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Lübeck

Geschlagen und getreten: Schüler (10) eilt einem Obdachlosen zur Hilfe

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: Stormarnlive

Polizei im Einsatz. Symbolfoto: Stormarnlive

Lübeck – Ein Junge (10) hat in Lübeck einem Obdachlosen geholfen, der von einem Mann getreten und ins Gesicht geschlagen wurde. Der Täter trat dem Schüler dann gegen dessen Knie und lief davon. 

Der 10-Jährige war gerade mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Schule, als er an der Rehderbrücke auf die Körperverletzung aufmerksam wurde. Dabei hatte nach ersten Erkenntnissen ein Mann einen Obdachlosen zunächst getreten und anschließend ins Gesicht geschlagen, wie die Polizei mitteilt. “Der 10-Jährige fuhr mit seinem Rad an die Personen heran und sagte zum Tatverdächtigen, dass er damit aufhören soll”, so ein Polizeisprecher. “Daraufhin ließ der Unbekannte von dem Geschädigten ab und trat plötzlich dem Kind gegen sein Knie, ehe er sich zu Fuß in Richtung Rehderbrücke vom Tatort absetzte.”

Der Junge verspürte Schmerzen und erzählte seiner Mutter diesen Vorfall. Diese ging mit ihrem Kind zum Arzt und erstattete sofort Anzeige. Die Ermittler suchen nun nach einen etwa 1,85 Meter großen schlanken Mann, der zur Tatzeit ein dunkelblaues Kapuzenshirt (Kapuze auf dem Kopf), eine hellblaue Jeans und weiß-blaue Turnschuhe trug. Der erwachsene Geschädigte hatte braune Haare und trug einen Vollbart. Hinweise in dem Fall melden Zeugen bitte an die Polizei unter der Rufnummer 0451-1310.

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Polizei und Feuerwehr

Lübecker (27) nach Messerattacke in Lebensgefahr – 19-Jähriger verhaftet

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Am Dienstag, 15. September, gegen 21 Uhr war im Bereich des Holstentorplatzes vor dem DGB-Haus ein 27-jähriger Lübecker schwer verletzt zusammengebrochen.

“Ermittlungen der Bezirkskriminalinspektion und der Staatsanwaltschaft Lübeck haben nun zur Identifizierung von drei Tatverdächtigen (19, 24 und 26 Jahre, alle aus Lübeck) geführt. Gegen den Jüngsten ist auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaftbefehl erlassen worden”, sagt Polizeisprecher Stefan Muhtz.

Das Opfer war laut Polizei bericht durch zwei Messerstichverletzungen in den Oberkörper akut lebensgefährlich verletzt worden und musste in einem Lübecker Krankenhaus umgehend notoperiert werden.

Die Messerklinge war abgebrochen und steckte noch in einer der Wunden.

Vorangegangen war knapp eine Stunde zuvor eine körperliche Auseinandersetzung auf dem Holstentorplatz, an der der Geschädigte und die 24 und 26 Jahre alten Beschuldigten beteiligt waren. Die in diesem Zusammenhang eingesetzten Polizeibeamten hatten aufgrund des Vorfalls allen drei Männern einen Platzverweis für den Bereich des Holstentorplatzes erteilt.

Nach Angaben des Geschädigten soll der 19 Jahre alte Bruder des 26-jährigen Mannes einige Zeit später im Bereich der Wallanlagen auf ihn zugekommen sein, ihn auf den vorangegangenen Streit angesprochen und anschließen in die Grünanlagen des sog. “Katzenbergs” gezogen haben.

Dort soll er mit einem Küchenmesser mit einer Klingenlänge von 10-12 cm auf das Opfer eingestochen haben, so dass dieses zu Boden ging.

Anschließend soll er sich vom Ort des Geschehens entfernt haben.

Dem Geschädigten gelang es noch, sich schwer verletzt zu dem Fußgängerweg beim DGB-Haus zu schleppen, wo er dann aber zusammenbrach und gefunden wurde.

