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Der Kreis

Konstantin von Notz kritisiert Bundesjustizministerium

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Foto: von-notz.de/hfr

Foto: von-notz.de/hfr

Stormarn – Zu den Vorschlägen des Bundesjustizministers zur verbesserten Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken erklärt Konstantin von Notz (Die Grünen, Wahlkreis Lauenburg, Stormarn-Süd), stellvertretender Fraktionsvorsitzender:

„Jahrelang hat Bundesjustizminister Maas den Konflikt mit Facebook und Co. gescheut und allein auf schöne PR-Aktionen gegen Hetze und Hass im Netz gesetzt. Immer noch machen sich milliardenschwere Internetkonzerne bei ihrer rechtlichen Verantwortung für die eigenen Angebote ganz klein. Eindeutig strafbare Inhalte löschen sie in intransparenten Verfahren zu spät oder auch gar nicht.

Klare und konsequent sanktionierte Gesetzesregeln für ein besseres Melde- und Löschverfahren sind lange überfällig. Denn ohne Druck werden die Unternehmen weiterhin zu wenig tun, darauf haben wir immer wieder hingewiesen. Bei bereits festgestellter Rechtswidrigkeit muss umgehend und in offensichtlichen Fällen innerhalb von 24 Stunden gelöscht werden.

Daneben braucht es aber auch besser ausgestattete und qualifizierte Strafverfolgungsbehörden, sonst werden weiterhin zu viele Strafverfahren eingestellt werden. Daran ändern auch die neuen Vorschläge nichts.

Zudem fehlt es der Bundesregierung vor lauter Kleinprojekterei an einer gezielten Strategie für Prävention und Medienkompetenz gegen Hetze und Hass im Netz. Das erfordert einen umfassenden Ansatz, der die Verantwortung der Plattformbetreiber, aber auch die gesamtgesellschaftliche Debattenkultur aufgreift.

Maas späte Kehrtwende nützt allerdings nichts, wenn sie im Kabinett verendet. Nach der Vollbremsung durch die Ministerkollegin Brigitte Zypries bleibt abzuwarten, ob nach der Ressortabstimmung noch ein effektiver Gesetzentwurf vor Ende der Wahlperiode übrig bleibt.“

Bad Oldesloe

Big City light: Sommerliches Konzert im KuB

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Valentine & two believers
Foto: Valentine and the two believers/hfr

Bad Oldesloe – Lichterketten, Bierbänke, ein kühles Getränk und gute Musik. „Big City light“ – eine Kooperation des Klngstdt e.V. und des städtischen Kulturbereichs – geht an diesem Wochenende in die nächste Runde. Gleich drei musikalische Acts gibt es am Samstag, 23. Juni ab 20 Uhr im oder am Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe zu erleben: Valentine & The Two Believers aus Hamburg sowie die Sängerin Nathalie und das Indie-Folk-Duo Loe X aus Bad Oldesloe.

Nathalie Becker
Foto: Niemeier/KuB/Hfr

Entwickelt wurde das mittlerweile etablierte Konzertkonzept von Kulturchefin Inken Kautter sowie Christian Bernardy und Patrick Niemeier von Klngstdt, die einst schon Gründer und Mitveranstalter des erfolgreichen Klangstadt Open Airs am Poggensee waren.

„Wir wollen einfach gute Rock- und Popmusik in unserer Stadt stärken und das mit auch mal ungewöhnlichen Formaten. Jetzt, während es das Klangstadt Open Air aus diversen Gründen aktuell nicht mehr gibt, findet diese Musik in unterschiedlichen Formaten trotzdem eine Heimat. Big City light ist eins davon und es liegt mir besonders am Herzen“, so Niemeier, der auch für das Musikprogramm des Oldesloer Stadtfests verantwortlich war.

Loe X
Foto: Niemeier/Kub/hfr

Zwei der auftretenden Künstler konnte man auch dort schon sehen. Die junge Oldesloer Sängerin Nathalie begeisterte ihr Publikum auf dem Kulturhof und wird nun das Programm bei Big City light eröffnen. Es folgt Loe X aus Bad Oldesloe. Das junge Duo, Jonathan Peters und Lisa Nesti, feierte sogar ihre Auftrittspremiere mit zwei Gigs auf dem Stadtfest. Sie spielen akustischen Indie-Folk mit Singer-Songwriter-Einschlag. Die beiden sind ein echter Geheimtipp und werden sicherlich auch bei Big City light das Publikum für sich gewinnen.

Hauptband des Abends sind Valentine & The Two Believers aus Hamburg. Sängerin Valentina, Gitarrist Malte und Bassist Daniel trafen sich vor neun Jahren auf der Hamburger Reeperbahn. Als Trio knabbern sie an jeder musikalischen Ecke – Chanson, Blues, Polka oder Rock ’n‘ Roll. Mit leisen Geschichten und lauten Krachern verzaubern sie ihr Publikum auf Deutsch, Englisch, Französisch.

„Ich freue mich über diese spannende Kombination aus lokalen Talenten und Valentine & The Two Believers, die das Publikum bei unserem PflasterArt-Straßenkünstlerfestival im vergangenen Jahr schon so begeistert haben“, so Kautter.

