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Fußball

Verbandsliga: Eichede II schießt Bargteheide Richtung Abstieg

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Foto: SL

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Stormarn – Das Fußballverbandsliga-Wochenende hatte einige sehr interessante, weil eventuell weichenstellende Partien zu bieten.

Der VfL Tremsbüttel wollte im Tabellenkeller gegen den Abstiegskampfkonkurrenten SSV Pölitz im Stormarnderby punkten. Doch am Ende gelang Pölitz ein verdienter 3:2 Sieg. Der SSV zeigte sich kämpferischer und zielstrebiger als die Gäste aus Tremsbüttel. Der Vorsprung der Pölitzer auf Tremsbüttel ist damit auf zehn Punkte angewachsen. Für die Grün-Weißen wird der Sprung auf die Nicht-Abstiegsplätze immer schwieriger. Neun Punkte sind es mittlerweile, die der Ligaverbleib entfernt ist. Allerdings hat Tremsbüttel bisher auch noch zwei Spiele weniger, als ein Teil der Konkurrenz im Tabellenkeller. Für Pölitz trafen Julian Ramm (2 Tore) und Marcel Noeske. Für Tremsbüttel konnten Jonas Fahrenkrog und Frederik Kühn treffen.

Der SC Elmenhorst wollte ebenfalls wichtige Punkte gegen den Abstieg sammeln. Doch im “6 Punkte Spiel” gegen den Tabellenvorletzten Seretzer SV verspielte der SCE tatsächlich die schnelle 2:0 Führung. Julian Wenzel hatte die Elmenhorster schon nach zwölf Minunten mit einem Doppelpack mit 2:0 in Führung gebracht. Doch dann traf Abdullah Sahin ganze vier Mal für die Gäste und drehte das Spiel quasi im Alleingang. Erst in der letzten Spielminute konnte Alexander Agne auf 3:4 verkürzen. Zu spät, um doch noch einen Punkt zu retten. Ein Rückschlag für die Elmenhorster bei der Mission “Klassenerhalt”. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt 8 Punkte.

Der SSV Pölitz jubel, der VfL Tremsbüttel ist bedient.  Foto: SL

Der SSV Pölitz jubel, der VfL Tremsbüttel ist bedient.
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Der SSC Hagen Ahrensburg konnte gegen den SSV Güster einen 1:0 Sieg holen und somit verhindern den Anschluss an die Qualifikationsplätze für die Landeslige zu verlieren. Das Team von Coach Michael Schmal hinkt trotzdem in Sachen Punkteausbeute momentan den eigenen Ansprüchen noch hinterher. Die drei Punkte gegen Güster könnten eine Trendwende einläuten. Den späten Siegtreffer erzielte Christopher Herklotz in der 86. Minute.

Überraschend deutlich setzte der SV Preußen Reinfeld ein Ausrufezeichen. Mit einem 5:0 wurde Grün-Weiß Siebenbäumen von der Tabellenspitze gekickt. Reinfeld sorgte mit schnellen Treffern durch Timo Schwartz und Christoph Böckelmann für eine 2:0 Führung nach der ersten Viertelstunde. Tim Frederik Vogel erhöhte auf 3:0 bevor Siebenbäumens Schlussmann die rote Karte sah. Das spielte den Preußen in die Karten, die noch zwei Treffer durch Marcel Dankert und Mark Heinze nachlegten und damit den Aufstiegsfavoriten im eigenen Stadion demütigten. Die Reinfelder sicherten so ihren aktuellen vierten Platz weiter ab.

