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Norddeutschland

Junge (6) türmt von Schulhof und fährt mit ICE von Berlin nach Hamburg!

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Urlaubsfoto mit Bundespolizei: Noel (6) reiste mit dem ICE von Berlin nach Hamburg und wurde dann von seinen besorgten Eltern abgeholt. Foto: Polizei

Urlaubsfoto mit Bundespolizei: Noel (6) reiste mit dem ICE von Berlin nach Hamburg und wurde dann von seinen besorgten Eltern abgeholt. Foto: Polizei

Hamburg/Berlin – Auf Schule hatte Noel (6) wohl keine Lust mehr: Am Mittwoch ging der kleine Berliner auf große Reise. Er verließ das Schulgelände, begab sich zum Bahnhof und fuhr dann mit einem ICE nach Hamburg – ganz alleine.

Speicherstadt, Miniaturwunderland, Michel, Hafen, nette Leute. Hamburg hat durchaus viel zu bieten. Das dachte sich vielleicht auch Noel. Der 6-Jährige verließ mit seinem Schulranzen den Schulhof seiner Gehörlosenschule in Berlin und begab sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Bahnhof Berlin-Spandau.

Der reiselustige Junge bestieg dort nach jetzigem Sachstand gegen 13.34 Uhr einen ICE-Zug Richtung Hamburg. Rund zwei Stunden sollte das “Bahnabenteuer” für den Berliner Steppke bis zur Ankunft im Hamburger Hauptbahnhof jetzt andauern.

Dass seine Eltern in Berlin bereits völlig verzweifelt waren und gemeinsam mit Beamten der Berliner Polizei nach ihm suchten, konnte der kleine Noel ja nicht ahnen…

Im ICE wurde ein Fahrgast zwischenzeitlich auf den ohne Begleitung reisenden Schüler aufmerksam. Umgehend wurde die Einsatzzentrale der Bundespolizeiinspektion Hamburg informiert. Nach Einfahrt des ICE im Hamburger Hauptbahnhof nahm ein Streifenteam der Bundespolizei den kleinen “Ausreißer” in ihre Obhut. Wohlbehalten wurde Noel zur Polizeiwache verbracht und da lange Reisen bekanntlich hungrig machen konnte sich der Kleine erst einmal an einer großen Portion Pommes Frites stärken.

Zwischenzeitlich konnte eine Bundespolizistin im Schulranzen ein Hausaufgabenheft auffinden, indem die telefonische Erreichbarkeit der Mutter stand. Sie konnte telefonisch in Berlin erreicht und über den sicheren Aufenthalt ihres Sohnes informiert werden. Sehr glücklich und völlig aufgelöst sagte die junge Frau die Abholung ihres Jungen zu. Die Eltern des kleinen Noel machten sich umgehend mit ihrem Auto auf den Weg nach Hamburg.

Jetzt galt es für die Bundespolizisten der Wache am Hauptbahnhof auch Noel während des laufenden polizeilichen Einsatzgeschehens die nächsten Stunden sinnvoll zu beschäftigen. Ein Malbuch konnte den äußerst pfiffigen Jungen leider nur eine halbe Stunde die Zeit vertreiben. Neugierig und sehr interessiert “durchstreifte” Noel dann die Räume der Polizeiwache. Besonderes Interesse zeigte der Kleine an den Funkgeräten, den Monitoren, den Türöffnern und den Sprechanlagen.

Gegen 18.50 Uhr trafen die Eltern aus Berlin an der Eingangstür der Polizeiwache ein. Nachdem die Mutter zunächst die Sprechanlage zur Wache betätigte meldete sich nicht wie gewöhnlich ein Polizist, sondern ihr Sohn. Immer noch völlig aufgelöst aber überglücklich konnten die Eltern ihren vermissten Noel dann endlich wieder in die Arme schließen. Happy End bei der Bundespolizei. Der gemeinsamen Heimfahrt der Berliner Familie stand jetzt nichts mehr im Wege.

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Hamburg

Hamburg: Gewalttäter verhaftet – er schlug unvermittelt auf Passanten ein

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Verhaftung Symbolfoto: Neydtstock / Shutterstock.com

Hamburg – Seit Mitte Dezember war es in verschiedenen Hamburger Stadtteilen wiederholt zu unvermittelten Angriffen eines Mannes auf arglose Fußgänger gekommen, die offenbar beliebig und zufällig durch ihn ausgewählt wurden. Beamte der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) der Hamburger Polizei haben am Dienstag einen Haftbefehl gegen einen 59-jährigen Deutschen vollstreckt. Der Mann steht im Verdacht, insgesamt sechs Körperverletzungsdelikte an offenbar beliebigen Passanten begangen zu haben.

Erstmals wurde Mitte Dezember im Krohnskamp in Winterhude ein 57-jähriger Geschädigter von einem Unbekannten geschubst. Er stürzte daraufhin, blieb aber unverletzt.

Anfang Januar kam es zu einem weiteren Vorfall im Krohnskamp. Ein 76-Jähriger wurde von einem Angreifer derart ins Gesicht geschlagen, dass er einen Kieferbruch erlitt.

