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Lübeck

Lübecker Bahnhof: Fahrgast lässt ätzende Flüssigkeit zurück

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Die Lübecker Bahnhof. Foto: Shutterstock.com

Die Lübecker Bahnhof. Foto: Shutterstock.com

Lübeck – Im Lübecker Bahnhof kam es am Nachmittag zu einem größeren Einsatz von Rettungskräften. Zwei Gleisen wurden gesperrt, nachdem in einem dort eingefahrene Zug eine zurückgelassene Flasche mit offensichtlich ätzender Flüssigkeit gefunden wurde.

Am Dienstag gegen 14:28 Uhr wurde die Feuerwehr Lübeck zu einem Gefahrguteinsatz in einem Regionalzug an den Lübecker Hauptbahnhof gerufen.

Die Einsatzleitstelle der Feuerwehr erhielt einen Notruf von einem Reisenden aus der Regionalbahn von Kiel nach Lübeck. Dieser berichtete über eine vermutliche chemische Reaktion in seinem Zugabteil. Er berichtete von einer Rauchentwicklung und üblen Geruch.

Als der Zug in den Lübecker Hauptbahnhof einfuhr, hatten beim Eintreffen der Feuerwehr die Fahrgäste bereits den Zug verlassen.

Die alarmierten Einsatzkräfte des Gefahrgutzuges der Feuerwache 3, der Freiwilligen Feuerwehr Israelsdorf und Innenstadt sowie Einheiten der Feuerwache 1 und 2 fanden bei der Lageerkundung in dem betreffenden Zugabteil in einer Sitzreihe verschiedene Lebensmittel und Tüten vor, die ein unbekannter Fahrgast zurückgelassen hatte.

Auf einem der Sitze wurde eine Kunststoffflasche gefunden, die im Bereich des Flaschenbodens durchgeätzt war und vermutlich in der weiteren Abfolge das Produkt in der Flasche mit dem Polster des Sitzes zu einer heftigen chemischen Reaktion mit der besagten Rauch- und Geruchsbelästigung führte.

Die Feuerwehr führte umfangreiche Messungen durch und entnahm Proben von den von vorhandenen Produktresten, die zur weiteren Untersuchung an die Analytische Task Force (ATF) der Berufsfeuerwehr Hamburg geschickt wurden. Die wird den Stoff kurzfristig analysieren und vermutlich den Verdacht der anorganischen Säure bestätigen, damit dass Zugabteil von der Bahn fachgerecht dekontaminiert werden kann.

Reisende aus dem Zug wurden durch den Vorfall nicht verletzt. Die Bundespolizei hat die weiteren Ermittlungen zum Hergang des Vorfalles aufgenommen. Weitere Erkenntnisse liegen zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor.

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Polizei und Feuerwehr

Lübecker (27) nach Messerattacke in Lebensgefahr – 19-Jähriger verhaftet

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Am Dienstag, 15. September, gegen 21 Uhr war im Bereich des Holstentorplatzes vor dem DGB-Haus ein 27-jähriger Lübecker schwer verletzt zusammengebrochen.

“Ermittlungen der Bezirkskriminalinspektion und der Staatsanwaltschaft Lübeck haben nun zur Identifizierung von drei Tatverdächtigen (19, 24 und 26 Jahre, alle aus Lübeck) geführt. Gegen den Jüngsten ist auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaftbefehl erlassen worden”, sagt Polizeisprecher Stefan Muhtz.

Das Opfer war laut Polizei bericht durch zwei Messerstichverletzungen in den Oberkörper akut lebensgefährlich verletzt worden und musste in einem Lübecker Krankenhaus umgehend notoperiert werden.

Die Messerklinge war abgebrochen und steckte noch in einer der Wunden.

Vorangegangen war knapp eine Stunde zuvor eine körperliche Auseinandersetzung auf dem Holstentorplatz, an der der Geschädigte und die 24 und 26 Jahre alten Beschuldigten beteiligt waren. Die in diesem Zusammenhang eingesetzten Polizeibeamten hatten aufgrund des Vorfalls allen drei Männern einen Platzverweis für den Bereich des Holstentorplatzes erteilt.

Nach Angaben des Geschädigten soll der 19 Jahre alte Bruder des 26-jährigen Mannes einige Zeit später im Bereich der Wallanlagen auf ihn zugekommen sein, ihn auf den vorangegangenen Streit angesprochen und anschließen in die Grünanlagen des sog. “Katzenbergs” gezogen haben.

