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Hamburg

Brücke und Gleise fertig: U1 fährt wieder von Großhansdorf in die City

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Heute wurde mit der Brücke Waldreiterweg die letzte der zu sanierenden Brücken ausgehoben und auf einen Schwertransporter verladen. Foto: hochbahn/hfr

Mitte Juli wurde im Waldreiterweg die letzte der zu sanierenden Brücken ausgehoben und auf einen Schwertransporter verladen. Foto: hochbahn/hfr

Großhansdorf – Eines der größten Hochbahn-Projekte der letzten Jahrzehnte erreicht einen wichtigen Meilenstein. Am 21. Oktober 2016 soll mit Betriebsbeginn um 4.32 Uhr die erste U-Bahn wieder von Großhansdorf über Volksdorf in die Hamburger Innenstadt fahren.

Damit endet die rund 16-wöchige Sperrung auf dem nordöstlichen Ast der U1 und ein wichtiger Abschnitt des Großprojekts „Walddörfer 2016“.

Im Rahmen des Großprojekts wurden bislang insgesamt sieben Brückenbauwerke erneuert und repariert. Darunter auch die Brücke über den Waldreiterweg, die im Winter 2013 während eines Orkans beschädigt worden war. Sie musste in einem Werk in Dessau repariert werden. Gleichzeitig führte die Hochbahn auf Streckenabschnitten Gleisbauarbeiten in einem beträchtlichen Umfang durch: Unter anderem wurden über einen Kilometer Schienen, mehr als 500 Schwellen und mehrere hundert Kubikmeter Schotter ausgetauscht. Zusätzlich nahm die Hochbahn Sanierungsmaßnahmen an Haltestellen und Bahngräben vor.

Jens-Günter Lang, Technik-Vorstand der Hochbahn: “Die U1 ist im nordöstlichen Bereich für die Fahrgäste auch der kommenden Generationen gewappnet. Damit ist das Ziel des Projektes erreicht. Der punktgenaue Abschluss des Projektes ist eine Meisterleistung des gesamten Teams. Denn schließlich mussten hier mehrere Teilprojekte, viele Gewerke und zahlreiche interne und externe Partner koordiniert werden, um einen reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten.”

Das Großprojekt “Walddörfer 2016” geht aber weiter, denn der barrierefreie Ausbau von zeitgleich sechs Haltestellen auf dem nordöstlichen Ast der U1 läuft auf Hochtouren: Auf den Haltestellen Schmalenbeck, Ahrensburg Ost, Ahrensburg West, Buchenkamp, Buckhorn und Ohlstedt wurden in den 16 Wochen nicht nur alle Bauarbeiten erledigt, die nicht im laufenden Betrieb durchgeführt werden können. Vielmehr wird die Haltestelle Ohlstedt schon ab dem 21. Oktober 2016 – und damit zwei Monate früher als geplant – barrierefrei sein. Alle anderen Haltestellen liegen voll im Zeitplan und sind mit Beginn des kommenden Frühjahrs barrierefrei.

“Ein wichtiges Projektziel war auch, die Beeinträchtigung für unsere Fahrgäste soweit wie möglich einzugrenzen. Wir haben viel Verständnis für die Maßnahme erfahren. Die Anzahl der Beschwerden war für eine solch lange Sperrung sehr gering”, betonte Jens-Günter Lang. “Es hat sich gezeigt, dass die Entscheidung für eine einmalige längere Unterbrechung und gegen mehrmalige kürzere und über Jahre gestreckte Sperrungen genau richtig war.”

Das Investitionsvolumen für das Gesamtprojekt beträgt rund 26,4 Millionen Euro. Auf den barrierefreien Ausbau der Haltestellen Ahrensburg West, Ahrensburg Ost und Schmalenbeck entfallen 5,8 Millionen Euro. Diese werden aus Fördermitteln des Landes Schleswig-Holstein, des Kreises Stormarn, der Stadt Ahrensburg und der Gemeinde Großhansdorf finanziert.

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Hamburg

Europaweiter Rekord: Zoll stellt 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen sicher!

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Hamburg – Es ist der größte Einzelfund in der Geschichte Europas: Der Zoll hat in Hamburg 16 Tonnen Kokain sichergestellt.

Foto: Zoll

Bereits am 12. Februar kontrollierten ZollbeamtInnen im Hamburger Hafen fünf Container aus Paraguay. Diese waren aufgrund einer aufwändigen Risikoanalyse mehrerer europäischer Zollbehörden als verdächtig eingestuft worden.

In der Containerprüfanlage wurden in drei Containern, beladen mit Spachtelmasse in Blechdosen, deutliche Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Foto: Zoll

Scheinbar waren nach einer Lage echter Ware direkt hinter der Containertür zahlreiche Blechdosen auch mit anderen Waren gefüllt. Die Container wurden entladen und aus den 20 Kilo-Blechkanistern zogen die ZollfahnderInnen jeweils acht Kokainpakete mit mehr als neun Kilo Gewicht.

