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Bad Oldesloe

Zehn Jahre MuseumsCard: 4 Stormarner Museen dabei

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Foto: Sparkasse Holstein/hfr

Foto: Sparkasse Holstein/hfr

Bad Oldesloe – Seit 2006 gibt es die MuseumsCard in Schleswig-Holstein. Im ersten Jahr waren es noch 16 Museen, die Kindern und Jugendlichen in den Sommermonaten freien Eintritt gewährten. Zehn Jahre später öffnen nun über 90 Museen ihre Türen für die Aktion und es werden über 100.000 MuseumsCards verteilt. Im Geschäftsgebiet der Sparkasse Holstein sind im Jubiläumsjahr 13 Museen mit dabei.

Mit der MuseumsCard können Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren vom 1. Juli bis zum 1. November 2016 kostenlos über 90 Museen in Schleswig-Holstein und Süddänemark besuchen. Am 20. und 27. Oktober gilt sie zudem als Freifahrkarte im SH-Tarif in allen Bussen und Bahnen bei NAH.SH, dem Nahverkehrsverbund für Schleswig-Holstein, und bietet zusätzlich zwei Gewinnspiele. Erhältlich ist die MuseumsCard in allen Filialen der Sparkasse Holstein sowie in den anderen schleswig-holsteinischen Sparkassen, in Museen, Büchereien, Jugendverbänden, dem Landesjugendring sowie in vielen Tourist-Informationen. Alternativ kann sie auf www.meine-museumscard.de oder als App mit dem Titel „MuseumsCard“ kostenfrei aus dem Internet heruntergeladen werden.

Die MuseumsCard wird vom Landesjugendring Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Ministerium für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein, den schleswig-holsteinischen Sparkassen, dem Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg und dem Nahverkehr Schleswig-Holstein durchgeführt. Bei der Auftaktveranstaltung am 30. Juni 2016 im Schifffahrtsmuseum in Kiel überreichten Anke Spoorendonk, Ministerin für Justiz, Kultur und Europa, Mareike Kahlcke vom Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein, die stellvertretende Vorsitzende des Landesjugendrings, Verena Winter, und der Vorsitzende des Museumsverbandes SH und HH, Prof. Dr. Jörn Henning Wolf, den Schülerinnen und Schülern der siebten Klasse der Freien Waldorfschule Kiel die ersten gedruckten MuseumsCards.

Das Ministerium für Justiz, Kultur und Europa und die schleswig-holsteinischen Sparkassen wenden jährlich rd. 40.000 Euro für die Finanzierung der MuseumsCard auf. „Die Sparkassen haben die MuseumsCard vor zehn Jahren mit ins Leben gerufen und sind seitdem Partner der Aktion“, berichtet Dr. Martin Lüdiger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein, und ergänzt: „Aus unserer Sicht ist es eine wichtige Aufgabe, jungen Menschen kulturelle Bildung zu ermöglichen, sie an Museen heranzuführen und ihnen so einen Einblick in die kulturelle Vielfalt unseres Landes zu geben. Die MuseumsCard ist dazu eine tolle Möglichkeit. Wir freuen uns daher sehr, dass sich das Angebot in den zehn Jahren seines Bestehens so erfolgreich etabliert hat und von den Kindern und Jugendlichen mit Begeisterung angenommen wird.“ Auch über die MuseumsCard hinaus fördern die Sparkasse Holstein und ihre Stiftungen die kulturelle Bildung junger Menschen und unterstützen die Arbeit zahlreicher Museen, die sich z.T. auch an der MuseumsCard beteiligen.

Im Rahmen der MuseumsCard wird es auch in diesem Jahr wieder zwei Gewinnspiele geben. Kinder- und Jugendgruppen können einen Klettergutschein für einen Kletterpark in einem Hoch- oder Niedrigseilgarten in Schleswig-Holstein gewinnen, wenn sie ein Foto ihres Museumsbesuchs einsenden. Außerdem lassen sich auf der MuseumsCard bei jedem Museumsbesuch Stempel sammeln. Wer drei Stempel zusammen hat, kann Übernachtungsreisen in Jugendherbergen, E-Book-Reader sowie Lenkdrachen und Buchgutscheine gewinnen. Statt Stempel zu sammeln, können auch QR-Codes in den Museen gescannt werden.

Alle Informationen rund um die MuseumsCard, beteiligte Museen sowie einen Blog mit aktuellen Veranstaltungen und museumspädagogischen Angeboten im gesamten Aktionszeitraum finden Interessierte auf der MuseumsCard-Website (www.meine-museumscard.de). Alle Informationen sind in komprimierter Form auch mit der MuseumsCard-App abrufbar. Darüber hinaus zeigt die App die teilnehmenden Museen im Umkreis von 20 Kilometern an und hält Informationen zu Öffnungszeiten und Angeboten bereit.

