länderkonferenz am 14. Oktober 2020 formuliert, die Infektionsdynamik in Deutschland unter Kontrolle zu behalten.

Die Infektionszahlen müssen auch im Herbst und Winter, wenn das gesellschaftliche Leben wieder überwiegend in Räumen stattfindet, so niedrig gehalten werden, dass eine Kontaktverfolgung durch das Gesundheitsamt möglich bleibt.

Landrat Henning Görtz: „Nur gemeinsam kann es uns gelingen, den schnellen Anstieg der Infektionszahlen in unserem Kreis wieder zu begrenzen, um das Erreichen des weiteren Grenzwertes (50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in 7 Tagen) möglichst zu verhindern und die Menschen zu schützen. Mein Appell: Abstand halten, die Regeln und Empfehlungen beachten und Rücksicht nehmen.“

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 817 (Stand: 21.10., 13:00 Uhr). Davon sind 635 Personen wieder genesen, 144 aktuell in Quarantäne, drei in stationärer Behandlung. 35 Personen sind (somit) verstorben.

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Bad Oldesloe

Transporter fährt in Leitplanke: Fahrer (60) muss reanimiert werden

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Bad Oldesloe – Am 20. Oktober fuhr ein Kleintransporter gegen 10:50 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in die Mittelschutzplanke und verunfallte. Der Fahrzeugführer musste reanimiert werden.

Rettungsdienst im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr der Kleintransporter mit ca. 120 km/h die rechte Spur der dreispurigen BAB 1 in Fahrtrichtung Hamburg. Ungefähr drei Kilometer hinter der Anschlussstelle Bad Oldesloe fuhr das Fahrzeug unvermittelt in die Mittelschutzplanke und anschließend über alle drei Fahrstreifen in den rechtsseitigen Grünstreifen. Dort kam der verunfallte Transporter zum Stehen. Bei Eintreffen der Beamten des Polizeiautobahn- und Bezirksrevieres Bad Oldesloe wurde der 60-Jährige aus dem Kreis Bad Segeberg bereits von Ersthelfern reanimiert.

Im Verlauf der anderthalb stündigen Unfallaufnahme wurde der Transporter-Fahrer umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert.

Bei dem Unfall entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Insgesamt waren drei Streifenwagen des Autobahnrevieres Bad Oldesloe, die Freiwillige Feuerwehr Bad Oldesloe, ein Rettungswagen sowie ein Notarztfahrzeug eingesetzt.

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