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Ahrensburg

Hilfe für Flaschensammler: Ahrensburg und Reinbek installieren Pfandringe

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José Caberta und Hauke Schmidt mit einem der neuen Pfandringe für die Ahrensburger Mülleimer. Foto: Fischer

José Caberta und Hauke Schmidt mit einem der neuen Pfandringe für die Ahrensburger Mülleimer. Foto: Fischer

Ahrensburg/Reinbek – Nachdem in Bad Oldesloe vor ein paar Wochen kreisweit die ersten Pfandringe installiert wurden, folgen jetzt auch Ahrensburg und Reinbek.

Sie sollen Flaschensammlern die Suche erleichtern und die Zahl unnötigerweise entsorgter Mehrwegflaschen und -dosen verringern.

„Wir haben kürzlich die ersten Pfandringe bestellt, die in den nächsten zwei bis drei Wochen an mehreren Abfallbehältern angebracht werden sollen. Dann wollen wir schauen, wie sie angenommen werden“, sagt Hauke Schmidt vom Ahrensburger Grünflächenamt. Vorerst werde die Stadt zehn Stück installieren.

Mit José Caberta vom Baubetriebshof und einem Musterpfandring im Gepäck hat der städtische Mitarbeiter am Dienstag mehrere Mülleimer in der Innenstadt inspiziert, um mögliche Standorte zu notieren: „Wir konzentrieren uns zunächst auf die Plätze, an denen erfahrungsgemäß viel Pfand anfällt.“

Pfandringe kosten wenig und bewirken viel

Die Anschaffungskosten sind gering. Die Ahrensburger Verwaltung spricht von einem dreistelligen Betrag. Den Beschluss für die Maßnahme fasste der Umweltausschuss.

Als erste Stadt im Kreis brachte Bad Oldesloe Pfandringe an ihren Abfalleimern an. Mitarbeiter des Baubetriebshof installierten die Vorrichtungen vor drei Wochen zunächst an 20 Standorten im Stadtgebiet. Im März 2015 hat eine Gruppe Schüler des Beruflichen Gymnasiums das Projekt „Pfandringe“ im Bau- und Planungsausschuss vorgestellt.

Auch in Reinbek gibt es aktuell eine Initiative der Sachsenwaldschule, die Pfandringe im Stadtbereich umsetzen will.

„Die Initiative kommt von einer Schülergruppe des Gymnasiums, die sich seit längerem mit dem Thema beschäftigt“, sagt Jürgen Vogt-Zembol von der Reinbeker Stadtverwaltung.

Die ersten Prototypen der Pfandringe wurden 2012 entwickelt. Erschaffer der Pfandringe ist der Kölner Designer Paul Ketz, der seine Kreation individuell und als Non-Profit-Produkt vertreibt:

„Mir ist aufgefallen, dass Menschen Wertstoffe in Form von Pfandflaschen- und Dosen aus Bequemlichkeit wegwerfen. Auf der anderen Seite gibt es eine Vielzahl von Menschen, die auf das Pfand-Sammeln angewiesen sind oder sich damit ein Zubrot verdienen.“

Szene

Von Blues bis Pop: 12. Ahrensburger Musiknacht

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Stefan Gwildis (li.) und Felizitas Schleifenbaum (2.v.li.) gemeinsam mit Sponsoren und Gewinnern des Musiknachtgewinnspiels, die Eintrittskarten oder ein CD Paket gewonnen haben. Foto: SL

Ahrensburg  – Mit einem Auftritt des Hamburger Soulsängers Stefan Gwildis als Auftakt um 17.30 Uhr wird die 12. Ahrensburger Musiknacht am Sonnabend, 26. Mail, an unterschiedlichstenm ungewöhnlichen Auftrittsorten in der Schlossstadt über die Bühne gehen.

Erneut hat Felizitas Schleifenbaum auch für die nun schon zwölfte Ausgabe des Erfolgsprojekts ein qualitativ gutes Programm quer durch unterschiedlichste Livemusikrichtungen auf die Beine gestellt. Wichtig ist ihr dabei nach eigener Aussage, dass die Musiker Eingeständigkeit mitbringen. Es solle kein Treffen von Cover- und Tributebands werden, sondern lebe davon, dass die unterschiedlichsten Bands ihre eigenen Songs und Interpretationen auf die Bühnen in der ganzen Stadt bringen.

Ein wenig ist es auch immer wieder eine Art Klassentreffen zahlreicher Livemusiker, die sich gut kennen. Auch Gwildis staunte, als er durch das Programm blätterte und viele bekannte Namen und Musikerkollegen entdeckte. „Abi Wallenstein kenne ich schon aus meinen Tagen als Straßenmusiker in Hamburg“, erzählte er. Gwildis selbst lebte übrigens Mal in Ahrensburg in einer WG. Das war allerdings bereits in den 1970er Jahren und offenbar eine wilde Zeit. Weil eine Mitbewohnerin Politik studierte und sich im Rahmen ihrer Studien für die RAF interessierte, habe ständig ein Polizist vor der Tür gestanden. „Abschließen mussten wir nicht. Wir fühlten uns sicher“, lacht Gwildis.

