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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Bürgerversammlung zum "Alten Friedhof"

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Blick auf den "Alten Friedhof" Foto: SL

Blick auf den “Alten Friedhof”
Foto: SL

Bad Oldesloe – Soll der “Alte Friedhof” in Bad Oldesloe nach einem Konzept unter kultur-historischen Bedingungen saniert und aufgewertet werden oder nicht? Bei dieser Frage sollen nun die Oldesloer Bürger mitreden.

Unter Einladung und Moderation von Bürgerworthalter Rainer Fehrmann findet am Montag, dem 20. März, eine Einwohnerversammlung zu Sanierungs- und Entwicklungsplänen historischer Friedhof und der umliegenden 2,1 Hektar großen Parkanlage an der Trave statt.

Jörg Lembke: „Die Entwicklung und Sanierung der Parkanlage des historischen Friedhofs als Gesamtkonzept dient in erster Linie dem Erhalt der historisch wertvollen Gedenkstätte als stadtgeschichtliches Kulturgut. Es geht darum, die Geschichte wieder sichtbar und erlebbar zu machen und einen Ort der Ruhe und Naherholung direkt an der Trave zu schaffen.“

Auf Empfehlung des Bau- und Planungsausschusses lädt Bürgerworthalter Rainer Fehrmann alle an der Entwicklung interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt am Montag, dem 20. März von 19.30 Uhr bis 21 Uhr in den Saal des Kultur- und Bildungszentrums KuB, Beer-Yaacov-Weg 1, zu einer Einwohnerversammlung ein.

Thema ist die Entwicklung und Konzeptvorstellung für die Parkanlage des historischen Friedhofs. Bauamtsleiter Thilo Scheuber und seine Mitarbeiter sowie Vertreter des beteiligten Planungsbüros Bellinger stellen das Konzept sowie mögliche Maßnahmen für das gesamte Areal vor. Frau Dr. Meyer vom Landesamt für Denkmalpflege wird für Erläuterungen zum Denkmalschutz vor Ort zur Verfügung stehen.

„In der Einwohnerversammlung möchten wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Nutzungsmöglichkeiten und Maßnahmen diskutieren und ein Stimmungsbild der Oldesloer Einwohner zum vorliegenden Konzept einholen.“

Allerdings soll es sich bei der Versammlung um keinen Workshop oder Ideensammlung handeln. Förderfähig ist das Konzept nämlich nur dann, wenn es in seiner Gänze umgesetzt wird. Es soll daher ein Meinungsbild abgefragt werden, ob man die Sanierung vorantreiben möchte oder ob nicht. “Wenn wir Fördergelder wollen, geht es nicht um das wie, sondern um das ob”, sagte Scheuber bereits im Umwelt- und Energieausschuss.

Wer Gebärdendolmetscher oder eine andere Unterstützung bei der Veranstaltung benötigt, wendet sich bitte bis 19. März an die Öffentlichkeitsarbeit und Stadtkommunikation.

Ausführlichere Informationen zur Einwohnerversammlung und zu den Entwürfen historischer Friedhof und umliegende Parkanlage sind auch im Internet auf der Seite der Stadt zu finden.

 

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Bad Oldesloe

Zwei Tonnen Kupfer in Rethwisch gestohlen

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Rethwisch – In dem Zeitraum vom 21. bis 25. September wurden aus einer Lagerhalle in der Hauptstraße in Rethwisch zwei Tonnen Kupfer entwendet.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Der oder die Täter haben sich vermutlich mit einem Fahrzeug dem Grundstück genähert und sind durch das unverschlossene Geländetor auf das Lagerhallengrundstück gelangt.

Anschließend verschafften sie sich gewaltsam Zutritt zur Lagerhalle und entwendeten dort ca. zwei Tonnen Kupfer, welches aus alten Heizungsrohren und Rohrbögen bestand. Die Höhe des Stehlgutes beträgt ca. 7.400 Euro.

Die Polizei bittet um Hinweise: Wer kann Angaben zur Tat machen? Wem sind im Tatzeitraum in Rethwisch in der Hauptstraße und in der näheren Umgebung verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531/501-0.

