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Hamburg

Hamburg: Vermisster HSV-Manager tot im Hafen gefunden

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Foto: Hamburger Sportverein

Foto: Hamburger Sportverein

Hamburg – Jetzt ist es traurige Gewissheit für seine Verwandten, die Kollegen beim HSV und auch Fans des Vereins: der HSV Manager Timo Kraus ist tot.

Mitte der Woche war eine Wasserleiche im Hamburger Hafen gefunden worden, nicht weit von dem Ort an dem Kraus am 7. Januar nach einer Feier mit Kollegen verschwunden war. Es gab widersprüchliche Aussagen darüber, ob er zum Bahnhof mit einem Taxi gefahren war oder womöglich zu Fuß, angetrunken durch den Hafen irrte.

Fest steht jetzt, dass er nicht mehr lebend gefunden werden wird. Zunächst hieß es noch, die gefundene Leiche trage nicht die entsprechende Kleidung, doch mittlerweile wurde diese Angabe revidiert, auch ein an dem Leichnam gefundener Ausweis und ein Abgleich der Zähne ergaben, dass es sich um den vermissten Kraus handelt.

„Wir trauern um unseren langjährigen Mitarbeiter Timo Kraus, dessen Tod heute früh durch die Gerichtsmedizin bestätigt worden ist. Unsere Anteilnahme und unser tiefes Mitgefühl gelten Timos Familie, der wir weiterhin zur Seite stehen werden“, teilte der HSV mit.

 

 

Hamburg

Gehen elf Übergriffe auf sein Konto? Hamburger Polizei fasst Sex-Serientäter

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Verhaftung
Symbolfoto: Brian A Jackson/shutterstock

Hamburg – Nach einem Sexualdelikt in Hamburg haben Zivilfahnder gestern Nachmittag einen 18-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen.

Ermittler der Fachdienststelle für Sexualdelikte (LKA 42) führten den 18-jährigen Deutschen einem Haftrichter zu. Nach den Erkenntnissen der Ermittler kommt der Tatverdächtige für bis zu zehn weitere mutmaßlich sexuell motivierte Übergriffe als Täter infrage.

Die 26-jährige Geschädigte spazierte gestern entlang des Mundsburger Kanals, als sie im Bereich einer Brücke unvermittelt zu Boden gestoßen wurde. Der Täter berührte sie dann in sexueller Weise. Als sie um Hilfe schrie und sich wehrte, flüchtete der Täter.

In der Nähe befindliche Zivilfahnder wurden auf die Schreie der Geschädigten aufmerksam. Sie stellten den Flüchtenden und nahmen ihn vorläufig fest. Bei ihm handelt es sich um einen 18-jährigen Deutschen.

Ermittler des LKA 42 übernahmen die weitere Sachbearbeitung. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung stellten die Beamten Beweismittel sicher.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Tatverdächtige für einen weiteren mutmaßlich sexuell motivierten Übergriff in Hamburg-Uhlenhorst vom 12.06.2018 sowie neun ebenfalls mutmaßlich sexuell motivierte Übergriffe in Hamburg-Bahrenfeld in der Zeit vom 23.05.2018 bis zum 14.06.2018 als Täter infrage kommt.

Die einzelnen Taten reichen unter anderem von einem Ansprechen und Bedrohen über Körperverletzungen bis zu sexuellen Nötigungen.

In fast allen Fällen setzten sich die Geschädigten unmittelbar zur Wehr, woraufhin er von ihnen abließ. Zu Vergewaltigungen ist es in den genannten Fällen nicht gekommen.

Der Tatverdächtige wurde einem Haftrichter zugeführt, die weiteren Ermittlungen dauern an.

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Hamburg

Jede Hilfe kam zu spät: Mann ertrinkt im Öjendorfer See

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Rettungsdienst im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg-Öjendorf – Tragischer Badeunfall am auch bei vielen Stormarnern beliebten Öjendorfer See. Die Beamten der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg erhielten gestern, 15. Juni, in den Abendstunen über den Notruf die Meldung, dass sich offenbar ein Unfall ereignet hatte.

Augenzeugen hätten gesehen, dass eine männliche Person zunächst vom Ufer aus circa 200 Meter in die Mitte des Sees geschwommen, dann plötzlich und unvermittelt untergegangen und nicht wieder aufgetaucht sei.

