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Bad Oldesloe

Weniger ist mehr: Ausschuss kommt Gemeinden bei der Kreisumlage entgegen

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Finanzberatungen im Sitzungssaal des Kreistages. Foto: Fischer

Finanzberatungen im Sitzungssaal des Kreistages. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Für die Städte und Gemeinden ist es einer der wichtigsten Termine: Der Finanzausschuss des Kreis Stormarn im November. Dann entscheidet sich die Entwicklung der Kreisumlage für das nächste Jahr. Je geringer diese ausfällt, desto mehr Geld bleibt für städtische Ausgaben übrig.

Die Gemeinden hatten sich klar für eine deutliche Senkung des Hebesatzes ausgesprochen, der 2016 bei 35,75 Prozent lag. Der Finanzausschuss sprach sich jetzt für eine Kreisumlage von 34,5 Prozent aus – also eine Verringerung um 1,25 Punkte. Immer noch etwas mehr als ursprünglich in der Vorlage empfohlen. Dort war von einem Prozent die Rede.

“Wir sind den Rückmeldungen der Gemeinden gefolgt, weil das die aktuelle Finanzlage des Kreises hergibt”, sagt Joachim Wagner, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag.

Die Finanzlage war nicht immer so gut wie heute. Mittlerweile ist der Kreis Stormarn schuldenfrei. Das weckt natürlich Begehrlichkeiten bei den Städten, deren Kassen weniger rosig aussehen.

“Finanzausschuss hat das richtige Signal gesetzt”

Vor der Entscheidung war die Verwaltung mit einer Anhörung der Stormarner Gemeinden beauftragt worden. Deutliche Worte kamen dabei etwa aus Bad Oldesloe. Die Kreisstadt rechnet für 2017 mit einem negativen Jahresergebnis von rund 3,4 Millionen Euro.

“Eine Finanzplanung des Kreises, die solidarisch auch die finanziellen Probleme und Risiken der kreisangehörigen Städte bedenkt, ist aufgrund der in den kommenden Jahren gemeinsam zu bewältigenden Herausforderungen dringend geboten”, sagt Bürgermeister Jörg Lembke. Er hielt in seiner Stellungnahme im Anhörungsverfahren daher eine stärkere Senkung der Kreisumlage für nötig. Nach der Entscheidung zeigte sich der Oldesloer Verwaltungschef mit dem Ergebnis zufrieden: “Mehr wäre besser gewesen aber Finanzausschuss hat das richtige Signal gesetzt, in dem er um weitere 0,25 Prozent nach unten gegangen ist”, so Lembke. Dem Kreis gehe es gut, im Gegensatz zu vielen Gemeinden.

Ähnlich sah das auch sein Ahrensburger Amtskollege Michael Sarach. So würden die im Anhörungsschreiben enthaltenen Einschätzungen den Schluss zulassen, dass eine Absenkung der Kreisumlage auf das Niveau von 2015 für den Kreis verkraftbar ist. Seinerzeit lag die Kreisumlage bei 34,5 Prozent – also auf dem Wert, der jetzt wieder erreicht werden soll. “Grundsätzlich begrüße ich natürlich die Senkung aber es hätte auch noch mehr sein können”, kommentiert Michael Sarach die Entscheidung des Finanzausschusses auf Nachfrage des Hamburger Abendblattes. Dem Kreis gehe es gut und für die Städte bedeute jeder halbe Prozentpunkt weniger eine große Entlastung der Haushalte.

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Bad Oldesloe

Corona-Infektionen an Stormarner Schulen – zahlreiche Schüler in Quarantäne

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Die Berufliche Schule des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Nachdem zunächst mehrere Coronafälle am Bad Oldesloer Gymnaisum TMS aufgetreten sind und der 12. Jahrgang daher vorsorglich in häusliche Quarantäne geschickt wurde, gibt es mittlerweile auch fünf Fälle an den beruflichen Schulen des Kreises in Bad Oldesloe, an der Immanuel Kant Schule in Reinfeld und an der Anne Frank Schule in Bargteheide.

In allen Fällen sind die entsprechenden Kohorten in häusliche Quarantäne geschickt worden. Die Ergebnisse der Tests weiterer Schüler, die durchgeführt wurden oder durchgeführt werden sollen, stehen allerdings noch aus.

