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Saisonausblick: Sieben Stormarner Fußballverbandsligisten starten in die Spielzeit

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Treffen sich in der Verbandsliga wieder: der SSV Pölitz und SV Preußen Reinfeld

Treffen sich in der Verbandsliga wieder: der SSV Pölitz und SV Preußen Reinfeld

Stormarn – Für die sieben Fußballverbandsligisten aus Stormarn beginnt am Sonntag 31. Juli die Saison 2016/2017. Es geht in dieser Saison um den Aufstieg in die SH-Liga, die Qualifikation für die neue Landesliga, den Verbleib in der Verbandsliga und gegen den Abstieg in die Kreisliga. Diese Gemengelage verspricht eine spannenden Spielzeit. Hier ein Blick auf die Teams vor dem ersten Spieltag.

SSC Hagen Ahrensburg – In der Vorsaison stand das junge Team von Coach Michael Schmal zeitweise etwas überraschend ganz oben in der Tabelle. Doch zum Saisonende zogen dann doch NTSV Strand und der VfB Lübeck II davon. Ahrensburg landete auf Rang 6 und möchte in dieser Saison mindestens 70 Punkte holen. Damit ist das Ziel: Oben mitspielen und sich für die Landesliga qualifizieren.

SSV Pölitz – Am letzten Spieltag wurde das „Sommermärchen“ von Pölitz geschafft. Im letzten Spiel unter Trainer Sascha Voigt konnte der Abstieg verhindert werden. Der SSV kam damit das zweite Mal in Folge am Ende mit einem blauen Auge davon. Dieses Mal aber noch knapper als vorher. Mit Teamgeist und konzentriertem Auftreten will man „wie Island bei der EM“ mit der Mannschaft als Star für Überraschungen sorgen und möglichst schnell 40 Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Dafür muss vor allem die Defensive stabiler werden. Saisonziel: Verbandsliga-Klassenerhalt.

VfL Tremsbüttel – Der VfL verfügte auch in der Vorsaison eigentlich über großes Potenzial im Kader. Doch vor allem die erste Saisonhälfte missglückte. Am Ende holte man noch Platz 10. Mit Trainer Flemming Nielsen möchte man dieses Mal den Klassenerhalt schon früher eintüten und mit einem Auge schielt man auf die mögliche Qualifikation für die Landesliga. Tatsächlich müsste der VfL dafür im Gegensatz zum Vorjahr sein Potenzial häufiger abrufen. Saisonziel: Verbandsliga-Klassenerhalt.

SV Eichede II – In der Vorsaison blieb der SV Eichede II manchmal hinter den Erwartungen zurück, schaffte aber noch den achten Platz in der Abschlusstabelle. Das wäre allerdings in dieser Saison vielleicht zu wenig. Denn die direkte Qualifikation für die Landesliga (Platz 2 bis 7 ) sollte schon das Ziel der Zweitvertretung der Stormarner Regionalliga-Mannschade aus Steinburg sein, die wie immer mit hoffnungsvollen Talenten aufwarten kann. Im Team und auf der Trainerbank gab es einen großen Umbruch. Man darf gespannt sein, was die junge Mannschaft mit neun Zugängen aus der eigenen U19 leisten kann. Saisonziel: Qualifikation für die Landesliga.

Siegerehrung beim City Sport Cup 2016. Reinfelds Kapitän Christoph Böckelmann nimmt den Pokal von Jens Elschenbroich (SSV Pölitz) entgegen

Siegerehrung beim City Sport Cup 2016. Reinfelds Kapitän Christoph Böckelmann nimmt den Pokal von Jens Elschenbroich (SSV Pölitz) entgegen

SV Preußen Reinfeld – Die Karpfenstädter lieferten direkt nach ihrem Aufstieg im vergangenen Jahr eine enorm starke Leistung ab und holten sich Rang 4. Zeitweise konnte sogar vom Aufstieg in die SH-Liga geträumt werden. Mit dem neuen Stürmen Kristof Rönnau der aus Schönberg zu den Reinfeldern stößt, hat sich das Team namhaft verstärkt. Es sollte möglich sein, ganz oben mitzuspielen. Co-Trainer Pascal Lorenz war aber nach dem Sieg beim Pölitzer City Sport Pokal noch skeptisch: „Wir sind vielleicht schon etwas weiter als andere Teams aus der Liga, aber ich sehe uns noch nicht da, wo wir uns zum Saisonstart sehen wollen“, sagte er zum Ende der Vorbereitung. Der Aufstieg in die SH-Liga sei nicht das Ziel. Man werde sich aber natürlich nicht dagegen wehren, wenn es so komplett rund laufen sollte, dass man an der Tabellenspitze stehen kann. Der Großteil des Erfolgsteams aus der Vorsaison ist zusammengeblieben. Saisonziel : Qualifikation für die neue Landesliga.

