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Norddeutschland

Hausbesitzer entdeckt Kerzen in einer Benzinlache: Ex-Mieter festgenommen 

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Polizei im Einsatz (Symbolfoto. Foto: stormarnlive.de

Polizei im Einsatz (Symbolfoto. Foto: stormarnlive.de

Lübeck – Ein gekündigter Mieter einer Werkstatt in Lübeck hat am Dienstagmittag offenbar versucht, das Haus in Brand zu setzen. Der Mann (56) wurde festgenommen.

Der Vermieter entdeckte in der Werkstatt, die in einem Wohnhaus integriert ist, geöffnete Propangasflaschen.  Im Obergeschoss fand er eine Benzinlache, in der brennende Kerzen standen.

Er hatte die Kerzen gelöscht, die Propanflaschen geschlossen, gelüftet und anschließend die Polizei verständigt. Weiter teilte er mit, dass dieses Mietverhältnis gekündigt ist; eine Übergabe der geleerten Werkstatt hätte Ende November 2016, mit einer weiteren Fristverlängerung zum Jahreswechsel erfolgen sollen.

Aufgrund der vorgefundenen Situation konnten weitere Gefahrenelemente in dem unübersichtlichen Gebäudeteil nicht ausgeschlossen werden. So wurde entschieden, dass der Kampfmittelräumdienst aus Groß Nordsee angefordert wird und in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr das Gebäude überprüft. Weiteren wurde die Energieversorgungsleitung abgesperrt.

In der Übergangszeit bis zum Eintreffen des Räumdienstes wurden die umliegenden Straßenbereiche abgesperrt, die anliegenden Häuser geräumt und angetroffenen Bewohner evakuiert. Dazu wurde als vorübergehende Notunterkunft ein Stadtwerkebus zur Verfügung gestellt. Diesen nutzten gut 20 Anwohner.

Gegen 15 Uhr traf der Kampfmittelräumdienst ein. Gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Lübeck betraten sie das Gebäude und konnten nach Absuche und Nachschau dieses als sicher an die Polizei übergeben. Kriminalbeamte übernahmen dann die Tatortarbeit.

Um 16 Uhr wurden die gesperrten Straßenzüge wieder freigegeben und die Anwohner konnten ihre Wohnungen wieder aufsuchen.

Gegen 14 Uhr konnte der Mieter, ein 56-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in St. Gertrud an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen werden. Er wurde zum Kriminaldauerdienst in die Possehlstraße gebracht. Zu den weiteren, noch laufenden strafrechtlichen Ermittlungen werden erst am morgigen Mittwoch in gemeinsamer Absprache mit der Lübecker Staatanwaltschaft Angaben gemacht.

Seitens der Polizei waren in der Spitze knapp 30 Polizeibeamte eingesetzt.

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Lübeck

21:13: Cougars gewinnen Spitzenspiel gegen die Dolphins

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Lübeck In einem engen und sehr umkämpften Spitzenspiel gegen die Paderborn Dolphins haben die Lübeck Cougars mit 21:13 deutlich gewonnen.

Timo Oppermann (Nr. 93, Luebeck Cougars) beim Spiel Lübeck Cougars gegen Paderborn Dolphins. Foto: John Garve

Die Cougars sind dabei deutlich besser in das Spiel gekommen. Eine gute Leistung der Defense konnte den ersten Drive der Dolphins direkt nach vier Versuchen beenden.

Im darauffolgenden ersten Drive der Cougars sorgte ein 40 Yards Pass von Quarterback Jadrian Clark auf Receiver Michael Kresowaty für die ersten Punkte. Nur 5 Minuten später konnten die Paderborn Dolphins nach einem 1 Yard Run von Running Back Chris Elliot ausgleichen.

Im zweiten Quarter waren es dann wieder die Lübeck Cougars, die nach einem tollen Pass von Clark auf Receiver Karl-Bruno Schröder erneut in Führung gehen konnten.

Nur 10 Sekunden vor der Halbzeit waren es dann wieder die Dolphins in Person von Quarterback Carlos Martin Nieto, der nach einem Lauf für den Anschluss sorgen konnte. Dank eines geblockten Fieldgoals ginge die Cougars aber mit einer 14:13 Führung in die Halbzeit.

Späte Punkte in der zweiten Hälfte

In der zweiten Halbzeit dauerte es lange, bis die Cougars erneut Punkten konnten. 5 Minuten vor Ende des Spiels war es dann Runningback Ashton Hear, der auf 21:13 erhöhen konnte.

Die Dolphins versuchten daraufhin noch einmal alles, doch unserer Defense gelang es, die Führung zu sichern. Ausschlaggebend hier vor allem die Interception von Suero Monterro, zwei Minuten vor Ende des Spiels.

Die Cougars gehen damit mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen in das nächste Auswärtsspiel gegen die Hildesheim Invaders am kommenden Samstag.

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Polizei und Feuerwehr

Ahrensbök: Unbekannter schlägt Kind in Supermarkt ins Gesicht

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Ahrensbök Ein Mann hat in einem Supermarkt in Ahrensbök einem Kind ins Gesicht geschlagen. Der 13-Jährige wurde leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch (30.03.). Zwischen 13:15 Uhr und 13:30 Uhr hielt sich der 13 Jahre alte Ostholsteiner mit zwei älteren Mitschülern auf dem Parkplatz des Supermarktes in der Lübecker Straße auf.

Einer der Mitschüler rief einem Kunden, der den Parkplatz kurz zuvor mit seinem Audi befahren hatte, scherzhaft die Worte: “schicker Benz” zu.

Danach begaben sich die Jungen in den Markt, in den ihnen der zuvor angesprochene Mann sichtlich erregt folgte und dem 13-Jährigen schließlich wortlos eine Ohrfeige verpasste.

Der Schüler erlitt durch den Schlag leichte Verletzungen.

Der zwischen 30 und 50 Jahre alte Tatverdächtige entfernte sich unerkannt mit einem dunklen Audi älteren Modells mit Segeberger Kennzeichen.

Zur Beschreibung des Mannes ist bekannt, dass dieser von auffallend großer und kräftiger Gestalt war sowie sehr kurzes Haar oder gar eine Glatze hatte. Zum Zeitpunkt des Geschehens war er dunkel bekleidet.

Durch die Beamten der Polizeistation Ahrensbök wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet. Zeugenhinweise zum Tatgeschehen sowie zur Identität des Mannes werden unter der Rufnummer 04525-7979910 oder per E-Mail an Ahrensboek.PST@polizei.landsh.de entgegengenommen.

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Kreis Segeberg

Polizei und Feuerwehr retten erschöpften Waschbär aus Hafenbecken

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Wedel – Bereits am Donnerstagnachmittag ist es zu einem ungewöhnlichen Wildtiereinsatz in der Wedeler Elbhafenanlage gekommen.

Quelle: Polizeidirektion Bad Segeberg

Um 13:08 Uhr alarmierten Passanten die Polizei, da sie einen pelzigen Vierbeiner an einem Brett in hilfloser Lage der Hafenanlage bemerkten. Das Tier kam aus eigener Kraft nicht mehr aus dem Becken.

Bei dem zotteligen Tier handelte es sich um einen Marderhund, der durch sein ähnliches Aussehen mit einem Waschbären verwechselt werden kann. Er wurde durch die Kameraden der Feuerwehr mit Unterstützung eines Schlauchboots gerettet.

Das völlig entkräftete Tier wurde im Anschluss in einer Transportbox zur Wildtierauffangstation nach Steilshoop gebracht.

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