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Bad Oldesloe

SPD-Bundestagsabgeordneter besucht Autobahnmeisterei

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 Bildunterschrift: v.l.n.r: Jens Sommerburg (Landesbetrieb Straßenbau und -verkehr Schleswig-Holstein, Leiter der Niederlassung Lübeck), Franz Thönnes, Jörg Becker (Leiter Autobahnmeisterei Bad Oldesloe und Mitglied der BTB-Gewerkschaft Technik und Naturwissenschaft), und Marco Bibow (Landesvorsitzender Fachgewerkschaft VDStra.). Foto: Anett Meyer-Wache/hfr


Bildunterschrift: v.l.n.r: Jens Sommerburg (Landesbetrieb Straßenbau und -verkehr Schleswig-Holstein, Leiter der Niederlassung Lübeck), Franz Thönnes, Jörg Becker (Leiter Autobahnmeisterei Bad Oldesloe und Mitglied der BTB-Gewerkschaft Technik und Naturwissenschaft), und Marco Bibow (Landesvorsitzender Fachgewerkschaft VDStra.). Foto: Anett Meyer-Wache/hfr

Bad Oldesloe – „Die Beschäftigten erwarten zügig mehr Verlässlichkeit und Planbarkeit, was mit ihren Arbeitsverhältnissen geschieht. Da muss Bundesverkehrsminister Dobrindt noch nachliefern und mehr Sicherheit schaffen“, sagte SPD-MdB Franz Thönnes nach seinem Besuch am 20. Februar in der Autobahnmeisterei Bad Oldesloe auf Einladung der Fachgewerkschaft VDStra. (Verband Deutscher Straßenwärter) und des BTB (Gewerkschaft Technik und Naturwissenschaft im dbb).

Der Landesvorsitzende Marco Bibow (VDStra.) hatte den Parlamentarier zu einem Dialog über die vom Bund geplante neue Infrastrukturgesellschaft Verkehr eingeladen.

In einem einleitenden Statement erläuterte der Leiter der Autobahnmeisterei Bad Oldesloe Jörg Becker, der auch gleichzeitig Mitglied im Bundesarbeitskreis Straße des BTB ist,  die Sichtweise des BTB zu dieser Problematik und wies auch noch mal darauf hin, dass ohne Mitbestimmung und eine transparente Beteiligung der Beschäftigten eine Verlagerung der Zuständigkeit und damit der Arbeitsplätze der Kolleginnen und Kollegen nicht zum gewünschten Ziel „der Stärkung des Ausbaus und des Unterhalts der Bundesfernstraßen führen wird.“

Bundesregierung und Ministerpräsidenten sind sich einig, dass der Bund zum 1.1.2021 die alleinige Verantwortung Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Bundesautobahnen erhalten soll. Ziel ist dabei eine konsensuale Überleitung der bisher bei den Ländern für diese Aufgaben Beschäftigten auf den Bund.

Thönnes erläuterte, dass es der SPD bereits vor Kabinettsbeschluss gelungen sei mit der Klärung, dass der Bund sowohl Eigentümer der neuen Gesellschaft wie auch des Autobahnnetzes sein solle, zwei Privatisierungsbremsen einzuziehen.

Jetzt müsse dafür gesorgt werden, dass eine Gesellschaft des öffentlichen Rechts gebildet werde, die vor Privatisierung auch langfristig geschützt sei. Der Bundesrechnungshof und das Parlament müssten weiterhin Kontrolle und Einfluss haben.

VDStra-Landesvorsitzender Marco Bibow: „Wir erwarten, dass die Gewerkschaften mit in diesen Prozess einbezogen werden und die Überleitungsbedingungen auch in Tarifverträgen abgesichert werden.“ Thönnes unterstützte dies und verwies auch auf die Worte von Ministerpräsident Torsten Albig am 2. Februar in Eckernförde vor Mitarbeitern sowie Delegationen der 26 Straßen- und Autobahnmeistereien aus ganz Schleswig-Holstein „….gegen Ihren Willen passiert nichts. Kein Kollege muss auf einen anderen Posten an einem anderen Ort in Deutschland. Wenn Sie in Schleswig-Holstein arbeiten, wird nichts verändert werden.“

Der parlamentarische Prozess habe erst in der letzten Woche begonnen, so Thönnes. Für März seien sechs öffentliche Anhörungen im Deutschen Bundestag geplant. Der SPD-Politiker „Es ist wichtig, dass bereits während der Parlamentsberatungen ein Austausch mit den Betroffenen stattfindet. Nur so können wir Politiker ein klares Bild von den Fragen Interessen der Beschäftigten erhalten und es in den Gesetzgebungsprozess mit aufnehmen.“

 

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Bad Oldesloe

Geo-Vortrag in Bad Oldesloe: Auf Spurensuche in der Arktis

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Bad Oldesloe – Blaues Gletschereis, Polarlichte, Eisbären und eine atemraubende Bergkulisse – das und vieles mehr erwartet die Besucher der nördlichsten Insel Norwegens – und die des Bildervortrages der Expedition von Prof. Dr. Eckart Dege im Bürgerhaus in Bad Oldesloe.

Foto: Universitätsgesellschaft

Die arktische Inselgruppe Spitzbergen war während des Zweiten Weltkriegs wiederholt das Ziel kleiner Gruppen deutscher Wissenschaftler und Soldaten, die hier hinter den feindlichen Linien Wetterstationen errichteten und die für die Wettervorhersage Europas unerlässlichen Daten in die Heimat funkten. Der letzte dieser Wettertrupps, elf Meteorologen und Soldaten unter der Leitung des Geographen Dr. Wilhelm Dege, arbeitete von September 1944 bis zum September 1945 im äußerst schwer zugänglichen Nordosten dieser Inselgruppe.

