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Sport

Badminton: Schafft es der TSV Trittau in die Bundesliga-Playoffs?

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Foto: Byjeng/Shutterstock.com

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Trittau – In der 1. Badminton-Bundesliga biegt die Saison in die Zielgerade ein: Nur noch zwei Spieltage stehen in der regulären Saison noch auf dem Programm, um die Teams für die Playoff-Spiele zu ermitteln. Der TSV Trittau hat am Doppelspieltag 25./26. März 2017 die letzte Gelegenheit, seine Bewerbung für das Viertelfinale einzureichen:

  • 17. Spieltag: Sonnabend, 25.03.2017, 14 Uhr: TSV Trittau – TV Refrath
  • 18. Spieltag: Sonntag, 26.03.2017, 14 Uhr: 1. BC Düren – TSV Trittau

Der TSV Trittau ist die Überraschungsmannschaft der Bundesligasaison: Wurde als Saisonziel im vergangenen Herbst noch „eine abstiegssorgenfreie Spielzeit“ ausgegeben, so meldet der einzige norddeutsche Verein in Deutschlands höchster Liga sechs Monate später Ambitionen auf das Erreichen des Viertelfinals an, wofür Platz sechs benötigt wird. Und nach einer fantastischen Rückrunde mit fünf Siegen in sechs Spielen winkt jetzt sogar Platz vier, was das Heimrecht im Viertelfinale bedeuten würde.

Doch schwieriger könnte es für den TSV Trittau kaum sein, die noch fehlenden Pünktchen für das Erreichen des vierten Platzes einzufahren.

Der Tabellenzweite aus Refrath, der sich sogar noch Hoffnung auf Platz 1 macht, hat bislang eine überragende Saison gespielt und sich fast keine Blöße gegeben.

„Gerade im Heimspiel will unsere Mannschaft unbedingt punkten, denn in eigener Halle hat sich der TSV Trittau in dieser Saison als bärenstark erwiesen und viele Spiele gewonnen“, sagt Stefan Jacobs vom TSV Trittau.

Dennoch geht das Team gegen die Mannschaft aus dem Bergischen Land, die sich mit mindestens Platz zwei direkt für das Halbfinale qualifizieren möchte, als Außenseiter an den Start.

Spieler wie Fabian Roth, Fabian Holzer, Richard Domke, Chloe Magee und Carla Nelte in Diensten des TV Refrath gehören zu den besten Vertretern ihrer Zunft in der 1. Bundesliga mit zum Teil furchteinflößen Bilanzen. Die Mannschaft ging in 14 Saisonspielen nur zweimal als Verlierer vom Platz. Immerhin konnte unser Team im Hinspiel beim 3:4 einen Punkt aus Refrath entführen.

Und auch der 1. BC Düren, der sich als Tabellendritter ebenfalls noch Chancen auf einen direkten Halbfinaleinzug macht, geht als Favorit in das letzte Spiel gegen die Trittauer.

Auch der Dürener Kader ist mit Spielern wie Kai Schäfer und dem niederländischen Quartett Mark Caljouw, Ruben Jille, Jelle Maas und Cheryl Seinen top-besetzt.

Dennoch ist das Team des TSV Trittau keinesfalls chancenlos: Die Aussicht, durch das Erreichen des vierten Tabellenplatzes im Viertelfinale Heimrecht zu genießen, ist eine gewaltige Motivation für die Spieler. Stefan Jacobs: „Und welche Kräfte die Mannschaft vor allem in Heimspielen freisetzen kann, hat sie bereits einige Male eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“

Familie und Freizeit

„Kind Kind ohne Sport“: Starterpakete für den SV Großhansdorf

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Klaus Rienecker  vom Landssportverband , Markus Kratz vom Kreissportverband, Eike Biemann (Abteilungsleiterin Turnen im SV Großhansdorf), Thomas Zimn (Trainer/Übungsleiter der Inklusionsgruppe im SV Großhansdorf).
Foto: SV Großhansdorf/Biemann

Großhansdorf – Der SV Großhansdorf wurde im Rahmen des Trainings seiner Inklusionssportgruppe „Springspaß für alle“ von der Sportjugend Schleswig-Holstein und der Schleswig-Holstein Netz AG mit einem Starter-Paket „Kein Kind ohne Sport!“ ausgezeichnet.

