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KUB: Ein Bisschen Platz für Vereine ist noch frei

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KUB1Bad Oldesloe – Noch bevor das KUB in Bad Oldesloe seine Türen am 2. und 3. September zum ersten Mal öffnen wird, ist ein eigentlich als Hauptnutzer eingeplanter Verein doch nicht mit dabei sein. Der altStadt e.V. der bis 2014 einige Jahre das Stadtfest und das Treidler- und Hafenfest in der Kreisstadt durchführte, verzichtet auf seine Räumlichkeiten.

Dadurch wird vor allem ein halbes Büro frei, das sich der oder die Bewerber mit dem klngstdt e.V. teilen müssten.

“Es gibt  neben der freien Nutzung auch die Hauptnutzer, denen feste Räume im KuB zur eigenen Nutzung überlassen werden. Zu diesen gehören bislang die VHS, die Musikschule, die Oldesloer Bühne, Klangstadt und der städtische Kulturbereich”, erklärt Agnes Heesch von der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt.

“Noch vor der Eröffnung im September sucht die Stadt Bad Oldesloe einen sechsten Nutzer. Vereine, Verbände oder Zusammenschlüsse im Bereich Kultur oder Bildung haben die Chance auf Räumlichkeiten.”

Die Nutzungsgebühren werden von der Stadt subventioniert. Je nach finanzieller Lage des neuen Hauptnutzers, kann eine Förderung von bis zu 100 % der Raum- und Nebenkosten erfolgen, heißt es aus dem Kulturbereich.

Klar muss allerdings auch sein, dass es hier nur um kleine Räumlichkeiten geht und nicht um eine größere Anzahl Büros oder einzelne, große Räume. Mehrere Oldesloer Vereine haben bereit ihr Interesse angemeldet. Aus den Bewerbungen wird der KUB-Beirat einen Favoriten auswählen und ihn der Lokalpolitik vorschlagen.

Der Status als Hauptnutzer beinhaltet allerdings auch Pflichten. Die aktive Teilnahme in der gemeinsamen Ausgestaltung des KuBs und die Organisation von Veranstaltungen gehören unter anderem dazu:

  • Regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen des KuB Ausschusses. Jeder Hauptnutzer     hat eine Stimme im Ausschuss. Der Ausschuss regelt interne Belange des KuB‘s. Dieser tagt mindestens viermal im Jahr.
  • Teilnahme an der KuB-Hauptversammlung. Die Hauptversammlung tagt einmal im Jahr.
  • Planung und Durchführung von mindestens einer Veranstaltung im Jahr gemeinsam mit den anderen Hauptnutzern.
  • Planung und Durchführung mindestens einer eigenen, für das Publikum offenen Veranstaltung.Interessierte Vereine und Verbände aus dem Bereich Bildung und Kultur können sich bis Freitag 12.08.16 mit einer kurzen formlosen Darstellung der eigenen Organisation und der Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten, die sich die Organisation vom Einzug ins KuB verspricht, bei der der Leitung des Kulturbereichs  inken.kautter@badoldesloe.de bewerben.

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Rap und Kunst: “Farbe zeigen statt Grenzen ziehen” am Oldesloer Hölk

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Bad Oldesloe – „Farbe zeigen statt Grenzen ziehen“: Berliner Künstlerin Hera bringt zusammen mit zwölf Bad Oldesloer Jugendlichen große Kunst an die Wände der Hölk-Hochhäuser.

Links Rapper Booz, rechts Kunst von der Berliner Künstlerin Hera. Fotos: Rengtones(l.)/Jasmin Siddiqui

Die Berliner Künstlerin Hera erarbeitet vom 25. bis 29. Oktober mit zwölf Jugendlichen an den Außenmauern der Hochhäuser am Hölk in Bad Oldesloe ein großes und weitere kleinere Wandkunstwerke als Statement gegen Ausgrenzung und für eine offene Gesellschaft.

Das Projekt ist Teil des Kultursommers 2021 „Kultur in Stormarn – Von A(hrensburg) bis Z(arpen)“.

Die Gestaltung des öffentlichen Raumes hat einen unmittelbaren Einfluss auf das Lebensgefühl aller sich dadurch und darin bewegender Personen und besitzt somit das Potential, positive und erhellende Momente zu schaffen.

Die Berliner Künstlerin Hera erarbeitet an den Außenmauern der Hochhäuser am Hölk in Bad Oldesloe mit Jugendlichen -mit und ohne Migrationshintergrund- ein großes Wandkunstwerk und weitere Kleinere als Statement gegen Ausgrenzung und für eine offene Gesellschaft.