Dort soll er mit einem Küchenmesser mit einer Klingenlänge von 10-12 cm auf das Opfer eingestochen haben, so dass dieses zu Boden ging.

Anschließend soll er sich vom Ort des Geschehens entfernt haben.

Dem Geschädigten gelang es noch, sich schwer verletzt zu dem Fußgängerweg beim DGB-Haus zu schleppen, wo er dann aber zusammenbrach und gefunden wurde.

Gegen den 19 Jahre alten Beschuldigten hat der Jugendrichter am Amtsgericht Lübeck am heutigen Tage Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung erlassen. Der Heranwachsende wurde in die JVA Lübeck verbracht.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Zoll beschlagnahmt 300 Gramm Amphetamine

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Foto: Hauptzollamt Kiel/hfr

Lübeck – Lübecker Kontrollbeamte des Hauptzollamts Kiel fanden abei der Kontrolle eines PKW auf dem Parkplatz Ohlendiek 300 Gramm Amphetamin.

“Der 36-jähriger Fahrer war mit seinem PKW auf dem Weg nach Wolgast, als er von den Zollbeamten nach mitgeführten Drogen befragt wurde. Die Frage wurde von ihm verneint. Bei der Kontrolle des PKW fanden die Zöllner in seiner Sporttasche eine grüne Kunststoffdose mit weißen pulvrigen Anhaftungen”, sagt Zoll-Pressesprecher Claus-Peter Minkwitz .

“Ein kleines Röhrchen sowie eine halbe Kunststoffkarte waren ebenfalls Inhalt seiner Tasche. Im Verlaufe der weiteren Durchsuchung seines PKW fanden die Beamten unter dem Fahrersitz drei in transparenter Folie eingewickelte weiße Klumpen. Nach kurzem Zögern gab er zu, dass es sich um Amphetamin handele und er dies auch ab und an konsumiere”, sagt Minkwitz.

Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Amphetamin. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen und zur Dienststelle verbracht.

Da keine Haftgründe vorlagen, wurde er nach Abschluss der entsprechenden Maßnahmen entlassen.

Weitere Ermittlungen führt derzeit das Zollfahndungsamt Hamburg – Dienstsitz Kiel.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: 27-Jährige getötet. Ex-Lebensgefährte festgenommen

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Festnahme Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock

Lübeck – Am Freitagmorgen, 11. September, um kurz vor 8 Uhr wurde in Lübeck eine 27-Jährige Lübeckerin getötet.

Der 29 Jahre alte Ex-Lebensgefährte des Opfers, ebenfalls aus Lübeck, konnte von Polizeibeamten vor dem Haus festgenommen werden. Gegen den Mann ist später laut Polizei Untersuchungshaftbefehl erlassen worden.

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen hatte der Beschuldigte die ehemals gemeinsame Wohnung unbemerkt betreten und seine Ex-Lebensgefährtin und deren neuen Partner (33) im Wohnzimmer angetroffen.

Nachdem die Zeugin dem Beschuldigten auf Frage mitgeteilt hatte, dass es sich bei dem Mann um ihren neuen Freund handele, soll der Beschuldigte begonnen haben, mit einem Messer auf die Frau einzustechen. Den Mann soll er unter Vorhalt des Messers zum Verlassen der Wohnung aufgefordert haben, was dieser tat und einen Notruf absetzte.

Das Opfer erlitt eine Vielzahl von Stich- und Schnittverletzungen, denen es trotz Versorgung durch die nur kurze Zeit später eingetroffenen Rettungskräfte noch in der Wohnung erlag. Die Obduktion ist noch nicht abgeschlossen.

Der Beschuldigte wurde von den Polizeibeamten vor dem Haus sitzend angetroffen und vorläufig festgenommen. Er hatte seinerseits einen Notruf abgesetzt und mitgeteilt, dass er seine Ex-Freundin mit Messerstichen verletzt habe.

Das Angebot auf eine polizeiliche Vernehmung hat er abgelehnt.

Das Amtsgericht Lübeck hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags gegen den Beschuldigten erlassen. Er wurde der Justizvollzugsanstalt Lübeck zugeführt.

Die Ermittlungen führen die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Lübeck und die Staatsanwaltschaft Lübeck.

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