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Bad Oldesloe

Ferienspaß mit Bildung: MuseumsCard 2016

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 Denise Winterstein und Nadja Mischke, Auszubildende bei der Sparkasse Holstein, Michael Schmidt, Leiter der Filiale Eutin der Sparkasse Holstein, und Petra Newe, Beraterin in der Filiale Eutin.

(v.r.): Denise Winterstein und Nadja Mischke, Auszubildende bei der Sparkasse Holstein, Michael Schmidt, Leiter der Filiale Eutin der Sparkasse Holstein, und Petra Newe, Beraterin in der Filiale Eutin.

Bad Oldesloe – Ohne Eintritt zu bezahlen, Kunst und Kultur, Technik und Naturphänomene im Museum erleben: Das geht mit der besonderen MuseumsCard. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren  können mit ihr noch bis zum 1. November 2016 kostenlos über 90 Museen in Schleswig-Holstein und Süddänemark besuchen.

Die MuseumsCard ist kostenfrei in allen schleswig-holsteinischen Sparkassen, beim Landesjugendring und in den teilnehmenden Museen erhältlich.

Alternativ kann sie als App mit dem Titel „MuseumsCard“ oder im Internet  heruntergeladen werden. Hier gibt es auch alle Informationen zu den teilnehmenden Museen, aktuellen Ausstellungen und Veranstaltungen.

Am 20. und 27. Oktober 2016 gilt die MuseumsCard zusätzlich als Fahrkarte in allen Bussen und Bahnen des Nahverkehrs in Schleswig-Holstein. Die Karte ist eine Initiative der Sparkassen in Schleswig-Holstein, des Ministeriums für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein und des Landesjugendrings in Kooperation mit dem Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e. V. Die Bus- und Bahnunternehmen in Schleswig-Holstein unterstützen die Aktion bereits zum zehnten Mal.

„Die MuseumsCard gibt es bereits seit 2006 in Schleswig-Holstein. Waren es im ersten Jahr noch 16 Museen, die Kindern und Jugendlichen freien Eintritt gewährten, sind es jetzt bereits über 90 und auch Museen aus Süddänemark sind dabei. Das zeigt, wie gut sich das Angebot etabliert hat“, freut sich Dr. Martin Lüdiger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein.

„Mit den Freifahrttagen findet der kostenlose Museumseintritt seine ideale Ergänzung. Für die Kinder und Jugendlichen wird es so noch einfacher, die Museen im Land zu entdecken. Aus unserer Sicht ist die MuseumsCard nicht mehr wegzudenken“, ergänzt er.

Im Rahmen der Aktion gibt es auch in diesem Jahr wieder zwei Gewinnspiele. Kinder- und Jugendgruppen können einen Gutschein für einen Kletterpark in einem Hoch- oder Niedrigseilgarten in Schleswig-Holstein gewinnen, wenn sie ein Foto ihres Museumsbesuchs einsenden. Außerdem lassen sich auf der MuseumsCard bei jedem Museumsbesuch Stempel sammeln oder mit der App QR-Codes in den Museen scannen.

Wer drei Stempel oder Codes zusammen hat, kann am Gewinnspiel teilnehmen. Als Hauptgewinn warten zwei Übernachtungen mit Frühstück auf Sylt. Die Verkehrsunternehmen stiften zudem drei Ferientickets, mit denen die Gewinner im Sommer 2017 sechs Wochen lang mit dem Nahverkehr in Schleswig-Holstein unterwegs sein können. Der Einsendeschluss für das Gewinnspiel ist der 15. November 2016. Die abgestempelte MuseumsCard kann einfach bei den Sparkassen abgegeben werden.