Direkt hinter Reinfeld ordnet sich der SV Eichede II ein. In dessen Stadion wollte der Tabellenletzte TSV Bargteheide im Derby nach zuletzt ansteigender Formkurve für einen überraschenden Punktgewinn sorgen. Nach starkem Beginn der Bargteheider und der 1:0 Führung durch Sebastian Meyer, dreht der SVE II angeführt von einem starken Vincent Janelt die Partie noch vor der Pause komplett. Janelt traf gleich drei Mal in 17 Minuten. Außerdem traf Alper Gürsoy. Zwar kam Bargteheide nochmal auf 2:4 und später 3:5 heran. Doch am Ende ging der SVE II als verdienter 7:3 Sieger gegen einen phasenweise komplett überforderten TSV vom Platz. Bargteheide fehlen nun  16 Punkte bis zu den Nicht-Abstiegsplätzen. Damit dürfte der Abstieg fast besiegelt sein.

 

 

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Fußball

Verpasster Aufstieg des HSV: Coach Dieter Hecking geht

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Fußball-Taktik Symbolfoto: Andrey_Poppv/shutterstock

Hamburg – Die erneut verpasste Rückkehr des HSV in die Bundesliga hat Konsequenzen auf der Trainerbank. Der bisherige Cheftrainer Dieter Hecking beendet sein Engagement bei den Hamburgern. Das bestätigte der Zweitliga-Verein am Sonnabend.

„Wir hatten einen sehr offenen, ehrlichen Austausch miteinander und danken Dieter für seine vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit”, so Vorstand Jonas Boldt

“Nach ausführlichen Analyse- und Ausrichtungsgesprächen zwischen dem 55-jährigen Fußball-Lehrer und Jonas Boldt kamen Hecking und der Vorstand Sport zur Entscheidung, dass es keine Verlängerung des am 30. Juni abgelaufenen Vertrags mit dem Chefcoach geben wird”, heißt es im Statement des Vereins..

„Ich bin vor einem Jahr hier angetreten, um gemeinsam mit den Verantwortlichen des Klubs das große Ziel des Hamburger SV zu erreichen“, erklärt Dieter Hecking auf der Homepage des HSV.

„Wir haben in der zurückliegenden Saison einiges geschafft: Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, die Fans zufriedengestellt, mehrere sehr schwierige Situationen rund um die Mannschaft gemeistert und auch den HSV in ruhigere Bahnen geführt. Aber wir haben das angestrebte Ziel nicht erreicht. Dafür übernehme ich die Verantwortung.“

„Ich werde, nach ausführlichen Gesprächen unter anderem mit Jonas Boldt, meine Tätigkeit in Hamburg nicht fortführen. Ich möchte den Verantwortlichen auch die Möglichkeit geben, in der Nach-Corona-Zeit und unter veränderten Bedingungen die nun nötigen Schritte zu gehen. Ich danke allen Kollegen, Mitarbeitern, der Mannschaft und den Verantwortlichen des HSV für die zurückliegenden Monate. Ich bedaure, dass wir das Ziel nicht erreicht haben“, so Hecking.

„Ich bedanke mich im Namen des HSV für die sehr gute und vertrauensvolle, ehrliche Zusammenarbeit. Dieter hat sich voll auf unsere Aufgabe eingelassen. Es ist für uns alle enttäuschend, dass wir das sportliche Saisonziel am Ende nicht erreicht haben“, so Boldt.

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Fußball

Blamage gegen Kleinstadtverein statt Aufstiegschance: Desolater HSV hängt in Liga 2 fest

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Symbolfoto: Michi S./Pixabay/hfr

Hamburg – Große Enttäuschung und Ernüchterung für alle HSV Fans. Mit 1:5 (0:2) hat der HSV seine Aufstiegschance im Spiel gegen den SV Sandhausen geradezu weggeworfen.

Im alles entscheidenden Spiel um den Relegationsplatz hatte sogar der schon fesstehende Aufsteiger und Zweitligameister Arminia Bielefeld Schützenhilfe geleistet und HSV-Konkurrent Heidenheim deutlich mit 3:0 die Grenzen aufgezeigt.

Doch anstatt diese Vorlage anzunehmen, ging der Hamburger Sportverein geradezu unter.

Als besondere Demütigung traf sogar Ex-HSV-Kicker Dennis Diekmeier zum 5:1, der beim HSV zuvor viele Jahre vergeblich auf einen Treffer gewartet hatte.

