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Bad Oldesloe

Minister Meyer übergibt 100.000 Euro an Frau & Beruf Stormarn

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Marion Gurlit (Frau & Beruf), Minister Reinhard Meyer und Birgit Harring-Boysen (Frau & Beruf). Foto: hfr

Bad Oldesloe – Wirtschaftsminister Reinhard Meyer hat dem Förderverein für Arbeit und Bildung in Stormarn in Bad Oldesloe stellvertretend für landesweit acht “Frauen & Beruf”-Beratungsstellen einen Zuwendungsbescheid übergeben.

Die erste Vorsitzende Marion Gurlit freute sich über 100.000 Euro für den Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis zum 30. Juni 2018:

“Der Förderverein ist seit 19 Jahren Träger der Beratungsstelle in Stormarn. Und wir freuen uns sehr, dass es jetzt bis Mitte 2018 Planungssicherheit gibt.”

Frau & Beruf Stormarn gehört zu dem vom Land geförderten flächendeckenden Beratungsangebot rund um den Berufseinstieg und Rückkehr in die Erwerbstätigkeit, das Frauen kostenlos in Anspruch nehmen können.

Reinhard Meyer: “Berufsrückkehrerinnen, Alleinerziehende, in Teilzeit oder geringfügig Beschäftigte sind mit Blick auf den demografischen Wandel und den Fachkräftebedarf der Unternehmen in unserem Land wichtige Zielgruppen für den Arbeitsmarkt. Mit der passgenauen Beratung bei Frau & Beruf wollen wir gerade diesen Frauen den Weg in die Berufstätigkeit erleichtern.”

Das Beratungsangebot Frau & Beruf sei daher ein wichtiger Baustein im Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung, so der Minister: “Mit der Fortsetzung der Förderung bis zum 30.6.2018 schaffen wir eine solide Planungsgrundlage für eine erfolgreiche Beratungstätigkeit.”

Insgesamt gewährt das Land für landesweit acht Beratungsregionen bis Mitte 2018 rund 1,5 Millionen Euro Zuschüsse aus Landes- und ESF-Mitteln und übernimmt damit bis zu 90 Prozent der notwendigen Personal- und Sachkosten. Den Rest müssen die Träger übernehmen.

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Bad Oldesloe

Februar: Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit

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Bad Oldesloe – Die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn hat im Februar abgenommen und beträgt jetzt 4.316. Dies sind 64 weniger als im Vormonat. 

Die Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Der Rückgang bleibt ohne Auswirkung auf die Arbeitslosenquote, die weiterhin bei 3,3 Prozent liegt. Vor einem Jahr waren im Februar 4.018 Menschen und damit 298 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,1 Prozent.

„Nach dem saisonüblichen Anstieg zum Jahreswechsel ist die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn wieder, wenn auch nur leicht, gesunken“, sagt Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn.

Im Februar haben sich weniger Menschen aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos gemeldet und mehr eine Beschäftigung aufgenommen als im Vormonat.

Mit 4.316 sind zwar mehr arbeitslose Menschen gemeldet als im Vorjahr, aber ihre Zahl liegt insgesamt weiter auf einem niedrigen Niveau. Die Arbeitslosenquote von aktuell 3,3 Prozent ist nach dem Vorjahr die zweitniedrigste Februarquote im Kreis Stormarn seit Erhebung der Arbeitslosendaten auf Kreisebene 1997

„Die Unternehmen im Kreis haben uns in diesem Monat 465 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. Damit ist die Gesamtzahl der aktuell gemeldeten Stellen auf 2.224 gestiegen und hat einen Höchstwert für einen Monat Februar erreicht“, so Grote-Seifert. Die meisten neuen Mitarbeitenden würden im Bereich Handel, Gesundheits- und Sozialwesen, Baugewerbe und im verarbeitenden Gewerbe gesucht.

Unterbeschäftigung

Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.027. Die Unterbeschäftigungsquote liegt bei 4,5 Prozent und entspricht damit dem Wert des Vormonats. Die Unterbeschäftigungsquote zeigt, wie viele Menschen im Kreis Stormarn insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. 

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Durchsuchung wegen des Verdachts der Schleusungskriminalität

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Verhaftung Symbolfoto: Brian A Jackson/shutterstock

Bad Oldesloe/Itzehoe – Gestern, am 26. Februar, wurden in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Itzehoe wegen des Verdachtes der Schleusungskriminalität diverse Durchsuchungsbeschlüsse in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen umgesetzt – auch in Bad Oldesloe.

