Folge uns!

Reinbek

Dieser Reinbeker war schon 150 Mal bei der Blutspende

Veröffentlicht

am

Michael Hille an der Nadel: Der Reinbeker spendete zum 150. Mal sein Blut beim DRK. Foto: DRK-Blutspendedienst

Michael Hille an der Nadel: Der Reinbeker spendete zum 150. Mal sein Blut beim DRK. Foto: DRK-Blutspendedienst

Lütjensee/Reinbek – Fünf Mal im Jahr an jeweils zwei Tagen öffnet das DRK-Zentrum in Reinbek-Neuschönningstedt seine Türen für Blutspenderinnen und Blutspender.

Am 9. und 10. Februar war es in diesem Jahr zum ersten Mal wieder soweit. Und gleich am ersten Tag der Spendeaktion hatten die Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienstes und die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK-Ortsvereins Reinbek e.V. alle Hände voll zu tun. Denn mit insgesamt 85 Spendern – acht von ihnen Erstspender – war die erste DRK-Blutspendeaktion in Neuschönningstedt 2017 auch gleichzeitig die erfolgreichste der letzten vier Jahre. Rund 25 Spender mehr als sonst an diesem Ort üblich konnten die Verantwortlichen am Abend zählen.

Einen wesentlichen Beitrag zu diesem Erfolg leistete der langjährige, treue DRK-Blutspender Michael Hille. Der 53-jährige Reinbeker konnte am 9. Februar bereits für seine 150. Blutspende geehrt werden. Zu seinem Jubiläum kam der Fliesenleger aber nicht allein: als Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Schönningstedt motivierte Hille 13 seiner Kameradinnen und Kameraden, ebenfalls mit der Spende von jeweils einem halben Liter ihres kostbaren Lebenssaftes dazu beizutragen, dass die Patientenversorgung in der Region jederzeit sichergestellt werden kann. „Kameradschaft wird bei uns in der Feuerwehr sehr groß geschrieben. Als ich von meinem bevorstehenden Spendejubiläum erzählt habe, haben mir alle spontan ihre Unterstützung zugesichert“, freute sich Hille über die gelungene Team-Aktion.

“Mit meiner Spende habe ich meiner Mutter das Leben gerettet“

Mit seiner Blutgruppe 0 Rhesus positiv ist Michael Hille ein besonders gern gesehener Gast in Neuschönningstedt. Denn die Blutvorräte der Blutgruppen 0 Rhesus positiv und 0 Rhesus negativ sind auch in Schleswig-Holstein derzeit besonders knapp. Das DRK ruft deshalb engagierte Mitmenschen mit diesen Blutgruppen gerade dringend zum Blutspenden auf.

Mit 150. geleisteten Blutspenden ist Hille einer von lediglich rund 17 Menschen pro Jahr in ganz Schleswig-Holstein, die eine so hohe Spendenzahl erreichen. Seine erste Blutspende leistete er vor knapp 40 Jahren! Mit einer Sondergenehmigung war es ihm erlaubt, bereits im Alter von 15 Jahren Blut zu spenden. „Meine Eltern hatten damals einen schweren Verkehrsunfall. Mit meiner Spende habe ich meiner Mutter das Leben gerettet“, erinnerte sich Hille. Danach habe er einfach weiter gemacht. Anderen Menschen helfen zu können habe ihn motiviert.

Maximal sechs Mal im Jahr dürfen gesunde Männer eine Blutspende leisten. Michael Hille will auf jeden Fall weiter machen, wenn seine Gesundheit es ihm auch weiterhin erlaubt. In rund acht Jahren könnte er dann bereits seine 200. Blutspende geschafft haben. Das gelingt in Schleswig-Holstein durchschnittlich nur einem Spender pro Jahr!

Für Hilles außergewöhnliches Engagement bedankten sich Klaus-Peter Puls, DRK-Ortsvereinsvorsitzender in Reinbek, und DRK-Pressereferentin Susanne v. Rabenau bei ihm mit einer Geschenkbox und der Einladung zu einer festlichen Blutspenderehrung im kommenden Jahr in Büdelsdorf.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Reinbek

Familie mit Säugling bei Verkehrsunfall in Reinbek verletzt

Veröffentlicht

am

Reinbek Am Ostermontag kam es in der Sachsenwaldstraße in Reinbek zu einem Verkehrsunfall bei dem mehrere Personen, darunter ein Säugling, leicht verletzt wurden.

Rettungsdienst im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigem Erkenntnisstand kam ein 39-Jähriger aus der Nähe von Geesthacht mit einem BMW von der K 80 und wollte nach links in die Sachsenwaldstraße in Richtung Reinbek abbiegen.

Hierbei übersah er aus ungeklärter Ursache einen Skoda, der aus Richtung Reinbek kam und stieß mit diesem zusammen.

Durch den Zusammenstoß überschlug sich der Skoda. Der 31- jährige Fahrer, die 29- jährige Mitfahrerin und ein zwei Monate alter Säugling wurden bei dem Unfall leicht verletzt und wurden in Krankenhäuser gebracht.

Zum entstandenen Sachschaden können keine Angaben gemacht werden.

Weiterlesen

Reinbek

Osterfeuer in Schönningstedt: Reinbek sperrt Oher Straße

Veröffentlicht

am

Reinbek Nach zwei Jahren coronabedingter Pause, lässt die Freiwillige Feuerwehr Schönningstedt in diesem Jahr die schöne Tradition des Osterfeuers wieder aufleben.

