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Norddeutschland

Der schlimmste Partybesuch: Reinbeker mehrfach bestohlen und ausgeraubt

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Stormarner Polizei im Einsatz Foto: SL ARCHIV

Stormarner Polizei im Einsatz Foto: SL ARCHIV

Aumühle – Am 24.07.216, gegen 03.25 Uhr, wurden in der Straße In Winkel in Aumühle zwei Männer aus Reinbek (18 u. 21 J) ausgeraubt. Die beiden Geschädigten hielten sich zuvor bei einer größeren Party in Aumühle auf. Auf dieser Party wurden den beiden bereits ihre Rücksäcke sowie ein Fahrrad gestohlen.

Nachdem sie den Diebstahl festgestellt hatten, lernten sie drei andere Männer, die späteren Täter, kennen. Diese boten an, die beiden Reinbeker zum Aumühler Bahnhof zu fahren. Die Täter hielten jedoch am o. g. Tatort und bedrohten die Geschädigten mit einer Schusswaffe. Sie mussten sich auf den Boden legen und ihre Portemonnaies und Handys herausgeben.

Am Boden liegend wurde noch auf die Geschädigten eingeschlagen- und getreten. Beide erlitten dadurch leichte Verletzungen. Eine medizinische Versorgung war jedoch nicht erforderlich. Nachdem sich die Täter entfernten, verständigten die Geschädigten durch eine Anwohnerin die Polizei. Der Gesamtwert des Stehlgutes dürfte sich einschließlich der Rucksäcke und des Fahrrades im vierstelligen Bereich befinden.

Die drei Täter werden wie folgt beschrieben

1. Täter mit der Waffe

– Ca. 18-20 Jahre alt

– Ca. 1,80 m groß

– Dunkles T-Shirt

– Schwarzbraune Haare

– “Osteuropäisch”

2.

– Ca. 18-20 Jahre alt

– Ca. 1,80 m groß

– Muskulöse Statur

– Helle, rote Haare

– “Deutsch”

3.

– Ca. 18-20 Jahre alt

– Ca. 1,80 m groß

– Schwarzbraune Haare

– Weißes T-Shirt

– Base Cap

– “Südländisch”

Zeugen gesucht. Wer kann Angaben zur Tat oder den Tätern machen? Wem sind Im Winkel oder aber auf der Party in Aumühle drei Männer aufgefallen, auf die die Beschreibung zutrifft? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Geesthacht, unter der Telefonnummer 04152 / 8003-0.

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Lübeck

Mann vergisst Brieftasche auf Autodach: Geldregen auf der B75

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Lübeck – Ein Mann hat seine Geldbörse auf dem Autodach vergessen. Das hatte Folgen: Der Inhalt verteilte sich auf der Bundesstraße in Lübeck-Kücknitz.

Foto: Stormarnlive.de

Einen nicht alltäglichen Einsatz hatten Beamte der Diensthundestaffel Lübeck am vergangenen Freitag (15.10.). Auf der Bundesstraße 75 im Bereich Kücknitz sammelten die Beamten 905 Euro in Scheinen von den Fahrbahnen und dem dortigen Mittelstreifen auf.

Bei der Polizeistation Kücknitz hatte am Vormittag ein städtischer Mitarbeiter eine Geldbörse als Fundsache abgegeben und gab gegenüber den Beamten an, dass er lose liegende Geldscheine im Bereich der 6-spurigen Bundesstraße 75, dem Fundort, gesehen habe.

Eine Funkstreife der Diensthundestaffel war direkt in der Nähe und die Beamten sammelten insgesamt Scheine im Wert von 905 Euro auf.

Die Beamten der Station Kücknitz konnten den Eigentümer der aufgefundenen Geldbörse ermitteln. Er konnte glaubhaft angeben, dass er gut 900 Euro im Portmonee hatte. Somit war die Zugehörigkeit der Geldscheine glaubhaft.

Offenbar hatte der 63-jährige Lübecker seine Geldbörse auf dem Fahrzeugdach vor Fahrtantritt abgelegt und dort vergessen.

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Norddeutschland

Zugunglück bei Sütel: Bahn zerteilt Fertighaus und entgleist

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Sütel – Am Freitagmorgen (01.10.21) kam zu einem Bahnbetriebsunfall am Bahnübergang Sütel, wobei ein Zug entgleiste.

Foto: Bundespolizei

Gegen 00:30 Uhr erhielt die Bundespolizei Kiel Kenntnis von einem Zusammenstoß zwischen einem Schwertransport und der in Richtung Puttgarden fahrenden Regionalbahn.

Daraufhin wurde die Strecke für den Zugverkehr gesperrt und Streifen der Bundespolizei aus Lübeck und Puttgarden fuhren unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten zum Unfallort.

Hier konnten die Beamten feststellen, dass ein Schwertransport, mit einem Mobilheim beladen, den beschrankten Bahnübergang Sütel passieren wollte.

Dabei setzte das Fahrzeug mit der Unterseite auf und musste die Fahrt unterbrechen.

Der betroffene LKW war das zweite Fahrzeug einer Kolonne von insgesamt drei Fahrzeugen, die alle sogenannte Mobilheime geladen hatten. Das erste Fahrzeug passierte hinter dem Begleitfahrzeug mühelos den Bahnübergang, während das Zweite auf dem Bahnübergang stecken blieb.

Noch bevor das Fahrzeug angehoben werden konnte, kam es zu dem Unfall. Hierbei entgleiste das Triebfahrzeug mit einer Achse. Aufgrund des starken Aufpralls wurde das Fahrzeug, die Ladung (Mobilheim) und die Regionalbahn stark beschädigt. Aus dem Zug und dem Sattelauflieger liefen Betriebsstoffe aus.

Die Trümmerteile erstreckten sich auf einer Strecke von ca. 80 Metern.

Neben der Landes- und Bundespolizei war die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen sowie eine Rettungswagenbesatzung im Einsatz. Insgesamt waren mehr als 30 Einsatzkräfte beteiligt.

Der einzige Fahrgast, die Lokführerin und der Fahrer des Schwertransportfahrzeuges erlitten einen Schock, blieben aber sonst unverletzt.

Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung hat die Unfallstelle durch zwei Sachverständige geprüft. Nach der Begutachtung wurde der Bereich des Unfallortes zur Beseitigung der Trümmerteile sowie der Bergung des LKW freigegeben.

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Polizei und Feuerwehr

Viehdiebe stehlen vier trächtige Kühe von einer Weide in Escheburg

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Escheburg – In der Nacht vom 26. auf den 27. September 2021 wurden von einer Weide im Speckenweg in Escheburg (Kreis Herzogtum-Lauenburg) vier Kühe entwendet.

Kug auf einer Weide (Symbolbild). Foto:Christoffer Borg Mattisson/Pixabay

Nach aktuellem Erkenntnisstand wurden drei trächtige Kühe sowie eine Kuh die gerade gekalbt hatte in der Zeit vom 26. September, 22 Uhr bis 27. September, 8.30 Uhr von der Weide entwendet.

Die Kühe sind braun/ weiß. Das kurz zuvor geborene Kalb wurde am Ort der Geburt durch die Täter zurückgelassen. Dieses lebt noch und muss jetzt von Hand aufgezogen werden. Die Zäune waren noch intakt.

Aufgrund der Spurenlage wurden die Tiere in einem Anhänger abtransportiert.

Die Polizei in Geesthacht hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen. Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Fahrzeuge oder Personen im Bereich des Speckenweges in Escheburg beobachtet? Wer kann Angaben zum Verbleib der Tiere machen? Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer: 04152/ 8003-0 entgegen.

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