Der Verein erhielt das Paket als Unterstützung für sein besonderes Engagement zugunsten sozial benachteiligter junger Menschen.

Die Starter-Pakete werden von der Sportjugend Schleswig-Holstein mit Unterstützung der Schleswig-Holstein Netz AG an Initiativen gegen Zugangshürden im Sport verliehen. Sie sollen es den Sportvereinen ermöglichen, ihre Initiative zu starten oder durch einen neuen Förderaspekt zu erweitern.

Gerade auch bei der Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern in den organisierten Sport, stellen die Starter-Pakete eine hilfreiche Unterstützung dar. Sie bestehen aus einem zweckgebundenen finanziellen Zuschuss, Sportmaterialien, einem Beratungsangebot und Fortbildungsgutscheinen im Gesamtwert von etwa 450 Euro.

„Die Starter-Pakete sollen Unterstützung und Ansporn für die an der Initiative mitwirkenden Personen sein, um dieses großartige soziale Engagement fortzuführen und weiter durchzustarten“, erläuterte Klaus Rienecker, Referent der Sportjugend Schleswig- Holstein, den zusätzlichen Wert der Pakete.

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Sport

Karriere am Tisch: Das sind die erfolgreichsten deutschen Pokerspieler

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Poker ist in Deutschland sehr beliebt. Es gibt etwa 60 große Pokervereine im Land, denen um die 2000 Spieler angehören. Einige Spieler haben es bis an die Spitze geschafft. Sie sind so erfolgreich, dass sie sogar die internationale Poker-Szene mit ihrem Talent beeinflusst haben. Hier sind vier bedeutende deutsche Persönlichkeiten im Poker.

Niklas Heinecker: Ein Hamburger unter den Besten der Welt

Niklas Heinecker ist als einer der besten Cashgame-Spieler der Welt bekannt geworden. Er gewann in einem Jahr mehr als 6,1 Millionen Dollar gegen top Spieler wie Phil Ivey und Gus Hansen. Im Jahr 2013 war er der erfolgreichste Cash-Game-Spieler des Jahres.

Der aus Hamburg stammende Pokerprofi spielt unter dem Nickname ragen70. 

Sein Können erstreckt sich auch auf Live-Turniere. Im Jahr 2013 gewann er das GuangDong Asia Millions No Limit Hold’em Main Event in Macau und konnte dabei 70 andere Spieler besiegen. Er verdiente beim Main Event fast 4,5 Millionen Dollar.

Obwohl er sich keine Bracelets in der World Series of Poker (WSOP) verdienen konnte, erzielte er in den Jahren 2011 und 2012 Geldpreise. Er belegte bei seinem ersten WSOP-Turnier als noch junger Spieler im Jahr 2007 gegen tausende von Spielern den 80 Platz. Für das Turnier hatten sich 54.288 Spieler beworben.  

Antonio Esfandiari, der in seiner Karriere mehr als 26 Millionen Dollar bei Live-Turnieren gewonnen hat, bezeichnete Niklas Heinecker als einen “Boss”. Als Esfandiari auf Reddit die Frage gestellt wurde, welchen Spieler er wählen würde, wenn er diesen bei einem Deep-Stack-Turnier gegen die besten 200 Spieler der Welt einsetzen müsste, wählte er Heinecker.

Obwohl Heineckers Erfolge in den letzten Jahren etwas nachgelassen haben, hat er ohne Zweifel einen großen Einfluss auf die Cashgame-Pokerszene gehabt. Inzwischen lebt er in London.