Osterfeuer. Foto: Stormarnlive.de

Aus Sicherheitsgründen wird daher die Oher Straße in Höhe des Feuerwehrhauses und des Kindergartens am Karsamstag, 16. April, von circa 17 bis 24 Uhr, für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über die Dorfstraße-Königstraße-Haidkrugchaussee-Am Sportplatz und umgekehrt.

Aufgrund der Erfahrung aus den Vorjahren werden die Busse der Linien 236 und 436 während der Sperrung über die Sachsenwaldstraße, Königstraße, Haidkrugchaussee, Am Sportplatz und umgekehrt geführt. Fahrgäste werden gebeten die Aushänge an den Haltestellen zu beachten.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Schnelle Hilfe für Ukraine-Flüchtlinge: Stormarner vernetzen sich

Veröffentlicht

am

Reinbek Alle wollen Ukraine-Flüchtlingen helfen: Zu einem Vernetzungstreffen in Reinbek kamen 180 Menschen. Bad Oldesloe plant am Donnerstag eine ähnliche Veranstaltung.

Foto: Stadt Reinbek

In Reinbek kamen so viele Besucher*innen, dass die Veranstalter kurzerhand die Anwesenden auf zwei Räume aufteilen mussten.

Während einige der Anwesenden bereits zuvor in der Flüchtlingshilfe und verschiedenen Initiativen tätig gewesen sind, zeigte eine kurze Vorstellungsrunde, dass die meisten sich erstmals in diesem Bereich engagieren wollen.

Auch einige ukrainische Geflüchtete waren ins Jürgen Rickertsen Haus gekommen.

Für sie war dank einer mehrsprachigen Bürgerin vor Ort eine russische Simultanübersetzung möglich.

Da Bürgermeister Björn Warmer kurzfristig erkrankt war, stellten Torsten Christ, Fachbereichsleiter Bürgerangelegenheiten, Kathrin Schöning, Fachbereichsleiterin Bildung und Stadtleben, sowie der städtische Mitarbeiter Lukas Siemers den beiden Gruppen das Programm vor.

„Die Bereitschaft zur Hilfe ist enorm“, so Torsten Christ, „und die Verwaltung erreichen so viele Anfragen von Bürgern, die helfen wollen, daher haben wir uns entschieden, dieses Vernetzungstreffen abzuhalten.“

Christ gab zunächst mit einer Präsentation einen kurzen Überblick über die aktuelle Lage in Reinbek:

„Inzwischen sind 160 ukrainische Geflüchtete hier angekommen. Drei Viertel von ihnen konnten wir glücklicherweise privat unterbringen, ein Viertel ist in verschiedenen öffentlichen Unterkünften wie in der Begegnungsstätte Neuschönningstedt untergekommen. Wir arbeiten derzeit daran, weitere Unterkunftsmöglichkeiten zu schaffen. Doch jetzt kommt es auch darauf an, den Geflüchteten den Weg in den Alltag zu erleichtern, und dazu sind wir auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen.“

Nach der Einführung fanden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann je nach Interesse in Einzelgruppen zu den Themen Alltagsgestaltung, Netzwerk, Ankommen in Reinbek sowie Sprache zusammen.

Eine fünfte Gruppe bildete sich für das Thema Gesundheit. Rund anderthalb Stunden lange wurde sich in den Gruppen über Erfahrungen und bereits bestehende Angebote für Geflüchtete ausgetauscht, eifrig diskutiert sowie weitere Bedarfe ermittelt und auf großen Stellwänden notiert. Schnell wurden in den Gruppen Netzwerke gegründet, Kontaktdaten ausgetauscht und Folgetreffen vereinbart.

Mitarbeiter*innen der Verwaltung sowie Schwester Luise, die Flüchtlingsbeauftragte des Reinbeker Krankenhauses, beantworteten dabei aufkommende Fragen.

Foto: Stadt Reinbek

In den regen Austausch brachten sich auch die anwesenden Ukrainer mit ein und äußerten auf Englisch, mit Hilfe von Übersetzungs-Apps und Dolmetschern ihre Wünsche, Erwartungen und Ideen. Vielen war es wichtig, möglichst schnell arbeiten zu können.

Zum Abschluss benannten die Gruppen feste Sprecher aus ihren Reihen, um den stetigen Kontakt und Austausch mit der Stadt Reinbek zu gewährleisten.

Für Torsten Christ war es eine gelungene Veranstaltung: „Trotz einiger kleiner Schwierigkeiten aufgrund der hohen Besucherzahl, bin ich sehr zufrieden. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Menschen ehrenamtlich engagieren wollen, um Geflüchteten zu helfen. Der Grundstein ist nun gelegt, die Helferinnen und Helfer haben sich in festen Gruppen organisiert und wir können nun darangehen, den steten Austausch zu organisieren, so dass Raum ist für neue Angebote und Hilfe, die ankommt.“

Die Stadt Bad Oldesloe plant am Donnerstag, 31. März, um 18 Uhr in der Festhalle (Olivet-Allee 4–6) eine ähnliche Veranstaltung.

„Mit dem Ankommen der Geflüchteten in Bad Oldesloe konkretisiert sich nun auch der Bedarf an weiteren Hilfeleistungen“, sagt Bürgermeister Jörg Lembke.

Benötigt werden beispielsweise Sprachmittler und Dolmetscher, die Geflüchtete während der Antragsstellungen bei der Stadtverwaltung oder bei anderen Stellen begleiten.

Ebenso wie Freiwillige für die einfache Betreuung von Kindern oder hauswirtschaftliche Unterstützung in den städtischen Gemeinschaftsunterkünften, außerdem Sprachpaten, Sport- und Freizeitangebote für alle Altersgruppen und private Aufnahmemöglichkeiten von Haustieren.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung