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Norddeutschland

Versuchte Vergewaltigung: Polizei fahndet mit Phantombild nach Täter

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Phantomzeichnung: Dieser Mann soll in Schwarzenbek versucht haben, eine Frau zu vergewaltigen. Foto: Polizei

Phantomzeichnung: Dieser Mann soll in Schwarzenbek versucht haben, eine Frau zu vergewaltigen. Foto: Polizei

Schwarzenbek – Am 11. Juni ist es in der Zeit von 8 und 8.30 Uhr in Schwarzenbek, Verbrüderungsring, zu einer versuchten Vergewaltigung gekommen.

Die geschädigte Frau war zu Fuß im Verbrüderungsweg unterwegs. Sie beabsichtigte, in das Industriegebiet zu gehen. Vom Verbrüderungsring 1 ( Hochhaus ) ging sie den Trampelpfad entlang, der in Richtung Industriestraße verläuft. Der Pfad führt an einem Spielplatz vorbei zu einer Baumgruppe. Dort packte sie der bislang unbekannte Täter von hinten und stieß sie zu Boden. Anschließend versuchte er, sie zu vergewaltigen. Als sie laut um Hilfe schrie, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete.

Nach der Tat, setzte die Frau ihren Weg in Richtung Industriegebiet fort. Als sie sich schon im Industriegebiet befand, wurde sie von einem älteren Herrn aus einem roten Pkw heraus angesprochen, der ihr Hilfe anbot, die sie aber ablehnte. Der Mann wird als Zeuge gesucht.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: Ca. 185 cm groß, Mitte / Ende 30, schwarze, lockige Haare, etwa 4-5 cm lang, starken Bartwuchs, breite zusammengewachsene Augenbrauen, südländisches Aussehen, trug ein hellblaues T.-Shirt.

Die Sachbearbeitung liegt bei der Kriminalpolizeistelle in Geesthacht, die unter der Telefonnummer 04152-8003-0 zu erreichen ist.

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, sich bei der Polizei zu melden. Insbesondere bittet die Kriminalpolizei, dass sich der ältere Herr, der seine Hilfe anbot, als Zeuge zur Verfügung stellt. Zeugen, die Hinweise zur Person des Täters machen können, sollten sich ebenfalls bei der Polizei melden.

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Hamburg

Hamburg: Vermisster (29) konnte nur tot gefunden werden

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Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Die Polizei Hamburg hatte seit dem 18.12.2019 öffentlich mit Fotos nach dem 29-jährigen Brasilianer Matheus Jose Gabriel A. gefahndet, der seit dem 21.09.2019 vermisst war (wir berichteten)

Am 19. Januar wurde jetzt im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung im Stadtteil Neustadt eine Leiche aufgefunden. Die Ermittler gingen bereits davon aus, dass es sich dabei um den Vermissten handelt, eine abschließende Identifizierung stand aber noch aus

“Inzwischen steht zweifelsfrei fest, dass es sich bei dem aufgefundenen Toten um den vermissten Brasilianer handelt”, so Polizeisprecher Florian Abbenseth.

Im Rahmen der Ermittlungen hatte sich ein Zeuge bei der Polizei gemeldet, der einen Hinweis auf einen Mann gab, zu dem der Vermisste mutmaßlich zuletzt Kontakt hatte.

Die Ermittler identifizierten ihn als den 45-jährigen Italiener und begründeten gegen ihn einen Tatverdacht. Die Staatsanwaltschaft erwirkte daraufhin den gestern Morgen vollstreckten Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung. wo sie eine Leiche entdeckten.

Es können noch keine weiteren Angaben zu den Hintergründen gemacht werden. Derzeit wird auch geprüft, in welchem Verhältnis die beiden Männer zueinander standen.

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Berlin

Schlag gegen Rechtsextreme: Bundesinnenminister verbietet “Combat 18”

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Kein Ort für Neonazis Foto: SL

Berlin – Bundesinnenminister Horst Seehofer hat heute den rechtsextremistischen Verein “Combat 18 Deutschland” auf Grundlage des Vereinsgesetzes verboten und aufgelöst. Insgesamt 210 Polizeibeamte der Länder durchsuchen seit den frühen Morgenstunden die Wohnungen führender Vereinsmitglieder in sechs Bundesländern.

Bislang wurden unter anderem Mobiltelefone, Laptops, Datenträger, Tonträger, waffenrechtlich relevante Gegenstände, Kleidung, NS-Devotionalien und Propagandamittel beschlagnahmt. Die Durchsuchungsmaßnahmen dauern an, teilte des Bundesinnenministerium mit.

