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Bad Oldesloe

Anita Klahn: Zugverbindungen verbessern, HVV ausbauen

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Der Bürgerschaftsabgeordnete Wieland Schinnenburg aus Hamburg, die Oldesloer Landtagsabgeordnete Anita Klahn und Julia Winkelmann vom FDP-Bezirksverband Nordstormarn. Foto: hfr

Bad Oldesloe – Die Oldesloer FDP-Landtagsabgeordnete Anita Klahn fordert eine Verbesserung des Zugverkehrs zwischen Lübeck und Hamburg. Bei einem Themenabend diskutierten die Liberalen in Bad Oldesloe, was der S4-Ausbau für die Menschen in Nordstormarn und in der Kreisstadt bedeutet.

Die Oldesloer FDP-Landtagsabgeordnete Anita Klahn mahnte an, dass der Zugverkehr auch für Menschen aus Bad Oldesloe und dem Raum Nordstormarn attraktiver werden müsse. Für diese würde die S4 nämlich keine Verbesserungen bei den S-Bahn-Verbindungen nach Hamburg bringen: “Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Taktung der Regionalexpress-Züge zwischen Lübeck und Hamburg verbessert wird”. Politisch vorangetrieben werden müsse zudem die Aufnahme Lübecks in den HVV.

Anita Klahn: “Die derzeitige Situation, dass der HVV nur bis Reinfeld reicht, führt dazu, dass zahlreiche Lübecker Pendler mit dem Wagen zum Reinfelder Bahnhof fahren, wo gar nicht so viele Parkplätze zur Verfügung stehen. Da muss eine Lösung her.”

Die Strecke Hamburg – Lübeck ist eine der am stärksten belasteten Bahnstrecken Deutschlands – und mit der Fertigstellung der festen Fehmarnbelt-Querung werden die Verkehre noch einmal deutlich zunehmen. Der Neubau der S4-Strecke zwischen Ahrensburg und Hamburg soll eine Entlastung schaffen.

Der Hamburger FDP-Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrsexperte Dr. Wieland Schinnenburg erläuterte bei der Diskussionsveranstaltung in seinem Impulsbeitrag die Dringlichkeit des Projekts und kritisierte die Deutsche Bahn und Landesregierungen von Hamburg und Schleswig-Holstein für die Verzögerungen beim Planungsprozess und die Kostenexplosion. “2013 lagen die Schätzungen noch bei 350 Millionen, inzwischen bei weit über einer Milliarde Euro”, so Schinnenburg. Auch sei das Projekt noch immer nicht zum “vordringlichen Bedarf” hochgestuft. Das hat zur Folge, dass die Höhe der Bundesförderung noch nicht feststeht.

Ein entscheidender Faktor sei die Fertigplanung der Festen Fehmarnbelt-Querung, so der FDP-Bundestagskandidat Dr. Bernd Buchholz aus Ahrensburg. Sobald dieses Projekt gesichert sei, werde die S 4 zum vordringlichen Bedarf hochgestuft und mit Bundesmitteln realisiert werden. Es sei eine vordringliche Aufgabe, dies in der kommenden Legislaturperiode durchzusetzen.

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Bad Oldesloe

Erneut Impfaktion im Oldesloer Hölk ohne Anmeldung

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Bad Oldesloe – Am Mittwoch, den 19. Januar besteht im Treffpunkt Plan B Im Hölk 2 in Bad Oldesloe erneut die Möglichkeit, sich zwischen 9:30 und 17:30 Uhr gegen Corona impfen zu lassen.

Die Hölk- und Poggenbreeden-Hochhäuser in Bad Oldesloe

Möglich sind Erst- und Zweitimpfungen sowie Booster-Impfungen. Eine Impfärztin berät vor Ort. Kinder können ab 12 geimpft werden. Ab 14 Jahren dürfen sie allein in die Impfung einwilligen. Die Teams sind mit den Impfstoffen von BioNTech und Moderna ausgestattet.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitgebracht werden muss lediglich ein gültiges Ausweisdokument und ein Impfpass, sofern vorhanden.  

