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Kultur

"Bonhoeffer-Oratorium" in Ahrensburg

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Foto: Mascher/hfr

Foto: Mascher/hfr

Ahrensburg –  „Ecclesia semper reformanda“ („Die Kirche ist immer zu reformieren“) – dieser Satz wird dem Kirchenvater Augustinus zugeschrieben.

Deshalb ist der Beitrag des Gospelchores der Schloßkirche zum Reformationsjubiläum einem Reformator des 20. Jahrhunderts gewidmet: Das „Bonhoeffer-Oratorium“ am Sonntag, dem 2. April um 17 Uhr in der Schloßkirche.

Das Werk reflektiert in Sprechtexten und Liedern das Leben und Sterben des Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer. Dieter Stork hat das Konzept erarbeitet und den Text unter Verwendung von Originaltexten Bonhoeffers geschrieben.

Matthias Nagel hat die Musik komponiert, die einen großen stilistischen Bogen von der Tradition bis zur modernen, populären Formen und Klängen spannt.

Der Gospelchor der Schloßkirche Ahrensburg wird von einem Instrumentalensemble begleitet: Flöte (Kerstin Garthe), Saxophon (Klaus Nagurski), Trompete (Matthias Witt), Piano (Sven Klammer), Gitarre (Tilman Hübner), Percussion (Sönke Herrmannsen) und Streichquartett (Bettina Chambers u.a.).

Die Sprechtexte liest Pastorin Angelika Weißmann. Die Leitung hat Kirchenmusikdirektor Ulrich Fornoff.

Karten sind für 10 und 12 Euro (ermäßigt 8 und 10 Euro) bei der Buchhandlung Stojan und – soweit noch vorhanden – an der Abendkasse erhältlich.

 

Bad Oldesloe

Wettbewerb-Premiere: Musikschule schickt ihre Schüler auf die Bühne

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Musikschulleiter Marian Henze (von links) mit Klavierlehrerin Natalya Klem und Gitarrenlehrer Peter Erdmann. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Ein Instrument beherrschen ist die eine Sache, vor Publikum auftreten eine andere. Mit einem Wettbewerb will die Oldesloer Musikschule ihren Schülern den Raum bieten, Lampenfieber zu überwinden. Als Anreiz gibt es Preise wie Stipendien zu gewinnen. Für Gäste ist das Zuhören kostenlos.

Auftritte gehören zum Lernprogramm der Musikschule. Der erste Oldesloer Musikschulewettbewerb ist im Kultur- und Bildungszentrum (KuB) in dieser Form allerdings eine Premiere. Klavierlehrerin Natalya Klem hat ihren Schülern nahegelegt, teilzunehmen: „Es gehört schon ein bisschen Mut dazu und es ist toll zu sehen, wie die Vorbereitung die Schüler motiviert“, sagt die Dozentin. Das ist das vorrangige Ziel des Wettbewerbs. Erfahrungsgemäß lernen viele Musikschüler noch schneller, wenn es einen Anreiz gibt. Die Idee ist nicht neu. Bislang gab es einen ähnlichen Wettbewerb unter den Klavierschülern. „Jetzt wollen wir allen Schülern die Möglichkeit geben, ihre Leistungen vor Publikum zu präsentieren“, sagt Natalya Klem.

Über 30 Schüler haben sich angemeldet. Neben Klavierspielern auch Streicher, Zupfer, Blech- und Holzbläser (Saxophon) und Schlagzeuger.

Die größten Talente erhalten ein Stipendium. Der Lions Club übernimmt einen Teil des Jahresbeitrages der Musikschulkosten. „Es geht da dann um besondere Leistungen, die wir würdigen wollen“, sagt Musikschulleiter Marian Henze. Wichtiger sei aber die Bewertung durch die Fachjury. In persönlichen Gesprächen bekommen alle Schüler direkt eine Rückmeldung darüber, was gut war und was sich noch verbessern ließe.

