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Bernd Stelter erzählt in Ahrensburg über Beziehungsprobleme

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Bernd Stelter. Foto: Manfred Esser

Ahrensburg – Männer und Frauen passen nicht zusammen, findet Kabarettist Bernd Stelter und hat dem Thema sein neues Programm “Wer heiratet teilt sich die Sorgen, die er vorher nicht hatte”.

Am 3. September 2017 um 19 Uhr ist er im Alfred-Rust-Saal in Ahrensburg und weiht sie in diese Problemwelt ein.

Auf zahllosen Ü30-, Ü40 und Ü55-Parties genießen fröhlich hüpfende Ringlose ihre Freiheit. Die Zahl der Singles steigt scheinbar exponentiell mit der Anzahl der von Internet-Partner-Plattformen geschalteten Fernsehwerbespots. Und das sind eine Menge. Der risiko- und verpflichtungsscheue Deutsche im 21. Jahrhundert wählt dann doch lieber die Lebensabschnittsgefährtin als das holde Eheweib.

Gut heiraten geht auch, es muss ja nicht so lange sein. Die Wissenschaft sieht eine Entwicklung von der Gruppenehe über die Mehrehe hin zur Einehe. Aber, bei der heutigen Scheidungsrate geht diese Entwicklung scheinbar weiter, und die nächste Evolutionsstufe heißt „Mehrfachehe“, also schon mehrere Ehepartner, aber eben nacheinander.

Bernd Stelter steht kurz vor der Silberhochzeit, ein im Unterhaltungsbusiness eher seltenes Fest. Und er macht sich so seine Gedanken über die Ehe. Wenn „verheiratet sein“ bedeutet, dass man zumindest einmal mehr darüber nachdenkt, bevor man sich trennt, dann hat sich das teure Hochzeitsfest vielleicht schon gelohnt, meint er. Er ist halt gerne verheiratet, der alte Genießer-Spießer, und das glücklich, obwohl er auch immer gleich danach einschläft. Aber seine Frau kann sehr gut einparken.

Auf die Frage, ob „Wer heiratet teilt sich die Sorgen, die er vorher nicht hatte“ nicht ein negativer Titel für ein positives Programm sei, kontert er „Nee, überhaupt nicht! Nur wer die Sorgen anderer teilt, wird ein glücklicher Mensch!“

Tickets sind ab 29,95 Euro erhältlich über die bekannten Vorverkaufsstellen und über www.eventim.de sowie www.ADticket.de und in der Buchhandlung Stojan, Tel.: 04102 50431. Weitere Informationen gibt es es auf www.bernd-stelter.de

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Rap und Kunst: “Farbe zeigen statt Grenzen ziehen” am Oldesloer Hölk

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Bad Oldesloe – „Farbe zeigen statt Grenzen ziehen“: Berliner Künstlerin Hera bringt zusammen mit zwölf Bad Oldesloer Jugendlichen große Kunst an die Wände der Hölk-Hochhäuser.

Links Rapper Booz, rechts Kunst von der Berliner Künstlerin Hera. Fotos: Rengtones(l.)/Jasmin Siddiqui

Die Berliner Künstlerin Hera erarbeitet vom 25. bis 29. Oktober mit zwölf Jugendlichen an den Außenmauern der Hochhäuser am Hölk in Bad Oldesloe ein großes und weitere kleinere Wandkunstwerke als Statement gegen Ausgrenzung und für eine offene Gesellschaft.

Das Projekt ist Teil des Kultursommers 2021 „Kultur in Stormarn – Von A(hrensburg) bis Z(arpen)“.

Die Gestaltung des öffentlichen Raumes hat einen unmittelbaren Einfluss auf das Lebensgefühl aller sich dadurch und darin bewegender Personen und besitzt somit das Potential, positive und erhellende Momente zu schaffen.

Die Berliner Künstlerin Hera erarbeitet an den Außenmauern der Hochhäuser am Hölk in Bad Oldesloe mit Jugendlichen -mit und ohne Migrationshintergrund- ein großes Wandkunstwerk und weitere Kleinere als Statement gegen Ausgrenzung und für eine offene Gesellschaft.

Die Künstlerin und eine Sozialarbeiterin tauschen sich bereits im Vorfeld mit den Jugendlichen über eigene Ausgrenzungserfahrungen aus und vermitteln Methoden, sich dem Thema künstlerisch anzunähern. Es findet eine Auseinandersetzung mit den allgemeinen Motiven für Ausgrenzung statt. In diesem Prozess entstehen Skizzen für Wandgemälde, die die Jugendlichen selbst an die Wand bringen werden und eine Inspirations-Grundlage für ein Großgemälde der Künstlerin Hera.

