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Landesmeistertitel für Reinbeker Tänzer

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Das Ehepaar Elvers und ihr Trainer Hans-Jürgen Otto Foto: TSV Reinbek/hfr

Das Ehepaar Elvers und ihr Trainer Hans-Jürgen Otto
Foto: TSV Reinbek/hfr

Reinbek – Am vergangenen Sonntag traten Hans und Monika Elvers, Tanzsportabteilung der TSV Reinbek, bei der gemeinsamen Landesmeisterschaft Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in der Klasse Senioren IV A in den Standard-Tänzen an. Ausrichter war der TC Concordia Lübeck.

Doch der Turniertag begann für die beiden Neu-Reinbeker mit Hindernissen. Kurz vor Lübeck mussten die beiden feststellen, dass sie ihre Startkarten zu Hause in Geesthacht gelassen hatten.

Sie mussten noch einmal zurückfahren und erreichten den Veranstaltungsort erst eine Viertelstunde vor Turnierbeginn. An Eintanzen bzw. Einstellen auf den Wettkampf (Das Paar hatte ein Jahr kein Turnier mehr getanzt.) war nicht zu denken. Es hieß: Auf die Fläche, fertig los.

Hans und Monika Elvers, die erst seit einem guten halben Jahr in Reinbek trainieren und zum Jahr 2017 in die Startklasse Senioren IV gewechselt hatten, erreichten mit 5 weiteren Paaren das Finale.

Trotz des unglücklichen Starts wurden die beiden mit dem Landesmeistertitel von Schleswig-Holstein belohnt und erreichten in der Gesamtabrechnung aller beteiligten Landestanzsportverbände Platz 4.

Ein schöner Erfolg für das Paar, seinen Trainer Hans-Jürgen Otto und die Tanzsportabteilung gleich zu Anfang des neuen Tanzsportjahres, auf den sich aufbauen lässt.

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Karriere am Tisch: Das sind die erfolgreichsten deutschen Pokerspieler

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Poker ist in Deutschland sehr beliebt. Es gibt etwa 60 große Pokervereine im Land, denen um die 2000 Spieler angehören. Einige Spieler haben es bis an die Spitze geschafft. Sie sind so erfolgreich, dass sie sogar die internationale Poker-Szene mit ihrem Talent beeinflusst haben. Hier sind vier bedeutende deutsche Persönlichkeiten im Poker.

Niklas Heinecker: Ein Hamburger unter den Besten der Welt

Niklas Heinecker ist als einer der besten Cashgame-Spieler der Welt bekannt geworden. Er gewann in einem Jahr mehr als 6,1 Millionen Dollar gegen top Spieler wie Phil Ivey und Gus Hansen. Im Jahr 2013 war er der erfolgreichste Cash-Game-Spieler des Jahres.

Der aus Hamburg stammende Pokerprofi spielt unter dem Nickname ragen70. 

Sein Können erstreckt sich auch auf Live-Turniere. Im Jahr 2013 gewann er das GuangDong Asia Millions No Limit Hold’em Main Event in Macau und konnte dabei 70 andere Spieler besiegen. Er verdiente beim Main Event fast 4,5 Millionen Dollar.

Obwohl er sich keine Bracelets in der World Series of Poker (WSOP) verdienen konnte, erzielte er in den Jahren 2011 und 2012 Geldpreise. Er belegte bei seinem ersten WSOP-Turnier als noch junger Spieler im Jahr 2007 gegen tausende von Spielern den 80 Platz. Für das Turnier hatten sich 54.288 Spieler beworben.  

Antonio Esfandiari, der in seiner Karriere mehr als 26 Millionen Dollar bei Live-Turnieren gewonnen hat, bezeichnete Niklas Heinecker als einen “Boss”. Als Esfandiari auf Reddit die Frage gestellt wurde, welchen Spieler er wählen würde, wenn er diesen bei einem Deep-Stack-Turnier gegen die besten 200 Spieler der Welt einsetzen müsste, wählte er Heinecker.

Obwohl Heineckers Erfolge in den letzten Jahren etwas nachgelassen haben, hat er ohne Zweifel einen großen Einfluss auf die Cashgame-Pokerszene gehabt. Inzwischen lebt er in London.

Boris Becker: Nicht nur ein Tennis-Ass

When in Munich…#dtb #bmwopenbyfwu 🎾🇩🇪💪

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Der Name Boris Becker wird meistens mit Tennis in Verbindung gebracht. Oft geht es auch um das Privatleben des Stars. Doch Becker hat auch andere Talente, die nichts mit dem Tennisplatz zu tun haben. Zum Beispiel ist er ein talentierter Pokerspieler.

Er spielte schon bei der European Poker Tour (EPT) und der World Poker Tour (WPT) mit und gewann bis zum Jahr 2013 mehr als 90.000 Euro beim Pokerspiel. Er ist auch Teil von renommierten Pokergruppen.