Nur wenige Tage später brach ein Mann im Sperberhorst in Niendorf einem 44-Jährigen durch einen Faustschlag ins Gesicht die Nase. Der Verletzte musste operiert werden.

Wiederum einige Tage später kam es an der Kreuzung Lokstedter Steindamm / Behrkampsweg in Lokstedt zu einer Attacke auf ein 28-jähriges Opfer. Der Täter trat hierbei dem Geschädigten so kräftig in die Seite, dass dieser zu Fall kam und Schmerzen erlitt.

Mitte Februar versetzte ein Angreifer in der Rothenbaumchaussee in Rotherbaum einem 76-jährigen Mann einen Faustschlag ins Gesicht. Der Senior verspürte starke Schmerzen.

Ein paar Tage danach schlug ein Mann am Johannes-Brahms-Platz in der Neustadt einem 39-jährigen Geschädigten mit der Faust schmerzhaft gegen die Schläfe.

Nach jedem bekannt gewordenen Angriff flüchtete der Tatverdächtige mit einem grauen Pkw Kia Magentis vom Tatort.

Beamte der für Körperverletzungsdelikte in der Region Eimsbüttel zuständigen Fachdienststelle (LKA 133) übernahmen die weiteren Ermittlungen für diese Tatserie und konnten im weiteren Verlauf den Tatverdächtigen identifizieren.

Über die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkten sie einen Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen, welcher vorgestern vollstreckt wurde. Bei seiner Verhaftung führte der Mann ein Tierabwehrspray sowie ein Schlagwerkzeug mit sich. In seinem Fahrzeug hatte er ein Messer griffbereit in der Mittelkonsole liegen.

Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei bittet mögliche weitere Geschädigte, die als Fußgänger offenbar willkürlich von einem unbekannten Mann angegriffen worden sind, sich unter dem Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

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Hamburg

Hamburg: 29-Jähriger provoziert bei Verhaftung einen Unfall – LKA-Beamter schwer verletzt

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: Alexfan32 / shutterstock

Hamburg – Gestern Abend, 25. Februar, kam es bei der Verhaftung eines 29-jährigen Deutschen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 57-jähriger Polizeibeamter schwer verletzt wurde.

Gemeinsam mit der Polizei Itzehoe vollstreckten die Zielfahnder des Landeskriminalamtes (LKA 23) gestern Abend insgesamt drei Haftbefehle, die die Staatsanwaltschaft Itzehoe gegen einen 29-jährigen Deutschen ausgestellt hatte.

Der Gesuchte wurde gegen 21:35 Uhr an der Bushaltestelle Rugenbarg in der Luruper Hauptstraße in seinem PKW VW Phaeton (silber) sitzend angetroffen.

Die Beamten des Fahndungskommissariats der Polizei Itzehoe näherten sich in diesem Moment dem Fahrzeug. Für die Durchführung der Verhaftung gelangte einer der Fahnder auf den Beifahrersitz und gab sich als Polizeibeamter zu erkennen. Bevor jedoch sowohl der Fahrer, als auch das Fahrzeug unter Kontrolle gebracht werden konnten, gab der 29-jährige Fahrer Gas.

Der Fahrer des VW Phaeton wendete sein Fahrzeug von der Bushaltestelle und fuhr zunächst die Luruper Hauptstraße entlang in stadtauswärtige Richtung. Im weiteren Verlauf fuhr er plötzlich in den Gegenverkehr.

Dort kam es zum Zusammenstoß mit einem zivilen Funkstreifenwagen (BMW in schwarz), der von dem 57-jährigen Zielfahnder des Landeskriminalamtes gelenkt wurde.

Der 29-jährige Gesuchte schob anschließend durch anhaltendes Bedienen des Gaspedals den zivilen Funkstreifenwagen noch 11 Meter vor sich her, bis beide Fahrzeuge zum Stehen kamen.

Der 57-jährige Polizeibeamte wurde bei dem Zusammenstoß so schwer verletzt, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Er soll zwischenzeitlich sogar in Lebengsgefahrt gewesen sein.

Der Polizeibeamte aus Itzehoe wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Der 29-jährige Gesuchte blieb unverletzt. Er wurde verhaftet und dem Polizeikommissariat 25 zugeführt.

Die beiden Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt. Der Verkehrsunfalldienst Mitte / West hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

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Kreis Segeberg

Schmalfeld: Vermisste Seniorin tot aufgefunden

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Schmalfeld – Am 21.02.20 wurde die vermisste Frau A. aus einen Senioren- und Pflegeheim Schmalfeld (Kreis Segeberg) tot im Naturschutzgebiet aufgefunden.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun die genauen Todesumstände, Hinweise auf ein Gewaltverbrechen liegen nicht vor.

Die 85-Jährige galt seit dem 8.12.2019 als vermisst und war häufig in der Schmalfelder Umgebung spazieren. Sie kannt sich in der Schmalfelder Umgebung aufgrund häufiger ausgedehnter Spaziergänge gut aus.

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