Folgende Museen beteiligen sich in diesem Jahr an der MuseumsCard:

• Feuerwehrmuseum Schleswig-Holstein, Norderstedt

• Haus der Natur, Cismar

• Heimatmuseum Bad Oldesloe

• Heimatmuseum Heiligenhafen

• Heimatmuseum Reinfeld

• Kloster Cismar

• Oldenburger Wallmuseum, Oldenburg in Holstein

• Ostholstein-Museum, Eutin

• Schul- und Dorfmuseum Schönwalde

• Stadtmuseum Norderstedt

• Stiftung Schloss Ahrensburg

• Stormarnsches Dorfmuseum, Hoisdorf

• zeiTTor Museum der Stadt Neustadt in Holstein

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe liefert Hilfsgüter für ukrainische Flüchtlinge nach Kolberg

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Bad Oldesle Millionen von Menschen sind aus der Ukraine vor dem Krieg geflohen. Auch in Bad Oldesloes polnischer Partnerstadt Kolberg sind mittlerweile viele Flüchtlinge angekommen. Deswegen plant die Stadt die Lieferung von Hilfsgütern.

Stadthaus am Oldesloer Marktplatz Archivfoto: SL

Die Stadt steht derzeit vor großen Herausforderungen um die Vielzahl an Geflüchteten aus der Ukraine zu versorgen.

“Die Einwohner von Kolberg haben ihre Herzen und Häuser geöffnet und ihre eigenen Hände zur Hilfe angeboten”, heißt es im Anschreiben aus Kolberg von der Stadtpräsidentin Anna Mieczkowska. Um die Kriegsflüchtlinge jedoch fortwährend versorgen zu können, werden viele Dinge benötigt, weshalb die polnische Partnerstadt sich an alle ihre Partnerstädte um Unterstützung gewendet hat.

Zu diesem Zweck hat die Kolberger Stadtverwaltung eine Liste mit konkret benötigten Gütern dem Anschreiben beigelegt. Dazu zählen insbesondere Hygieneartikel wie z. B. Windeln, Zahnbürsten und Zahnpasta, Desinfektionsmittel, medizinische Masken aber auch haltbare Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Konserven, Babynahrung, Kaffee, Tee sowie Schreibwaren für Kinder.

Bürgermeister Jörg Lembke hat umgehend der Partnerstadt die Hilfe aus Bad Oldesloe als Ausdruck der Solidarität in dieser schweren Zeit zugesagt und einen Spendenaufruf an die lokalen Unternehmen gestartet.

“Unsere Städtepartnerschaft ist geprägt von Freundschaft. Und Freunde stehen einander bei und unterstützen sich gegenseitig in schwierigen Zeiten. Mir ist bewusst, dass unsere Möglichkeiten zur Linderung der menschlichen Tragödien und des Schmerzes für die Menschen aus der Ukraine beschränkt sind. Daher lassen Sie uns gemeinsam in diesen schwierigen Zeiten füreinander da sein und den Menschen aus Kriegsgebieten, ob in Kolberg oder Bad Oldesloe, egal welcher Nationalität sie angehören, unsere Solidarität spüren”, so Jörg Lembke, Bürgermeister der Stadt Bad Oldesloe.

Die Welle der Hilfsbereitschaft seitens der Oldesloer Unternehmen im Rahmen dieser Hilfsaktion war überwältigend. Sie spendeten palettenweise benötigte Artikel und organisierten Transporte zur eingerichteten Sammelstation am Baubetriebshof.

„Ich freue mich, unseren Freunden in Polen bei dieser Kraftanstrengung die benötigte Unterstützung zu ermöglichen. Dafür danke ich allen Unternehmen für ihr beindruckendes Engagement, ohne das die Aktion nicht möglich gewesen wäre“, erklärt weiter Jörg Lembke stolz.

Auch die Bad Oldesloer Kommunalpolitik brachte ihre Solidarität mit der Partnerstadt Kolberg zum Ausdruck und stellte unverzüglich weitere finanzielle Mittel in Höhe von 4.000 Euro zur Verfügung.