Das Treffpunkt-Team empfiehlt allen, die noch nicht geimpft sind, diesen unkomplizierten Termin ohne Anmeldung im Treffpunkt unbedingt zu nutzen.

Quartiersmanagerin Maria Herrmann betont: „Die letzte Aktion im November mit fast 400 Teilnehmern war ein großer Erfolg. Deshalb haben wir uns entschieden, diese Impfangebote auch weiter zu organisieren. Wir sind sicher, dass auch diesmal alles in entspannter Atmosphäre abläuft“.

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Waren werden knapp: BrAWO-Center bittet um Möbelspenden

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Bad Oldesloe – Beim BrAWO-Center Bad Oldesloe werden die Waren knapp. Besonders die Auswahl an Möbeln, Haushaltswaren und Kinderspielzeug ist inzwischen überschaubar.

„Wer sich von alten, aber gut erhaltenen Möbeln trennen möchte, sollte uns anrufen. Wir vereinbaren einen Termin, bauen ab und transportieren die Möbelstücke zu uns“, erklärt Betriebsleiter Thorsten Ehlers. Auch alte Fahrräder, die wieder fahrtüchtig gemacht worden sind, stehen bei den Kunden hoch im Kurs. Dieser Bereich ist in den vergangenen Monaten weiter ausgebaut worden.

Das BrAWO-Center, Im Hölk 2, ist telefonisch unter der Nummer 0 45 31 – 80 40 810 oder per E-Mail unter brawo-center.oldesloe@awo-bildungundarbeit.de zu erreichen.

Der Zulauf in der Einrichtung der AWO Bildung und Arbeit (AWO BA) im Kreis Stormarn ist trotz der Pandemie ungebrochen. Neben Möbeln sind vor allem Kleidungsstücke, besonders Kinderkleidung, aber auch Hausrat wie zum Beispiel Töpfe, Pfannen, Geschirr, Handtücher und Gardinen sehr begehrt.

Die Sozialkaufhäuser der AWO BA – wie hier das BrAWO-Center Bad Oldesloe – verbinden drei Zielrichtungen miteinander: Zum einen werden gespendete Gegenstände sehr günstig an bedürftige Familien verkauft, zum anderen sorgen sie für sinnvolle Beschäftigung für Menschen in Arbeitsgelegenheiten (AGH). Darüber hinaus landen brauchbare Dinge nicht einfach auf dem Sperrmüll, sondern werden wieder in den Verwertungskreislauf gebracht.

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Oldesloer Polizei nimmt Verdächtigen nach Einbruch in Waschanlage fest

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Bad Oldesloe – In der Neujahrsnacht (01.01.2022) nahmen Polizeibeamten einen 42-jährigen Mann fest, der sich zuvor wohl Zutritt zu einer Waschanlage in der Lily-Braun-Straße in Bad Oldesloe verschafft hatte.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Gegen 3.40 Uhr wurden die Beamten in die Lily-Braun-Straße entsandt, nachdem dort der Einbruchsalarm ausgelöst wurde.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine gewaltsam geöffnete Tür an einem Rolltor fest. Bei der Absuche des Objektes befanden sich keine Täter mehr in den Räumlichkeiten.

Im Rahmen von sofortigen Fahndungsmaßnahmen konnte auf der B 208 in der Ratzeburger Straße ein 42-jähriger Tatverdächtiger aus Nordwestmecklenburg mit seinem Fahrzeug gestellt und vorläufig festgenommen werden.

In dem Wagen wurde Einbruchswerkzeug gefunden.

Stehlgut war nach erster Prüfung des Betreibers der Waschanlage nicht zu beklagen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde der Tatverdächtige nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er wird sich wegen des versuchten Diebstahls in einem besonders schweren Fall verantworten müssen.

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