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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Kreisstadt weiterhin ohne Weihnachtsmarkt – trotz Bewerber

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Weihnachtsmarkt. Foto: shutterstock.com (Symbolbild)

Weihnachtsmarkt. Foto: shutterstock.com (Symbolbild)

Bad Oldesloe – So sicher wie die Weihnachtszeit kommt, so sicher beginnt die Diskussion darüber, warum Bad Oldesloe es nicht schafft einen richtigen Innenstadtweihnachtsmarkt auf die Beine zu stellen.

Ja, es gibt einige Tage lang, den kleinen, sympathischen Markt am Mühlrad, aber die restliche Zeit über muss die Fußgängerzone mit einer einzelnen Punschbude auskommen. Auch der Indoor-Adventsmarkt in der Stormarnhalle ist für viele Kreisstädter kein Ersatz oder eine Alternative.

„Das lohnt sich für niemanden“, „Die meisten Caterer und Schausteller sind längst traditionell woanders gebucht“, „Es findet sich kein Veranstalter, der das machen möchte“, so die Aussagen aus der Stadtverwaltung in den Vorjahren. Doch zumindest für dieses Jahr stimmt das nicht.

Benjamin Rodloff von LED Events wollte zusammen mit zwei weiteren Geschäftsleuten aus Bad Oldesloe einen kleinen Weihnachtsmarkt auf die Beine stellen: „Man hat mir dann aber von Seiten der Verwaltung abgesagt. Das war schon enttäuschend für mich, weil ich als Oldesloer eigentlich die Initiative ergreifen wollte und zeigen, dass es anders geht.“

Mit Hinweis darauf, dass es ja nun einen neuen Bürgermeister gebe, der vielleicht eine andere Meinung zu dem Thema haben könnte, schrieb Rodloff kurzfristig noch einen Brief an die Verwaltung: „Als ich jetzt durch die Stadt ging, fiel es mir wieder auf, dass es schade ist, dass wir nicht mehr weihnachtliche Buden in der Stadt haben. Wir wären weiterhin bereit, daran noch etwas zu ändern. Leider habe ich bisher noch keine Antwort dazu.“

Vergaberecht verlangt Ausschreibung

Die Entscheidung wurde durch den ehemaligen Bürgermeister Tassilo von Bary gefällt. „Er sah keine Möglichkeit den Markt so durchzuführen. Außerdem hätte sich die Frage gestellt, ob so ein Markt dann ausgeschrieben werden müsste, damit andere Veranstalter auch die Möglichkeit gehabt hätten, sich um die Ausrichtung zu bewerben. So will es das Vergaberecht“, erklärt Agnes Heesch von der Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Oldesloe.

Bürgermeister Jörg Lembke zeigte sich am Dienstagabend offen für ein neues Konzept: „Wir wollen das nächstes Jahr neu organisieren, werden das aber ausschreiben wegen des Vergaberechts. Wichtig wird aber der lokale Faktor sein.“ An einen einzigen, zusammenhängenden Weihnachtsmarkt denkt der Verwaltungschef dabei nicht. Das könne vom Platz her problematisch sein, so Lembke. „Aber warum nicht mehrere kleine Plätze mit Buden zum Beispiel?“

“Es gibt ein Potenzial, das über eine Punschbude hinausgeht”

Bei der Vergabe der Lizenz für die einzige Punschbude in der Innenstadt fehlte es in diesem Jahr an einem „lokalen Faktor“. Den Zuschlag bekam ein ortsfremder Anbieter – trotz Alternativen aus der Stadt.

Benjamin Rodloff hätte auch in diesem Jahr wie schon in der vergangenen Weihnachtszeit wieder die Punschbude organisiert. Immer wieder werde er darauf angesprochen, warum er das in diesem Jahr nicht wiederhole.

Im nächsten Jahr werden die Karten dann neu gemischt. Rodloff ist sich sicher: „Es gibt ein Potenzial, das über eine Punschbude hinausgeht. Die Bürger wünschen sich das doch schon lange“

In diesem Jahr wird Bad Oldesloe wohl ohne richtigen Weihnachtsmarkt auskommen müssen.

„Für dieses Jahr sehe ich da leider kaum mehr eine Möglichkeit“, sagt Inken Kautter, Chefin des Kulturfachbereichs in der Stadtverwaltung. „Es wäre auch dem Gewinner der Punschbuden-Auslosung gegenüber nicht fair, wenn man ihm jetzt 100 Meter weiter eine andere Bude vor die Nase setzt.“ Allerdings sei die Idee von Benjamin Rodloff überzeugend gewesen. „Wir sollten schauen sollten, dass wir das nächstes Jahr anders und besser umgesetzt bekommen, das ist keine Frage.“

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0 Comments

  1. Janine

    29. November 2016 at 21:32

    Ich bin oldesloerin und ich finde es schade das man nicht einen Weihnachtsmarkt hat jemand bewirbt sich um einen Weihnachtsmarkt zu organisieren und wird von der Verwaltung abgelehnt ganz schön traurig für eine kreisstadt. Aber so kann man eine Stadt noch mehr kaputter machen . Früher war mehr los in Bad Oldesloe und heute ….

  2. Ein Oldesloer

    1. Dezember 2016 at 9:59

    In der Innenstadt kann man locker 4 Punschbuden hinstellen, Platz ist genug vorhanden.
    Bei nur 1 Bude gibt es keinen Wettbewerb! Das nennt sich dann Monopolstellung.
    Ob das so rechtens ist?

