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Kultur

Carsten Rabe zeigt Fotografien in der Wassermühle

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Ein Ausschnitt einer Fotografie von Carsten Rabe Foto: Rabe/hfr

Ein Ausschnitt einer Fotografie von Carsten Rabe
Foto: Rabe/hfr

Trittau – Der in Hamburg lebende Künstler Carsten Rabe (*1975 in Hamburg) zeigt in seiner Ausstellung „Eden / Paradise“ in der Galerie in der Wassermühle Trittau neue fotografische Arbeiten, entstanden sind diese in und um Trittau sowie auf den verschiedenen Wegen nach Trittau.

Mit seiner dokumentarisch-fotografischen Arbeitsweise erkundet er den Lebensraum „Trittau“ und dessen Umgebung. In seinen Werken interessieren ihn gerade die Besonderheit und Schönheit des Alltäglichen: Straßenkreuzungen, kuriose Schaufensterauslagen oder verblichene Wandbemalungen. Skurrile Szenerien, Merkwürdigkeiten, Koinzidenzen, die niemandem auffallen, der nicht danach sucht.

Im Kontext des Jahresthemas „Natur/Garten“ ist Carsten Rabes wiederkehrendes Interesse an der vom Menschen domestizierten Natur hervorzuheben. Seine oftmals symmetrischen Bildkompositionen verleihen banalen Motiven eine ungewohnte Relevanz, wodurch Vorgärten oder Thunienhecken zu Kennzeichen einer Gesellschaft werden.

rabe2Besucher der Ausstellung „Eden / Paradise“ dürfen sich zudem auf ein spannendes Zusammenspiel der einzelnen Arbeiten freuen. Präsentiert in variablen Bildformationen, ergeben sich aus dem wechselseitigen Austausch der einzelnen Fotografien immer neue Sinnbezüge. Durch wiederkehrende Bildelemente und die daraus entstehenden Rückbeziehungen von Bild zu Bild bewegt sich der Blick des Betrachters wie von einer Choreographie geleitet über die sorgfältigen Arrangements der Bilder.

Der Künstler selbst sagt über seine Arbeit: „Inhaltlich verfolgen meine Arbeiten das Sichtbarmachen menschlicher Handlung gegenüber seiner Umgebung. Zentral steht hierbei der Begriff der Ästhetik des Alltäglichen. Als Zeugen der Überreste des menschlichen Gestaltungswillens versinnbildlichen die Fotografien ihrerseits die Veränderung von Gesellschaft und Zivilisation. Sie sollen neben Archivierung und Dokumentation vor allem die Kraft, die situative Ironie und die geheimnisvoll schöne Ausstrahlung der Willkürlichkeit, die den Motiven zugrunde liegen, sichtbar machen.“

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Gudberg Nerger Verlag.
Am Samstag, 8. Oktober 2016 um 16 Uhr wird die Ausstellung in der Galerie in der Wassermühle Trittau von Oliver Mesch, Bürgermeister der Gemeinde Trittau, eröffnet. Zur Einführung spricht Christiane Opitz, freie Kuratorin und Autorin aus Hamburg. Zum Abschluss der Ausstellung findet ein Künstlergespräch am 6. November um 15.00 Uhr statt, moderiert von Dr. Katharina Schlüter.

 

Eröffnung: 

Samstag, 8. Oktober um 16 Uhr
in der Galerie in der Wassermühle Trittau

Laufzeit der Ausstellung:
8. Oktober bis 6. November 2016

Künstlergespräch mit Carsten Rabe:
Sonntag, 6. November um 15 Uhr, moderiert von Katharina Schlüter
Anmeldungen sind nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Stormarner Kinderatelier zur Ausstellung:
Sa., 5. November in der Galerie in der Wassermühle Trittau
Anmeldungen unter
Tel.: 04102-70781015
E-Mail: info@stormarner-kinderatelier.de

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Kultur

Ohnsorg Theater spielt neue Komödie „Bares is nix Rares“ in Bargteheide

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Bargteheide Mit der plattdeutschen Erstaufführung der Komödie „Bares is nix Rares“ von Michael Cooney kommt das Ohnsorg Theater am 20. Mai ins Kleine Theater Bargteheide.

Meike Meiners und Erkki Hopf, Ensemblemitglieder des Ohnsorg Theaters. Foto: Oliver Fantitsch,

Viele Lacher und kräftigen Applaus gab es im Februar bei der Premiere im Ohnsorg Theater. Die aberwitzige Verwechslungs- und Verwandlungskomödie ist mitten aus dem Leben gegriffen und überrascht mit Situationskomik und schlagfertigen Wortspielen.

