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Norddeutschland

162 Silvestereinsätze für die Lübecker Polizei

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stormarnlive.de (Symbolfoto)

stormarnlive.de (Symbolfoto)

Lübeck / Ostholstein – 275 größere und kleinere Einsätze hatten die Beamtinnen und Beamten der Polizeidirektion Lübeck in der Silvesternacht in Lübeck und Ostholstein zu bewältigen. Damit liegt die Einsatzzahl nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. In Zahlen die Einsätze von 18.00 Uhr bis 06.00 Uhr: Lübeck 162 (Vorjahr 147) und Ostholstein 113 (104) Somit war die Silvestersamstagnacht keine ruhige, aber für einen Jahreswechsel auch keine ungewöhnliche Nacht.

Die prognostizierten Veranstalterzahlen in Grömitz (3000), Timmendorfer Strand (10.000) und Travemünde (10.000) wurden nahezu erreicht. Die Parkplätze und Anliegerstraßen waren ab 23.00 Uhr komplett belegt. Nach den Feuerwerken setzte zügig der Abreiseverkehr ein – dieser verlief an der Lübecker Bucht ruhig und störungsfrei.

„Kurz vor Mitternacht war im Bereich des Lübecker Holstentors eine Gruppe von zirka 500 Personen festzustellen, die dort den Jahreswechsel feierten. Dabei handelte es sich nach Schätzungen zufolge dem äußeren Anschein überwiegend um Migranten, die nicht geschlossen agierten, aber in kleineren Gruppen teilweise ein aggressives Verhalten zeigten. Entsprechend der Situation wurden vor Ort durch polizeiliche Präsenz Eskalationen unterbunden“, so Polizeisprecher Stefan Muhtz.

Zwei Männer (28/29) aus Lübeck hatten offenbar im Bereich des Holstentorplatzes kurz nach Mitternacht mit Schreckschusswaffen in Richtung Himmel geschossen. Eine Frau meldete sich bei den Polizeibeamten und gab an, dass vermeintlich in ihre Richtung gezielt wurde. Die Beamten konnten die Tatverdächtigen ermitteln, die Waffen sicherstellen und fertigten Strafanzeigen. Verletzt wurde hierdurch nach jetzigem Stand keiner.

Zwischenzeitlich eingegangene Meldungen über Belästigungen von Frauen aus Gruppen heraus im Bereich des Lübecker Hauptbahnhofs bestätigten sich bislang nicht.

Im Grömitz meldete der Sicherheitsdienst kurz vor Mitternacht der Polizei, dass zwei junge Männer (24/27) im Bereich des Seebrückenvorplatzes andere feiernde Gäste möglicherweise belästigen. Von beiden Männern wurden die Personalien festgestellt; sie wohnen in Grömitz. Sie erhielten einen Platzverweis für die Nacht. Im gesamten Bereich der Polizeidirektion Lübeck kam es immer wieder zu kleinen Bränden. Bereits um 18.15 brannte ein durch offensichtlich Feuerwerkskörper entzündeter Müll-/Papiercontainer in der der Nordmeerstraße.

Gegen 01.45 Uhr bemerkten Passanten in Pansdorf Feuerschein und konnten die Örtlichkeit finden. Sie alarmierten die Feuerwehr und Hausbewohner in der Eutiner Straße. Offenbar hatte der Eigentümer Reste einer Mehrfach-Feuerwerkskörper-Batterie in seiner Papiertonne entsorgt. Vermutlich war diese doch noch nicht ganz ausgeglüht, so dass sich hierdurch das Feuer unbemerkt wieder in der Plastiktonne entzündete. Durch die Nähe zum Haus sprangen bei der Hitze des Feuers die Glasscheiben der Kellerfenster und der Brand ging in die Kellerräume über. Dort befinden sich Geschäftsräume. Der Eigentümer und die heraneilende Feuerwehr löschten den Brand und diverse Glutnester. Ersten Schätzungen zufolge dürfte der Sachschaden bei 20.000 Euro liegen.

Gegen 00.30 Uhr kam es in der Lübecker Rübenkoppel zu einem Einsatz. Nach einem Streit aufgrund von Böllerwürfen und einer Handgreiflichkeit soll ein Bewohner ein Gewehr aus seiner Wohnung geholt und damit mehrere Geschädigte mittels Vorhaltung bedroht haben. Anschließend sollte der Tatverdächtige mit einer weiteren Person mit einen Fahrzeug die Örtlichkeit verlassen haben. Ein Zeuge berichtete, dass es sich bei der Waffe um ein Luftgewehr handeln würde. Gegen 01.40 Uhr “stellte sich” der 33- jährige Beschuldigte beim 3. Polizeirevier. Zu einer Waffe machte er keine Angaben. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurde keine vorgefunden. Eingesetzt waren fünf Funkstreifen-Besatzungen mit dem “Einsatz”von Schilden und Maschinenpistolen zur Eigensicherung sowie zwei Diensthunden.