Die Künstlerin und eine Sozialarbeiterin tauschen sich bereits im Vorfeld mit den Jugendlichen über eigene Ausgrenzungserfahrungen aus und vermitteln Methoden, sich dem Thema künstlerisch anzunähern. Es findet eine Auseinandersetzung mit den allgemeinen Motiven für Ausgrenzung statt. In diesem Prozess entstehen Skizzen für Wandgemälde, die die Jugendlichen selbst an die Wand bringen werden und eine Inspirations-Grundlage für ein Großgemälde der Künstlerin Hera.

Die Hölk- und Poggenbreeden-Hochhäuser in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Hera wird zwischen dem 25. und 30. Oktober mit Hilfe eines Steigers an der 36 Meter hohen Außenwand der Hochhäuser arbeiten – die Jugendlichen arbeiten im selben Zeitraum an dem korrespondierenden Gemälde in geringerer Höhe.

Am Samstag, den 30. Oktober findet zwischen 11:30 bis 16 Uhr ein Nachbarschaftsfest statt, welches gleichzeitig Finissage und Abschlussfest für das Projekt ist.

Um 12 Uhr wird Rapper Booz aus Hamburg dabei ein Konzert spielen.

Der in Hamburg geborene und aufgewachsene Booz macht seit über 10 Jahren Musik. Er ist der geborene Entertainer, tanzte auf internationalen Krump-Festivals, spielte Rollen in Kinofilmen und Serien, unter anderem bei „Skylines“ auf Netflix, und stand bereits mit Rapgrößen wie Kool Savas, Jan Delay und Samy Deluxe auf der Bühne. Ferner wird auch das musiculum Mobil das Fest besuchen.

Das musiculum MOBIL ist ein großer bunter Transporter, der mit vielfältigen Musikinstrumenten, Musikspielen und Klangexponaten ausgestattet ist und der Kinder für Musik begeistert.

Das Projekt „Farbe zeigen statt Grenzen ziehen“ findet im Rahmen des Kultursommers 2021 „Kultur in Stormarn – Von A(hrensburg) bis Z(arpen)“ statt und wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert. Projektträger ist der Stabsbereich Kultur des Kreises Stormarn. Initiator des Projektes ist der Sachbereich Kultur der Stadt Bad Oldesloe und die Stadt Bad Oldesloe.

Termine zum Zuschauen beim Arbeiten: 25.-29.10.2021, jeweils 11 bis 17 Uhr Termin Nachbarschaftsfest: Sa. 30.10. mit Live-Musik und weiteren Programmpunkten vor den Hölk-Hochhäusern, Im Hölk 2, 23843 Bad Oldesloe. Eintritt frei.

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Arbeiter stirbt in Stapelfeld bei Unfall in Müllverbrennungsanlage

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Stapelfeld – Am 5. Oktober kam es gegen 11:10 Uhr auf dem Gelände der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld zu einem Arbeitsunfall.

Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach ersten Erkenntnissen stürzte ein Bauarbeiter aus ungefähr 25 Meter Höhe in ein Betonsilo und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Weitere Informationen können derzeit nicht gegeben werden.

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Wegen Hassrede: Facebook löscht rund 150 “Querdenken”-Seiten

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Wegen der Verbreitung von Hassrede und Verschwörungserzählungen: Facebook geht gegen “Querdenken” auf der eigenen Plattform vor und hat eigenen Angaben zufolge zahlreiche Seiten, Gruppen und Einzelaccounts der Bewegung gelöscht.

Bei vielen Querdenken-Kanälen erscheint jetzt der Hinweis, dass die Seite entfernt wurde. Screenshot: Facebook

Neben Facebook-Seiten sind auch Accounts auf der zu Facebook gehörenden Plattform Instagram betroffen.

Wie viele Seiten, Gruppen und Accounts genau gelöscht wurden, sagte das Unternehmen nicht und nannte nur eine grobe Zahl: 150.

Darunter ist auch die Facebook- und Instagram-Seite “Querdenken711” und der Account von Querdenken-Gründer Michael Ballweg. Dieser hat angekündigt, gegen die Löschung vorgehen zu wollen.

Facebook begründete den Schritt damit, dass die betroffenen Seiten wiederholt gegen die Gemeinschaftsrichtlinien verstoßen hätten:

“Hierzu zählen die Veröffentlichung von gesundheitsbezogenen Falschinformationen, Hassrede und Anstiftung zur Gewalt.”

Laut Facebook haben die Seiten unter anderem die Verschwörungserzählung einer “Coronadiktatur” verbreitet und dass die Corona-Beschränkungen Teil eines groß angelegten Plans der Regierung seien, Freiheiten und Grundrechte einzuschränken.

Mit der Löschung setzt Facebook erstmals eine neue Regel in der Praxis um, mit der das Unternehmen stärker gegen sogenannte “bedrohliche Netzwerke” vorgehen will.

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