In einem Interview erzählte er von seinen größten Erfolgen und wie er sie erlebt hat. Er werde nie vergessen, wie er bei einem Event seiner ersten European Poker Tour (EPT) in Monaco nach dem ersten Tag Chip-Leader wurde, schwärmte er. Er hätte es sogar zum Final Table geschafft und mit dem 7. Platz abgeschnitten, erzählte er.

Seinen größten Erfolg hatte er aber wahrscheinlich während der World Poker Tour in Las Vegas erzielt, erinnerte er sich. Nach fünf langen Tagen erhielt er den 40. Platz im Turnier, an dem 400 Spieler teilgenommen hatten. Sein erstes Main Event Cash-Turnier spielte er bei der EPT in Barcelona: “Das ist etwas, das ich nie vergessen werde.”

Auf die Frage nach der wichtigsten Eigenschaft, die ein Pokerspieler haben sollte, antwortete Becker: “Geduld”. “Man braucht eine Menge Geduld, um dann im richtigen Moment aggressiv spielen zu können.”

Dominik Nitsche: Beim ersten Live-Event 381.000 Dollar verdient

Ein weiterer deutscher Spieler, der auf der Liste der einflussreichsten Spieler aus Deutschland nicht fehlen darf, ist Dominik Nitsche. Der aus Minden stammende Spieler begann im Jahr 2006 Poker zu spielen und konnte damit ein Vermögen von mehr als 3 Millionen Dollar aufbauen.

Er gewann bereits 4 Bracelets bei der World Series of Poker und erzielte dort 33 Geldgewinne.

Sein Talent zeigte sich bereits bei seinem allerersten Live-Poker-Turnier, bei dem er ein Event der Latin American Poker Tour in Argentinien gewann und dabei 381.000 Dollar verdiente.

Das erste WSOP-Bracelet gewann er im Jahr 2012, wo er sich gegen 4.620 Spieler in einem $1,000 No Limit Hold’em Turnier beweisen konnte.

Er war der jüngste Spieler, der je 3 Bracelets bei der WSOP gewann. Er war damals erst 23 Jahre alt, während Phil Ivey 26 war.

Er spielt regelmäßig gegen die besten Pokerspieler der Welt und das Spielen gegen sie macht ihm richtig Spaß. „Im Grunde ist es einfach eine private Pokerrunde mit allen unseren Freunden”, erzählte er, bevor er am jährlichen Turnier Super High Roller Bowl (SHRB) teilnahm, das einen Buy-In von 300.000 Dollar hatte. Er sprach von einer entspannten Atmosphäre, die zum Ende hin angespannt sein kann, wenn viel auf dem Spiel steht.

Nitsche weiß aber, wie er mit dieser Anspannung umgehen muss und zeigt immer wieder, wie gut er das Spiel beherrscht. Bisher hat er über 14,6 Millionen Dollar bei Live-Turnieren gewonnen. Allein seine Geldgewinne bei der World Series of Poker betrugen zusammen über 6 Millionen Dollar.

Heute lebt Nitsche im schottischen Edinburgh.

Andreas „Andy“ Krause: Vom Soccer zum Zocker

Andreas Krause, der den Spitznamen „Andy“ trägt, ist ein ehemaliger professioneller Fußballer, der sich heute dem Pokerspielen zugewandt hat.

Während seiner Fußballkarriere spielte er in der Bundesliga und studierte sogar nebenbei Sport und Wirtschaftswissenschaften. Er spielte in den Jahren 1990 bis 1993 bei den Stuttgarter Kickers.

Vom Fußballprofi schaffte er den Sprung zum Profi am Pokertisch. Er gewann bei der World Series of Poker 24 Geldpreise, auch wenn er noch keine Bracelets gewinnen konnte.

Schon wenige Jahre nachdem er die Stuttgarter Kickers verlassen hatte, begann er, erfolgreich bei Pokerturnieren zu spielen. Im  Jahr 1999 wurde er in Baden-Baden, das für sein renommiertes Casino bekannt ist, Europameister. Nur ein Jahr später, im Jahr 2000, war er in einem Seven Card Stud High/Low-Turnier in Las Vegas erfolgreich und konnte fast 53.000 Dollar mit nach Hause nehmen.

2007 erreichte er erstmals den Finaltisch der WSOP, wo er 94.000 Dollar erhielt und den sechsten Platz belegte.

Andy Krause war der erste deutsche Pokerspieler, der die Turnierpreisgeldgrenze von einer Million Dollar überschritt. Im Laufe seiner Pokerkarriere konnte er bisher 2,5 Millionen Dollar einnehmen. Wer sich gegen ihn messen möchte, findet ihn live im Casino Bad Homburg und auch online bei Cash Games.

Krause lebt in Weinsberg.

Nitsche, Heinecker, Becker und Krause gehören zu den erfolgreichsten deutschen Pokerspielern. Natürlich gibt es noch eine Menge anderer erfolgreicher Spieler, die aus Deutschland stammen, aber der Einfluss dieser vier Spieler auf die Pokerszene ist nicht zu verleugnen. Sie haben die Welt des Pokerspiels für andere deutsche Spieler geöffnet.

