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Norddeutschland

Polizei entdeckt 60 Kilo Marihuana bei Verkehrskontrolle

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Betäubende Ladung: In einem Mercedes-Van entdeckten Polizisten 60 Kilo Marihuana. Foto: Polizei

Betäubende Ladung: In einem Mercedes-Van entdeckten Polizisten 60 Kilo Marihuana. Foto: Polizei

Geesthacht – In einem Industriegebiet in Geesthacht hat die Polizei einen Van gestoppt. Nach der Überprüfung des sichtlich nervösen Fahrers (36) entschlossen sich die Beamten, den Wagen näher unter die Lupe zu nehmen – und entdeckten 60 Kilo Marihuana auf der Ladefläche.

Die Polizei stoppte den Mercedes Vito mit Wiesbadener Kennzeichen am Freitagabend (16. Dezember) gegen 22.25 Uhr.

Der Vito wurde von den Beamten zur Vornahme einer Verkehrskontrolle angehalten und der Fahrzeugführer überprüft. Aufgrund der Nervosität des Fahrzeugführers und der abgedunkelten Scheiben des Fahrzeuginnenraumes entschlossen sich die Beamten das Fahrzeug näher zu untersuchen und stießen hierbei auf acht schwarze Kunststoffsäcke, die mit vakuumverpackten Päckchen mit Marihuana Blüten gefüllt waren. Die Gesamtmenge der Betäubungsmittel betrug hierbei 60 Kilo.

Der 36jährige Fahrzeugführer und seine im Nahbereich auf ihn wartende 28jährige Ehefrau wurden wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz festgenommen. Gegen den Fahrzeugführer, der in dem Verdacht steht, die Betäubungsmittel von einem bislang unbekannten Lieferanten im Industriegebiet in Geesthacht übernommen zu haben, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck durch das Amtsgericht Lübeck die Untersuchungshaft angeordnet. Die Ehefrau wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass die Betäubungsmittel unmittelbar vor der Fahrzeugkontrolle von dem Tatverdächtigen im Industriegebiet „Spandauer Straße / Charlottenburger Straße“ in Geesthacht ein- oder umgeladen worden sind.

Die Polizei sucht nun Zeugen konkret für diesen Um- oder Beladevorgang im Industriegebiet Geesthacht. Zeugenhinweise an die Kriminalpolizei in Geesthacht unter 04152-8003-0.

Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Vermummte Männer greifen zwei Frauen an

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Am frühen Sonntagmorgen, 15.Juli, kam es im Bereich der Straße “An der Untertrave” in Lübeck zu einer Körperverletzungen durch eine fünfköpfige vermummte Männergruppe.

Gegen 02.20 Uhr wurden Beamte des 1. Polizeirevieres zu einer Körperverletzung in der Straße “An der Untertrave” gerufen. Dort war eine 50-jährige Lübeckerin vor einer Gaststätte aus einer fünfköpfigen Personengruppe heraus zu Boden geschubst und anschließend mit Pfefferspray besprüht worden.

Eine 46-jährige Lübeckerin, die den Vorfall beobachet hatte, versuchte der anderen Frau zu helfen, wurde jedoch sofort mit dem Pfefferspray beworfen. Anschließend entfernte sich die Personengruppe in Richtung der Straße “Engelsgrube”.

Die 46-Jährige folgte nun der Personengruppe, wurde jedoch von einer sich plötzlich umdrehenden Person kräftig ins Gesicht geschlagen. Beide Frauen wurden leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Lübecker Krankenhaus verbracht.

Bei der flüchtigen Personengruppe soll es sich laut Aussagen der beiden Frauen um Männer gehandelt haben, die zur Tatzeit mit Kapuzenpullovern bekleidet waren. Weiterhin hätten die Personen ihre Gesichter mit Skimasken verdeckt.

Das 1. Polizeirevier Lübeck hat die Sachbearbeitung übernommen und ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Gesucht werden nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und eventuell Angaben zu den flüchtigen Tätern machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter 0451-1316145 entgegen

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Polizei und Feuerwehr

Wahlstedt: Auf der Flucht mit einer Bahn kollidiert

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Wahlstedt – Am Sonnabendmorgen, 14.Juli, kurz nach 08.00 Uhr, kam es in Wahlstedt zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Trotz geschlossener Halbschranken und rotem Blinklicht, versuchte der Fahrer eines Pkw die Halbschranken zu umfahren. Der Fahrer hatte sich kurz vorher einer Kontrolle der Landespolizei entzogen und wurde von einer Streife verfolgt. In dem Moment, in dem er die Halbschranken zu umfahren versuchte, fuhr eine Regionalbahn, die auf dem Weg von Bad Segeberg nach Neumünster war, in den Bahnübergang ein und touchierte den Pkw.

