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Erste Spielzeit: Ahrensburg hat jetzt eine eigene Musical-Reihe

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Jacqueline und Hauke Wendt vom Musical Creations Entertainment. Foto: Fischer

Jacqueline und Hauke Wendt vom Musical Creations Entertainment. Foto: Fischer

Ahrensburg – 24-Stunden-Musical, „King Kong“ oder Alice im Wunderland. Ahrensburg wird zunehmend zu einem Musical-Hotspot am Hamburger Rand.

„Einige der Stücke sind von uns entwickelt worden, andere führen wir unter Lizenz auf“, sagt Hauke Wendt, der mit seiner Frau Jacqueline die Produktionsgesellschaft Musical Creations Entertainment (MCE) gegründet hat. Immer wieder bringt das Team in Ahrensburg Stücke auf die Bühne des Alfred-Rust-Saals. Erstmals gibt es in diesem Jahr eine ausgewachsene Spielzeit. „Musicals in Ahrensburg“ lautet der nüchterne Name der neuen Reihe, die mit dem Klassiker „King Kong“ (8. Oktober, 20 Uhr) startet. Das sei ein Stück mit vier Charakteren aber nur mit drei Darstellern, sagt Wendt augenzwinkernd: „Einen großen Affen wird es wohl nicht geben.“ Umso größer die Aufgabe der drei Schauspieler, das Publikum mitzureißen.

Mehr Schauspieler, dafür wesentlich weniger Zeit, hat das Team der 24-Stunden-Musicals. Zum dritten Mal wiird das „Who is Who“ der Musicalszene – auch diesmal wieder deutschlandexklusiv in Ahrensburg – vier Musicals aufführen, die vorab innerhalb von nur 24 Stunden entstehen werden. „Der Theaterabend dauert natürlich keine 24 Stunden“, sagt Hauke Wendt. Die Aufführung der 24-Stunden-Musicals (7. November, 20 Uhr).

Knapp einen Monat später können die Zuschauer bei „Alles Märchen“ (10. Dezember, 20 Uhr) ungeahnte Seiten an altbekannten Helden und Bösewichten klassischer Märchen entdecken. Die Idee hinter dem Stück ist es, nicht die Märchen nachzuerzählen oder neu zu interpretieren, sondern mit den Figuren ganz neue Geschichten auf die Bühne zu bringen. „Der musikalische Märchenabend ist gleichermaßen für Kinder und Erwachsene geeignet“, sagt Wendt. Im neuen Jahr kommen dann gleich zwei Eigenproduktionen der MCE-Musicalschule an einem Nachmittag auf die Bühne: „Ritter Rost“ gefolgt von Disney’s „Alice im Wunderland“ (5. Februar ’17, 14 Uhr). „Das ist die einzige Produktion, die nicht von Profis inszeniert wird“, so Jacqueline Wendt. „Unsere Teens brennen schon richtig.“

Den Abschluss der Musical-Spielzeit macht die bereits bekannte Krimi-Theater „Mord am Mikro“ mit Fabian Harloss, Marko Formanek, Hauke Wendt und Torben Widdermann. Dann ermittelt wieder Oberkommissar Hallig. Besonders spannend: Es gibt sechs mögliche Endungen des Stücks. Mord am Mikro (1. April, 20 Uhr) hatte bereits die Uraufführung in Ahrensburg und kehrt mit dem Auftritt zurück in seine Heimatstadt.

Tickets sind ab sofort in der Buchhandlung Stojan und unter www.musicals-ahrensburg.de erhältlich.

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Rap und Kunst: “Farbe zeigen statt Grenzen ziehen” am Oldesloer Hölk

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Bad Oldesloe – „Farbe zeigen statt Grenzen ziehen“: Berliner Künstlerin Hera bringt zusammen mit zwölf Bad Oldesloer Jugendlichen große Kunst an die Wände der Hölk-Hochhäuser.

Links Rapper Booz, rechts Kunst von der Berliner Künstlerin Hera. Fotos: Rengtones(l.)/Jasmin Siddiqui

Die Berliner Künstlerin Hera erarbeitet vom 25. bis 29. Oktober mit zwölf Jugendlichen an den Außenmauern der Hochhäuser am Hölk in Bad Oldesloe ein großes und weitere kleinere Wandkunstwerke als Statement gegen Ausgrenzung und für eine offene Gesellschaft.

Das Projekt ist Teil des Kultursommers 2021 „Kultur in Stormarn – Von A(hrensburg) bis Z(arpen)“.

Die Gestaltung des öffentlichen Raumes hat einen unmittelbaren Einfluss auf das Lebensgefühl aller sich dadurch und darin bewegender Personen und besitzt somit das Potential, positive und erhellende Momente zu schaffen.

Die Berliner Künstlerin Hera erarbeitet an den Außenmauern der Hochhäuser am Hölk in Bad Oldesloe mit Jugendlichen -mit und ohne Migrationshintergrund- ein großes Wandkunstwerk und weitere Kleinere als Statement gegen Ausgrenzung und für eine offene Gesellschaft.