Bei gutem Wetter soll das Konzert mit Nathalie, Loe X und Valentine & The Two Believers im Innenhof zwischen KuB-Saal und historischem Rathaus stattfinden. Los geht es um 20 Uhr, Einlass ist ab 19.45 Uhr.

Tickets sind online und in der Stadtinfo in Bad Oldesloe erhältlich. Kurzentschlossene können auch an der Abendkasse im KuB ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn Tickets erwerben.

 

Preise: VVK: 12,50 / 3,50 Euro (erm.), AK: 15,50 / 5,50  Euro (erm.)

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Bargteheide

Bargteheide: Polizei bittet um Hilfe bei Jagd nach flüchtigem Einbrecher

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Bargteheide – Am heutigen Tage gegen 09:45 Uhr wurde in Bargteheide, Hufeisenring, durch zwei Täter versucht in ein Einfamilienhaus einzubrechen.

Die Täter wurden beobachtet und die Polizei informiert. Bei Eintreffen der Polizeibeamten flüchteten beide. Ein Tatverdächtiger konnte jedoch festgenommen werden. Es handelt sich um einen 37-jährigen Südamerikaner.

Nach dem weiteren Tatverdächtigen, ebenfalls einem nach dem äußeren Erscheinen nach südamerikanischem Mann, wird aktuell mit Hochdruck auch mit Einsatz eines Hubschraubers gesucht.

Bisher verlief diese Suche erfolglos. Daher wird die Bevölkerung von Bargteheide und Umgebung gebeten die Polizei bei der Suche zu unterstützen.

Bei dem Mann handelt es sich um eine ca. 180 cm große Person, schlanke Figur, schwarze kurze Haare mit einem deutlich sichtbaren Seitenscheitel auf der linken Seite Er trägt blaue Jeans, einen hellen (evt. gräulichen) langärmligen Pullover, schwarze Schuhe und weiße Socken.

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Familie und Freizeit

Bargteheider „All inklusiv Crew“ zum Baltic Sea Circle gestartet

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Bereit zum Start die Bargteheider „All Inklusiv Crew“
Foto: tohus GmbH/hfr

Bargteheide – Der 26 Jahre alte VW Bus ist fertig umgebaut und rollt nun über Europas Straßen.   Am 16. Juni startete das inklusive Projekt „All inklusiv Crew“ aus Bargteheide mit mehr als 250 anderen Teams zum Baltic Sea Circle

Sonnabend, 11.00 Uhr auf einem Parkplatz neben dem Hamburger Fischmarkt: mehr als 250 Teams aus ganz Europa und zahlreiche Neugierige schlendern über die Betonfläche, fachsimpeln über ihre Autos oder organisieren per Smartphone noch die letzten zu erledigenden Dinge. Wie Stefanie Dieck am roten Tour-Bus der Bargteheider „All inklusiv Crew“. Sie ist am frühen Morgen mit Ihrem Hund noch Gassi gegangen. Während der Tour bleibt er bei Freunden und die benötigen noch einige Ratschläge, glaubt sie.

Neben ihr steht Dennis Asaev: „Meine Stimmung ist perfekt, aber ich bin so aufgeregt, dass ich an die Fahrt noch gar nicht denke.“ Michael Glitza ist da schon ein wenig weiter: „Ich spüre ein angenehmes Kribbeln im Bauch und gehe davon aus, das wir alles gut schaffen können.“

Entspannt zeigt sich auch Krischan Sester-Stehn. Als ehemaliger Fernfahrer hat er es schon bis zum Polarkreis geschafft und will mit dem Baltic Sea Circle (BSC) die große Runde um die Ostsee jetzt vollenden und dabei Landschaft gucken und Leute kennenlernen.

Die größte Herausforderung, so Jörn Brücken und Fabian Josten von der tohus gGmbH, wird die große Enge sein, sechs Menschen in einem Bus. Immerhin: Jedem steht für die Schlafenszeit ein eigenes Zelt zur Verfügung und in dieser Zeit hat jeder seine Ruhe und muss selbst sehen, wie er mit der Mitternachtssonne oder anderen Widrigkeiten fertig wird.

Ab 12 Uhr sind die sechs aus Klienten, interessierten Bargteheider Mitbürgern und Sozialarbeitern bestehenden Mitglieder der besonderen „All inklusiv Crew“ mit der Startnummer 29 dann unterwegs: Vom Fischmarkt 7500 Kilometer durch zehn Länder über die Lofoten, das Nordkap, Murmansk, St. Petersburg, Kaliningrad und wieder zurück nach Hamburg. Am 1. Juli muss das Ziel mit dem 26 Jahre alten VW-Bus T4 erreicht sein.

Ein anderer Teil der Crew bleibt zu Hause und dokumentiert das ferne Geschehen in sozialen Medien und auf einer Homepage. 

Auf eines sind sie alle Beteiligten schon jetzt stolz: Den schon aussortierten Bus so fit gemacht zu haben, dass die Reise beginnen kann.

 

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