Boris Becker: Nicht nur ein Tennis-Ass

When in Munich…#dtb #bmwopenbyfwu 🎾🇩🇪💪

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Der Name Boris Becker wird meistens mit Tennis in Verbindung gebracht. Oft geht es auch um das Privatleben des Stars. Doch Becker hat auch andere Talente, die nichts mit dem Tennisplatz zu tun haben. Zum Beispiel ist er ein talentierter Pokerspieler.

Er spielte schon bei der European Poker Tour (EPT) und der World Poker Tour (WPT) mit und gewann bis zum Jahr 2013 mehr als 90.000 Euro beim Pokerspiel. Er ist auch Teil von renommierten Pokergruppen.

In einem Interview erzählte er von seinen größten Erfolgen und wie er sie erlebt hat. Er werde nie vergessen, wie er bei einem Event seiner ersten European Poker Tour (EPT) in Monaco nach dem ersten Tag Chip-Leader wurde, schwärmte er. Er hätte es sogar zum Final Table geschafft und mit dem 7. Platz abgeschnitten, erzählte er.

Seinen größten Erfolg hatte er aber wahrscheinlich während der World Poker Tour in Las Vegas erzielt, erinnerte er sich. Nach fünf langen Tagen erhielt er den 40. Platz im Turnier, an dem 400 Spieler teilgenommen hatten. Sein erstes Main Event Cash-Turnier spielte er bei der EPT in Barcelona: “Das ist etwas, das ich nie vergessen werde.”

Auf die Frage nach der wichtigsten Eigenschaft, die ein Pokerspieler haben sollte, antwortete Becker: “Geduld”. “Man braucht eine Menge Geduld, um dann im richtigen Moment aggressiv spielen zu können.”

Dominik Nitsche: Beim ersten Live-Event 381.000 Dollar verdient

Ein weiterer deutscher Spieler, der auf der Liste der einflussreichsten Spieler aus Deutschland nicht fehlen darf, ist Dominik Nitsche. Der aus Minden stammende Spieler begann im Jahr 2006 Poker zu spielen und konnte damit ein Vermögen von mehr als 3 Millionen Dollar aufbauen.

Er gewann bereits 4 Bracelets bei der World Series of Poker und erzielte dort 33 Geldgewinne.

Sein Talent zeigte sich bereits bei seinem allerersten Live-Poker-Turnier, bei dem er ein Event der Latin American Poker Tour in Argentinien gewann und dabei 381.000 Dollar verdiente.

Das erste WSOP-Bracelet gewann er im Jahr 2012, wo er sich gegen 4.620 Spieler in einem $1,000 No Limit Hold’em Turnier beweisen konnte.

Er war der jüngste Spieler, der je 3 Bracelets bei der WSOP gewann. Er war damals erst 23 Jahre alt, während Phil Ivey 26 war.

Er spielt regelmäßig gegen die besten Pokerspieler der Welt und das Spielen gegen sie macht ihm richtig Spaß. „Im Grunde ist es einfach eine private Pokerrunde mit allen unseren Freunden”, erzählte er, bevor er am jährlichen Turnier Super High Roller Bowl (SHRB) teilnahm, das einen Buy-In von 300.000 Dollar hatte. Er sprach von einer entspannten Atmosphäre, die zum Ende hin angespannt sein kann, wenn viel auf dem Spiel steht.

Nitsche weiß aber, wie er mit dieser Anspannung umgehen muss und zeigt immer wieder, wie gut er das Spiel beherrscht. Bisher hat er über 14,6 Millionen Dollar bei Live-Turnieren gewonnen. Allein seine Geldgewinne bei der World Series of Poker betrugen zusammen über 6 Millionen Dollar.

Heute lebt Nitsche im schottischen Edinburgh.

Andreas „Andy“ Krause: Vom Soccer zum Zocker

Andreas Krause, der den Spitznamen „Andy“ trägt, ist ein ehemaliger professioneller Fußballer, der sich heute dem Pokerspielen zugewandt hat.