Bundesinnenminister Seehofer: „Das heutige Verbot ist eine klare Botschaft: Rechtsextremismus und Antisemitismus haben in unserer Gesellschaft keinen Platz! Insbesondere durch die Produktion und den Vertrieb von rechtsextremistischer Musik sowie die Organisation von rechtsextremistischen Konzerten hat “Combat 18 Deutschland” die menschenverachtende Gesinnung mit rechtsextremistischer und antisemitischer Hetze in unsere Gesellschaft hineingetragen. Die Terrorserie des NSU, der abscheuliche Mord an Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke und nicht zuletzt der Terrorakt in Halle im letzten Jahr haben uns auf brutale Weise vor Augen geführt, dass Rechtsextremismus und Antisemitismus eine erhebliche Gefahr für unsere freiheitliche Gesellschaft sind. Das Grundgesetz gibt uns mit dem Vereinsverbot ein scharfes Schwert in die Hand, um unsere freiheitliche demokratische Grundordnung und unser Wertesystem wirksam zu schützen.”

“Combat 18 Deutschland” tritt laut dem Bundesinnenministerium selten öffentlichkeitswirksam in Erscheinung. Die neonazistische Ausrichtung der Gruppierung manifestiert sich insbesondere durch den Vertrieb von Tonträgern mit rechtsextremistischer und antisemitischer Musik, die Organisation rechtsextremistischer Konzerte und den Verkauf von rechtsextremistischen Merchandise-Artikeln.

Horst Seehofer Archivfoto: Photocosmos1/Shutterstock.com

Mitglieder von “Combat 18 Deutschland” wurden darüber hinaus wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verurteilt, nachdem sie im September 2017 bei der Rückkehr von einem Schießtraining, das die Vereinigung in der Tschechischen Republik durchgeführt hatte, unerlaubt Munition nach Deutschland verbracht hatten.

Das Verbot von “Combat 18 Deutschland” ist das 18. Verbot einer rechtsextremistischen Vereinigung durch einen Bundesinnenminister. Zuletzt war im Februar 2016 der Verein “Weisse Wölfe Terrorcrew” verboten worden.

Nach dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke und dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle an der Saale durch mutmaßliche Rechtsextremisten hatte Bundesinnenminister Seehofer ein Sechs-Punkte-Programm zur verstärkten Bekämpfung des Rechtsextremismus vorgestellt. Hierzu gehört neben dem Aus- und Umbau des Bundeskriminalamts und des Bundesamtes für Verfassungsschutz auch die intensive Nutzung des Instruments von Vereinsverboten.

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Polizei und Feuerwehr

Verdächtige Postsendung sorgt für Großeinsatz bei der Lübecker Staatsanwaltschaft

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Lübeck – Am Morgen des heutigen Tages, 22. Januar, hat es einen größeren Polizei- und Feuerwehreinsatz im Gebäude der Staatsanwaltschaft in Lübeck gegeben.

Der Bereich um die Staatsanwaltschaft wurde über mehrere Stunden durch die Einsatzkräfte abgesperrt.

“Einem Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft war beim Öffnen der Tagespost eine Briefsendung verdächtig vorgekommen. Diese war an die Staatsanwaltschaft adressiert, wies aber im Adressfeld zusätzlich eine weitere Anschrift auf”. teilt die Staatsanwaltschaft mit.

Der Inhalt der Postsendung bestand aus mehreren Umverpackungen, teilweise auf kleinstes Format gefaltet, in denen ein runder Gegenstand und Schnüre zu ertasten waren.

Aufgrund dieser Verdachtslage hat die Staatsanwaltschaft die Polizei informiert, die daraufhin das Erforderliche veranlasste.

Durch die Einsatzkräfte wurde entschieden, aus Sicherheitsgründen den Kampfmittelräumdienst und die auf chemische Stoffe spezialisierte Analytische Taskforce der Feuerwehr hinzuzuziehen.

Die Untersuchung der Briefsendung durch die Spezialkräfte hat ergeben, dass tatsächlich keine Gefahr von dieser ausgegangen ist.

Entgegen anderslautender Mitteilungen befand sich in dem Umschlag auch kein Pulver oder eine pulvrige Substanz”, stellt die Staatsanwaltschaft klar.

Die Herkunft der Briefsendung muss noch geklärt werden. Es befand sich darin unter anderem ein Schriftstück in derzeit noch unbekannter Schrift. Zum weiteren Inhalt des Briefes werden zurzeit keine Angaben gemacht.

Inwieweit sich aus diesem Sachverhalt ein Anfangsverdacht wegen einer Störung des öffentlichen Friedens durch das Vortäuschen einer Straftat ergibt, werde derzeit durch die Staatsanwaltschaft geprüft., heißt es.

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