Folge uns!

Freizeit

Mehr als nur ein Wald: Kindersommerfest im Naturerlebnis Grabau

Veröffentlicht

am

Foto: Hoppe/Sparkasse Holstein

Foto: Hoppe/Sparkasse Holstein

Grabau – Am Samstag, 3. September, ist es wieder soweit: Von 11 bis 16 Uhr findet zum mittlerweile siebten Mal das große Kindersommerfest im Naturerlebnis Grabau (Hoherdamm 5, 23845 Grabau) statt.

Wie auch in den Vorjahren können die kleinen Besucherinnen und Besucher auf dem Sommerfest viel entdecken, erleben und selbst gestalten. Neben Rittern, die ihre Schwerter, Zelte und Kleider präsentieren, zeigen mittelalterliche Handwerker – zum Beispiel ein Schmied und eine Drechslerin – ihr Können und laden die Kinder zum Ausprobieren ein.

Indianerexperte Jens Kalle empfängt die Mädchen und Jungen am Lagerfeuer in einem Tipi. Auf kuschligen Fellen können sie Fragen stellen oder einfach nur zuhören, was er über die Indianer zu berichten hat.

Auch die Slawen fallen am 3. September in Grabau ein: Das Oldenburger Wallmuseum sendet eine Abordnung ihrer Krieger und Maiden. Eine Geschichtenerzählerin entführt zudem in die wunderbare Welt der Fantasie und auch die Sportrettungshundestaffel aus Bargfeld-Stegen ist in diesem Jahr zum ersten Mal mit dabei und zeigt ihr Können, wie etwa kleine Parcoursläufe auf der Wiese und Suchen im Grabauer Forst. Darüber hinaus gibt es Ponyreiten, mittelalterliche Spiele, Kinderschminken, ein Waldquiz und vieles mehr zu entdecken.

Das leibliche Wohl kommt beim Sommerfest natürlich ebenfalls nicht zu kurz: Jim´s Bar versorgt die Gäste mit kühlen alkoholfreien Cocktails und wie in den Vorjahren wird es wieder Würstchen sowie Kaffee, Kuchen und Waffeln geben. Da nur eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen zur Verfügung steht, wird die Anreise mit dem Fahrrad empfohlen.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Szene

Ahrensfelder “Kulturbanausen”: Poetry Slam, Fotos und Konzert

Veröffentlicht

am

Ahrensfelder Kulturbanausen (v. l.): Heinz Mölk, Andreas Goldau, Gerd Provvedi, Patrick Schmidt, Martin Studt.
Foto: Bagdassarian/hfr

Ahrensfelde – Die „Ahrensfelder Kulturbanausen“ wollen das soziale und kulturelle Leben in Ahrensfelde – später auch über Ahrensburgs Grenzen hinaus – fördern und jungen Künstlern eine Bühne bieten.

Drei bis vier Veranstaltungen im Jahr sind nach eigenen Angaben geplant. Initiatoren sind Martin Studt (Betreiber des gleichnamigen Reitstalls in Ahrensfelde), Andreas Goldau (Ex-Fußballcoach des SSC Hagen Ahrensburg) und Heinz Mölk (Ex-Teamkapitän der Volleyballer des Oststeinbeker SV).

Florian Grey und Band sind zum Auftakt der musikalische Headliner im Peerstall Cavallino. Die Texte der Melodic-Rocker handeln von Themen, mit denen sich jeder identifizieren kann: Liebe, Schmerz, Hoffnung.

Als atmosphärische Location für den Videodreh zu seinem Song „Until we go down“ diente dem Musiker die an der Dorfstraße gelegene Reithalle von Martin Studt.

Poetry Slam ist derzeit in aller Munde – die Kulturbanausen bringen daher diese Form eines literarischen Vortragswettbewerbs nach Ahrensfelde. Die Moderation übernimmt Lennart Hamann, ein in der Szene überregional bekannter Slam-Poet aus Stormarn.

Mandy Privenau kennt das Musikgeschäft aus einer anderen Perspektive. Die Rockkonzert-Fotografin präsentiert im Peerstall Cavallino eine Auswahl ihrer Werke.

“Unsichtbares sichtbar machen“ lautet das Motto einer weiteren Foto-Ausstellung von Mona Pelz. Die Reitpädagogin arbeitet in Granderheide mit Jugendlichen des SOS-Kinderdorfs Harksheide. Zu jedem Bild haben die Kinder ihre Erlebnisse mit dem Lebewesen Pferd in einem kurzen Text zusammengefasst.

Die „Kulturnacht“ im Peerstall Cavallino (Querweg 1) findet am 26. Januar statt. Einlass ist um 18 Uhr.

