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24-Stunden-Musical: 4000-Euro-Erlös geht an den Freundeskreis Flüchtlinge

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Übergabe des Schecks an den Freundeskreis Flüchtlinge
Foto: Fischer/SL

Ahrensburg – Nach Abzug aller Kosten hat das 24-Stunden-Musical 4000 Euro eingespielt. Den Erlös spendete der Organisator jetzt an den Freundeskreis Flüchtlinge in Ahrensburg.

400 Zuschauer kamen im November in den Alfred-Rust-Saal, um das unter Federführung von Musical Creations binnen kürzester Zeit auf die Beine gestellte 24-Stunden-Musical zu sehen. “Die Kosten konnten wir relativ gering halten, etwa durch die Unterstützung durch das Park Hotel bei der Unterbringung”, sagte Hauke Wendt (Musical Creations). Dadurch sei der Hohe Betrag zustande gekommen.

In Ahrensburg leben derzeit etwa 400 bis 450 Flüchtlinge. Anfangs hat der Freundeskreis Flüchtlinge vor allem Alltagshilfe geleistet.

“In der öffentlichen Wahrnehmung ist es um das Thema ruhiger geworden, weil die großen Flüchtlingsströme abgeebbt sind”, sagt Bürgermeister Michael Sarach, der die Schirmherrschaft der 24-Stunden-Musicals übernommen hat. Aber der Schein trügt. “Nach der ersten Flüchtlingswelle stehen wir jetzt vor anderen Herausforderungen”, so Sarach.

Jetzt wird es komplizierter – es geht um die Begleitung von Asylverfahren und Abschiebungsandrohungen, Familienzusammenführungen.

Der Betrag soll für Lehr- und Musikangebote verwendet werden. Der Verein, der sich mit ehrenamtlicher Arbeit für Integration einsetzt, ist auf Spenden angewiesen. “Wir erhoffen durch diese Spende natürlich auch wieder ein bisschen Aufmerksamkeit für unsere Arbeit und dadurch weitere Unterstützer”, sagt Axel Fricke vom Freundeskreis. “Mit einer so großen Summe haben wir nicht gerechnet.”

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Coronazahlen: Über 1200 neue Infektionen an einem Wochenende

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Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet seit Freitagnachmittag derzeit insgesamt 1.245 Neuinfektionen.

Foto: Tumisu/Pixabay

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten und erfassten COVID-19-Fälle beträgt derzeit 18.918.

17.138 Personen gelten derzeit als genesen, 1.440 Personen sind aktuell infiziert. 340 Personen sind insgesamt verstorben.

Auf Basis der 3.544 derzeit gemeldeten Neuinfektionen der letzten sieben Tage im Kreis Stormarn errechnet sich ein Inzidenzwert von 1.446,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

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Oststeinbek: 16-Jähriger bei Verkehrsunfall schwer verletzt

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Oststeinbek – Am 21. Januar 2022 kam es gegen 17:30 Uhr an der Kreuzung Stormarnstraße / Möllner Landstraße in Oststeinbek zu einem Verkehrsunfall.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigem Erkenntnisstand befuhr eine 71- jährige Hamburgerin mit ihrem Honda Jazz die Stormarnstraße in Richtung Möllner Landstraße. An der Kreuzung musste sie an Ampel anhalten, da diese für sie rot anzeigte.

Nachdem die Ampel auf grün umschaltete bog sie nach links in Richtung Hamburg ab und übersah hierbei einen 16- jährigen Oststeinbeker, der die Möllner Landstraße überquerte.

Der 16- Jährige wurde bei dem Unfall schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

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Haftbefehl: Gesuchter Porno-Zeichner von Polizei festgenommen

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Sierksdorf – Sein schlüpfriges Hobby wurde ihm zum Verhängnis: Die Bundespolizei hat am Bahnhof in Sierksdorf einen per Haftbefehl gesuchten Mann festgenommen, der dort gerade Bilder aus Pornoheften abzeichnete.

Foto: Bundespolizei

Gegen 15:30 Uhr meldeten Reisende, dass sie sich im Bahnhof Sierksdorf durch einen Mann belästigt fühlen. Dieser sitze auf Höhe der WC Anlage und habe mehrere Erotikhefte aufgeschlagen. Eines dieser Hefte habe er als Vorlage genommen und zeichne jetzt die nackte Frau aus dem Magazin ab.

Eine Streife der Bundespolizei konnte den Mann, vertieft in seine Zeichenarbeit, antreffen.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten eine Fahndungsnotierung fest. Gegen den 43-jährigen Mann lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München 1 wegen Erschleichen von Leistungen vor. Demnach wurde er zu einer Geldstrafe von 300,-EUR oder ersatzweise 30 Tage Freiheitsstrafe verurteilt.

Da er das Geld nicht aufbringen konnte, wurde er durch die Bundespolizisten in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

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