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Norddeutschland

"Fachkundig gehäutet": Unbekannte töten Lamm auf Weide!

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Polizei im Einsatz (Symbolfoto. Foto: stormarnlive.de

Polizei im Einsatz (Symbolfoto. Foto: stormarnlive.de

Lübeck/Grömitz – Unbekannte haben auf einer Weide bei Grömitz ein Lamm getötet und nur das Fell zurückgelassen.

Die Besitzerin einer Schafherde stellte bei Überprüfung ihrer Herde am frühen Samstagmorgen (19. November) fest, dass eines der Lämmer fehlte.

Bei genauerer Absuche der Koppel konnte sie von dem fehlenden Lamm nur noch das abgezogene Fell finden. Unbekannte Täter dürften das Lamm gefangen, getötet und fachkundig gehäutet haben. An dem Fell befanden sich keine Rückstände von Blut und es war schadensfrei abgezogen worden.

Die mit einem elektrischen Weidezaun eingefriedete Koppel befindet sich in der Nähe der Gömnitzer Talstraße und ist entweder über lediglich eine bestimmte Zuwegung oder zu Fuß über mehrere angrenzende Felder erreichbar. Die Begehung der Tat kann auf den Zeitraum vom Donnerstag, 17.11.2016, 18 Uhr, bis zum Samstag, 19.11.2016, 8 Uhr eingegrenzt werden.

Vor diesem Hintergrund halten es die Ermittler des Polizeirevieres Eutin für nicht ausgeschlossen, dass Hinweise aus der Bevölkerung oder der Nachbarschaft bei der Aufklärung dieser Straftat nach dem Tierschutzgesetz helfen könnten. Hinweise werden erbeten an 04521-8010 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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Polizei und Feuerwehr

Dachstuhlbrand: Feuer zerstört Wohnhaus in Schwissel

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Schwissel – Am Abend des 25. Februar 2021 kam es in Schwissel (Kreis Segeberg) zu einem Dachstuhlbrand, bei dem ein Einfamilienhaus komplett zerstört wurde.

Foto: Feuerwehr

Gegen 21:05 Uhr gingen die ersten Anrufe in der Rettungsleitstelle Holstein ein, dass ein Einfamilienhaus in Schwissel brennen sollte. Die Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin die Feuerwehren mit dem Einsatzstichwort “Feuer Groß”.

Bereits kurze Zeit später, als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle ankamen, brannte der Dachstuhl des eingeschossigen Gebäudes bereits in voller Ausdehnung. Ein Innenangriff war zu dem Zeitpunkt nicht mehr möglich, da bereits das Dach einstürzte.

Aufgrund des Objektes, wurde die Feuerwehr Bad Segeberg mit dem Drehleiterzug nachalarmiert, um entsprechend eine Brandbekämpfung mit der Drehleiter und dem Wenderohr vornehmen zu können.

Schwierigkeiten bereitete die Wasserversorgung vor Ort.

So wurden an dem 400 Meter entfernten Regenrückhaltebecken drei Tragkraftspritzen aufgestellt und mit 3-B Leitungen, mit einer über 1200 Meter langen Wegstrecke, eine Wasserversorgung zum Objekt aufgebaut.

Gegen 22:47 Uhr wurde “Feuer aus” gemeldet. Die umfangreichen Nachlöscharbeiten zogen sich bis spät in die Nacht hinein.

Fünf Personen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen und dem Rettungsdienst zur Betreuung übergeben werden. Eine leicht verletzte Person wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr war mit knapp 120 Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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Hamburg

Europaweiter Rekord: Zoll stellt 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen sicher!

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Hamburg – Es ist der größte Einzelfund in der Geschichte Europas: Der Zoll hat in Hamburg 16 Tonnen Kokain sichergestellt.

Foto: Zoll

Bereits am 12. Februar kontrollierten ZollbeamtInnen im Hamburger Hafen fünf Container aus Paraguay. Diese waren aufgrund einer aufwändigen Risikoanalyse mehrerer europäischer Zollbehörden als verdächtig eingestuft worden.

In der Containerprüfanlage wurden in drei Containern, beladen mit Spachtelmasse in Blechdosen, deutliche Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Foto: Zoll

Scheinbar waren nach einer Lage echter Ware direkt hinter der Containertür zahlreiche Blechdosen auch mit anderen Waren gefüllt. Die Container wurden entladen und aus den 20 Kilo-Blechkanistern zogen die ZollfahnderInnen jeweils acht Kokainpakete mit mehr als neun Kilo Gewicht.

In über 1.700 Dosen konnten mehr als 16.000 Kilo Kokain festgestellt werden.

Foto: Zoll

Es handelt sich hierbei um die größte jemals in Europa sichergestellte Kokainmenge, weltweit gehört diese Menge auch zu den größten Einzelsicherstellungen.

In den darauf folgenden Tagen wurden gemeinsam mit den niederländischen Ermittlungsbehörden zahlreiche operative Maßnahmen geplant und durchgeführt.

Die Ermittlungen führten am 21. Februar zu einer weiteren Sicherstellung von über 7.200 Kilo Kokain im Hafen von Antwerpen/Belgien. Heute Vormittag (24. Februar) wurde in den Niederlanden ein 28-Jähriger Mann aus Vlaardingen festgenommen, der verdächtig ist, für die Einfuhr der insgesamt über 23 Tonnen Kokain verantwortlich zu sein.

Die enorme Menge an Kokain hätte im späteren Straßenverkauf mehrere Milliarden Euro eingebracht.

Der für den Zoll zuständige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Dr. Rolf Bösinger würdigte den großen Erfolg der Zöllnerinnen und Zöllner:

“Mit hochprofessioneller Ermittlungsarbeit ist es gelungen, eine Rekordmenge Kokain sicherzustellen. Mit diesem Schlag gegen die Organisierte Rauschgiftkriminalität – auch Dank der vorbildlichen Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerbehörden – hat der deutsche Zoll seine Schlagkraft erneut eindrucksvoll bewiesen. Unsere Strategie, den Zoll weiterhin massiv zu stärken, wirkt.”

Die weiteren Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg und in enger Abstimmung mit den niederländischen Kollegen durch das Zollfahndungsamt Hamburg geführt.

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Kreis Segeberg

Jugendlicher (15) streamt Autofahrt auf Instagram: Fahrzeug sichergestellt

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Norderstedt – Ein Jugendlicher (15) hat sich in Norderstedt (Kreis Segeberg) hinters Steuer gesetzt und die Autofahrt live auf Instagram gestreamt. Zuschauer informierten die Polizei.

Bild von Webster2703 auf Pixabay

Der Vorfall ereignete sich am 19. Februar gegen 19.30 Uhr. Der Jugendliche war im Auto seines Vaters unterwegs und hatte während der Fahrt einen Livestream gestartet und seine Fahrt ins Netz gestellt.

Durch Zufall entdeckten Zeugen das Video, als der 15-Jährige gerade auf der Ulzburger Straße fuhr und informierten die Polizei in Norderstedt.

Beamte beendeten Fahrt und Livestream am U-Bahnhof Richtweg, stellten Fahrzeugschlüssel und den Renault sicher.

Nach einer ersten Befragung wurde der Jugendliche in die Obhut des Erziehungsberechtigten übergeben.

Gegen den Vater und den Sohn wird nun wegen der Verkehrsdelikte Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, bzw. Fahren ohne Fahrerlaubnis, ermittelt.

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