Einlass ist um 18 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro. Karten-Vorverkauf im Peerstall Cavallino

Weiterlesen

Schleswig-Holstein

Helmuth Peets berichtet über romantische Orte und Landschaften

Veröffentlicht

am

Kirch in Munkarup
Foto: Peets/hfr

Bargteheide – „In Angeln hat es eine feine Gegend, vorab an dem herrlichen Schleistrom, also daß die Einwohner große Ursach haben, Gott dem Herrn hohen Dank zu sagen für das gute Land, das er ihnen gegeben hat“, schrieb der Historiker Caspar Danckwerth im Jahre 1652, und seine Worte gelten auch heute noch.

Das berühmteste Schloss Schleswig-Holsteins, meisterliche Werke früher Kirchenbaukunst, prächtige Herrensitze, romantische Städte, reizvolle Landschaftsbilder und die hübschesten Kühe erwarten uns in Angeln, dem Land zwischen Schleswig und Flensburger Förde.

Helmuth Peets lädt in seinem  Lichtbildervortrag zu einer Reise durch eine der schönsten und geheimnisvollsten Landschaften Schleswig-Holsteins ein.

„Wer durch Angeln fährt, trifft auf ein typisches Bauernland von ganz eigenwilligem Gepräge“, verspricht Peets, Vorsitzender des Heimatbunds Stormarn, „und das besondere Markenzeichen sind die ländlichen Feld- und Granitsteinkirchen mit ihren Kunstschätzen“.

Der Vortrag findet am 24. Januar in Zusammenarbeit mit dem Verschönerungsverein Bargteheide im Stadthaus, Bargteheide, Am Markt 4, statt und beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber herzlich willkommen.

Abbildungen: Kirche in Munkbrarup, Windmühle Hoffnung bei Unewatt (Peets)

Weiterlesen

Bad Oldesloe

“Von der Wand”: Junge Filmemacher zeigen neues Werk

Veröffentlicht

am

Marius Jonathan Leopold und Chiara Noemi Müller mit dem Filmplakat.
Foto: SL

Bad Oldesloe – Es ist ihre dritte größere Zusammenarbeit und sie feiert am Freitag, 18. Januar, um 19 Uhr Premiere in der Aula der Oldesloer Theodor Mommsen Schule.

Der neue Film “Von der Wand” des jungen Regisseurs Marius Jonathan Leopold (17) rund um das Thema Mobbing brauchte in der Enstehung von der Idee 2016 bis zur Umsetzung 2018 ein wenig länger als gedacht, ist dafür auch das mit 28 Minuten bisher längste und professionelste Werk des Gymnasiasten.

Für die Geschichte und das Drehbuch sorgte wie schon bei den vorherigen Produktionen die ebenfalls 17-jährige Chiara Noemie Müller aus der Kreisstadt. Wichtig war dem Team, dass die Mobbing-Thematik nicht eindimensional und mit klischeehaftem Schwarz-Weiß-Denken behaftet auf die Leinwand kommt.  “Es geht auch darum, was die Täterin fühlt – wie es überhaupt dazu kommt”, so Marius.

Das erste Mal konnte die Crew auf professionelle Schauspieler zurückgreifen, die – begeistert von dem Projekt – auf Gagen verzichteten.  “Es war ein ganz anderes Arbeiten am Set. Sie konnten ein und dieselbe Einstellung vier- fünfmal mit derselben Betonung spielen, haben sich auch selbst eingebracht, wie sie sich manche Szenen vorstellen könnten”, so Marius. Als er dann eine der zentralen, schwierigeren Szenen auf dem Bildschirm sah, wie aus der Drehbuch-Idee der fertige Film wurde, dann sei das schon ein “Gänsehautmoment” gewesen.

Sowohl er als auch sein Drehbuchautorin wollen nach dem Abitur professionell im Filmbusiness tätig werden. Dritter im Produzententeam war Flemming Dokter (20), der auch schon bei früheren Produktionen mit von der Partie war. Lena Kehrer, im ersten Film “Laugther and tears” in der Hauptrolle zu sehen, hat einen Cameoauftritt und half ansonsten auch im Produktionsbereich mit. “Wir haben Querverweise zu unseren ersten beiden Filmen eingebaut. Es ergibt sich also für die Zuschauer, die unsere ersten beiden Werke kennen, eine eigene kleine Welt”, erklärt Marius.

Von Produktion zu Produktion lerne man außerdem natürlich dazu. Alte Fehler werden nicht wiederholt, aber auch neue Erfahrungen – positive wie auch frustierende – kommen ständig hinzu.

Ihre erste Premiere hatten die jungen Oldesloer im KuB feiern können. Dieses Mal ist die Schulaula der ausgewählte Ort. Für die Filmmusik war Paul Barth verantwortlich, der sie auch am Premierenabend zum Teil live präsentieren will. Dazu gibt es auch ein paar Fotos vom Set zu sehen und natürlich einen roten Teppich mit Fotowand.

Los geht es am Freitag, 18. Januar, um 19 Uhr in der TMS. Der Eintritt ist frei.

 

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung