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Reinfeld

Lebensretter: Jubiläumsblutspender in Reinfeld

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Harald Hinz (DRK-Blutspendedienst) Foto: DRK / hfr

Harald Hinz (DRK-Blutspendedienst)
Foto: DRK / hfr

Reinfeld – Kurz hintereinander treten am 28. September Lothar Rabke und Ingrid Baumgart zum Aderlass in der Reinfelder Matthias-Claudius-Schule an. Beide sind seit Jahrzehnten erfahrene Blutspender, doch dieser Tag ist dennoch ein besonderer. Denn für Lothar Rabke aus Klein Wesenberg ist es die 100. Blutspende seines Lebens, Ingrid Baumgart aus Reinfeld lässt sich sogar schon zum 125. Mal einen halben Liter Blut für die Versorgung von Patienten in ihrer Region abnehmen. Eigentlich wollte gemeinsam mit Rabke und Baumgart auch Renate Eggert in Reinfeld ihre 100. Spende leisten, sie muss dieses Jubiläum jedoch auf den nächsten möglichen Spendetermin verschieben.

Bei Rabke und Baumgart stimmt der Hämoglobinwert und auch die DRK-Ärztin, die bei jedem Spendewilligen über die Zulassung zur Spende entscheidet, hat keine Bedenken, beiden Jubilaren das OK für die Blutspende zu geben.

Lothar Rabke bei seiner Spende

Lothar Rabke bei seiner Spende

Lothar Rabke startete seine Karriere als Blutspender in den 70er Jahren als circa 25-Jähriger. „In meiner Familie war die Blutspende fest verankert. Schon meine Mutter ging regelmäßig zur Spende. Diese Tradition habe ich weitergeführt”, so der 63-jährige, während Schwester Franka Rambow vom DRK-Blutspendedienst die ersten Röhrchen mit Rabkes Blut füllt. Denn diese Proben von seinem Blut werden – wie das Blut aller Spender – zunächst im Labor untersucht, bevor die aus dem halben Liter einer Spende hergestellten Blutpräparate circa 24 Stunden nach dem Aderlass für die Gabe am Patienten freigegeben werden. „Durch das regelmäßige Blutspenden wird mein Blut auch regelmäßig kontrolliert. Das ist mir wichtig“, gibt Rabke als weitere Begründung für seinen Einsatz an. Ab Oktober wird der kaufmännische Angestellte seine Rente genießen. Wenn er gesund bleibt, will Rabke aber auf jeden Fall weiterhin in Reinfeld zur Blutspende kommen und hat die 125. Spende bereits fest im Blick.

Diese hat Ingrid Baumgart mittlerweile bereits hinter sich gebracht. Die 69-jährige ist ebenfalls seit den 70er Jahren aktive Blutspenderin. Darüber hinaus engagiert sie sich seit 40 Jahren im DRK- Ortsverein Reinfeld und kann viel über die Höhen und Tiefen ihrer unermüdlichen ehrenamtlichen Arbeit erzählen.

Zur Blutspenderin wurde Ingrid Baumgart erstmalig 1971. Nach der Geburt ihres Sohnes haben ihr dringend benötigte Bluttransfusionen das Leben gerettet. „Ich war damals sehr dankbar und sagte zu meinem Mann ‚uns haben andere Menschen geholfen, jetzt sind wir dran‘.“

Mittlerweile ist das Blutspenden für Ingrid Baumgart zur Selbstverständlichkeit geworden. Auch Baumgarts Sohn spendet seit seinem 18. Lebensjahr. „Nicht zuletzt wegen meines Engagements

hier im DRK-Ortsverein muss und will ich doch mit gutem Beispiel voran gehen“, findet die Reinfelderin.

Für ihren kontinuierlichen Einsatz bedanken sich nach geleisteter Spende Edith Litzenroth vom DRK-Ortsverein und Harald Hinz vom DRK-Blutspendedienst bei beiden Jubilaren. Neben einer Geschenkbox gefüllt mit regionalen Spezialitäten und der Einladung zu einer festlichen Ehrungsveranstaltung, wird beiden in Anerkennung ihrer außergewöhnlichen Leistung eine Ehren- Medaille für langjährige Blutspender überreicht.