Pflicht ist die Teilnahme am Wettbewerb nicht: „Natürlich können wir da nur empfehlen und unterstützen“, sagt Henze. Der Antrieb müsse von den Schülern selbst kommen. „Auch Eltern sollten da nicht die treibende Kraft sein und jemanden drängen, das endet meistens nicht gut.“

Die Oldesloer Musikschule hat derzeit etwa 2000 Schüler. Da wirkt die Zahl von 30 Anmeldungen eher gering. „Tatsächlich haben wir viele Erwachsene Schüler, die nicht auftreten wollen“, sagt Marian Henze. Die jüngeren seien da in der Regel mutiger. Noch ein bisschen wachsen könne der Wettbewerb dennoch.

„Da ist sicherlich noch mehr Potenzial“, sagt der Gitarrenlehrer Peter Erdmann. „Vielleicht kommen ja Schüler zum Zuschauen und wollen dann nächstes Mal mit dabei sein.“

Der erste Oldesloer Musikschulwettbewerb beginnt am Sonnabend, 26. Mai, um 9.30 Uhr. Das Programm wird am Tag es Wettbewerbs ausgehängt. Alle Schülerkonzerte können im Historischen Rathaus und dem Saal des Kultur- und Bildungszentrums (KuB) besucht werden. Zwischen 12.30 und 14.15 Uhr ist eine Pause angesetzt. Die Konzerte enden um 16.45 Uhr. Siegerehrung und Konzert der Talente folgt um 19 Uhr. Informationen unter www.oldesloer-musikschule.de.

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Bad Oldesloe

„Namibias Süden“ in der Oldesloer BOart

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Foto: BOart/Bielfeld/Hfr

Bad Oldesloe – Vom 30. Mai. bis zum 07. Juli werden die Oldesloer Dr. Volker und Friderike Bielfeld ihre Fotos „Namibias Süden“ in der Galerie BOart ausstellen.

„Beeindruckende Bilder der Wüstenlandschaft und besonderen Lichtverhältnisse laden zu einem Besuch der Galerie ein, die mit einer offenen Vernissage zum Stadtfest, am Sonntag, den 03.06. von 15 – 18 Uhr durch die beiden Fotografen eröffnet wird. Weitere Infos und ein Foto finden Sie im Anhang.“, heißt es in der Einladung.

Öffnungszeiten der Ausstellung bei BOart  sind: mi, 11-18, do+ fr 15-18 und sa, 11-14.

„Daneben bieten wir wieder die Ausstellungsrundgänge an und zwar am Mi, den 20.06. „zur Marktzeit“ um 11:30 Uhr und am Fr, 29.06. „after work“ um 18 Uhr. Die Rundgänge dauern circa eine Stunde. Einer der Fotografen wird jeweils anwesend sein.

 

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Faszination Kanon-Gesang

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Foto: Manfred Nemitz/hfr

Bad Oldesloe – Das Singen eines Kanons war früher eine Art Gesellschaftspiel und ist ein wenig in Vergessenheit geraten. „ Jeder konnte Kanons singen, viele konnten sie schreiben, und oft wurden Kanons zu ganz profanen Themen komponiert, wie zum Beispiel der bekannte Kanon von Beethoven „Signor Abbate“, in dem ein kranker Mann nach dem Priester für die letzte Ölung ruft, und schimpft“, weiß Chorleiterin und Gesangslehrerin Eva Maria Siebert, die am 10. Juni einen Kanon-Workshop im Bella-Donna Haus anbietet.

Auch heute ist das Kanonsingen ein Vergnügen, vor allem, weil es die einfachste Form der Mehrstimmigkeit bietet – jeder muß nur eine Melodie lernen, und wenn alle diese Melodie können, kann man durch Einsetzen an verschiedenen Stellen schnell zu einer Vielstimmigkeit kommen, die schön klingt“, so die Veranstalterinnen.

Am 10. Juni wird es im Bella Donna Haus Bad Oldesloe ein Tagesseminar geben, in dem es möglich ist, das Anleiten von Kanons zu lernen. Wie kann man einer Gruppe einen Kanon beibringen? Wie kann man an den richtigen Stellen die Einsätze geben? Wer das lernen möchte, ist herzlich eingeladen zu kommen.

„Aber auch, wer Lust hat einen Tag lang viele Kanons zu lernen und zu singen, kann kommen, und zu einem geringen Beitrag mitmachen“, heißt es in der Einladung.

Der Kurs wird angeleitet von Eva Maria Siebert aus Bad Oldesloe. Nähere Informationen unter 04531-895743, oder per Mail: kontakt@klangbewegung.org

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