“Da der Bahnübergang sich kurz vor dem Wahlstedter Bahnhof befindet, fuhr die Regionalbahn glücklicherweise nur mit geringer Geschwindigkeit. Durch die Berührung wurde der Pkw allerdings in Richtung einer der Halbschranken gedreht, so dass die Halbschranke die Scheiben des Pkw durchstieß. Hierbei hatte der Fahrzeugführer offensichtlich zum zweiten Mal viele Schutzengel um sich, denn er blieb unverletzt”, so Bundespolizeisprecher Gerhard Stelke.

Er stieg aus und versuchte, sich zu Fuß zu entfernen, was die Besatzung des Streifenwagens, der sich unmittelbar hinter dem Pkw befunden hatte, jedoch verhinderte. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und zwecks Untersuchung und Blutprobenentnahme in ein Krankenhaus gebracht, die Ermittlungen der Landespolizei hinsichtlich der Ursachen dauern an.

Die für die Sicherheit der Bahnanlagen zuständige Bundespolizei war ebenfalls mit Streifenbeamten vor Ort und sicherte die Spuren an der Regionalbahn, die fahrtüchtig blieb. Die Landespolizei ließ den Pkw zur weiteren Überprüfung abtransportieren.

Die in der Regionalbahn mitfahrenden 8 Reisenden blieben bis auf einen gehörigen Schrecken unverletzt. Die Bahnstrecke war zwischen Bad Segeberg und Neumünster für ca. 2 Stunden gesperrt.

Die weitere Bearbeitung hinsichtlich der Gründe für das Verhalten des Pkw Fahrers werden durch die Landespolizei bearbeitet und ermittelt werden.

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Kreis Segeberg

Nach Flucht vor Polizei: Auto von Bahnschranke aufgespießt

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DB Notfallmanagement im Einsatz. Archivfoto: SL

Wahlstedt – Ein Mann raste in Wahlstedt (Kreis Segeberg) der Polizei davon und kollidierte auf der Flucht erst mit einer Bahnschranke und dann mit der einfahrenden Regionalbahn. Das Fahrzeug wurde von der Schranke regelrecht aufgespießt.

„Trotz geschlossener Halbschranken und rotem Blinklicht, versuchte der Fahrer eines Pkw die Halbschranken zu umfahren“, sagt ein Polizeisprecher. Der Fahrer hatte sich am Samstagmorgen einer Kontrolle der Landespolizei entzogen und wurde von einer Streife verfolgt.

In dem Moment, in dem er die Halbschranken zu umfahren versuchte, fuhr eine Regionalbahn, die auf dem Weg von Bad Segeberg nach Neumünster war, in den Bahnübergang ein und touchierte das Auto.

Regionalbahn schiebt Auto in Schranke

Da der Bahnübergang sich kurz vor dem Wahlstedter Bahnhof befindet, fuhr die Regionalbahn glücklicherweise nur mit geringer Geschwindigkeit.

Durch die Berührung wurde der Pkw allerdings in Richtung einer der Halbschranken gedreht, so dass die Halbschranke die Scheiben des Pkw durchstieß.

Fahrer wollte zu Fuß flüchten

Hierbei hatte der Fahrzeugführer offensichtlich zum zweiten Mal viele Schutzengel um sich, denn er blieb unverletzt. Er stieg aus und versuchte, sich zu Fuß zu entfernen, was die Besatzung des Streifenwagens, der sich unmittelbar hinter dem Pkw befunden hatte, jedoch verhinderte.

Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und zwecks Untersuchung und Blutprobenentnahme in ein Krankenhaus gebracht, die Ermittlungen der Landespolizei hinsichtlich der Ursachen dauern an.

Die für die Sicherheit der Bahnanlagen zuständige Bundespolizei war ebenfalls mit Streifenbeamten vor Ort und sicherte die Spuren an der Regionalbahn, die fahrtüchtig blieb. Die Landespolizei ließ den Pkw zur weiteren Überprüfung abtransportieren.

Bahnstrecke zwei Stunden gesperrt

Die in der Regionalbahn mitfahrenden acht Reisenden blieben bis auf einen gehörigen Schrecken unverletzt.

Die Bahnstrecke war zwischen Bad Segeberg und Neumünster für ca. zwei Stunden gesperrt.

Die weitere Bearbeitung hinsichtlich der Gründe für das Verhalten des Pkw Fahrers werden durch die Landespolizei bearbeitet und ermittelt werden.

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