In über 1.700 Dosen konnten mehr als 16.000 Kilo Kokain festgestellt werden.

Foto: Zoll

Es handelt sich hierbei um die größte jemals in Europa sichergestellte Kokainmenge, weltweit gehört diese Menge auch zu den größten Einzelsicherstellungen.

In den darauf folgenden Tagen wurden gemeinsam mit den niederländischen Ermittlungsbehörden zahlreiche operative Maßnahmen geplant und durchgeführt.

Die Ermittlungen führten am 21. Februar zu einer weiteren Sicherstellung von über 7.200 Kilo Kokain im Hafen von Antwerpen/Belgien. Heute Vormittag (24. Februar) wurde in den Niederlanden ein 28-Jähriger Mann aus Vlaardingen festgenommen, der verdächtig ist, für die Einfuhr der insgesamt über 23 Tonnen Kokain verantwortlich zu sein.

Die enorme Menge an Kokain hätte im späteren Straßenverkauf mehrere Milliarden Euro eingebracht.

Der für den Zoll zuständige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Dr. Rolf Bösinger würdigte den großen Erfolg der Zöllnerinnen und Zöllner:

“Mit hochprofessioneller Ermittlungsarbeit ist es gelungen, eine Rekordmenge Kokain sicherzustellen. Mit diesem Schlag gegen die Organisierte Rauschgiftkriminalität – auch Dank der vorbildlichen Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerbehörden – hat der deutsche Zoll seine Schlagkraft erneut eindrucksvoll bewiesen. Unsere Strategie, den Zoll weiterhin massiv zu stärken, wirkt.”

Die weiteren Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg und in enger Abstimmung mit den niederländischen Kollegen durch das Zollfahndungsamt Hamburg geführt.

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Hamburg

Illegales Autorennen in Hamburg: Polizei beschlagnahmt Fahrzeuge

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Hamburg – Polizeibeamte der Verkehrsdirektion (VD 2) haben in Hamburg ein illegales Autorrennen beendet und die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt. Gegen die zwei Fahrzeugführer leiteten sie Ermittlungsverfahren ein.

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Beamten standen mit ihrem ProViDa-Fahrzeug in Hamburg-Heimfeld an einer Ampel an der Anschlussstelle zur Autobahn, als sie zwei Fahrzeuge zunächst hörten und dann anschließend im Rückspiegel auch mit erhöhter Geschwindigkeit heranfahren sahen.

Die beiden Autos, ein Opel Astra und ein BMW 330i, schlängelten sich durch den Fahrzeugverkehr der Stader Straße und überholten sich mehrfach gegenseitig.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und dokumentierten die Verkehrsverstöße. Dabei war der BMW mit bis zu 145 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts das schnellere der beiden Fahrzeuge. An einer Rotlicht zeigenden Ampel stoppten der BMW und der Opel und die Polizisten konnten die Weiterfahrt unterbinden.

Der BMW wurde von einer 21-jährigen Frau und der Opel von einem 18-jährigen Mann gesteuert.

Die Führerscheine der beiden Fahrer sowie beide Autos wurden wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens gem. § 315 StGB sichergestellt.

Darüber hinaus erhalten die insgesamt vier Insassen des BMW und die fünf im Opel transportierten Personen noch Ordnungswidrigkeiten nach der Eindämmungsverordnung, da diese aus mehreren Haushalten stammten.

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Hamburg

Zoll: 3000 Paar gefälschte Markenschuhe vernichtet

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Symbolfoto: Zollfahndungsamt Hamburg/hfr

Hamburg – 3.000 Paar gefälschte Louis-Vuitton-Schuhe wurden am 29. September vom Zollamt Hamburg nach eigenen Angaben vernichtet.

Die schwarzen Stiefeletten mit dem markanten Logo wurden unter zollamtlicher Überwachung zu einem Entsorgungsunternehmen gebracht und sind dort fachgerecht zerstört und entsorgt worden.

Die Hamburger Zöllnerinnen und Zöllnern haben die Fälschungen in einer aus China kommenden Partie mit 1250 Kartons “No-Name”-Winterstiefeln und -schuhen entdeckt.

Um tatsächlich sicherzugehen, dass es sich um Fälschungen handelte, wurden Fotos der Artikel an den Rechteinhaber Louis Vuitton Malletier übersandt. Dieser hat die Waren als Falsifikate bewertet und in Absprache mit dem Zoll die Vernichtung beantragt.

Gefälschte Bekleidung wird übrigens in der Regel vernichtet und nicht zum Beispiel. an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet, da die Waren meist unter fragwürdigen Umständen billig produziert werden und deshalb eine Gesundheitsgefährdung beim Tragen nicht ausgeschlossen werden kann.

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