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Sozialstation Großhansdorf: Pflegedienstleiterin Karin Heino geht in den Ruhestand

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Kreisvorstand Udo Finnern verabschiedet Karin Heino in den Ruhestand und überreicht einen Gutschein für ein Gewächshaus. Foto: Iris Lewe/hfr

Kreisvorstand Udo Finnern verabschiedet Karin Heino in den Ruhestand und überreicht einen Gutschein für ein Gewächshaus. Foto: Iris Lewe/hfr

Großhansdorf – Geradlinig, offen, ehrlich und dabei fachlich überaus kompetent: So könnte man Karin Heino mit wenigen Worten beschreiben.

Über 15 Jahre lang hat die gelernte Krankenschwester die Sozialstation Großhansdorf des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) geleitet, und zwar mit großem Erfolg. Im Laufe der Jahre wurde der Einzugsbereich über Großhansdorf auf Ahrensburg und Ammersbek ausgeweitet. Die Anzahl der Kunden erhöhte sich unter der Leitung von Karin Heino von anfangs 70 auf mittlerweile 240 Kunden. Ein Ergebnis, das sich mehr als sehen lassen kann.

Kaum eine Fortbildung, die sie nicht besucht hat, immer den Blick in die Zukunft gerichtet und immer voller Einsatz nicht nur für die Kunden, sondern auch für ihre Mitarbeiter – das ist Karin Heinos Erfolgsrezept. Nach 45 Arbeitsjahren reicht sie nun den Führungsstab weiter. „Es war eine sehr schöne Zeit. Doch nun habe ich meine Pflicht erfüllt, jetzt kommt die Kür“, freut sich Karin Heino auf ihren neuen Lebensabschnitt. Und auch der wird gut ausgefüllt sein, denn die Hände wird sie nicht in den Schoß legen. Auf jeden Fall möchte sie ehrenamtlich arbeiten, freut sich auf mehr Zeit mit ihren Enkelkindern, Mann und Hund, auf viel Zeit für ihren Garten und auf künftige Reisen. Und manchmal sind es die kleinen Dinge, die man im neuen Lebensabschnitt besonders schätzt: „Zum Beispiel „abends open end lesen zu können, ohne auf die Uhr gucken zu müssen“, so Karin Heino.

Sabine Wardius (rechts) und Barbara Leingärtner leiten ab 1. Januar 2017 gemeinsam die DRK-Sozialstation Großhansdorf. Foto: Iris Lewe/hfr

Sabine Wardius (rechts) und Barbara Leingärtner leiten ab 1. Januar 2017 gemeinsam die DRK-Sozialstation Großhansdorf. Foto: Iris Lewe/hfr

Die Leitung der Sozialstation Großhansdorf übernimmt zum 1. Januar 2017 Sabine Wardius, mit der Karin Heino 15 Jahre lang ein gut eingespieltes Team bildete. Als stellvertretende Leiterin unterstützt sie Barbara Leingärtner, mit über zehn Jahren DRK-Tätigkeit ebenfalls bestens mit den anstehenden Aufgaben vertraut. Die Leitung der DRK-Sozialstation kommt also in gute und erfahrene Hände, ein Umstand, der Karin Heino den Rückzug ein bisschen leichter macht.

Zum Abschied überreichte Udo Finnern, Vorstand des DRK Kreisverbandes Stormarn, Karin Heino einen Gutschein für ein zweites Gewächshaus – mehr Platz für die Tomaten!

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Rap und Kunst: “Farbe zeigen statt Grenzen ziehen” am Oldesloer Hölk

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Bad Oldesloe – „Farbe zeigen statt Grenzen ziehen“: Berliner Künstlerin Hera bringt zusammen mit zwölf Bad Oldesloer Jugendlichen große Kunst an die Wände der Hölk-Hochhäuser.

Links Rapper Booz, rechts Kunst von der Berliner Künstlerin Hera. Fotos: Rengtones(l.)/Jasmin Siddiqui

Die Berliner Künstlerin Hera erarbeitet vom 25. bis 29. Oktober mit zwölf Jugendlichen an den Außenmauern der Hochhäuser am Hölk in Bad Oldesloe ein großes und weitere kleinere Wandkunstwerke als Statement gegen Ausgrenzung und für eine offene Gesellschaft.

Das Projekt ist Teil des Kultursommers 2021 „Kultur in Stormarn – Von A(hrensburg) bis Z(arpen)“.

Die Gestaltung des öffentlichen Raumes hat einen unmittelbaren Einfluss auf das Lebensgefühl aller sich dadurch und darin bewegender Personen und besitzt somit das Potential, positive und erhellende Momente zu schaffen.

Die Berliner Künstlerin Hera erarbeitet an den Außenmauern der Hochhäuser am Hölk in Bad Oldesloe mit Jugendlichen -mit und ohne Migrationshintergrund- ein großes Wandkunstwerk und weitere Kleinere als Statement gegen Ausgrenzung und für eine offene Gesellschaft.

