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Bad Oldesloe

Sportplatz-Streit: Bald keine Trainingszeiten mehr für Nicht-Oldesloer?

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Symbolfoto:Stormarnlive

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Bad Oldesloe – Scheitern wichtige Verhandlungen rund um Oldesloes Spielstätten auf den letzten Metern? Seit Monaten handelt die Stadtverwaltung mit dem VfL Oldesloe und dem SV Türkspor (SVT) einen einheitlichen Pachtvertrag zur Nutzung der städtischen Sportstätten aus. Der steht eigentliche kurz vor der Unterzeichnung. „Wir sind bei Pacht und in Finanzierungsfragen auf der Zielgeraden“, sagt Bürgeramtsleiter Thomas Sobczak, der für die Stadt die Verhandlungen führt und diese als „sehr produktiv“ bezeichnete.

Doch ein Punkt könnte den Deal tatsächlich nun noch zunichte machen – oder den Abschluss zumindest hinauszögern: Bislang war es den betroffenen Vereinen möglich, die Plätze bei freien Kapazitäten an ortsfremde Vereine unterzuvermieten. Genau dieses , von den Vereinen als alltäglich warhgenommene, Vorgehen stellt Verwaltungschef Jörg Lembke in Frage und wirbt in der Lokalpolitik für eine Modifikation: „Das ist ein Punkt, der derzeit noch strittig ist“, sagt der neue Bürgermeister der Kreisstadt.

Seiner Meinung nach müssten die Sportvereine künftig bei der Verwaltung eine Erlaubnis einholen. Die würde dann über jeden Einzelfall entscheiden. „Es geht dabei um die Auslastung der Plätze und die Frage, wie schnell die nächste Reparatur oder sogar eine komplette Sanierung anfallen soll“, so Lembke. Der Steuerzahler müsste dann langfristig für eine Mehr- oder Überbeanspruchung durch ortsfremde Vereine aufkommen.

Vor allem für den SV Türkspor käme dieser Passus – sollte er denn in den Vertrag aufgenommen werden – einem KO-Kriterium nahe. Nutzungsgebühren würden wegfallen. „Wir sind mit dem Vertrag wie er jetzt ist nicht zufrieden, können aber damit leben“, sagt SVT-Vorsitzender Gökhan Akdemir. Schon jetzt sehe er keine Paragraphen der sich zu Gunsten der Vereine entwickelt habe.

„Die maximale Nutzung erreichen wir bei weitem nicht und haben freie Kapazitäten“, so Akdemir. Derzeit liege die Fremdverpachtung seinen Angaben nach bei knapp fünf Prozent. Auch bestehe nicht die Gefahr, dass andere Oldesloer Vereine zu kurz kommen. Die hätten jederzeit Vorrang. Auch der VfL Oldesloe ist über die Diskussion wenig erfreut. „Wir befinden uns da klar im Konsenz mit dem SV Türkspor“, sagt VfL-Vorsitzende Gudrun Fandrey.

Ein Pächter dürfe nicht nur Pflichten haben und sollte bei einer Weiterverpachtung nicht immer eine Genehmigung von der Stadt einholen müssen. Während der Sitzung des Bildungs- Sozial und Kulturausschuss herrschte in der Lokalpolitik noch Uneinigkeit. Bis zur nächsten Sitzung wurde die Verwaltung mit einer schriftlichen Ausarbeitung und dem Verfassen eines klaren Antrages beauftragt. Angela Fehrmann (CDU): „Es gab hier viele neue Informationen. Das müssen wir erstmal in den Fraktionen beraten.“

„Als Mittelzentrum haben wir auch eine Verpflichtung, umliegenden Gemeinden die Nutzung zu ermöglichen“, findet Lokalpolitiker Torben Klöhn (SPD). Ausschussvorsitzender Matthias Rohde (FBO) stellte sich aber „schon die Frage, ob der Oldesloer Steuerzahler die Nutzung hiesiger Sportstätten durch andere Sportler aufkommen sollte.“

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Bad Oldesloe

Statt Betriebsfeier: SH Netz spendet Geld an Sozial- und Klimaprojekte

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Bad Oldesloe – Weil wegen Corona die Betriebsfeier ausfallen musste, hatte SH Netz noch Geld übrig. Das spendete der Energieversorger jetzt an Sozial- und Klimaschutzprojekte in Schleswig-Holstein. 3000 Euro gingen an den Kinderschutzbund in Stormarn.

Regina Maiwald (von links), Petra Lüning, Stephanie Wohlers, Geschäftsführerin Deutscher Kinderschutzbund KV Stormarn e.V. und Carsten Hack. Foto: SH Netz

Als die Nachricht von Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) kam, war die Freude bei Stephanie Wohlers, Geschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbunds Kreisverband Stormarn e.V., groß: „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und danken der Schleswig- Holstein Netz AG für die Spende. Wir verstehen sie als Motivation und Wertschätzung.“

Seit der Gründung setzt sich der Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V. für die Interessen und Rechte von Kindern und für ein gutes Zusammenleben in Familien ein. Die Richtschnur ist die UN-Konvention, in dem die Grundrechte aller Kinder weltweit festgeschrieben sind.

