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Norddeutschland

Zeugensuche: Sexueller Übergriff auf Minderjährige in Travemünde

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Polizei im Einsatz (Symbolfoto) Foto: stormarnlive.de

Polizei im Einsatz (Symbolfoto) Foto: stormarnlive.de

Lübeck-Travemünde – Am Sonntagabend (24.07.) wurden offenbar zwei minderjährige Mädchen aus einer Gruppe Männer heraus ins tiefere Wasser gedrängt. Ein Mann drängte dann nach Schilderung eine 16-jährige weiter ins Wasser und berührte sie dort an Brust und Schambereich.

Gegen 20 Uhr hielt sich eine 16-jährige mit ihrer Freundin (15) im Wasserbereich auf. Die weiteren Freunde waren im Bereich der Trampolinanlage an Land. Die beiden Jugendlichen schildern nachfolgenden Tatablauf aus ihrer Wahrnehmung heraus gegenüber einer Polizeibeamtin: Eine Gruppe von fünf bis sieben Männer, alle nach Schilderung im Alter von Mitte 20 bis 30 Jahre, bildeten einen Kreis um die beiden Jugendlichen. Ein Mann aus der Gruppe versuchte dann nach dem 15-jährigen Mädchen zu greifen; es gelang ihr, sich den Griffen zu entziehen. Die anderen Männer der Gruppe entfernten sich und der Tatverdächtige ergriff nun die Hände der 16-jährigen und zog sie weiter ins tiefere Wasser bis sie nicht mehr stehen konnte. Dort ergriff er die Brust des Mädchens und versuchte in die Bikinihose zu greifen.

Als sich ihre Freundin mit zwei weiteren, unbeteiligten Männern näherte ließ der Täter von der 16-jährigen und entfernte sich.

Die Mädchen und ihre Freunde wandten sich an einen sich in der Nähe aufhaltenden Mann eines Wachdienstes. Dieser hatte noch Kontakt zu dem Tatverdächtigen, allerdings war ihm aber der Geschehensverlauf nicht bekannt gewesen. Der Wachmann informierte dann auch die Polizei.

Die Polizei verstärkte sofort die Fahndungsmaßnahmen durch uniformierte und zivile Beamte. Weiter wurden die Züge nach Lübeck durch die Bundespolizei und die eintreffenden “Travemündezüge” am Hauptbahnhof gesichtet. Die Verkehrsleitzentrale der Stadtwerke Lübeck wurde informiert. Die Gruppe und insbesondere der Tatverdächtige konnten nicht festgestellt werden.

Die Mädchen beschreiben die Männergruppe in einem Alter von 25 bis 35 Jahren. Alle sprachen gebrochenes Deutsch, vermutlich osteuropäischer Dialekt.

Der Tatverdächtige wird beschrieben: Ca. 180 bis 185 cm, dunkelbrauner Vollbart, 10 cm breiter, hellerer Irokesenhaarschnitt, brauner Hautteint, schmale, muskulöse Statur. Der Wachmann gab gegenüber der Polizei an, dass er, bedingt durch seine eigene Herkunft, hören konnte, dass sich die Männergruppe auf Albanisch unterhalten hätte.

Die Ermittlung hat das Kommissariat 11 bei der Lübecker Bezirkskriminalinspektion Lübeck aufgenommen.

Zeugenhinweise werden dringend unter der Rufnummer 0451-1310 erbeten.

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Kreis Segeberg

Polizei und Feuerwehr retten erschöpften Waschbär aus Hafenbecken

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Wedel – Bereits am Donnerstagnachmittag ist es zu einem ungewöhnlichen Wildtiereinsatz in der Wedeler Elbhafenanlage gekommen.

Quelle: Polizeidirektion Bad Segeberg

Um 13:08 Uhr alarmierten Passanten die Polizei, da sie einen pelzigen Vierbeiner an einem Brett in hilfloser Lage der Hafenanlage bemerkten. Das Tier kam aus eigener Kraft nicht mehr aus dem Becken.

Bei dem zotteligen Tier handelte es sich um einen Marderhund, der durch sein ähnliches Aussehen mit einem Waschbären verwechselt werden kann. Er wurde durch die Kameraden der Feuerwehr mit Unterstützung eines Schlauchboots gerettet.

Das völlig entkräftete Tier wurde im Anschluss in einer Transportbox zur Wildtierauffangstation nach Steilshoop gebracht.