1985 wurde der Vortragende, Sohn des damaligen Leiters dieses Wettertrupps und ebenfalls Geograph, vom norwegischen Verteidigungsministerium eingeladen, an einer Expedition in das ehemalige Operationsgebiet seines Vaters teilzunehmen, um eventuelle Hinterlassenschaften dieses Wettertrupps zu bergen.

Diese mit Schiff und Hubschrauber durchgeführte Expedition entwickelte sich nicht nur zu einer spannenden Schatzsuche, sondern ermöglichte dem Vortragenden auch Einblicke in große Teile dieser faszinierenden arktischen Inselgruppe.

Der Vortrag der Universitätsgesellschaft beginnt um 20 Uhr am Donnerstag, 26. September, im Bürgerhaus. Eintritt 5 Euro, für Studenten/Schüler 2 Euro.

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Bad Oldesloe

Das kleine Fest der Durschnittlichkeit

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Livemusik war vorhanden Foto: SL

Bad Oldesloe – Zwei Abende auf dem “Bier und Genussfest in Bad Oldesloe”: Irgendwer singt “Sweet Home Alabama” und die Zuschauer singen mit, irgendwer singt “Wonderwall”, der dritte Act, der das heute macht und irgendwer lässt das Publikum raten, von wem die Songs sind, die er gerade covert.

Niemand macht viel falsch, niemand fällt groß auf. Lebende, austauschbare Jukeboxen unterhalten ein Publikum mit Hits, die dieses kennt und das Publikum honoriert das, indem es nicht wegläuft, sondern noch ein Bier bestellt – die Rechnung geht auf.

Man hofft, dass niemand von denen auf der Bühne mal davon träumte, mit eigener Musik Erfolg zu haben und Menschen zu erreichen und nun auf einem Bierfest in der norddeutschen Provinz landete. Denn einige haben durchaus Talent, aber zu viel Eigenständigkeit würde hier nur stören.

Foto: SL

Es stimmte, was angekündigt wurde vor dem “Bier- und Genussfest” in Bad Oldesloe, dass die Musik nicht im Mittelpunkt stehen wird. Namen wurden zunächst von den Veranstaltern gar nicht genannt. Denn die Musik – so ehrlich war man von Anfang an – sei nur Beiwerk.

Dass sie leise sein werden und bei Gesprächen nicht “stören”, war im Vorfeld als Qualität der lebenden “Jukeboxen” hervorgehoben wurde – es stimmte lustigerweise nicht so ganz.

Die Menschen sitzen an Tischen, sie trinken Bier, sie konsumieren an den wenigen Foodständen ein wenig Essen und die Musik ist dazu da, sie ein wenig auf dem Platz zu halten. So ungefähr wie Party-Djs nur dass diese halt live spielen. Das Ganze ist eine Fest des Kommerzes , ansonsten erschließt sich der tiefere Sinn nicht.

Das einzige was an diesem Fest mit Bad Oldesloe zu tun hat, ist , dass am Freitagabend die nachgebuchte Oldesloer Sängerin Gabi Liedtke aufgetreten ist, die sich souverän durch ihr Repertoire spielte und “ablieferte”. Vor der Bühne war zu merken, dass es schlau ist, lokale Bands spielen zu lassen.

Das alles hat den Hauch eines leicht gehobenen Oktoberfests mit seichtem Pop-Rock statt Schlager und Volksmusik und ohne Zelt halt. Und wenn man schon einige Bier intus hat und vergessen, wo man ist, dann könnte man sich auch vorstellen, dass das hier in Wanne-Eickel , Paderborn, Castrop-Brauxel oder einem Dorf bei Bielelfeld stattfindet. “Bier- und Genussfest” – das ist so unverbindlich, das kann überall sein. Alles ist nett, aber unpersönlich.

Dass das Highlight ein Stand ist, der einem mittelalterlichen Handelsschiff nachempfunden ist, sagt schon viel über eine Veranstaltung aus.

Foto: Sl

Selbst bei den Gastronomen vermisst man das Lokalkolorit und auch eine gewisse Auswahl. Vor allem im Essensbereich fällt das Sortiment überschaubar aus. Und unter einem Bierfest hätte man sich dann doch eine größere Auswahl an Brauereien vorgestellt. Aber auch das ist nicht schlimm, es ist halt so. Es ist nett, es ist alles Durchschnitt. Es fühlt sich okay an, man rennt nicht schreiend weg und irgendwie ist es so total belanglos, dass es sogar zu egal ist, um sich darüber aufzuregen.

Im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags öffnen die Stände auf dem Oldesloer Marktplatz übrigens nochmal. Es wird sicherlich niemanden stören.

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Bad Oldesloe

“Stormarn Magic” präsentiert neue Show bei öffentlichem Training

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Am Sonnabend, 21. September, trainiert die bekannte Oldesloer Marching Band “Stormarn Magic” wieder auf dem Exer. Es ist eine wichtige Generalprobe vor dem Auftritt bei einem großen Musikwettbewerb in Enschede (Niederlande).

Um 15:30 Uhr können alle neugieren Musikliebhaber und Marching-Band-Fans kostenlos in den Genuss der neuen Show “Journey of man” kommen. Denn dann werden die “Magics” diese inklusive Kostümen in voller Länge auf dem Sportplatz am Exer proben.

Die “Magics” sorgen auch für Kaffee und Kuchen, damit das leibliche Wohl der Zuschauer gesichert ist.

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