Die Künstlerin und eine Sozialarbeiterin tauschen sich bereits im Vorfeld mit den Jugendlichen über eigene Ausgrenzungserfahrungen aus und vermitteln Methoden, sich dem Thema künstlerisch anzunähern. Es findet eine Auseinandersetzung mit den allgemeinen Motiven für Ausgrenzung statt. In diesem Prozess entstehen Skizzen für Wandgemälde, die die Jugendlichen selbst an die Wand bringen werden und eine Inspirations-Grundlage für ein Großgemälde der Künstlerin Hera.

Die Hölk- und Poggenbreeden-Hochhäuser in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Hera wird zwischen dem 25. und 30. Oktober mit Hilfe eines Steigers an der 36 Meter hohen Außenwand der Hochhäuser arbeiten – die Jugendlichen arbeiten im selben Zeitraum an dem korrespondierenden Gemälde in geringerer Höhe.

Am Samstag, den 30. Oktober findet zwischen 11:30 bis 16 Uhr ein Nachbarschaftsfest statt, welches gleichzeitig Finissage und Abschlussfest für das Projekt ist.

Um 12 Uhr wird Rapper Booz aus Hamburg dabei ein Konzert spielen.

Der in Hamburg geborene und aufgewachsene Booz macht seit über 10 Jahren Musik. Er ist der geborene Entertainer, tanzte auf internationalen Krump-Festivals, spielte Rollen in Kinofilmen und Serien, unter anderem bei „Skylines“ auf Netflix, und stand bereits mit Rapgrößen wie Kool Savas, Jan Delay und Samy Deluxe auf der Bühne. Ferner wird auch das musiculum Mobil das Fest besuchen.

Das musiculum MOBIL ist ein großer bunter Transporter, der mit vielfältigen Musikinstrumenten, Musikspielen und Klangexponaten ausgestattet ist und der Kinder für Musik begeistert.

Das Projekt „Farbe zeigen statt Grenzen ziehen“ findet im Rahmen des Kultursommers 2021 „Kultur in Stormarn – Von A(hrensburg) bis Z(arpen)“ statt und wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert. Projektträger ist der Stabsbereich Kultur des Kreises Stormarn. Initiator des Projektes ist der Sachbereich Kultur der Stadt Bad Oldesloe und die Stadt Bad Oldesloe.

Termine zum Zuschauen beim Arbeiten: 25.-29.10.2021, jeweils 11 bis 17 Uhr Termin Nachbarschaftsfest: Sa. 30.10. mit Live-Musik und weiteren Programmpunkten vor den Hölk-Hochhäusern, Im Hölk 2, 23843 Bad Oldesloe. Eintritt frei.

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Arbeiter stirbt in Stapelfeld bei Unfall in Müllverbrennungsanlage

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Stapelfeld – Am 5. Oktober kam es gegen 11:10 Uhr auf dem Gelände der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld zu einem Arbeitsunfall.

Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach ersten Erkenntnissen stürzte ein Bauarbeiter aus ungefähr 25 Meter Höhe in ein Betonsilo und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Weitere Informationen können derzeit nicht gegeben werden.

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Wegen Hassrede: Facebook löscht rund 150 “Querdenken”-Seiten

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Wegen der Verbreitung von Hassrede und Verschwörungserzählungen: Facebook geht gegen “Querdenken” auf der eigenen Plattform vor und hat eigenen Angaben zufolge zahlreiche Seiten, Gruppen und Einzelaccounts der Bewegung gelöscht.

Bei vielen Querdenken-Kanälen erscheint jetzt der Hinweis, dass die Seite entfernt wurde. Screenshot: Facebook

Neben Facebook-Seiten sind auch Accounts auf der zu Facebook gehörenden Plattform Instagram betroffen.

Wie viele Seiten, Gruppen und Accounts genau gelöscht wurden, sagte das Unternehmen nicht und nannte nur eine grobe Zahl: 150.

Darunter ist auch die Facebook- und Instagram-Seite “Querdenken711” und der Account von Querdenken-Gründer Michael Ballweg. Dieser hat angekündigt, gegen die Löschung vorgehen zu wollen.

Facebook begründete den Schritt damit, dass die betroffenen Seiten wiederholt gegen die Gemeinschaftsrichtlinien verstoßen hätten:

“Hierzu zählen die Veröffentlichung von gesundheitsbezogenen Falschinformationen, Hassrede und Anstiftung zur Gewalt.”

Laut Facebook haben die Seiten unter anderem die Verschwörungserzählung einer “Coronadiktatur” verbreitet und dass die Corona-Beschränkungen Teil eines groß angelegten Plans der Regierung seien, Freiheiten und Grundrechte einzuschränken.

Mit der Löschung setzt Facebook erstmals eine neue Regel in der Praxis um, mit der das Unternehmen stärker gegen sogenannte “bedrohliche Netzwerke” vorgehen will.

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