Gegen den 19 Jahre alten Beschuldigten hat der Jugendrichter am Amtsgericht Lübeck am heutigen Tage Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung erlassen. Der Heranwachsende wurde in die JVA Lübeck verbracht.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Zoll beschlagnahmt 300 Gramm Amphetamine

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Foto: Hauptzollamt Kiel/hfr

Lübeck – Lübecker Kontrollbeamte des Hauptzollamts Kiel fanden abei der Kontrolle eines PKW auf dem Parkplatz Ohlendiek 300 Gramm Amphetamin.

“Der 36-jähriger Fahrer war mit seinem PKW auf dem Weg nach Wolgast, als er von den Zollbeamten nach mitgeführten Drogen befragt wurde. Die Frage wurde von ihm verneint. Bei der Kontrolle des PKW fanden die Zöllner in seiner Sporttasche eine grüne Kunststoffdose mit weißen pulvrigen Anhaftungen”, sagt Zoll-Pressesprecher Claus-Peter Minkwitz .

“Ein kleines Röhrchen sowie eine halbe Kunststoffkarte waren ebenfalls Inhalt seiner Tasche. Im Verlaufe der weiteren Durchsuchung seines PKW fanden die Beamten unter dem Fahrersitz drei in transparenter Folie eingewickelte weiße Klumpen. Nach kurzem Zögern gab er zu, dass es sich um Amphetamin handele und er dies auch ab und an konsumiere”, sagt Minkwitz.

Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Amphetamin. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen und zur Dienststelle verbracht.

Da keine Haftgründe vorlagen, wurde er nach Abschluss der entsprechenden Maßnahmen entlassen.

Weitere Ermittlungen führt derzeit das Zollfahndungsamt Hamburg – Dienstsitz Kiel.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: 27-Jährige getötet. Ex-Lebensgefährte festgenommen

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Festnahme Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock

Lübeck – Am Freitagmorgen, 11. September, um kurz vor 8 Uhr wurde in Lübeck eine 27-Jährige Lübeckerin getötet.

Der 29 Jahre alte Ex-Lebensgefährte des Opfers, ebenfalls aus Lübeck, konnte von Polizeibeamten vor dem Haus festgenommen werden. Gegen den Mann ist später laut Polizei Untersuchungshaftbefehl erlassen worden.

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen hatte der Beschuldigte die ehemals gemeinsame Wohnung unbemerkt betreten und seine Ex-Lebensgefährtin und deren neuen Partner (33) im Wohnzimmer angetroffen.

Nachdem die Zeugin dem Beschuldigten auf Frage mitgeteilt hatte, dass es sich bei dem Mann um ihren neuen Freund handele, soll der Beschuldigte begonnen haben, mit einem Messer auf die Frau einzustechen. Den Mann soll er unter Vorhalt des Messers zum Verlassen der Wohnung aufgefordert haben, was dieser tat und einen Notruf absetzte.

Das Opfer erlitt eine Vielzahl von Stich- und Schnittverletzungen, denen es trotz Versorgung durch die nur kurze Zeit später eingetroffenen Rettungskräfte noch in der Wohnung erlag. Die Obduktion ist noch nicht abgeschlossen.

Der Beschuldigte wurde von den Polizeibeamten vor dem Haus sitzend angetroffen und vorläufig festgenommen. Er hatte seinerseits einen Notruf abgesetzt und mitgeteilt, dass er seine Ex-Freundin mit Messerstichen verletzt habe.

Das Angebot auf eine polizeiliche Vernehmung hat er abgelehnt.

Das Amtsgericht Lübeck hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags gegen den Beschuldigten erlassen. Er wurde der Justizvollzugsanstalt Lübeck zugeführt.

Die Ermittlungen führen die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Lübeck und die Staatsanwaltschaft Lübeck.

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