Die Künstlerin und eine Sozialarbeiterin tauschen sich bereits im Vorfeld mit den Jugendlichen über eigene Ausgrenzungserfahrungen aus und vermitteln Methoden, sich dem Thema künstlerisch anzunähern. Es findet eine Auseinandersetzung mit den allgemeinen Motiven für Ausgrenzung statt. In diesem Prozess entstehen Skizzen für Wandgemälde, die die Jugendlichen selbst an die Wand bringen werden und eine Inspirations-Grundlage für ein Großgemälde der Künstlerin Hera.

Die Hölk- und Poggenbreeden-Hochhäuser in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Hera wird zwischen dem 25. und 30. Oktober mit Hilfe eines Steigers an der 36 Meter hohen Außenwand der Hochhäuser arbeiten – die Jugendlichen arbeiten im selben Zeitraum an dem korrespondierenden Gemälde in geringerer Höhe.

Am Samstag, den 30. Oktober findet zwischen 11:30 bis 16 Uhr ein Nachbarschaftsfest statt, welches gleichzeitig Finissage und Abschlussfest für das Projekt ist.

Um 12 Uhr wird Rapper Booz aus Hamburg dabei ein Konzert spielen.

Der in Hamburg geborene und aufgewachsene Booz macht seit über 10 Jahren Musik. Er ist der geborene Entertainer, tanzte auf internationalen Krump-Festivals, spielte Rollen in Kinofilmen und Serien, unter anderem bei „Skylines“ auf Netflix, und stand bereits mit Rapgrößen wie Kool Savas, Jan Delay und Samy Deluxe auf der Bühne. Ferner wird auch das musiculum Mobil das Fest besuchen.

Das musiculum MOBIL ist ein großer bunter Transporter, der mit vielfältigen Musikinstrumenten, Musikspielen und Klangexponaten ausgestattet ist und der Kinder für Musik begeistert.

Das Projekt „Farbe zeigen statt Grenzen ziehen“ findet im Rahmen des Kultursommers 2021 „Kultur in Stormarn – Von A(hrensburg) bis Z(arpen)“ statt und wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert. Projektträger ist der Stabsbereich Kultur des Kreises Stormarn. Initiator des Projektes ist der Sachbereich Kultur der Stadt Bad Oldesloe und die Stadt Bad Oldesloe.

Termine zum Zuschauen beim Arbeiten: 25.-29.10.2021, jeweils 11 bis 17 Uhr Termin Nachbarschaftsfest: Sa. 30.10. mit Live-Musik und weiteren Programmpunkten vor den Hölk-Hochhäusern, Im Hölk 2, 23843 Bad Oldesloe. Eintritt frei.

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Arbeiter stirbt in Stapelfeld bei Unfall in Müllverbrennungsanlage

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Stapelfeld – Am 5. Oktober kam es gegen 11:10 Uhr auf dem Gelände der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld zu einem Arbeitsunfall.

Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach ersten Erkenntnissen stürzte ein Bauarbeiter aus ungefähr 25 Meter Höhe in ein Betonsilo und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Weitere Informationen können derzeit nicht gegeben werden.

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Wegen Hassrede: Facebook löscht rund 150 “Querdenken”-Seiten

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Wegen der Verbreitung von Hassrede und Verschwörungserzählungen: Facebook geht gegen “Querdenken” auf der eigenen Plattform vor und hat eigenen Angaben zufolge zahlreiche Seiten, Gruppen und Einzelaccounts der Bewegung gelöscht.

Bei vielen Querdenken-Kanälen erscheint jetzt der Hinweis, dass die Seite entfernt wurde. Screenshot: Facebook

Neben Facebook-Seiten sind auch Accounts auf der zu Facebook gehörenden Plattform Instagram betroffen.

Wie viele Seiten, Gruppen und Accounts genau gelöscht wurden, sagte das Unternehmen nicht und nannte nur eine grobe Zahl: 150.

Darunter ist auch die Facebook- und Instagram-Seite “Querdenken711” und der Account von Querdenken-Gründer Michael Ballweg. Dieser hat angekündigt, gegen die Löschung vorgehen zu wollen.

Facebook begründete den Schritt damit, dass die betroffenen Seiten wiederholt gegen die Gemeinschaftsrichtlinien verstoßen hätten:

“Hierzu zählen die Veröffentlichung von gesundheitsbezogenen Falschinformationen, Hassrede und Anstiftung zur Gewalt.”

Laut Facebook haben die Seiten unter anderem die Verschwörungserzählung einer “Coronadiktatur” verbreitet und dass die Corona-Beschränkungen Teil eines groß angelegten Plans der Regierung seien, Freiheiten und Grundrechte einzuschränken.

Mit der Löschung setzt Facebook erstmals eine neue Regel in der Praxis um, mit der das Unternehmen stärker gegen sogenannte “bedrohliche Netzwerke” vorgehen will.

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