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Politik und Gesellschaft

Scherben und Müll: Sportverbot auf dem Oldesloer Kunstrasenplatz?

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Bürgermeister Jörg Lembke ist enttäuscht: Sogar ein Lagerfeuer wurde auf dem Kunstrasenplatz am Exer gemacht. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Da schauten einige Vereinsvertreter und Hobbysportler unter den Ausschussbesuchern nicht schlecht. Weil es immer wieder zu Problemen mit Müll und vor allem Glassplittern auf dem Kunstrasenplatz am Oldesloer Exer kommt, die Stadtverwaltung laut Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke es aber nicht sicherstellen könne, dass dieses Fehlverhalten einiger Nutzer des Platzes aufhört, ist es möglich, dass bald untersagt wird, auf dem Platz Fußball zu spielen oder andere Sportarten zu betreiben. Ja, richtig gelesen. „Wir müssen das prüfen und dann vielleicht untersagen, dass auf dem Kunstrasen Sport betrieben wird, weil es zu gefährlich wird“, so Lembke. 

Da die Politik beschlossen habe, den Platz offen zu lassen, sei das Betreten nicht verboten- auch wenn die Personen nicht Fußball spielen wollen. Es gebe aber auch keine Chance die Besucher und ihr Verhalten zu kontrollieren. Komme es weiterhin zu Scherbenfunden auf dem Platz, sei die wohl notwendige Konsequenz, dass aus Sicherheitsgründen der Sportbetrieb auf dem Platz verboten wird. Dann wäre es die wohl teuerste Luxus-Liegewiese in Norddeutschland. 

Zuletzt hatten mehrfach Jugendliche nachts auf dem Platz kleine Partys gefeiert und stets Müll und Glasscherben hinterlassen. „Wir können kein Personal dafür abstellen, um die Einhaltung der Platzregeln durchzusetzen“, so der Bürgermeister. Damit bleibe am Ende mit Blick auf die Verletzungsgefahr keine andere Lösung, wenn das Problem weiterhin auftauche. 

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Sport

Rethwischer Nachwuchs-Jugger erfolgreich

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Foto: Jugger VfL Rethwisch/hfr

Rethwisch – Großer Erfolg des VfL Rethwisch bei den Jugger-Kinder- und Jugendmeisterschaften. Die Jugger aus Stormarn dominierten in Halle an der Saale alle Altersklassen

Nach einem recht holprigen Aufbruch und über sieben Stunden Busreise ging es für zwei Kinder- sowie zwei Jugendmannschaften des VfL Rethwisch am Wochenende 16. und 17. Juni 2018 in Halle an der Saale um den Deutschen Kinder- bzw. Jugendmeistertitel.

Foto: Jugger/VfL Rethwisch/hfr

Nach der, durch die Anfahrt bedingten, kurzen Nacht starteten für alle Mannschaften am Samstagmorgen die Vorgruppenspiele. Im Kinderbereich U14 traten 12 Mannschaften zusammen mit den beiden Rethwischer Vertretern „Nordic Titans“ und „Rethwisch Rams“ zum Wettkampf um den Meistertitel an. Im Jugendbereich U18 waren dies mit den Mannschaften „Out of Order“ und „Hybris“ insgesamt 25 Mannschaften.

In den Gruppenphasen konnte bereits das sportliche Können prästiert werden. Die Rams wurden kaum gefordert und belegten sogleich Platz 1 in ihrer Gruppe. Ähnlich erfolgreich lief es auch für die Titans. Lediglich gegen die Mannschaft aus Rotenburg an der Fulda mussten sich die Kinder geschlagen geben. Die Jugendlichen konnten in der ersten Gruppenphase ebenso überzeugen und belegten beide in ihrer Gruppe Platz 1.

Auch am Sonntag waren die Spiele der Kinder von Erfolg gekrönt. Die Titans mussten sich in den Platzierungsspielen erneut dem Konkurrenten aus Rotenburg an der Fulda geschlagen geben und beendeten das Turnier mit einem starken Platz 3. Die Rams blieben bis zuletzt ungeschlagen und holten nach 2015 erneut den Meistertitel in der Altersklasse U14 nach Rethwisch.

Für „Out of Order“ lief es am Sonntag leider nicht mehr so rund. Nach zwei Niederlagen in der KO-Phase konnte durch einen Sieg im letzten Spiel noch der 7. Platz belegt werden. „Hybris“ hingegen setzte sich in der KO-Phase erfolgreich durch und konnte das fulminante Finale gegen den Konkurrenten aus Nürnberg überraschen souverän in zwei Sätzen 7:0 und 7:1 für sich entscheiden. Somit wurde der Meistertitel in der Altersklasse U18 das vierte Jahr in Folge verteidigt und in den Norden geholt.

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