SH Netz unterstützt dieses Anliegen und hat heute einen Spendenscheck in Höhe von 3.000 Euro überreicht.

Kommunalbetreuerin Petra Lüning sagt: „Der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V. stärkt Kinder und hilft ihnen, dass ihre Rechte anerkannt und durchgesetzt werden. Wir freuen uns, den Verein unterstützen zu können.“

Das Geld stammt aus dem sogenannten Sozialbudget des Unternehmens, das eigentlich dem gemeinschaftlichen Miteinander der Belegschaft dient.

Betriebsrätin Regina Maiwald aus Ahrensburg erläutert: „Im vergangenen Jahr konnte wegen der Corona-Pandemie kein Betriebsfest stattfinden. Für uns stand sofort fest, dass wir das Budget stattdessen für wohltätige Zwecke verwenden möchten.“

Netzcenter-Leiter Carsten Hack aus Ahrensburg ergänzt: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten Vorschläge einreichen, welche gemeinnützige Einrichtung wir unterstützen. Bei der anschließenden Abstimmung im Intranet konnten alle für ihr Herzensprojekt stimmen. Der Der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V. hat die meisten Stimmen bekommen.“

Die 3.000 Euro kamen zur rechten Zeit: „Die Spende wird in den Bereich ,Frühe Hilfen‘ gehen“, so Stephanie Wohlers. „In diesem Arbeitsbereich tragen unsere Familienhebammen dazu bei, dass in der Arbeit mit Familien Risiken für das Wohl und die Entwicklung des Kindes frühzeitig wahrgenommen und reduziert werden. Trotz Bundes-, Landes- und Kreismitteln müssen wir hier noch immer Eigenmittel einbringen, um alle Familie versorgen zu können.“

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Bad Oldesloe

Beim Einsteigen in seinen VW Bus: Mann wird in Rethwisch von Auto erfasst

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Rethwisch/Bad Oldesloe – Am Mittwoch ist in der Hauptstraße in Rethwisch ein 64-jähriger Mann beim Einsteigen in seinen VW Bus von einem vorbeifahrenden Fahrzeug erfasst und tödlich verletzt worden.

Notarzt im Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Gegen 06.35 Uhr ging der 64 Jahre alte Mann zu seinem am Fahrbahnrand, in Fahrtrichtung Bad Oldesloe stehend, ordnungsgemäß abgestellten VW Bus und öffnete die Fahrertür. Aus noch ungeklärter Ursache wurde er in diesem Moment von einem an ihm vorbeifahrenden Golf erfasst.

Der aus dem Kreis Herzogtum-Lauenburg stammende Mann stürzte zu Boden.

Trotz sofort durchgeführter Reanimation erlag der 64-Jährige Mann noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Die 27-jährige Fahrerin des am Unfall beteiligten Golfs erlitt einen Schock und wird psychologisch betreut.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde ein Gutachter zur genauen Klärung der Unfallursache zur Unfallstelle entsandt.

Die B 208, im Bereich der Unfallstelle, wurde bis 09.50 Uhr voll gesperrt.

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Bad Oldesloe

80-Jährige sammelt 500 Euro für die Stormarner Werkstätten

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Bad Oldesloe – Die Oldesloerin Dorothea Kaben hat sich zu ihrem 80. Geburtstag von ihren Gästen nur eine Sache gewünscht: Geld, das den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe gespendet werden soll.

Freuen sich über die Geburtstags-Spende von Dorothea Kaben in Höhe von 500 Euro für die Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe: Einrichtungsleiter Stephan Bruns (r.) sowie der Leiter des Begleitenden Dienstes, Falko Wildgrube.

„Wir haben ja nur im kleinen Rahmen gefeiert, aber ich habe eine Box aufgestellt und es sind 500 Euro zusammengekommen“, freut sich die Oldesloerin über die Großzügigkeit ihrer Gäste.

Das Geld hat sie jetzt an den Förderverein der Werkstatt übergeben.

Sie betrachtet ihre Spende als „Wunscherfüller“ für die Mitarbeitenden der Werkstatt.

Wie Dorothea Kaben auf die Werkstätten als Spendenempfänger kam? Es gibt eine lange Verbundenheit: Von 1994 bis zu ihrem Tod im Jahr 2008 war Kabens Tochter Kerstin Mitarbeitende.

„Sie hat immer gerne da gearbeitet“, erinnert sich die Bad Oldesloerin. Einrichtungsleiter Stephan Bruns: „Wir freuen uns riesig, dass Frau Kaben nach so langer Zeit noch immer mit uns, unserer Arbeit und unseren Mitarbeitenden, verbunden ist. Wir bedanken uns herzlich für diese Spende.“

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