SC Elmenhorst – Elmenhorst zeigte in der zurückliegenden Kreisligasaison eine Reihe sehr starker Leistungen und holte sich verdient, wenn auch für viele überraschend, den direkten zweiten Aufstiegsplatz vor den Favoriten vom TSV Bartgeheide und VfL Oldesloe. Ob der Kader aber stark genug für die Anforderungen in der Verbandsliga sein wird, ist noch schwer absehbar. Saisonziel daher ganz klar: Klassenerhalt.

Der TSV Bargteheide feiert den Aufstieg nach dem Abpfiff.

Der TSV Bargteheide feiert den Aufstieg

TSV Bargteheide – Über die Aufstiegsrunde schaffte es der TSV Bargteheide in die Verbandsliga. Und da liegt auch eines der Probleme der Mannschaft, die gerade noch Dennis Wagner als namhaften Neuzugang von GW Siebenbäumen vermelden konnten. Denn der TSV hatte nach der Aufstiegsrunde nur eine relativ kurze Regenerationsphase. Die Sommerpause wurde so für die Bargteheider sehr kurz. Coach Sebastian Ballhausen weiß , dass der Start mit etwas zäh werden könnte. Insgesamt ist dem Team aber der Klassenerhalt nach der Eingewöhnungsphase sicherlich zuzutrauen. Saisonziel: Klassenerhalt in der Verbandsliga.

Und so starten die Stormarner Verbandsligisten am Sonntag, 31. 7. Es sind auch zwei Derbys dabei. 

SSC Hagen Ahrensburg – SV Preußen Reinfeld

VfL Tremsbüttel – TSV Bargteheide

SC Elmenhorst – GW Siebenbäumen

Phönix Lübeck – SV Eichede II

Büchen-Siebeneichen – SSV Pölitz

 

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Fußball

Verpasster Aufstieg des HSV: Coach Dieter Hecking geht

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Fußball-Taktik Symbolfoto: Andrey_Poppv/shutterstock

Hamburg – Die erneut verpasste Rückkehr des HSV in die Bundesliga hat Konsequenzen auf der Trainerbank. Der bisherige Cheftrainer Dieter Hecking beendet sein Engagement bei den Hamburgern. Das bestätigte der Zweitliga-Verein am Sonnabend.

„Wir hatten einen sehr offenen, ehrlichen Austausch miteinander und danken Dieter für seine vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit”, so Vorstand Jonas Boldt

“Nach ausführlichen Analyse- und Ausrichtungsgesprächen zwischen dem 55-jährigen Fußball-Lehrer und Jonas Boldt kamen Hecking und der Vorstand Sport zur Entscheidung, dass es keine Verlängerung des am 30. Juni abgelaufenen Vertrags mit dem Chefcoach geben wird”, heißt es im Statement des Vereins..

„Ich bin vor einem Jahr hier angetreten, um gemeinsam mit den Verantwortlichen des Klubs das große Ziel des Hamburger SV zu erreichen“, erklärt Dieter Hecking auf der Homepage des HSV.

„Wir haben in der zurückliegenden Saison einiges geschafft: Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, die Fans zufriedengestellt, mehrere sehr schwierige Situationen rund um die Mannschaft gemeistert und auch den HSV in ruhigere Bahnen geführt. Aber wir haben das angestrebte Ziel nicht erreicht. Dafür übernehme ich die Verantwortung.“

„Ich werde, nach ausführlichen Gesprächen unter anderem mit Jonas Boldt, meine Tätigkeit in Hamburg nicht fortführen. Ich möchte den Verantwortlichen auch die Möglichkeit geben, in der Nach-Corona-Zeit und unter veränderten Bedingungen die nun nötigen Schritte zu gehen. Ich danke allen Kollegen, Mitarbeitern, der Mannschaft und den Verantwortlichen des HSV für die zurückliegenden Monate. Ich bedaure, dass wir das Ziel nicht erreicht haben“, so Hecking.

„Ich bedanke mich im Namen des HSV für die sehr gute und vertrauensvolle, ehrliche Zusammenarbeit. Dieter hat sich voll auf unsere Aufgabe eingelassen. Es ist für uns alle enttäuschend, dass wir das sportliche Saisonziel am Ende nicht erreicht haben“, so Boldt.

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Blamage gegen Kleinstadtverein statt Aufstiegschance: Desolater HSV hängt in Liga 2 fest

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Symbolfoto: Michi S./Pixabay/hfr

Hamburg – Große Enttäuschung und Ernüchterung für alle HSV Fans. Mit 1:5 (0:2) hat der HSV seine Aufstiegschance im Spiel gegen den SV Sandhausen geradezu weggeworfen.