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Bad Oldesloe

Aus “Fack Ju Göhte” ins Oldesloer Klassenzimmer der TSS

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Foto: TSS Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Kreidetafeln wirken auf den ersten Blick eigentlich wie ein Überbleibsel aus einer anderen Zeit, wird doch zumeist moderner Unterricht mindestens mit einem abwischbaren Whiteboard, besser noch digital, mit Beamer, Computer oder Smartboard erteilt.

Bei der altmodisch anmutenden Tafel, welche die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a der Theodor-Storm-Schule seit wenigen Tagen in ihrem Klassenraum vorfinden, handelt es sich allerdings wirklich um etwas Besonderes.

Nachdem die Elternvertreter der 6a, das Ehepaar Pia und Joachim Fahl, auf dem letzten Elternabend der Klasse feststellen mussten, dass sich im Klassenraum aktuell keine beschreibbare Tafel befindet und es nach Angaben der Klassenlehrkräfte wohl noch etwas dauern könnte, bis der TSS für besagten Klassenraum eine Tafel zur Verfügung gestellt werde, entschlossen die beiden Elternvertreter sich, zu handeln.

Eine kurze Internetrecherche später und Joachim Fahl sah sich auf dem Weg nach Hamburg Bergedorf, um bei einem Händler, der unter anderem Firmenevents ausstattet, eine Kreidetafel für kleines Geld zu kaufen und gleich auf dem geliehenen Anhänger nach Bad Oldesloe zu transportieren.

Als die Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte der 6a am nächsten Tag in die Schule kamen, trauten sie ihren Augen nicht. Die neue Tafel war nicht irgendeine, sondern die Originaltafel aus dem Spielfilm „Fuck Ju Göthe 3“, die für eine Pressekonferenz genutzt wurde. Mitsamt Filmlogo und Originalbeschriftung durften die Lernenden die Tafel bewundern. „Also, das ist ja jetzt wirklich mal richtig cool“, äußerte sich Schülerin Lilly Zörkler zur neuen Ausstattung.

Mittlerweile kann die Tafel jetzt auch zum Schreiben genutzt werden. Die Logos sind abgewischt und  es bleibt sicher noch etwas von der Aura, welche diese besondere Requisite umgibt.

Für Elternvertreter Fahl war die Beschaffung dieses besonderen Stücks übrigens eine Selbstverständlichkeit: ,,Als ich gehört habe, dass es keine Tafel gibt, wollte ich sofort handeln. Es sollte möglichst einfach und schnell gehen, damit die Kinder mit einer Tafel lernen können. Dass ich dabei so etwas Besonderes finde, ist natürlich umso toller.“

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Bad Oldesloe

Abgesagt: Kein kleiner Weihnachtsmarkt am Mühlrad

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Bad Oldesloe – Mit großem Bedauern hat der Verein Wir für Bad Oldesloe e.V. seinen beliebten und ehrenamtlich ausgerichteten Weihnachtsmarkt abgesagt.

So gemütlich und voll kann es erst wieder 2021 werden. Foto: Volker Bielfeld

„Bis September hatten wir uns Zeit gegeben, um final über die Durchführung zu entscheiden. Nun fiel die Entscheidung gegen die Ausrichtung aus“, berichtet Günter Knubbe, Vorstand im Wir Verein, und Projektleiter für den kleinen Weihnachtsmarkt. 

„Die Lage mit COVID19 wird auch im Dezember nicht wesentlich anders sein als aktuell. Die Regeln, die zur Zeit vorgegeben sind, lassen auf der Fläche am Mühlrad keinen Markt zu, der sich ja gerade durch Nähe zueinander auszeichnet“. 

Yannic Reimann, der sich im Team um die Standbetreiber kümmert, erläutert: „Für die Betreiber der Stände wäre es unmöglich, auch nur ihre Kosten einzuspielen, das Ganze ist nicht darstellbar. Wahrscheinlich würde der Markt nur mit höchstens 30 Personen auf dem Platz genehmigt werden, so macht das keinen Sinn.“

Der Verein dankt allen Mitwirkenden, speziell der Stadt und den Sponsoren des Weihnachtsmarktes am Mühlrad und hofft sehr in 2021 kurz vor Weihnachten wieder den beliebten Treff für Familien und Freunde mit viel Musik und Spaß zu veranstalten.

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