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Reinfeld

Reinfeld erforscht seine Kneipen-Vergangenheit

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Foto: Stadt Reinfeld/hfr

Reinfeld – Wer kennt sie noch: Die Gaststätte „Zum blutigen Knochen“ oder die Wirte „Backen-Paul“ und „Flossen Fritz“? Die Gaststätte „Zum blutigen Knochen“ war zu damaliger Zeit ein kerniger Spitzname für das bis heute bestehende „Forsthaus Bolande“ und umschreibt, dass dort in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts am Wochenende unterschiedliche Weltanschauungen unter jungen Männern handfest ausgetragen wurden.

Foto: Stadt Reinfeld/hfr

So wie diese ranken sich viele Geschichten um die Gaststätten und Kneipen Reinfelds der damaligen Zeit. Anja Rademacher und ihr Team vom Heimatmuseum der Stadt Reinfeld haben die diesjährige Sonderausstellung diesem Thema gewidmet.

„Ein ehemaliger Reinfelder, der seit den 60er Jahren in Finnland lebt und das Kneipenleben in Reinfeld ausgiebig erlebt hat, kommt jedes Jahr nach Reinfeld und besucht dann regelmäßig das Heimatmuseum.Er gab mir die Anregung zu dieser Sonderausstellung, weil er so lebhaft aus dieser Zeit erzählen kann,“ erklärt Anja Rademacher, Leiterin des kleinen Stadtmuseums.

Die Vorbereitungen zu dieser Ausstellung machten dem Museumsteam unheimlich viel Spaß und haben ergeben, dass Reinfeld wirklich eine vielfältige und beachtliche Kneipenszene zu bieten hatte.

Foto: Stadt Reinfeld/hfr

Viele kennen noch die „Milchbar“, sicher. Aber beim „Nordpol“ wird es schon ruhiger. Und nicht von allen Gaststätten sind Exponate erhalten. So sind vom „Goldenen Bären“ und vom „Loxodrome“ außer den Namen nichts geblieben. Das Museumsteam würde sich deshalb sehr freuen, wenn es Personen gäbe, die vielleicht noch etwas zu dieser Ausstellung beitragen können. Das könnten Fotos, Postkarten, Speisekarten oder auch eine Geschichte sein, die mit dieser Gaststätte in Verbindung steht.

Beim Besuch dieser Ausstellung fließt ein „edles Gebräu“ nur in geringen Mengen, aber es werden massenweise Erinnerungen sprudeln an die Zeit, in der man sich noch nach der Arbeit mit Kollegen und Freunden in der Schänke traf, um über dies und das zu „schnacken“. Und so manche Liebe begann dort.

Die Ausstellung im Heimatmuseum, Neuer Garten 9, wird am Sonntag, den 23. April, um 10.30 Uhr von Bürgermeister Heiko Gerstmann eröffnet. Sie ist anschließend bis zum Ende des Jahres regelmäßig sonntags von 10-12 Uhr geöffnet (nicht an gesetzlichen Feiertagen). Und auch bei der Kulturnacht am 8. Juli wird das Museum offen sein sowie für Gruppen nach Vereinbarung (Tel. 04533 2073457).

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Reinfeld

Polizei sucht schwarzen Audi nach Unfallflucht auf der A1 bei Reinfeld

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Barnitz Nach einer Unfallflucht auf der A1 bei Reinfeld sucht die Polizei Zeugen. Bei dem gesuchten Fahrzeug handelt es sich um einen schwarzen Audi mit OH-Kennzeichen.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Am Samstag (7. Mai 2022) kam es gegen 20:20 Uhr auf der BAB1, zwischen der Anschlussstelle Reinfeld und dem Kreuz Lübeck in Fahrtrichtung Fehmarn, zu einem Verkehrsunfall ohne Verletzte.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine 25- Jährige aus dem Landkreis Bad Segeberg mit einem weißen BMW die BAB 1 in Fahrtrichtung Lübeck. Kurz hinter der Anschlussstelle Reinfeld befuhr sie den mittleren Fahrstreifen, um drei Fahrzeuge zu überholen.

Als sie in Höhe des zweiten Fahrzeuges war, scherte dieser plötzlich zum Überholen aus. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wechselte die 25- Jährige auf den linken Fahrstreifen und übersah hierbei einen schwarzen BMW. Es kam zu einem Unfall.