Was nach dem ersten verpassten Aufstieg und der damit versäumten Rückkehr in die Bundesliga noch als “Betriebsunfall” gewertet wurde und damit begründet, dass man sich erst an die zweite Liga gewöhnen müsse, gilt sicherlich jetzt nicht mehr als Ausrede. Der HSV hat es schlichtweg selbst vergeigt. Mit einer Leistung wie gegen Sandhausen hätte man langfristig wohl sogar eher mit der Abstiegszone Richtung 3. Liga und nichts mit dem Aufstieg zu tun.

“Es gibt keine Entschuldigungen. Wir brauchen nicht nach Ausreden zu suchen. Wir haben uns in der Corona-Zeit nicht belohnt und uns viele Punkte wegnehmen lassen. Jetzt heißt es, schnell zu analysiere und den Kopf hochzunehmen“, so HSV-Präsident Marcel Jansen im Interview mit dem Fernsehsender Sky.

Ob Trainer Dieter Hecking beim HSV bleiben wird, um den nächsten Anlauf Richtung Aufstieg in der Saison 2020/21 anzugehen, steht noch nicht fest.

Besondere Ironie an der Geschichte ist es, dass viele Fans nach dem Abstieg in Liga zwei Mannschaften wie “Sandhausen” aus der Kleinstadt bei Mannheim als beispielhaft für die Unattraktivität der zweiten Liga angeführt hatten. Jetzt hat dieses Sandhausen dem Fußballverein aus der Millionenmetropole den Aufstieg verhagelt.

Aufgestiegen sind derweil Arminia Bielefeld und der VfB Stuttgart. Um den dritten Aufstiegsplatz spielt der FC Heidenheim, der in der Relegation gegen SV Werder Bremen antreten wird.

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Bad Oldesloe

Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kicken wieder im Training

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Foto: SG Oldesloe/Reinfeld/von Hausen/hfr

Bad Oldesloe/Reinfeld – Die Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kommen nach der Corona-Pause wieder zurück ins Training. Mit Abstand, in Kleingruppen und mit jeder Menge weiterer Einschränkungen kehren die Nachwuchs-Fußballerinnen zurück auf die Fußballplätze in Bad Oldesloe und Reinfeld.

Der Mindestabstand muss dabei eingehalten werden. Auf ein richtiges Fußballspiel mit Zweikämpfen müssen die Mädchen daher weiterhin noch warten.

Aber endlich kann wieder gedribbelt, getrickst, gepasst und auf das Tor geschossen werden. Auch die weiteren Einschränkungen können der Freude, dass endlich wieder gekickt werden kann, keinen Abbruch tun.

Das Training ist erstmal nur in Kleingruppen mit maximal fünf Mädchen möglich. Umkleidekabinen und Duschen sind noch geschlossen, berichtet Sprecher Nico von Hausen.

Das Trainings-Equipment soll nicht angefasst werden. Die Trainer tragen Einweghandschuhe und bauen alle Gegenstände auf und ab. 

Als eines der wenigen Teams in Schleswig-Holstein bietet die SG Oldesloe/Reinfeld Mannschaften für alle Altersgruppen von der F-Juniorinnen bis hin zu den Frauen an.

Damit dies auch in der nach den Sommerferien beginnenden neuen Saison so bleibt, werden neue Fußballerinnen gesucht.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob Mädchen es Mädchsen sind, die den Fußballsport neu kennenlernen möchten oder bereits erfahrene Spielerinnen: interessierte Mädchen und Frauen können sich im Internet unter www.sg-oldesloe-reinfeld.de, telefonisch bei Carolin Relling (0175/2449839) oder Sven Wepner (04533/204878) oder per E-Mail an soccergirls@sg-oldesloe-reinfeld.de informieren.

Auch wer Interesse hat, als Co-Trainer/in einzusteigen, kann sich hierüber gerne melden. Besonders weibliche Betreuer werden zur neuen Saison gesucht.

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