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Norddeutschland

Unglaubliche Gewalttat: Lübecker Busfahrer brutal verprügelt

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: Stormarnlive

Polizei im Einsatz
Symbolfoto: Stormarnlive

Lübeck – In einem Bus der Linie 16 schlug am Samstagmorgen (20.08.2016) ein bisher unbekannter Mann auf den Busfahrer ein, nachdem dieser ihm signalisiert hatte, dass es mit der Wechselgeldauszahlung bei einem 50-Euro-Schein schwierig werden könnte.

Der Ermittlungen der Polizei zufolge stieg der Mann um 08.34 Uhr an der Bushaltestelle Märkische Straße in den Bus der Linie 16. Der Fahrgast habe mit einem 50,-Euro-Schein bezahlen wollen. Als der 62-jährige Busfahrer ihm mitteilte, dass das Wechseln eines derartigen Scheines grundsätzlich schwierig sei und den Schein anschließend mit einem Prüfstift auf seine Echtheit hin überprüfte, riss der Mann dem Busfahrer den Schein wieder aus der Hand, schlug ihm mehrmals mit der rechten Faust ins Gesicht und flüchtete in Richtung Teutonenweg.

Der flüchtige Täter wird von dem Busfahrer und von weiteren Zeugen als zirka 23 Jahre alt, südeuropäisch und zirka 175 Zentimeter groß beschrieben. Er habe akzentfreies Deutsch gesprochen, hatte eine muskulöse Figur und trug eine Glatze. Er trug helle Oberbekleidung und Jeans.

Der Busfahrer wurde zur medizinischen Begutachtung mit dem RTW in eine Klinik gebracht, sein Platz wurde von einem Ersatzfahrer eingenommen.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, ihre Beobachtungen bzw. etwaige Hinweise zu dem bisher noch unbekannten Täter dem 2. Polizeirevier in Lübeck (0451 – 1310) oder jeder anderen Polizeidienststelle mitzuteilen.

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Gesundheit

Sülfeld: Zwölf weitere Covid19- Infektionen in Sülfelder Alten- und Pflegeheim

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Covid 19 Test im Labor Symbolfoto: Fernando Zhiminaicela/pixabay

Sülfeld – Die Zahl der insgesamt mit Covid19 Infizierten in einem Sülfelder Alten- und Pflegeheim ist auf 23 gestiegen.

Bei der routinemäßigen Nachtestung aller BewohnerInnen und Mitarbeitenden am vergangenen Mittwoch, 27. Mai, ergaben sich seitdem bis jetzt, 29. Mai, insgesamt 12 neue positive COVID-19-Fälle.

Betroffen sind sechs BewohnerInnen und sechs Mitarbeitende, von denen eine Person ihren Wohnsitz außerhalb des Kreises Segeberg hat.

Insgesamt sind es aktuell 14 BewohnerInnen und neun Mitarbeitende, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind.

“Eine der positiv getesteten BewohneriInnen ist kurz vor der Testung erwartet verstorben, so dass der Abstrich nach dem Tod erfolgte. Es handelt sich um eine 90jährige Person mit schweren Vorerkrankungen und in einer Palliativsituation, die erwartet eines natürlichen Todes gestorben ist. Zuvor hatte sie sich in medizinischer Behandlung befunden. Die angeordnete Quarantäne wurde eingehalten” so die Segeberger Kreisverwaltung.

Das Gesundheitsamt steht mit dem betroffenen Alten-und Pflegeheim in Sülfeld im engen und mehrfach täglichen Austausch.

Die behördlich angeordneten Maßnahmen werden von der Pflegeeinrichtung konsequent eingehalten. Die Kooperation mit der Pflegeeinrichtung ist sehr gut”, so die Segberger Kreisverwaltung.

Alle BewohnerInnen werden engmaschig auf Fieber und Atemwegssymptome untersucht.

Es stehen weiterhin einige Befunde aus, so dass die Zahl positiver Testungen weiter ansteigen kann.

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Kreis Pinneberg

Geldautomat gesprengt: Zwei Männer festgenommen

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Elmshorn – Nach einer Geldautomatensprengung in Elmshorn und anschließender Flucht konnten im Rahmen der Fahndung zwei Verdächtige festgenommen werden.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Am Donnerstag haben Anwohner in der Schulstraße in Elmshorn gegen 4 Uhr einen lauten Knall wahrgenommen und kurze Zeit später mehrere Personen beobachtet, die die Commerzbankfiliale verließen und zu Fuß flüchteten.