Zehn Personen stehen an diesem Abend auf der Bühne. Sie alle liefern sich einen äußerst temporeichen Schlagabtausch.

Allen voran Erkki Hopf, der mitterweile seit fast 30 Jahren auf der Bühne des Ohnsorg-Theaters zu erleben ist.

Mit seiner wunderbaren Mimik und seiner Spielfreude zeigt er sich auch in seiner Rolle als total überforderter Betrüger wieder einmal in schauspielerischer und komödiantischer Höchstform. Ihm kongenial zur Seite steht mit ebenso treffsicherer und pointierter Komik Peter Christoph Grünberg als kurz vor seiner Hochzeit stehender Norbert Grundermann. Auch Beate Kiupel als Eriks hysterische Ehefrau spielt ihr schauspielerisches Können voll aus.

Seit mehr als 100 Jahren gehört das Ohnsorg Theater als feste Institution zu Hamburg. Stars wie Heidi Kabel und Henry Wahl machten die Bühne über die Grenzen der Hansestadt bekannt, die auch durch die regelmäßigen Fernsehausstrahlungen im NDR an Popularität gewann.

Seit der Spielzeit 2017/2018 beweist Intendant Michael Lang mit einem abwechslungsreichen Spielplan vom Singspiel bis zur Charakterkomödie, dass Volkstheater keinesfalls nur platte Unterhaltung ist. Als besonderes Bonbon geht das Ensemble mit ausgewählten Stücken auf Tour. So auch mit der Komödie „Bares is nix Rares“ nach dem Original von Michael Cooney „Cash – und ewig rauschen die Gelder“.

Zur Geschichte: Erich bringt es einfach nicht übers Herz seiner Frau Linda zu gestehen, dass er bereits vor Zeiten seinen Job verloren hat. Stattdessen sucht er andere Lösungen, um die anfallenden Kosten zu decken. Zum Beispiel die Zuwendung vom Sozialamt für seinen angeblich gerade nach Kanada ausgewanderten Untermieter. Oder finanzielle Zuschüsse für diverse andere hilfsbedürftige Hausbewohner, die ihm gerade so einfallen. Da bietet der Sozialstaat doch etliche Möglichkeiten! Und während Linda noch glaubt, Erich ginge jeden Morgen brav zur Arbeit, bringt dieser eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaft ins Rollen – und kassiert: Von Alters-, Invaliden-, Unfall- und Frührente, Schlechtwetter-, Kranken-, Wohn- und Kindergeld bis zur Schulmilch lässt er nichts aus. Als dann eines Tages ein Außenprüfer des Sozialamtes vor der Tür steht, droht die Lawine über ihm zusammenzubrechen …

Regie: Murat Yeginer | Mit: Robert Eder, Markus Gillich, Konstantin Graudus, Peter Christoph Grünberg, Erkki Hopf, Meike Meiners, Rabea Lübbers u. a.

“BARES IS NIX RARES” Freitag, 20.05.2022, 20 Uhr, Eintrittspreise VVK 31 Euro, VVK ermäßigt 29 Euro AK 33 Euro, AK ermäßigt 31 Euro. Mehr Informationen: www.kleines-theater-bargteheide.de

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Bad Oldesloe

PflasterArt Festival kommt zurück in die Oldesloer Innenstadt

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Bad Oldesloe Nach zwei Jahren Exil auf der Bühne des Open Air-Festivals auf dem Gut Altfresenburg, kehrt das PflasterArt Straßenkünstlerfesival nun endlich wieder zurück in die Straßen der Bad Oldesloer Innenstadt.

Ein besonderes Highlight ist die Künstlerin Sara Twister mit ihrer Show „Ready.Aim.Fire

Am Sonntag, den 8. Mai 2022 von 12 bis 18 Uhr freuen sich sieben internationale Spitzenkünstler über Beifall, Jubel und gut gefüllte Hüte. Der Einzelhandel schließt sich der Veranstaltung an und öffnet von 13 bis 18 Uhr die Türen zum verkaufsoffenen Sonntag.   

Zum sechsten Mal hält das beliebte PflasterArt Straßenkünstlerfestival Einzug in die Kreisstadt. Aufgrund der Corona-Beschränkungen fand die Veranstaltung in den letzten zwei Jahren in kleinerer Form während des Open Air-Festivals „KuB auf dem Feld“ auf dem Gut Altfresenburg statt. In diesem Jahr kann sich die Straßenkunst nun endlich wieder dort zeigen, wo sie hingehört: Auf dem Pflaster der Oldesloer Innenstadt.

