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Bad Oldesloe

Glücksfall Arbeit: Ministerpräsident Albig eröffnet Werkstätten-Ausstellung

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Der Mitarbeiter der Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe Peter Haarländer mit Ministerpräsident Torsten Albig (links). Foto: hfr

Bad Oldesloe – Die Stormarner Werkstätten haben nach dem Sinn von Arbeit und dem Stellenwert bei den Menschen gefragt. Die Antworten von den Menschen mit und ohne Handicap finden sich in der Ausstellung “Glücksfall Arbeit”. Einer der ersten Besucher war Ministerpräsident Torsten Albig.

Die Ausstellung der Stormaner Werkstätten lädt die Besucher ein, sich mit den Gedanken der Interviewpartner zum Thema Arbeit auseinanderzusetzen. Zu ihnen gehören sowohl Menschen mit Handicap – ihre Teilhabe am Arbeitsleben und an einem Leben in der Gemeinschaft war und ist bis heute nicht immer selbstverständlich – als auch Personen, die ohne eine Einschränkung ihrem Beruf, ihrer Arbeit nachgehen.

Wie Ministerpräsident Torsten Albig (SPD). Für ihn bedeutet Arbeit “mit anderen das Leben zu leben und nicht ausgegrenzt zu sein.” Eine Gesellschaft funktioniere nur dann, wenn sie alle Menschen mit einschließe, das sei ja auch der Gedanke der Inklusion:

“Jede Arbeit ist für sich von großer Bedeutung für die Funktion der Gesellschaft. Es gibt niemanden, der nicht etwas könnte. Wir müssen die Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit verstehen.”

Arbeit, das wird auf den Ausstellungstafeln deutlich, ist mehr als von morgens bis abends einer Tätigkeit nachzugehen und damit Geld zu verdienen. Ein Arbeitsplatz ist Lebensraum, bietet Platz um soziale Kontakte zu pflegen, bietet Raum, sich zu stärken, sich zu prüfen und auszutesten.

Ohne Arbeit zu sein, ist für viele Menschen unvorstellbar. Das berichtet auch Manuela Herr, Servicekraft im Café Eigenart bei den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe:

“Ich war schon einmal eine Weile arbeitslos, ich weiß was das heißt. Man fällt in ein tiefes Loch. Man hat das Gefühl, nicht gebraucht zu werden. Wenn man Arbeit hat, dann ist man ausgelastet, hat seine Bestätigung – auch von der Gesellschaft.”

Für den Einrichtungsleiter der Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe, Stephan Bruns, ist klar: “Keiner maßt sich an, dem jeweils anderen seine Vorstellung von Arbeit und Leistung aufzustempeln und von ihm abzufordern. Es wäre eine Selbstüberschätzung der eigenen Bedeutung.” Arbeit diene nicht dazu reich und reicher zu werden, sie solle vielmehr dem Menschen und seinen Mitmenschen dienlich sein. “Arbeit ist in erster Linie sinnstiftend für sich und andere”, sagt Bruns. Wenn sie das sei, dann sei es der “Glücksfall Arbeit” und dafür “können wir dankbar sein.”

Die Ausstellung Glücksfall Arbeit läuft noch bis zum Sonnabend, 22. April, im Foyer des Kultur- und Bildungszentrums, Beer-Yaacov-Weg 1, in Bad Oldesloe. Danach geht sie auf eine Reise quer durch Schleswig-Holstein.

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Bad Oldesloe

Stormarner SPD zur Landtagswahl: “CDU in die Opposition schicken”

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Bad Oldesloe/Bargteheide – Am vergangenen Freitag trafen sich die Sozialdemokraten im Bürgerhaus in Bad Oldesloe und kürten den Bargteheider Fraktionsvorsitzenden Mehmet Dalkilinc (36) zu Ihrem Direktkandidaten.

Dalkilinc, der seit kurzen auch in Personalunion mit Marion Meyer Kreisvorsitzender der SPD Stormarn ist, wird den Wahlkreis Stormarn Nord vertreten.

Hierzu gehören die Städte Reinfeld, Bad Oldesloe, Bargteheide sowie die Ämter Nordstormarn, Bad-Oldesloe-Land und Bargteheide-Land.

In einer Kampfabstimmung mit der Kreistagsabgeordneten Franziska Eggen (27) gewann Dalkilinc deutlich mit 31 zu 5 Ja-Stimmen.

Vor Beginn der Abstimmung hielt die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, Sophia Schiebe, eine Rede und heizte die anwesenden Parteimitglieder auf die anstehende Landtagswahl ein.