“Der Einsatz ist das Ergebnis von Ermittlungen, die bis 2018 zurückreichen und europaweit geführt wurden. In Zusammenarbeit mit Polizeibehörden in Griechenland und Spanien sowie unter der kontinuierlichen analytischen und operativen Unterstützung durch Europol waren aufgrund des guten Informationsaustausches schnell Fortschritte zu verzeichnen”, so der Bad Segeberger Polizeisprecher Marc Ziehmer .

Bereits im Juli 2019 wurden in zusammenhängenden Verfahren in Griechenland sowie im Februar dieses Jahres in Spanien polizeiliche Maßnahmen durchgeführt.

Gegenstand der Verfahren war in allen Fällen die Schleusungskriminalität in Zusammenhang mit gewerbsmäßiger Urkundenfälschung von Personaldokumenten und dem Eingehen von Scheinehen.

Gegen 12 Uhr begannen zeitgleich Durchsuchungen in Elmshorn, Neumünster, Bad Bramstedt, Bad Segeberg, Bad Oldesloe und Horst sowie in Hamburg und Niedersachsen. Die Beamten durchsuchten eine Gesamtzahl von 28 Privat- und Gewerbeobjekte.

Gegen einen 44-jährigen indischen Hauptverdächtigen konnte ein Haftbefehl wegen Fluchtgefahr vollstreckt werden.

Weiterhin beschlagnahmten die Einsatzkräfte Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich sowie zahlreiche Datenträger, Dokumente und Papiere zur weiteren Auswertung. In zwei Fällen bestätigte sich bereits darüber hinaus der Verdacht des illegalen Aufenthalts.

Insgesamt waren rund 175 Kräfte der Landespolizei Schleswig-Holstein, des Zoll, des Landeskriminalamtes Hamburg, der Polizei Niedersachsen, der Bundespolizei und Europol in die Maßnahmen eingebunden.

Der Durchsuchungseinsatz dauert gegen 18:30 Uhr an einzelnen Objekten noch an.

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Bad Oldesloe

Neuer Verein will Courage-Preis an Oldesloer Jugendliche vergeben

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Bad Oldesloe – Eingreifen statt wegschauen, Dialog statt Diffamierung: Mit einem Courage-Preis will ein neuer Verein in Bad Oldesloe Demokratie-Projekte von Jugendlichen fördern und damit gegen Rassismus und Hetze einstehen.

Christian Vollpott (von links), Matina Kock und Wolfgang Abel vom Oldesloer Jugend-Courage-Preis Verein vor dem Blauen Haus

„Wir wollen keine große Politik machen aber einen Beitrag leisten, unsere Demokratie lebendig zu gestalten“, sagt Wolfgang Abel, der den Verein mit zehn weiteren Oldesloern gegründet hat.

Ziel ist es, einmal im Jahr Preise an Jugendprojekte zu vergeben. Die erste Verleihung ist für den 9. November 2020 geplant.

Ein geschichtsträchtiges Datum – ebenso wie der Ort, an dem die Ehrenamtler ihren neuen Verein vorstellten: Das Blaue Haus an der Hude in Bad Oldesloe. „Das haben wir nicht zufällig gewählt“, wie Wolfgang Abel sagt. Während der Nazizeit nutzte die Gestapo das Gebäude, um Systemkritiker zu inhaftieren. „Hier wurden Menschen geschlagen, gefoltert und getötet, die für ihre Überzeugungen couragiert eingetreten sind, während andere wegschauten“, erzählt der Vereinsgründer.

Mit dem Courage-Preis will der Verein couragiertes Verhalten belohnen, um „die Ewiggestrigen und Populisten auch mit einer möglichst breiten Unterstützung der Zivilgesellschaft in die Schranken zu weisen.“

Bis zum 15. September können Schüler, Lehrer, Vereine und Einzelpersonen au Bad Oldesloe und Umgebung Vorschläge einreichen, die anschließend von einer Jury gesichtet werden.

Die Preisgelder, dessen Höhe noch nicht feststeht, stammen aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Matina Kock, zweite Vorsitzende: „Neben spannenden Projekten suchen wir auch weitere Vereinsmitglieder und Spender, die unsere Arbeit unterstützen möchten.“ Da es sich um einen gemeinnützigen Zweck handelt, sind Spenden steuerlich absetzbar. Weitere Infos zum Courage-Verein unter www.ojcp.de.

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