Im alles entscheidenden Spiel um den Relegationsplatz hatte sogar der schon fesstehende Aufsteiger und Zweitligameister Arminia Bielefeld Schützenhilfe geleistet und HSV-Konkurrent Heidenheim deutlich mit 3:0 die Grenzen aufgezeigt.

Doch anstatt diese Vorlage anzunehmen, ging der Hamburger Sportverein geradezu unter.

Als besondere Demütigung traf sogar Ex-HSV-Kicker Dennis Diekmeier zum 5:1, der beim HSV zuvor viele Jahre vergeblich auf einen Treffer gewartet hatte.

Was nach dem ersten verpassten Aufstieg und der damit versäumten Rückkehr in die Bundesliga noch als “Betriebsunfall” gewertet wurde und damit begründet, dass man sich erst an die zweite Liga gewöhnen müsse, gilt sicherlich jetzt nicht mehr als Ausrede. Der HSV hat es schlichtweg selbst vergeigt. Mit einer Leistung wie gegen Sandhausen hätte man langfristig wohl sogar eher mit der Abstiegszone Richtung 3. Liga und nichts mit dem Aufstieg zu tun.

“Es gibt keine Entschuldigungen. Wir brauchen nicht nach Ausreden zu suchen. Wir haben uns in der Corona-Zeit nicht belohnt und uns viele Punkte wegnehmen lassen. Jetzt heißt es, schnell zu analysiere und den Kopf hochzunehmen“, so HSV-Präsident Marcel Jansen im Interview mit dem Fernsehsender Sky.

Ob Trainer Dieter Hecking beim HSV bleiben wird, um den nächsten Anlauf Richtung Aufstieg in der Saison 2020/21 anzugehen, steht noch nicht fest.

Besondere Ironie an der Geschichte ist es, dass viele Fans nach dem Abstieg in Liga zwei Mannschaften wie “Sandhausen” aus der Kleinstadt bei Mannheim als beispielhaft für die Unattraktivität der zweiten Liga angeführt hatten. Jetzt hat dieses Sandhausen dem Fußballverein aus der Millionenmetropole den Aufstieg verhagelt.

Aufgestiegen sind derweil Arminia Bielefeld und der VfB Stuttgart. Um den dritten Aufstiegsplatz spielt der FC Heidenheim, der in der Relegation gegen SV Werder Bremen antreten wird.

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Bad Oldesloe

Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kicken wieder im Training

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Foto: SG Oldesloe/Reinfeld/von Hausen/hfr

Bad Oldesloe/Reinfeld – Die Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kommen nach der Corona-Pause wieder zurück ins Training. Mit Abstand, in Kleingruppen und mit jeder Menge weiterer Einschränkungen kehren die Nachwuchs-Fußballerinnen zurück auf die Fußballplätze in Bad Oldesloe und Reinfeld.

Der Mindestabstand muss dabei eingehalten werden. Auf ein richtiges Fußballspiel mit Zweikämpfen müssen die Mädchen daher weiterhin noch warten.

Aber endlich kann wieder gedribbelt, getrickst, gepasst und auf das Tor geschossen werden. Auch die weiteren Einschränkungen können der Freude, dass endlich wieder gekickt werden kann, keinen Abbruch tun.

Das Training ist erstmal nur in Kleingruppen mit maximal fünf Mädchen möglich. Umkleidekabinen und Duschen sind noch geschlossen, berichtet Sprecher Nico von Hausen.

Das Trainings-Equipment soll nicht angefasst werden. Die Trainer tragen Einweghandschuhe und bauen alle Gegenstände auf und ab. 

Als eines der wenigen Teams in Schleswig-Holstein bietet die SG Oldesloe/Reinfeld Mannschaften für alle Altersgruppen von der F-Juniorinnen bis hin zu den Frauen an.

Damit dies auch in der nach den Sommerferien beginnenden neuen Saison so bleibt, werden neue Fußballerinnen gesucht.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob Mädchen es Mädchsen sind, die den Fußballsport neu kennenlernen möchten oder bereits erfahrene Spielerinnen: interessierte Mädchen und Frauen können sich im Internet unter www.sg-oldesloe-reinfeld.de, telefonisch bei Carolin Relling (0175/2449839) oder Sven Wepner (04533/204878) oder per E-Mail an soccergirls@sg-oldesloe-reinfeld.de informieren.

Auch wer Interesse hat, als Co-Trainer/in einzusteigen, kann sich hierüber gerne melden. Besonders weibliche Betreuer werden zur neuen Saison gesucht.

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