Dem guten Beispiel von Lothar Rabke und Ingrid Baumgart folgten am 28. September in Reinfeld noch 54 weitere Blutspenderinnen und –spender, zwei von ihnen Erstspender.

Die nächsten DRK-Blutspendeaktionen in der Reinfelder Matthias-Claudius Schule finden in diesem Jahr am 30. November und am 1. Dezember statt.

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Reinfeld

Jugendliche (17) in Reinfeld sexuell belästigt!

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Reinfeld – Eine 17-Jährige ist am Wochenende in Reinfeld sexuell belästigt worden. Die Polizei sucht Zeugen.

Symbolfoto: Fleimax/Pixabay

Die Tat ereignete sich am Sonntag, 12. September, gegen 1 Uhr in der Bergstraße in Reinfeld.

Ein noch unbekannter Täter näherte sich der Jugendlichen von hinten und berührte sie unsittlich.

Die junge Frau wehrte sich und konnte davonlaufen.

Der Täter ist 1,80 Meter groß und hat kurze, dunkelblonde Haare. Er trug einen auffällig schmalen Bart von Kotletten bis zum Kinn, am Kinn etwas nach oben führend bis unterhalb der Lippen. Bekleidet war ermit einer Jeans und Bomberjacke. Er trug einen kleinen Ohrstecker

Die Kriminalpolizei Bad Oldesloe sucht Zeugen, die den beschriebenen Mann gesehen und die Angaben zur Tat machen können. Wem sind zudem Personen im Bereich des Neuhöfer Teiches im tatzeitraum aufgefallen? Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 04531/501-0 entgegen.

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Reinfeld

ADFC-Fahrradtour: Saisonabschluss am Wahlsonntag

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Reinfeld – Am Wahlsonntag, den 26. September lädt die Ortsgruppe Reinfeld/Nordstormarn  des ADFC zu einer Saisonabschlussfahrt ein.

Fahrradtour (Symbolbild). Foto: Manfred Antranias Zimmer/Pixabay

Per Rad besuchen wir die Einzugsbereiche der Gewässer, die die Reinfelder Teiche speisen. Die  Fahrt endet beim Reinfelder Fischhaus, wo der Teichpächter Tim Schubert und sein Team  uns dann einen Einblick in die Karpfenzucht geben. 

Im Anschluss gibt es die Gelegenheit bei einem leckeren Fischbrötchen und Getränken Alles zu besprechen, was uns am Herzen liegt. Was gut, was schlecht war, neue Initiativen für unsere Region und Ideen für die nächste Saison.

Start ist um 10.30 Uhr am Rathaus Reinfeld, die Tour dauert etwa zweieinhalb Stunden.

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Reinfeld

Tödlicher Unfall: Biker kracht bei Reinfeld in Teleskoplader

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Reinfeld – Am 24. August 2021 kam es gegen 18:10 Uhr auf der L84 zwischen Reinfeld und Buhnsdorf zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer verstarb.

Notarzt im Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Nach aktuellem Erkenntnisstand befuhr ein 58-jähriger Motorradfahrer aus Bad Oldesloe die L 84 in Richtung Reinfeld.

Im Bereich einer Rechtskurve wollte zu diesem Zeitpunkt ein 17-jähriger Fahrer eines landwirtschaftlichen Claas-Teleskopladers mit Frontschaufel von einer Feldausfahrt nach links auf die L 84 in Richtung Buhnsdorf abbiegen.

Der 58-jährige Triumphfahrer und der 17-jährige Claas- Fahrer aus Niedersachsen konnten einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Der Motorradfahrer verstarb noch an der Unfallstelle.

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger für die Ermittlung der Unfallursache angefordert.

Die L 84 musste für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten vier Stunden voll gesperrt werden. Der Sachschaden wird auf 5.500 Euro geschätzt.

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