Nach ersten Feststellungen der Einsatzkräfte der Polizei wurde dort ein Geldautomat nach Einleiten von Explosivstoffen geöffnet, aus dem offensichtlich Geldkassetten mitgenommen wurden. Es wurde unverzüglich eine Fahndung eingeleitet, die durch einen Hubschrauber der Bundespolizei unterstützt wurde.

Kurze Zeit später meldete sich ein Anwohner aus dem Raum Rellingen bei der Polizei, der auf seinem Grundstück ein Fahrzeug vorgefunden hat, das dort nicht hingehört. Darin habe er auch Bargeld festgestellt. Die Täter haben auf der Flucht offenbar ihr Fahrzeug aufgegeben.

Die Fahndung wurde daraufhin auch auf das Stadtgebiet von Rellingen ausgedehnt, wo 2 Männer festgenommen werden konnten, die eine größere Menge Bargeld bei sich hatten.

Die Identität der Männer steht derzeit noch nicht fest und wird geprüft. Nach einem dritten Mann wird aktuell noch gefahndet.

Das Geld dürfte größtenteils aufgefunden worden sein. Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein hat die Ermittlungen übernommen. In Zusammenarbeit mit der ermittlungsführenden Staatsanwaltschaft Itzehoe wird eine Vorführung der beiden Festgenommenen vor den Hauftrichter geprüft.

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Schleswig-Holstein

GEW entsetzt über Pläne für Kitas und Grundschulen: “Gesundheit von Erziehern und Lehrern gefährdet”

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Grundschulunterricht Symbolfoto: ESB Professional/shutterstock

Kiel – Die Bildungsgewerkschaft GEW in Schleswig-Holstein hat entsetzt auf die Pläne der Landesregierung reagiert und erfährt viel Zuspruch. Denn tatsächlich gibt es keine abgeschlossenen wissenschaftlichen Studien, die das Vorgehen der Landesregierung unterstützen.

“Noch am Montag hat der Bund die Länder vor zu weitgehenden Lockerungen gewarnt. Nun ist auch Schleswig-Holstein auf den Zug der Lockerungen aufgesprungen”, zeigt sich die GEW enttäuscht davon, dass es den Anschein hat, dass die Landesregierung seriöses Vorgehen gegen Aktionismus ausgetauscht hat.

Der Kita- und Schulbetrieb sollen schneller ausgeweitet, in Grundschulen ab 8. Juni sogar wieder ganz normal unterrichtet werden.

Die Bildungsgewerkschaft GEW sieht durch diesen Schritt die Gesundheit von Erzieherinnen und Lehrkräften gefährdet.  

„Glücklicherweise gibt es in Schleswig-Holstein im Augenblick kaum noch Ansteckungen. Darüber dürfen wir uns alle freuen. Aber zur Entwarnung besteht kein Anlass, ebenso wenig zum vorschnellen Überbordschmeißen von sämtlichen Vorsichtsmaßnahmen. Je größer die Kita-Gruppe oder die Lerngruppe in der Schule, desto größer die Gefahr für die Gesundheit der Pädagoginnen und Pädagogen. Deshalb halten wir die Pläne der Landesregierung zumindest für verfrüht“, sagte die schleswig-holsteinische GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke am Mittwoch, 27. Mai in Kiel zur Pressekonferenz der Landesregierung.

Schließlich gebe es nach wie vor keine gesicherten medizinischen Erkenntnisse, dass Kinder nicht ansteckend seien.

Sie begründete ihre ablehnende Haltung mit der Unmöglichkeit, in Kitas und Grundschulen Abstand zu halten.

„Bürgerinnen und Bürger sollen weiterhin untereinander 1,5 Meter Abstand halten. Für 25 Kinder in oft zu kleinen und nur schlecht zu belüftenden Grundschulklassen soll das aber nicht gelten. Was für ein Widerspruch!“, so Astrid Henke. Für Erzieherinnen sei ein Abstandhalten wegen ihrer pädagogischen Arbeit, die Nähe zu den Kindern erfordere, sowieso unmöglich. Trotzdem würden die Gruppen nun einfach auf 15 Kinder vergrößert.


Zum Schutz der Beschäftigten in Kitas und Schule forderte Astrid Henke Schutzmaßnahmen wie zum Beispiel auch Schutzmasken und den Anspruch auf Testungen für das pädagogische Personal.

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