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Der Kreis

Belohnung ausgelobt: LKA jagt Seniorenbetrüger

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Wer (er)kennt diesen Mann, der im Verdacht steht, Senioren betrogen zu haben.
FOTO: LKA SH/hfr

Schleswig-Holstein – Sie geben sich als Polizisten aus, warnen Senioren vor angeblich bevorstehenden Einbrüchen und bieten an, ihre Wertsachen in Sicherheit zu bringen: Anrufe falscher Polizeibeamte und Staatsanwälte gehören neben Enkeltrick und Gewinnversprechen seit 2015 zu den perfidesten Maschen der Trickbetrüger.

Im Visier haben sie dabei vor allem ältere Menschen, die sie für wehr- oder arglos halten. Mithilfe einer Software wird den Geschädigten im Display ihres Telefons eine falsche Rufnummer angezeigt, die den Notruf 110 oder eine Polizeidienststelle als Anrufer ausweist.

Eine Spur führt jetzt von Lübeck nach Berlin. Mit einer breit angelegten Öffentlichkeitsfahndung hoffen die Ermittler des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein, den Täter zu finden. Für den entsprechenden Hinweis hat die Behörde eine Belohnung von 2000 Euro ausgesetzt.

Der Fall: Bereits im Dezember 2015 gingen bei einer 82-jährigen Rentnerin aus Lübeck Anrufe eines falschen Polizeibeamten ein, der sich als Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes (BKA) ausgab. Er berichtete der Frau von Einbrüchen in ihrer Nachbarschaft durch eine bulgarische Einbrecherbande und erkundigte sich nach ihren Vermögenswerten. Bei einem weiteren Anruf erzählte der vermeintliche Polizist von der Festnahme eines Einbrechers, bei dem ein Zettel mit Namen und Adresse der Rentnerin gefunden worden sei.

Bei weiteren Anrufen warnte der Anrufer das Opfer vor einer Mitarbeiterin ihrer Hausbank, die mit Kriminellen aus Osteuropa gemeinsame Sache mache. Es sei zu befürchten, dass ihre Konten demnächst geplündert würden. “Um die Täter überführen zu können”, sollte die alte Dame bei verdeckten Ermittlungen der Polizei mitwirken. Dazu solle sie ihr Vermögen in bar abheben, vorhandene Schließfächer räumen und das Bargeld in ihre Wohnung bringen.

Foto: LKA SH/hfr

Nachdem die Seniorin dieser Aufforderung nachgekommen war, teilte der vermeintliche BKA-Beamte mit, dass es sich um Falschgeld handele, das durch einen Mitarbeiter des BKA sichergestellt und auf Spuren untersucht werden müsse. Der angebliche Kollege des BKA-Beamten erschien wenig später an der Tür der Geschädigten. Die verängstigte Frau stand unter erheblichem psychischen Druck und übergab ihm ihre gesamten Ersparnisse in Höhe von mehreren tausend Euro.

Wegen einer Serie ähnlich gelagerter Fälle in Schleswig-Holstein haben Spezialisten des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein die Ermittlungen übernommen. Die monatelangen Recherchen in Zusammenarbeit mit dem Berliner LKA 263 haben zu einer heißen Spur nach Berlin geführt.

Der Täter benutzte zur Tat einen weißen Smart for two mit Berliner Kennzeichen. Die an einer Tankstelle aufgenommenen Fotos einer Überwachungskamera zeigen diesen Mann unmittelbar vor der Tat. Er ist etwa 20 bis 35 Jahre alt und trug einen roten Kapuzenpulli und Daunenweste mit Tarnmuster.

Für Hinweise, die zur Identifizierung des unbekannten Täters führen ist eine Belohnung von 2000 Euro ausgesetzt.Über die Zuerkennung und Verteilung wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden. Diese Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Amtsträger bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Hinweise bitte an das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein unter der Rufnummer: 0431/160-5566

Wer ähnliche Anrufe erhalten hat oder bereits durch Trickbetrüger geschädigt ist, sollte dies nicht aus Scham verschweigen, sondern sich unverzüglich an die Polizei wenden und Anzeige erstatten.

 

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe liefert Hilfsgüter für ukrainische Flüchtlinge nach Kolberg

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Bad Oldesle Millionen von Menschen sind aus der Ukraine vor dem Krieg geflohen. Auch in Bad Oldesloes polnischer Partnerstadt Kolberg sind mittlerweile viele Flüchtlinge angekommen. Deswegen plant die Stadt die Lieferung von Hilfsgütern.

Stadthaus am Oldesloer Marktplatz Archivfoto: SL

Die Stadt steht derzeit vor großen Herausforderungen um die Vielzahl an Geflüchteten aus der Ukraine zu versorgen.

“Die Einwohner von Kolberg haben ihre Herzen und Häuser geöffnet und ihre eigenen Hände zur Hilfe angeboten”, heißt es im Anschreiben aus Kolberg von der Stadtpräsidentin Anna Mieczkowska. Um die Kriegsflüchtlinge jedoch fortwährend versorgen zu können, werden viele Dinge benötigt, weshalb die polnische Partnerstadt sich an alle ihre Partnerstädte um Unterstützung gewendet hat.