Die Hölk- und Poggenbreeden-Hochhäuser in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Hera wird zwischen dem 25. und 30. Oktober mit Hilfe eines Steigers an der 36 Meter hohen Außenwand der Hochhäuser arbeiten – die Jugendlichen arbeiten im selben Zeitraum an dem korrespondierenden Gemälde in geringerer Höhe.

Am Samstag, den 30. Oktober findet zwischen 11:30 bis 16 Uhr ein Nachbarschaftsfest statt, welches gleichzeitig Finissage und Abschlussfest für das Projekt ist.

Um 12 Uhr wird Rapper Booz aus Hamburg dabei ein Konzert spielen.

Der in Hamburg geborene und aufgewachsene Booz macht seit über 10 Jahren Musik. Er ist der geborene Entertainer, tanzte auf internationalen Krump-Festivals, spielte Rollen in Kinofilmen und Serien, unter anderem bei „Skylines“ auf Netflix, und stand bereits mit Rapgrößen wie Kool Savas, Jan Delay und Samy Deluxe auf der Bühne. Ferner wird auch das musiculum Mobil das Fest besuchen.

Das musiculum MOBIL ist ein großer bunter Transporter, der mit vielfältigen Musikinstrumenten, Musikspielen und Klangexponaten ausgestattet ist und der Kinder für Musik begeistert.

Das Projekt „Farbe zeigen statt Grenzen ziehen“ findet im Rahmen des Kultursommers 2021 „Kultur in Stormarn – Von A(hrensburg) bis Z(arpen)“ statt und wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert. Projektträger ist der Stabsbereich Kultur des Kreises Stormarn. Initiator des Projektes ist der Sachbereich Kultur der Stadt Bad Oldesloe und die Stadt Bad Oldesloe.

Termine zum Zuschauen beim Arbeiten: 25.-29.10.2021, jeweils 11 bis 17 Uhr Termin Nachbarschaftsfest: Sa. 30.10. mit Live-Musik und weiteren Programmpunkten vor den Hölk-Hochhäusern, Im Hölk 2, 23843 Bad Oldesloe. Eintritt frei.

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Arbeiter stirbt in Stapelfeld bei Unfall in Müllverbrennungsanlage

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Stapelfeld – Am 5. Oktober kam es gegen 11:10 Uhr auf dem Gelände der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld zu einem Arbeitsunfall.

Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach ersten Erkenntnissen stürzte ein Bauarbeiter aus ungefähr 25 Meter Höhe in ein Betonsilo und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Weitere Informationen können derzeit nicht gegeben werden.

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Wegen Hassrede: Facebook löscht rund 150 “Querdenken”-Seiten

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Wegen der Verbreitung von Hassrede und Verschwörungserzählungen: Facebook geht gegen “Querdenken” auf der eigenen Plattform vor und hat eigenen Angaben zufolge zahlreiche Seiten, Gruppen und Einzelaccounts der Bewegung gelöscht.

Bei vielen Querdenken-Kanälen erscheint jetzt der Hinweis, dass die Seite entfernt wurde. Screenshot: Facebook

Neben Facebook-Seiten sind auch Accounts auf der zu Facebook gehörenden Plattform Instagram betroffen.

Wie viele Seiten, Gruppen und Accounts genau gelöscht wurden, sagte das Unternehmen nicht und nannte nur eine grobe Zahl: 150.

Darunter ist auch die Facebook- und Instagram-Seite “Querdenken711” und der Account von Querdenken-Gründer Michael Ballweg. Dieser hat angekündigt, gegen die Löschung vorgehen zu wollen.

Facebook begründete den Schritt damit, dass die betroffenen Seiten wiederholt gegen die Gemeinschaftsrichtlinien verstoßen hätten:

“Hierzu zählen die Veröffentlichung von gesundheitsbezogenen Falschinformationen, Hassrede und Anstiftung zur Gewalt.”

Laut Facebook haben die Seiten unter anderem die Verschwörungserzählung einer “Coronadiktatur” verbreitet und dass die Corona-Beschränkungen Teil eines groß angelegten Plans der Regierung seien, Freiheiten und Grundrechte einzuschränken.

Mit der Löschung setzt Facebook erstmals eine neue Regel in der Praxis um, mit der das Unternehmen stärker gegen sogenannte “bedrohliche Netzwerke” vorgehen will.

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