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Kreis Segeberg

Streit um Fernseher eskaliert: Camper (44) niedergestochen

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In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 3. August, ist es im Seeweg in Bornhöved zu einer Auseinandersetzung auf einem Campingplatz gekommen, bei der ein 44-Jähriger lebensbedrohliche Verletzungen erlitten hat. Drei jungen Männer flohen vom Tatort, konnten aber zwischenzeitlich ermittelt werden.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach den bisherigen Erkenntnissen erschienen die drei jungen Männer im Alter von 23 Jahren um 0:15 Uhr bei dem 44-jährigen Campingplatzgast.

Nach einem zunächst verbalen Streit soll einer der 23-Jährigen den 44-Jährigen unvermittelt angegriffen und ihm mehrere Stichverletzungen zugefügt haben. Im Anschluss floh das Trio vom Campingplatz.

Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus nach Neumünster. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr.

Die Fahndung nach den Flüchtigen während der Nacht verlief zunächst erfolglos.

Im Laufe des Tages stellten sich zwei der Beteiligten bei der Kriminalpolizei in Bad Segeberg, woraufhin es am Abend zur Festnahme des mutmaßlichen Haupttäters kam, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel am Donnerstagnachmittag einem Haftrichter vorgeführt wurde.

Das Amtsgericht Neumünster erließ Haftbefehl, so dass sich der Festgenommene aktuell in einer Justizvollzugsanstalt befindet.

Der Tatverdacht gegen die beiden weiteren jungen Männer erhärtete sich nicht. Sie wurden nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die drei Männer kommen aus Bornhöved und dem Umland.

Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass die Männer den 44-Jährigen aufgrund eines vorangegangener Streits über den Kauf eines Fernsehers aufsuchten.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Bad Segeberg unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Totschlags dauern an.

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Polizei und Feuerwehr

Hohenfelde: Diebe schleichen sich ins Schlafzimmer und klauen Schmuck

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Während die Bewohner Fernsehen schauten, schlichen sich Diebe in das Haus in Hohenfelde und klauten Schmuck aus dem Schlafzimmer.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Am 23. Juni 2022 kam es gegen 15 Uhr in Hohenfelde zu einem sogenannten Einschleichdiebstahl.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand befand sich die Hausbewohnerin in ihrem Wohnzimmer und schaute Fernsehen. Sie entdeckte gegen 15 Uhr zwei männliche Personen im Vorgarten. Als einer der beiden die Dame bemerkte flüchteten die beiden Männer.

Im Anschluss stellten die Bewohner fest, dass Goldschmuck aus dem Schlafzimmer entwendet wurde.

Wahrscheinlich gelangten die Täter unbemerkt durch eine unverschlossene Nebeneingangstür in das Haus.

Die Männer wurden als ca. 40 Jahre alt, ungefähr 1,80m groß, kräftig und mit Glatze beschrieben. Zur Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat zum Tatzeitpunkt verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Wer kann Angaben zu den Tätern machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/ 809-0 entgegen.

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Lübeck

21:13: Cougars gewinnen Spitzenspiel gegen die Dolphins

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Lübeck In einem engen und sehr umkämpften Spitzenspiel gegen die Paderborn Dolphins haben die Lübeck Cougars mit 21:13 deutlich gewonnen.

Timo Oppermann (Nr. 93, Luebeck Cougars) beim Spiel Lübeck Cougars gegen Paderborn Dolphins. Foto: John Garve

Die Cougars sind dabei deutlich besser in das Spiel gekommen. Eine gute Leistung der Defense konnte den ersten Drive der Dolphins direkt nach vier Versuchen beenden.

Im darauffolgenden ersten Drive der Cougars sorgte ein 40 Yards Pass von Quarterback Jadrian Clark auf Receiver Michael Kresowaty für die ersten Punkte. Nur 5 Minuten später konnten die Paderborn Dolphins nach einem 1 Yard Run von Running Back Chris Elliot ausgleichen.

Im zweiten Quarter waren es dann wieder die Lübeck Cougars, die nach einem tollen Pass von Clark auf Receiver Karl-Bruno Schröder erneut in Führung gehen konnten.

Nur 10 Sekunden vor der Halbzeit waren es dann wieder die Dolphins in Person von Quarterback Carlos Martin Nieto, der nach einem Lauf für den Anschluss sorgen konnte. Dank eines geblockten Fieldgoals ginge die Cougars aber mit einer 14:13 Führung in die Halbzeit.

Späte Punkte in der zweiten Hälfte

In der zweiten Halbzeit dauerte es lange, bis die Cougars erneut Punkten konnten. 5 Minuten vor Ende des Spiels war es dann Runningback Ashton Hear, der auf 21:13 erhöhen konnte.

Die Dolphins versuchten daraufhin noch einmal alles, doch unserer Defense gelang es, die Führung zu sichern. Ausschlaggebend hier vor allem die Interception von Suero Monterro, zwei Minuten vor Ende des Spiels.

Die Cougars gehen damit mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen in das nächste Auswärtsspiel gegen die Hildesheim Invaders am kommenden Samstag.

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