Der Kreis erklärte allerdings bereits, dass die entsprechenden Kohorten nicht kurzfristig wieder in die Schulen zurückkehren können, sondern zuhause bleiben müssen.

Bis zum 2. Oktober müssen die Schüler der jeweiligen Jahrgänge beziehungsweise Kohorten in den eigenen vier Wänden ihrer Familie bleiben.Es soll Online-Unterricht angeboten werden. Zum Teil sind auch Lehrkräfte von Quarantänemaßnahmen betroffen.

An der Bargteheider Anne-Frank-Schule gibt es bisher einen positiven Test. Hier ist – wie an der TMS in Bad Oldesloe – der 12. Jahrgang betroffen.

An der IKS in Reinfeld ist ebenfalls bisher ein Fall bekannt.

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Bad Oldesloe

5:3: VfL Oldesloe feiert Saisonauftakt mit Heimsieg gegen Berkenthin

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Bad Oldesloe – Mit einem knappen 5:3-Heimsieg gegen den starken Aufsteiger SG Berkenthin/Krummesse III konnte die dritte Mannschaft des VfL Oldesloe die ersten Punkte in der neuen Saison einfahren.

Badminton Symbolfoto: Byjeng/shutterstock

Es war ein spannendes Spiel, in dem der Ausgang lange Zeit auf der Kippe stand, denn immer wieder wechselte die Führung. Nach den Herren- und Damendoppeln führten die Oldesloer mit 2:1.

Im Dameneinzel konnten die Gäste ausgleichen. Entschieden wurde das Spiel schließlich in den Herreneinzeln und da konnten Felix Petersen und Nick Stobäus ihre Gegner bezwingen und die entscheidenden Punkte zum knappen Sieg beisteuern. Spannend besonders das 2. HE, das Nick Stobäus knapp im 3. Satz gegen Christian Wulff für sich entschied und damit hieß es 5:3 für den VfL.

Starke Leistungen der Oldesloer Teilnehmer/innen beim 3. Norddeutschen Ranglistenturnier (U17/U19) in Bützow

Außerdem war der VfL Oldesloe mit vier jungen SpielerInnen beim Norddeutschen Ranglistenturnier in Bützow vertreten.

Die Teilnahmeberechtigung ist allein schon ein großer Erfolg, aber sie konnten auch noch mit guten Platzierungen aufwarten. So belegten Peer Grünewald in der Klasse U17 im Einzel den 7. Platz und Malte Gerdes den 9. Platz. Zusammen im Doppel scheiterten sie erst im Halbfinale und wurden am Ende Vierter. – In der der Klasse U19 waren die Zwillinge Alina und Linea Kümmel aus der 1. Mannschaft des VfL Oldesloe erfolgreich.

Sie belegten Platz 2 (Alina) und Platz 3 im Einzel und verloren das Finale im Doppel denkbar knapp in drei Sätzen (21:18/11:21/19:21) gegen Marie Frese und Patricia Reu (SV Veldhausen 07/TuS Schwinde). Eine beeindruckende Leistung der jungen Talente vom VfL Oldesloe.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Das “Cafe im Bürgerhaus” öffnet wieder

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Foto: Kerstin Kuhlmann-Schultz/Stormarner Werkstätten/hfr

Bad Oldesloe – Nach der coronabedingten Schließung kann das “Café im Bürgerhaus Bad Oldesloe”, Mühlenstraße 22, seit dem 1. September 2020 wieder öffnen.

Montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr und von 13 bis 16.30 Uhr heißen die Mitarbeitenden der Stormarner Werkstätten wieder Gäste willkommen und servieren neben hausgemachtem Kuchen auch wie gewohnt Kaffee, Tee und andere Getränke. Dabei gelten auch hier die derzeitigen Abstands- und Hygieneregeln.

Das Café im Bürgerhaus, zentral in der Fußgängerzone gelegen, ist laut Stadtverwaltung ein beliebter Treffpunkt besonders für ältere Oldesloerinnen und Oldesloer, die hier zum Klönen, Kaffeetrinken, Kartenspielen oder einfach zum Beisammensein zusammenkommen.

Im angrenzenden Saal finden – derzeit noch sehr eingeschränkt – vielfältige Veranstaltungen, Kurse und Feiern statt.

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