In seiner Rede ging Dalkilinc auf die Versäumnisse und Fehler der jetzigen Jamaika-Regierung ein: „Die Fertigstellung der A20 wurde versprochen, Kommunen werden mit Kosten wie bei den Straßenausbaubeiträgen allein gelassen, das neue-Kita-Gesetz ist ein reinstes Desaster. Jamaika hat nicht geliefert. Die CDU gehört ab nächstem Jahr in die Opposition.“

Als Betriebsrat und Schwerbehindertenvertreter kämpfe er täglich gegen ungerechte Löhne, Überstunden, gefüllte Langzeitkonten und für faire Arbeitsbedingungen. Ebenso sei es ihm ein Anliegen sich für Inklusion und gegen Rassismus einzusetzen.

Dalkilinc: „Ein Aufbruch sowie ein Neuanfang kann nur mit einer SPD geführten Regierung gelingen. Es ist an der Zeit für soziale und gerechte Politik. Dies geht nur mit dem neuen Ministerpräsidenten Thomas Losse-Müller.“

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Betrunkene Autofahrerin (39) verursacht mehrere Unfälle

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Bad Oldesloe – Am 9. Oktober konnten die Beamten des Polizeiautobahn- und Bezirksrevieres Bad Oldesloe eine Trunkenheitsfahrt beenden und zwei Verkehrsunfallfluchten aufklären.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine 39-jährige Skoda- Fahrerin aus dem Kreis Stormarn die BAB 1 aus Hamburg kommend in Richtung Lübeck auf dem linken Fahrstreifen.

Kurz hinter der Anschlussstelle Ahrensburg wechselte die Fahrerin auf den mittleren Fahrstreifen und kollidierte mit einem dort fahrenden VW Golf eines 23-jährigen Mannes aus Eutin. Die 39- Jährige setzte ihr Fahrt fort, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Der Golf-Fahrer blieb unverletzt.

Anschließend kollidierte der Skoda zwischen den Anschlussstellen Bargteheide und Bad Oldesloe mit der rechten Leitplanke, auch danach setzte die Fahrerin ihre Fahrt unvermittelt fort.

Die Beamten konnten das in Schlangenlinien fahrende Fahrzeug auf dem Parkplatz Melmshöhe anhalten und kontrollieren.

Die 39-jährige Fahrerin war orientierungslos und stark alkoholisiert. Einen Atemalkoholtest lehnte sie ab. Die Blutprobenentnahme wurde angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Der Sachschaden wird auf 6.000 Euro geschätzt.

Die Skoda- Fahrerin wird sich wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, des Verdachts der Trunkenheit sowie des Verdachts der Verkehrsunfallflucht verantworten müssen.

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Bad Oldesloe

Vortrag über Realismus-Maler Harald Duve in Bad Oldesloe

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Bad Oldesloe – Unter dem Titel „Kunst in Stormarn – ein kurzer Rückblick auf die letzten 150 Jahre“ stellt der ehemalige Kulturreferent des Kreises, Dr. Johannes Spallek, in den Jahrbüchern für den Kreis Stormarn Künstlerinnen und Künstler aus Stormarn vor, um aufzuzeigen, dass es in Stormarn ein interessantes Erbe der Bildenden Kunst gibt.

Harald Duwe: Ohne Titel (Stormarner Dorf), Foto: Johannes Spallek

“Durch meine gezielten Studien und gründlichen Recherchen konnte ich viel Neues entdecken”, sagt Spallek, “und bisher unbekannte oder kaum bekannte Kunstwerke erstmals beschreiben, wie z. B. das Leben und das künstlerische Werk von Karl Ballmer oder die Gemälde und zahlreichen „Kunst-am-Bau-Werke“ von Harald Duwe, die er in Stormarn realisierte.”

Der Heimatbund Stormarn (HBS) freut sich sehr, dass Johannes Spallek in einem ausführlichen Kunstvortrag neben diesen auch weitere bedeutende Stormarner Künstler besonders vorstellen wird.

„Bei meinen Studien geht es auch um die Frage nach dem Umgang mit dem kulturellen Erbe der Bildenden Kunst in Stomarn. Wo und wie kompetent wird sich um die Bildende Kunst, um Rezeption und den fachlichen Erhalt gesorgt?“ Eine hochaktuelle Frage! Wirdürfen sehr gespannt sein!

Der Vortrag findet im Kreisarchiv Sormarn, Bad Oldesloe, Mommsenstraße 14, statt und beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Begrenzte Teilnehmerzahl, es gilt die 3G-Regel.

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