Vom Marktplatz über die Hindenburgstraße und Mühlenstraße bis hin zur Hude sind die verschiedenen Spielflächen durch farbige Fahnen markiert, die in dicht gestaffelten Shows im Zeitraum von 12 Uhr bis 18 Uhr bespielt werden.

Das diesjährige Programm könnte bunter nicht sein. Auf das Publikum warten sieben Spitzenkünstler aus Deutschland, Italien und Indien aus den Bereichen Clownerie, Pantomime, Visual Comedy, Akrobatik und Seiltanz. Ein besonderes Highlight ist die Künstlerin Sara Twister mit ihrer Show „Ready.Aim.Fire“. Sie ist eine der wenigen Schlangenmenschen auf der Welt, die mit ihren Füßen Bogenschießen kann während sie auf den Armen balanciert.

Eine Circusschule für Kinder ist auch wieder mit dabei. Angeleitet durch professionelle Artisten und erfahrene Circuspädagogen können Jung und gerne auch Alt u.a. jonglieren, balancieren oder Einrad fahren lernen und ihre Kunststücke während einer Circus-Show sogar auch dem Oldesloer Publikum präsentieren.

Alle Shows finden unter freiem Himmel statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Das Publikum wird um Beifall, Lachen und Jubeln, sowie um angemessene Hut-Spenden für die Künstler gebeten. Internationale Spitzenkünstler kommen nur nach Deutschland, wenn Sie auch hier von Ihrer Kunst leben können!

Auf der KuB Website www.kub-badoldesloe.de unter dem Menüpunkt „Events“ werden in Kürze weitere Informationen, sowie der finale Spielplan zur Verfügung gestellt.

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Bad Oldesloe

Kultur blüht auf: Das KuB-Programm von April bis Juni ist da

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Bad Oldesloe Aufmerksamen Kulturliebhabern ist es längst aufgefallen: Der Programmflyer des KuB endet mit dem März. Höchste Zeit für das Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe, das neue Programm der Monate April bis Juni zu veröffentlichen, das ab heute an vielen Stellen ausliegt und online buchbar ist.

„Unser neues Programm ist eine Einladung zum Kulturerleben – jetzt wo es endlich wieder möglich ist“, freut sich Kulturchefin Inken Kautter. „Die vielfältigen Veranstaltungen lohnen mehr als nur einen Blick.“

Der April startet emotionsgeladen mit klanggewaltigem Balkan-Brass aus Nordmazedonien – das vielköpfige Džambo Aguševi Orchestra lässt die Wände des KuB-Saals beben. Verspielter wird es bei der zweiten Live-Edition von „Jazz im Rathaus“ bei intimer Atmosphäre und hochklassigem Jazz mit dem Richard Schumacher Trio und Sängerin Caro Josèe.

Für Kinder stehen mit „Maja“ und „Firiwizi Naseweis“ zwei spannende Theaterstücke im Programm, hinzu kommt ein Tanz-Gastspiel für Kinder ab sechs Jahren. Die Allerkleinsten sind bei „A Soundscape“ dazu eingeladen, gemeinsam mit den Eltern einen Raum zum Klingen zu bringen und dem Klang zu lauschen.

Am 1. Mai tritt die ukrainische Sängerin Viktoria Anton mit ihrer Formation Leléka zu einem Solidaritätskonzert für die Menschen in der Ukraine im KuB auf.

Geprägt durch traditionelle ukrainische Motive lebt ihr Jazz durch die mitreißende Stimme der Sängerin. Der Eintritt ist frei, es darf gerne gespendet werden.

Nach langer Pause kommen endlich auch die Oldesloer Opernfans wieder auf ihre Kosten: Die Musikhochschule bringt Händels „Radamisto“ zur Premiere und lässt dabei die 300 Jahre alte Geschichte um Liebe und Eifersucht lebendig werden.

Mit „Cocodello“ ist eine Mischung aus Micro-Musical und Kammerspiel des Altonaer Theaters zu sehen, in der ein junger Mann und seine ehemalige Schauspiellehrerin in einer Amour Fou versinken. Auf ganz andere Art unterhaltsam wird es, wenn Comedian David Kebekus, der Bruder von Carolin Kebekus, die Bühne betritt und sich mit ehrlichem Stand-up dem Hintersinn des Alltags widmet.

Tickets und Infos zu allen Veranstaltungen sind ab sofort auf www.kub-badoldesloe.de zu finden. Das gedruckte Programm ist in der Stadtinfo und in zahlreichen Geschäften, Arztpraxen und Kulturinstitutionen in Stormarn erhältlich.

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