Auch einzelne Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung stellten gesondert private finanzielle Mittel zur Verfügung. Mittlerweile kann ein ganzer Sattelzug mit Hilfsmitteln auf den Weg nach Kolberg gebracht werden. Den Transport stellt die Oldesloer Spedition Günter Börner Dienstleistungen OhG aus Bad Oldesloe.

Am 20. Mai um 12 Uhr wird der Sattelzug mit den Hilfsgütern beim Baubetriebshof verladen. Die Lieferung wird am 23. Mai in Kolberg durch die Stadtpräsidentin Anna Mieczkowska und die Oldesloer Bürgerworthalterin Hildegard Pontow empfangen.

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Bad Oldesloe

27-Jähriger am Oldesloer Bahnhof brutal zusammengeschlagen

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Bad Oldesloe Ein 27-Jähriger ist am Oldesloer Bahnhof von mehreren Personen angegriffen und schwer verletzt worden. Er musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Oldesloer Bahnhof. Foto: Stormarnlive.de

Bereits am Montag (09.05.2022) ist es in der Johannes-Ströh-Straße, am Hintereingang des Bad Oldesloer Bahnhofes zu einer gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil eines 27-jährigen aus Bad Oldesloe gekommen.

Nach ersten Erkenntnissen ist der Oldesloer gegen 21.45 Uhr mit einer ihm unbekannten Personengruppe (fünf männliche Personen) in einen Streit geraten.

Der Geschädigte wurde dann aus dieser Gruppe heraus mehrfach geschlagen und getreten.

Er musste ärztlich versorgt werden und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der genaue Tatablauf ist nun Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.

Die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe bittet Zeugen, die diese Tat beobachtet haben und Hinweise auf die Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 04531/501-0 zu melden.

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Bad Oldesloe

Wahl in Bad Oldesloe: Jörg Lembke bleibt Bürgermeister

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Bad Oldesloe Kein Wechsel im Rathaus: Jörg Lembke hat die Bürgermeisterwahl in Bad Oldesloe deutlich gewonnen. Der Amtsinhaber erhielt 64,57 Prozent der Stimmen.

Bürgermeister Jörg Lembke (mitte) freut sich mit seiner Familie über den Ausgang der Wahl. Foto: Stormarnlive.de

„Ich hatte einen starken Gegner und da kann ich den Bürgern nur danken für das Vertrauen, dass sie mir entgegengebracht haben”, sagte Lembke zum Ausgang der Wahl.

Für seinen Herausforderer Tom Winter stimmten 35,43 Prozent der Oldesloer (3855 Stimmen). Trotz Niederlage ein solides Ergebnis. Der Lokalpolitiker wurde von den Grünen und Linken aufgestellt und von SPD und dem fraktionslosen Stadtverordneten Andreas Lehmann unterstützt.

Für einen Wechsel im Rathaus reichte das nicht. Hendrik Holtz (Die Linke): „Wir sind natürlich enttäuscht, dass unser großartiger Kandidat Tom Winter es nicht geschafft hat, die Mehrheit der Oldesloerinnen und Oldesloer für sich zu begeistern. Man muss an so einem Tag die Niederlage dann auch anerkennen.“

Trotz alledem wünscht Hendrik Holtz Bürgermeister Jörg Lembke ein gutes Gelingen für die nächsten sechs Jahre: „Wir werden seinen Weg als Bürgermeister kritisch begleiten.“

Hettwer gewinnt in Bargteheide: Kruse-Gobrecht nur 35 Prozent

Auch in Bargteheide wurde am Sonntag gewählt. Hier unterlag Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht gegen Herausforderin Gabriele Hettwer, die von einem breiten Parteienbündnis aus CDU, SPD, FDP und WfB aufgestellt wurde.

Hettwer kam auf 65,2 Prozent, Kruse-Gobrecht lediglich auf 34,8 Prozent. Für eine Amtsinhaberin ein ernüchterndes Ergebnis.

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