Auf den Gig im Holzland Wulf zum Auftakt der Musiknacht freue er sich schon besonders. „Solche Formate wie die Musiknacht sind die Zukunft der Livekonzerte, denke ich. Anonyme Sporthallen sind atmosphärisch nicht schön. Mit den Söhnen Hamburgs haben wir sowas ja nun auch gespielt. Ganz ehrlich: Meins ist das nicht, wenn da tausende Menschen in so einer Halle stehen und du siehst den einzelnen Zuhörer gar nicht richtig und der starrt auch noch am besten auf die Videoleinwand. Dann wird es absurd“, so Gwildis. „Als Musiker wollen wir doch so nah wie möglich an unsere Hörer. Für die machst du das ja“, berichtet er. 

Außer dem Soulsänger aus der Hansestadt und Abi Wallenstein sind dieses Mal unter anderem außerdem dabei: Songwriterin Bet Williams, das Bluesduo Black Patti, die Jazz Funk Soul Gruppe „Blue&Green“, Latin und Wing mit Bolivia, Roots-Rockerin Elizabeth Lee, die Blues- und Boogie-Woogie-Experten Georg Schroeter und Marc Breitfelder, Songwriter Jaimi Faulkner, die Rocklegenden von Lake, die 70er Jahre Blues-Rocker „Organ Explosion“, Steve Baker&Band und natürlich “ The Stimulators“ die immer den Auftakt für den abschließenden Jam im „Park Hotel“gestalten.

Tickets gibt es an jeder der Konzertlocations an der Abendkasse für 35 Euro solange der Vorrat noch reicht. Im vergangenen Jahr wurde im Verlauf des Abends „ausverkauft“ vermeldet.

„Ich danke allen Besuchern und Sponsoren, die mir seit Jahren die Treue halten. Anders wäre das alles nicht möglich. Natürlich bedanken ich mich auch jetzt schon bei all den tollen Musikern und freue mich sehr“, so Schleifenbaum.

Homepage der Musiknacht Ahrensburg

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Ahrensburg

Ahrensburg: Mieter (57) soll eigene Matraze angezündet haben

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Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Ein 57-Jähriger Mann soll seine eigene Matraze angezündet und so fast ein Gebäudebrand verursacht haben. Die Polizei ermittelt wegen des Versuchs der schweren Brandstiftung.

Das Feuer ereignete sich am Donnerstag, 24. Mai, gegen 30.30 Uhr in einem vermieteten Anbau eines Hauses in der Straße Reeshoop. Der Vermieter hatte den Brand bemerkt und Feuerwehr und Polizei informiert.

In dem Anbau befinden sich zwei Zimmer mit einem gemeinsamen Bad zur Vermietung. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr, hatte der Hauseigentümer die Matratze nach draußen auf den Rasen verbracht und das Feuer bereits gelöscht. Nur deshalb konnte verhindert werden, dass sich das Feuer ausbreiten konnte und es entstand durch das umsichtige Handeln auch kein weiterer Gebäudeschaden. Die Zimmer sind weiterhin bewohnbar und es wurde niemand verletzt.

Der entstandene Sachschaden wird nach erstem Anschein auf ca. 100 Euro geschätzt.

Nach jetzigem Ermittlungsstand hat der 57-jährige Bewohner des Zimmers die Matratze vermutlich selbst in Brand gesetzt.

Die Kriminalpolizei in Ahrensburg hat die Ermittlungen wegen Versuch der schweren Brandstiftung aufgenommen.

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Ahrensburg

Zwei Verletzte nach Messerstecherei am Ahrensburger Bahnhof

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Ahrensburg – Zwei Männer sind am Ahrensburger Bahnhof niedergestochen worden, einer von ihnen schwebt offenbar in Lebensgefahr. Die Hintergründe sind noch unklar.

Am Donnerstagmorgen meldete ein Zeuge gegen 2.40 Uhr eine verletzte Person am Bahnhof in Ahrensburg. Vor Ort trafen die Beamten am Bahnsteig auf zwei junge Männer (21, 23 Jahre). Die beiden Ahrensburger wiesen Schnittverletzungen auf. Während der 23-jährige Ahrensburger noch stand, lag der 21-jährige verletzt am Boden.

Nach ersten Angaben sei dem jüngeren laut Polizei mit einem Messer in den Rücken gestochen worden.

Der eigentliche Tathergang und auch der Tatort sind zurzeit noch völlig unklar.

Erste Ermittlungen ergaben, dass sich beide Männer vermutlich in der Stormarnstraße, der Hamburger Straße, im Rondeel und in der Große Straße aufgehalten haben könnten.

Kritischer Gesundheitszustand

Beide Männer wurden umgehend in Krankenhäuser eingeliefert. Der 21-jährige musste notoperiert werden. Nach derzeitigen Informationen ist der Gesundheitszustand kritisch.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Kriminalpolizeistelle Ahrensburg haben die Ermittlungen wegen Verdacht der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Der Tathergang und die Hintergründe der Tat sind zurzeit noch unklar.

Zeugenhinweise an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0.

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