Der Unfallverursacher, ein schwarzer Audi mit OH- Kennzeichen entfernte sich unerkannt vom Unfallort.

Die 25- Jährige und der 31-jährige Rostocker aus dem schwarzen BMW blieben unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 9.500 Euro geschätzt.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat den Unfall beobachtet und wer kann Angaben zu dem schwarzen Audi sowie dessen Fahrer machen? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeiautobahn- und Bezirksrevier Bad Oldesloe unter der Telefonnummer: 04531/ 1706-0 entgegen.

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Fußball

SV Preußen Reinfeld verabschiedet “Krisso”: Kristof Rönnau beendet Karriere

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Reinfeld 127 Pflichtspiele – 130 Tore für den SV Preußen 09 Reinfeld. Mehr Worte braucht es nicht, um festzustellen, dass hier am Ende der Saison 2021/2022 ein ganz großer von der Bühne geht.

Foto: @appix_HL/SVP

Es war das Jahr 2016 als Kristof „Krisso“ Rönnau zum ersten Mal die Fußballschuhe für den SV Preußen schnürte, damals noch in der Verbandsliga Süd/Ost. Und schon hier beginnt die beeindruckende Bilanz unserer Nr. 11. In 31 Verbandsliga-Spielen knipste „Krisso“ gleich satte 43-mal und trug so mit seinen Toren entscheidend zum Aufstieg in die Landesliga bei.

In der Landesliga erstmal Akklimatisieren? Fehlanzeige! In seinen beiden Landesliga-Spielzeiten ging es direkt mit Toren satt weiter. Hier baute „Krisso“ seine überragende Bilanz direkt aus und konnte in 52 Landesliga-Spielen 63-mal einnetzen.

In der 2. Landesliga-Spielzeit bedeutete dies den Aufstieg mit dem SVP in das Oberhaus Schleswig-Holsteins.

In bislang 35 Einsätzen im Oberhaus traf „Krisso“ 18-mal für den SVP.

Jan-Henrik Schmidt, Sportlicher Leiter beim SV Preußen-Reinfeld: “Und wir hoffen, dass hier bis zum Saisonende noch ein paar Tore hinzukommen. Abseits von allen Statistiken verlieren wir mit Kristof leider auch einen richtig guten Typen. An eine Kabine ohne „Krisso“ wird man sich erst gewöhnen müssen.”

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Reinfeld

Jugendlicher mit Springmesser am Reinfelder Bahnhof von Polizei erwischt

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Reinfeld Eigentlich war die Streife im Zivileinsatz am Bahnhof Reinfeld, um erneut gegen unerlaubt über die Gleise laufende Personen vorzugehen. Stattdessen erwischten die Beamten einen Jugendlichen mit einem illegalen Springmesser.

Foto: Bundespolizei

Seit dem letzten Einsatz war etwas Zeit ins Land gezogen, Zeit genug für eine Streife der Bundespolizei aus Lübeck nach dem Rechten zu sehen. In Zivil machten sich die Beamten am 21. März auf den Weg nach Reinfeld.

Gegen 8:30 Uhr beobachteten sie einen jungen Mann, der gedankenversunken mit seinem in “Rainbow Effekt” lackiertem Messer spielte.

Immer wieder ließ er die Klinge seines Springmessers aus dem Heft schnellen und klappte es wieder zu.

Der Umgang mit diesem Messer in der Öffentlichkeit ist gemäß Waffengesetz verboten. Andere Personen auf dem Bahnsteig hielten bereits etwas Abstand zu ihm. Anlass genug den 16-Jährigen anzusprechen und zu kontrollieren.

Sichtlich erschrocken, dass die Polizei vor ihm stand, stellte er sein “Messerspiel” ein.

Die Beamten belehrten ihn über den Verstoß nach dem Waffengesetz und stellten das Springmesser sicher. Nach einer Personalienüberprüfung konnte er seinen Weg fortsetzen.

Er bekommt jetzt Post von der Bundespolizei wegen des Führens eines verbotenen Messer und wird sich für diese Ordnungswidrigkeit verantworten müssen. Die Bundespolizei weist daraufhin, dass diese Messer erst ab 18 Jahren gekauft werden dürfen. Der Umgang und das Führen des Messers in der Öffentlichkeit ist verboten.

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