Sofort wurde ein Großaufgebot an Rettungs- und Einsatzkräften, darunter auch die Spezialeinsatzgruppe Tauchen der Feuerwehr Hamburg und Kräfte der DLRG Hamburg zum gemeldeten Einsatzort am Südufer des Sees alarmiert.

Mit drei Kleinbooten, einem Schlauchboot, Rettungstauchern und speziellen Sonargeräten zur Suche von Personen im und unter Wasser leiteten die Einsatzkräfte vor Ort dann eine umfassende Suchaktion nach dem vermissten Schwimmer ein. Diese wurde landseitig von der Besatzung einer Löschgruppe und von Freiwilligen Feuerwehren unterstützt.

Eine Angehörige des vermissten Schwimmers, die sich in Ufernähe unweit der Unglücksstelle aufhielt, wurde durch Notfallsanitäter eines Rettungswagens der Feuerwehr Hamburg betreut und im weiteren Verlauf vorsorglich in eine nahegelegene Klink befördert.

Etwa anderthalb Stunden nach Beginn der Suchaktion konnten Taucher der Feuerwehr Hamburg den leblosen Körper unweit der vermuteten Unglückstelle unter Wasser treibend ausfindig machen und brachten ihn mit Unterstützung eines Kleinbootes sofort zu einem an Land bereits bereitstehenden Notarzt. Dieser konnte nach sofortiger Untersuchung und eingeleiteten Rettungsmaßnahmen jedoch nur noch den Tod des Patienten feststellen.

Der Leichnam wurde anschließend in Absprache mit der Polizei für weitere Untersuchungen mit einem Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg ins Institut für Rechtsmedizin transportiert und die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

„Die Feuerwehr Hamburg möchte aus aktuellem Anlass an dieser Stelle nochmal auf die allgemein gültigen Baderegel hinweisen“, so Feuerwehrsprecher Torsten Wessely.

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Der Kreis

Bombenangst: Entschärfungseinsatz in der Regionalbahn

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Bundespolizisten im Einsatz in der betroffenen Regionalbahn
Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Am heutigen Tag, 13. Juni,  entdeckte ein Fahrgast in einer im Hamburger Hauptbahnhof eingefahrenen Regionalbahn (Lübeck-Hamburg) eine herrenlose Jutetasche (Inhalt: ein mit Klebeband umwickelter Karton) in einer Gepäckablage und informierte eine Zugbegleiterin.

Um 10.38 Uhr wurde über die Einsatzzentrale der Bundespolizeiinspektion Hamburg eine Streife der Bundespolizei angefordert. Nach erfolgten Lautsprecherdurchsagen verließen alle Fahrgäste den Zug.

Bundespolizisten konnten vor Ort keine Hinweise auf den Besitzer entdecken; eine Gefahr vom Inhalt des Kartons konnte nicht ausgeschlossen werden.

Daraufhin wurde der Bahnsteig mit Unterstützung von Kräften der Bundesbereitschaftspolizei Ratzeburg geräumt.

Einsatz am Hauptbahnhof
Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Durch den zwischenzeitlich alarmierten Entschärfungsdienst der Bunder Inhalt als ungefährlich eingestuft und durch die Spezialisten manuell geöffnet. In dem Karton befanden sich mehrere CD`s und ein T-Shirt.

Gegen 12.55 Uhr wurden alle Einsatzmaßnahmen der Bundespolizei aufgehoben. Über Betriebsstörungen im Bahnverkehr können von der Bundespolizei keine Auskünfte gegeben werden.

Der Besitzer (m.61) des Kartons hat sich bereits bei der Bundespolizei gemeldet; ihm wurde sein Eigentum nach entsprechender Belehrung wieder ausgehändigt. Der Mann hatte die Tasche im Zug vergessen.

Aus aktuellem Anlass richtet die Bundespolizeiinspektion Hamburg folgenden Appell an Reisende und Besucher von Bahnhöfen:

„Bitte achten Sie auf Ihr Gepäck und lassen dieses nicht unbeaufsichtigt im Bahnbereich stehen. Herrenlose Gepäckstücke führen häufig zu umfangreichen Einsatzmaßnahmen der Bundespolizei und können zu Gleissperrungen und Räumungen führen.“

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