Zu diesem Zweck hat die Kolberger Stadtverwaltung eine Liste mit konkret benötigten Gütern dem Anschreiben beigelegt. Dazu zählen insbesondere Hygieneartikel wie z. B. Windeln, Zahnbürsten und Zahnpasta, Desinfektionsmittel, medizinische Masken aber auch haltbare Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Konserven, Babynahrung, Kaffee, Tee sowie Schreibwaren für Kinder.

Bürgermeister Jörg Lembke hat umgehend der Partnerstadt die Hilfe aus Bad Oldesloe als Ausdruck der Solidarität in dieser schweren Zeit zugesagt und einen Spendenaufruf an die lokalen Unternehmen gestartet.

“Unsere Städtepartnerschaft ist geprägt von Freundschaft. Und Freunde stehen einander bei und unterstützen sich gegenseitig in schwierigen Zeiten. Mir ist bewusst, dass unsere Möglichkeiten zur Linderung der menschlichen Tragödien und des Schmerzes für die Menschen aus der Ukraine beschränkt sind. Daher lassen Sie uns gemeinsam in diesen schwierigen Zeiten füreinander da sein und den Menschen aus Kriegsgebieten, ob in Kolberg oder Bad Oldesloe, egal welcher Nationalität sie angehören, unsere Solidarität spüren”, so Jörg Lembke, Bürgermeister der Stadt Bad Oldesloe.

Die Welle der Hilfsbereitschaft seitens der Oldesloer Unternehmen im Rahmen dieser Hilfsaktion war überwältigend. Sie spendeten palettenweise benötigte Artikel und organisierten Transporte zur eingerichteten Sammelstation am Baubetriebshof.

„Ich freue mich, unseren Freunden in Polen bei dieser Kraftanstrengung die benötigte Unterstützung zu ermöglichen. Dafür danke ich allen Unternehmen für ihr beindruckendes Engagement, ohne das die Aktion nicht möglich gewesen wäre“, erklärt weiter Jörg Lembke stolz.

Auch die Bad Oldesloer Kommunalpolitik brachte ihre Solidarität mit der Partnerstadt Kolberg zum Ausdruck und stellte unverzüglich weitere finanzielle Mittel in Höhe von 4.000 Euro zur Verfügung.

Auch einzelne Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung stellten gesondert private finanzielle Mittel zur Verfügung. Mittlerweile kann ein ganzer Sattelzug mit Hilfsmitteln auf den Weg nach Kolberg gebracht werden. Den Transport stellt die Oldesloer Spedition Günter Börner Dienstleistungen OhG aus Bad Oldesloe.

Am 20. Mai um 12 Uhr wird der Sattelzug mit den Hilfsgütern beim Baubetriebshof verladen. Die Lieferung wird am 23. Mai in Kolberg durch die Stadtpräsidentin Anna Mieczkowska und die Oldesloer Bürgerworthalterin Hildegard Pontow empfangen.

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Trittau

Betrunkene (21) verursacht Unfall auf Disko-Parkplatz in Trittau und flieht

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Trittau Am 14. Mai kam es gegen 01.10 Uhr in Trittau auf dem Parkplatz der Diskothek “Fun Park” zu einem Verkehrsunfall mit Flucht.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigen Ermittlungsstand fuhr eine 21-jährige Schwarzenbekerin beim Ausparken mit ihrem Renault Clio gegen einen Ford Fiesta.

Die Renault-Fahrerin kümmerte sich nicht um den entstandenen Schaden, sondern entfernte sich vom Unfallort.

Dank dem Hinweis einer Zeugin konnte die Schwarzenbekerin wenig später an der Auffahrt der B 404 in Richtung Kiel gestoppt werden.

Die Polizeibeamten nahmen Atemalkoholgeruch war. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 0,72 Promille. Sie musste sich einer Blutprobenentnahme stellen.

Die Polizeistation in Trittau hat die Ermittlungen übernommen. Die 21-jährige wird sich wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss und der Verkehrsunfallflucht verantworten müssen.

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Ahrensburg

Ahrensburg sperrt Parkplätze auf der “Alten Reitbahn” für immer

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Ahrensburg Der Parkplatz „Alte Reitbahn“ steht ab dem 16. Mai nicht mehr für die Nutzung zur Verfügung. Zugunsten eines Bauprojektes entfällt diese Parkfläche dauerhaft.

Ersatzparkplätze am Stormarnplatz. Foto: Stadt Ahrensburg

Ab Montag, 16. Mai, wird der provisorische Parkplatz auf dem Stormarnplatz als neuer Tagesparkplatz ausgewiesen.

Parkende können dort von montags bis freitags in der Zeit von 9 bis18 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr gegen eine Gebühr von 2,40 Euro ganztägig parken.

Für die ersten 150 Minuten gilt weiterhin, dass für die ersten 60 Minuten Gebühren von 60 Cent sowie je weitere angefangenen fünf Minuten zehn Cent erhoben werden.

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