Während seiner Fußballkarriere spielte er in der Bundesliga und studierte sogar nebenbei Sport und Wirtschaftswissenschaften. Er spielte in den Jahren 1990 bis 1993 bei den Stuttgarter Kickers.

Vom Fußballprofi schaffte er den Sprung zum Profi am Pokertisch. Er gewann bei der World Series of Poker 24 Geldpreise, auch wenn er noch keine Bracelets gewinnen konnte.

Schon wenige Jahre nachdem er die Stuttgarter Kickers verlassen hatte, begann er, erfolgreich bei Pokerturnieren zu spielen. Im  Jahr 1999 wurde er in Baden-Baden, das für sein renommiertes Casino bekannt ist, Europameister. Nur ein Jahr später, im Jahr 2000, war er in einem Seven Card Stud High/Low-Turnier in Las Vegas erfolgreich und konnte fast 53.000 Dollar mit nach Hause nehmen.

2007 erreichte er erstmals den Finaltisch der WSOP, wo er 94.000 Dollar erhielt und den sechsten Platz belegte.

Andy Krause war der erste deutsche Pokerspieler, der die Turnierpreisgeldgrenze von einer Million Dollar überschritt. Im Laufe seiner Pokerkarriere konnte er bisher 2,5 Millionen Dollar einnehmen. Wer sich gegen ihn messen möchte, findet ihn live im Casino Bad Homburg und auch online bei Cash Games.

Krause lebt in Weinsberg.

Nitsche, Heinecker, Becker und Krause gehören zu den erfolgreichsten deutschen Pokerspielern. Natürlich gibt es noch eine Menge anderer erfolgreicher Spieler, die aus Deutschland stammen, aber der Einfluss dieser vier Spieler auf die Pokerszene ist nicht zu verleugnen. Sie haben die Welt des Pokerspiels für andere deutsche Spieler geöffnet.

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Politik und Gesellschaft

Scherben und Müll: Sportverbot auf dem Oldesloer Kunstrasenplatz?

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Bürgermeister Jörg Lembke ist enttäuscht: Sogar ein Lagerfeuer wurde auf dem Kunstrasenplatz am Exer gemacht. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Da schauten einige Vereinsvertreter und Hobbysportler unter den Ausschussbesuchern nicht schlecht. Weil es immer wieder zu Problemen mit Müll und vor allem Glassplittern auf dem Kunstrasenplatz am Oldesloer Exer kommt, die Stadtverwaltung laut Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke es aber nicht sicherstellen könne, dass dieses Fehlverhalten einiger Nutzer des Platzes aufhört, ist es möglich, dass bald untersagt wird, auf dem Platz Fußball zu spielen oder andere Sportarten zu betreiben. Ja, richtig gelesen. „Wir müssen das prüfen und dann vielleicht untersagen, dass auf dem Kunstrasen Sport betrieben wird, weil es zu gefährlich wird“, so Lembke. 

Da die Politik beschlossen habe, den Platz offen zu lassen, sei das Betreten nicht verboten- auch wenn die Personen nicht Fußball spielen wollen. Es gebe aber auch keine Chance die Besucher und ihr Verhalten zu kontrollieren. Komme es weiterhin zu Scherbenfunden auf dem Platz, sei die wohl notwendige Konsequenz, dass aus Sicherheitsgründen der Sportbetrieb auf dem Platz verboten wird. Dann wäre es die wohl teuerste Luxus-Liegewiese in Norddeutschland. 

Zuletzt hatten mehrfach Jugendliche nachts auf dem Platz kleine Partys gefeiert und stets Müll und Glasscherben hinterlassen. „Wir können kein Personal dafür abstellen, um die Einhaltung der Platzregeln durchzusetzen“, so der Bürgermeister. Damit bleibe am Ende mit Blick auf die Verletzungsgefahr keine andere Lösung, wenn das Problem weiterhin auftauche. 

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