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Bad Oldesloe

Bart ab!? Leserbrief zur möglichen FFP2-Maskenpflicht

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Uns hat ein Leserbrief zur Diskussion um das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken erreicht, den wir an dieser Stelle in vollständiger Länge veröffentlichen.

Archivfoto: Zoll Hamburg/hfr

Seit etwa 10 Monaten verfolgt uns die Corona-Pandemie und deren Bekämpfung mit Schließungen, Einschränkungen und immer wieder neuen Regeln. Nachdem es trotz eines Lockdowns nicht gelungen ist, die zweite Welle in Deutschland nachhaltig zu brechen, ist jetzt – als verschärfende Maßnahme – u.a. das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken als Mund-Nasen-Schutz im Gespräch, da diese im besten Fall bis zu 94% der Viren sowohl beim Ein- wie auch Ausatmen filtern können. Sobald die Maske feucht wird – z.B. durch den eigenen Atem – , verringert sich diese Schutzleistung allerdings.

Bei dieser Masken-Pflicht muss aber unbedingt bedacht werden, dass der optimale Effekt eben nur eintritt, wenn die Maske perfekt sitzt und möglichst nur einmal getragen wird. Das heißt, dass z.B. der eingearbeitete Nasenbügel eng den Nasenrücken umschließen muss oder dass kein 3-Tage- oder Vollbart den Sitz beeinträchtigen darf.

Die Kosten einer FFP2-Maske bewegen sich derzeit zwischen 1 und 4 Euro. Eine Reinigung der Einmal-Masken ist nur bedingt möglich und der Schutz danach zweifelhaft. Ferner ist es für den Verbraucher schwer, die zertifizierten FFP2-Masken von den “Fakes” der “Kriegsgewinnler” (z.B. Im Internet) zu unterscheiden. Denn auch CE-Zeichen lassen sich problemlos fälschen. Und da schon heute die Kontrolle von Verstößen die entsprechenden Kontrolleure (Verkaufspersonal, Polizei, Sicherheitspersonal,…) überfordert, ist zu bezweifeln, dass Bartträger ggf. aufgefordert werden, sich zu rasieren, der Sitz der Nasenbügel nachjustiert oder die Zertifizierung überprüft wird.

Bei allen Faktoren der realen – im Alltagsgebrauch – Vor- und Nachteile, stelle ich mir die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, die Bevölkerung, die die Pandemie bisher mit “Bordmitteln” bekämpft hat, mit einer weiteren – und zwar kostspieligen – Bevormundung zu demotivieren.

Ich würde vorschlagen, die schon jetzt geltenden Bestimmungen und Regeln konsequent umzusetzen, zu kontrollieren und ggf. zu ahnden, statt sich auf einen kurzatmigen Aktionismus zu verlegen, der die Bevölkerung immer weiter verunsichert und demotiviert.

Hardy Fürstenau, Bad Oldesloe

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Bad Oldesloe

Am Dienstag keine neuen Corona-Impftermine wegen Lieferengpass

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Bad Oldesloe – Von einem Lieferengpass bei dem Corona-Impfstoff von BioNtech/Pfizer ist auch das Impfzentrum in Bad Oldesloe betroffen. Am heutigen Dienstag werden daher zunächst keine neuen Termine vergeben.

Bild von Katja Fuhlert auf Pixabay

Kurzfristig wurde am vergangenen Freitag der EU-Kommission und über diese den EU-Mitgliedstaaten mitgeteilt, dass BioNtech/Pfizer wegen Umbauten von Produktionsstätten die bereits zugesagte Liefermenge für die nächsten drei bis vier Wochen nicht wird vollständig einhalten können.

Nach Angaben von BioNtech/Pfizer dienen die Umbauten dazu, die Kapazitäten ab Mitte Februar zu erhöhen.

Derzeit liegen dem schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerium keine Informationen zum weiteren Lieferzeitplan und Lieferumfang des BioNtech/Pfizer–Impfstoffs nach Deutschland und damit auch nach Schleswig-Holstein vor.

Dementsprechend werden entgegen der bisherigen Ankündigung, am morgigen Tag (19. Januar), keine neuen Erstimpfungstermine über die bekannten Hotlines und das online-Portal www.impfen-sh.de für die Impfzentren vergeben werden können.

Bereits in den vergangenen Wochen gebuchte Termine in den Impfzentren für Erst- oder Zweitimpfung bleiben davon unberührt und finden wie gebucht statt. Gleiches gilt für Impfungen in Krankenhäusern und in Altenpflegeeinrichtungen.

Sobald nähere Informationen zum Lieferzeitplan und Lieferumfang durch Hersteller und das Bundesgesundheitsministerium vorliegen, wird das Gesundheitsministerium informieren.

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Bad Oldesloe

Brand in Mehrfamilienhaus in Bad Oldesloe: Bewohnerin (83) von Feuerwehr gerettet

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Bad Oldesloe – Gestern, gegen 12:30 Uhr, ist in der Küche einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit neun Wohneinheiten, in der Segeberger Straße in Bad Oldesloe, ein Feuer ausgebrochen.

Oldesloer Feuerwehr im Einsatz Archivfoto: SL

Die 83-jährige Wohnungsinhaberin wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnte den Brand schnell gelöscht und ein Übergreifen auf weitere Wohnungen verhindert werden.

Es entstand ein geringer Gebäudeschaden in noch unbekannter Höhe.

Die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe hat die Brandstelle beschlagnahmt und die Ermittlungen aufgenommen.

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