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Herzogtum-Lauenburg

“SOS”: Mann liest Hilferuf auf Lieferkarton und ruft die Polizei

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Büchen – Eine unleserliche Handschrift hat am Wochenende im Kreis Herzogtum-Lauenburg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Kunde eines Lieferdienst entzifferte auf einem der Kartons einen Hilferuf.

Foto: pixabay.de

Ein 20-jähriger Mann ließ sich am Sonntagabend über einen Büchener Lieferdienst sein Abendessen nach Hause bringen.

Beim Öffnen seiner Lieferung, staunte der Mann nicht schlecht, auf der Verpackung stand handschriftlich ein “SOS”!

Der Bröthener informierte umgehend die Beamten des Polizeirevieres Schwarzenbek.

Umgehende Ermittlungen lösten wenig später das Geschehen auf. Tatsächlich handelte es sich hier um die Bestellnummer 505 seines Gerichtes.

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Bad Oldesloe

THW-Ortsverbände im Norden bekommen acht neue Einsatzfahrzeuge

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Bad Oldesloe – Durch das Fahrzeugbeschaffungsprogramm des Deutschen Bundestages, das die SPD-Fraktion auf den Weg gebracht hat, erhalten nun auch die THW-Ortsverbände in Wahlstedt, Kaltenkirchen, Bad Segeberg, Norderstedt und Bad Oldesloe neue Einsatzfahrzeuge, meldet der SPD-Bundestagsabgeordnete Bengt Bergt.

Einsatzfahrzeuge des Technischen Hilfswerks (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

„Ich freue mich sehr, dass die Helferinnen und Helfer des THW in unserer Region jetzt moderne technische Verstärkung erhalten. Insgesamt bekommen die Ortvereine drei Mehrzweckgerätewagen und fünf Mannschaftstransportwagen. Damit kann das THW seine umfangreichen und wichtigen Aufgaben künftig noch besser wahrnehmen“, so Bengt Bergt.

Besonders in Erinnerung ist der Einsatz des THW bei der Hochwasserkatastrophe im Sommer: Über 14.000 THW-Einsatzkräfte aus allen Ortsverbänden Deutschlands haben mit angepackt, um in den betroffenen Gebieten bundesweit, besonders aber im Süden und Westen zu helfen. „Die Helferinnern und Helfer des THW haben Flutopfer gerettet, Trümmer und Schäden beseitigt, zerstörte Infrastruktur wie Straßen, Strom und Wasser wiederhergestellt und insgesamt über zwei Millionen Einsatzstunden geleistet. Diese Flutkatastrophe ist der größte Einsatz in der THW-Geschichte“, so Bergt weiter, der schon selbst 2002 und 2013 in Sachsen-Anhalt von den großen Elbfluten betroffen war und unmittelbar miterlebte, wie wichtig die Hilfe der Einsatzkräfte vor Ort ist.

„In diesem Jahr werden insgesamt rund 1000 neue Fahrzeuge an die THW-Ortsverbände ausgeliefert – so viele wie nie zuvor!“, freut sich Bengt Bergt.

„Bis Mitte Dezember 2021 wurden deutschlandweit 918 Fahrzeuge im Wert von insgesamt etwa 84 Millionen Euro an die Ortsverbände übergeben, darunter auch die acht Fahrzeuge in unserem Wahlkreis. Eine wichtige Unterstützung, dass das THW in Ausnahmesituationen handlungsfähig ist.“

„Den Einsatz und das Engagement des THW können wir gar nicht genug würdigen. Deshalb haben wir uns in der SPD vehement dafür eingesetzt, dass die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer möglichst gute Rahmenbedingungen und die dafür notwendige finanzielle Ausstattung zur Verfügung gestellt bekommen. Wir haben in diesem Jahr ganz besonders gesehen, wie wichtig das ist“, so Bergt.

Mit seinen über 80.000 ehrenamtlich Engagierten leistet das THW einen entscheidenden Beitrag zum Zivil- und Katastrophenschutz in unserem Land. Sei es bei der Bewältigung von Überschwemmungen und Hochwasserereignissen, von Waldbränden oder bei Bergungs- oder Rettungseinsätzen. Auch in der Corona-Pandemie wurde der schnelle Aufbau von Impfzentren vielerorts durch das THW organisiert.

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