Im Geschäftsgebiet der Sparkasse Holstein beteiligen sich in diesem Jahr folgende Museen an der MuseumsCard:

·        Feuerwehrmuseum Schleswig-Holstein, Norderstedt

·        Haus der Natur, Cismar

·        Heimatmuseum Bad Oldesloe

·        Heimatmuseum Heiligenhafen

·        Heimatmuseum Reinfeld

·        Kloster Cismar

·        Oldenburger Wallmuseum, Oldenburg in Holstein

·        Ostholstein-Museum, Eutin

·        Schul- und Dorfmuseum Schönwalde

·        Stadtmuseum Norderstedt

·        Stiftung Schloss Ahrensburg

·        Stormarnsches Dorfmuseum, Hoisdorf

·        zeiTTor Museum der Stadt Neustadt in Holstein

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Bad Oldesloe

Inklusionsmannschaft des VfL Oldesloe mit erster Turnierteilnahme

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Gut neun Monate nach Gründung der Fußball-Inklusionsmannschaft des VfL Oldesloe, in Kooperation mit den Stormarner Werkstätten und dem Kreissportverband Stormarn, nahm dieses Team erstmals an einem Turnier teil.

Christian Bauer (blaues Trikot) stoppt diesen Angriff mit vollem Einsatz. Fotos: VfL Oldesloe

Es ging zum „Kalle-Stawikowski-Cup“, der von der Vorwerker Diakonie ausgerichtet und an der Lübecker Lohmühle auf Kunstrasen ausgetragen wurde. Hier sollte man auf Kleinfeld auf andere Werkstätten, Förderschulen und soziale Einrichtungen treffen.

Die Aufregung war bei allen Spielern riesengroß. Für die meisten Kicker des Teams war es absolutes Neuland.

„Aufgrund von Corona konnten wir leider auch nicht so trainieren wie wir es uns gewünscht hätten, aber für mich war klar das wir diese Einladung gerne annehmen“, so Trainer Rainer Fischer. Schon vor dem Beginn war die Platzierung für den bekannten Oldesloer Coach Nebensache.

„Sie sollen das hier einfach genießen und auf sich wirken lassen. Der Spaß steht absolut im Vordergrund“, erklärte „Fischi“. So hatte der Veranstalter auch extra darauf hingewiesen das man keine Scheu haben sollte spielschwächere Akteure mitspielen zu lassen. Da immer ein Betreuer mit auf dem Platz stehen durfte, kickten Daniel Elten von den Stormarner Werkstätten und Pia Görrissen vom KSV Stormarn mit.

Für Görrissen, die selbst Fußball gespielt hat, und die Inklusionsmannschaft wie Elter bei jedem Training begleitet auch eine tolle Erfahrung.

Im ersten Spiel sah man allen die Aufregung und Nervosität an. Mit einer knappen 0:1 Niederlage verließ man den Platz.

Im zweiten Vorrundenspiel steigerte man sich schon ein wenig und spielte Remis, wobei Stephan Knorr für seinen bereits geschlagenen Keeper in höchster Not rettete. Nach der Vorrunde wurde in zwei leistungsgerechte Gruppen eingeteilt.

Im dritten Spiel konnte man gegen Marli II dann auch endlich jubeln. Das erste Tor war zudem wohl auch das Tor des gesamten Turnieres, denn Davor Peric hob den Ball gekonnt aus 30 Metern über den Torwart hinweg. „Der Jubel nach dem ersten eigenen Tor war unbeschreiblich“, beschrieb VfL-Pressewart Nico v. Hausen die Szenerie nach dem Treffer.

Nun hatte man Blut geleckt und gewann die Partie noch mit 3:0. Zwischen den Spielen bot der VfB Lübeck eine Stadionführung an.

Auch der VfL nahm dieses Angebot gerne an und ließ sich von dem Geschäftsstellenleiter Florian Möller das Innenleben der alterwürdigen Lohmühle zeigen.

Nach dem Mittagsessen gab es noch weitere Partien. Und die Inklusionsmannschaft des VfL Oldesloe wurde immer stärker, zeigte als Mannschaft sogar richtige Spielzüge. Auch der Leiter des Bildungszentrums der Stormarner Werkstätten, Jan Domeier, konnte sich davon überzeugen und staunte wie einige mitgereiste Eltern nicht schlecht. „Das sieht ja schon nach Fußball aus. Wie haben Sie das gemacht“, fragte ein Elternteil in Richtung Trainer Fischer.

Rainer Fischer grinste erfreut und war sichtbar stolz auf seine Schützlinge. Wobei gerade er einen großen Anteil daran hat.

„Rainer hat seine ganz eigene Art mit den Jungs umzugehen. Sie vertrauen ihm und das ist die halbe Miete. Wie er in dieser kurzen Zeit aus den Jungs eine richtige Einheit geformt hat ist schon eine ganz tolle Sache“, so von Hausen. Auch Werkstätten-Betreuer Daniel Elter ist voll des Lobes.

„Einige Jungs sind bei ihrer Arbeit oft allein oder kapseln sich ab. Hier blühen sie richtig auf. Einige reden jetzt wo sie früher kaum ein Wort gesprochen haben. Und vorallem, sie lachen. Das ist besonders schön!“ In der Tat genoss jeder Spieler diese für sie neuen Eindrücke und Erlebnisse auf diesem Turnier. Am Ende langte es sogar für Platz zwei in ihrer Leistungsgruppe, punktgleich und ungeschlagen.

Steven Burmeister freute sich als Sieger der Geschicklichkeitsübung über Eintrittskarten für ein Heimspiel des VfB Lübeck

Bei der Siegerehrung herrschte nochmal große Freude, denn neben Pokalen und Medaillen hatte die Vorwerker Diakonie auch einige Geschicklichkeitsübungen wie Fußballcurling oder Torwandschießen als Rahmenproramm vorbereitet. Und hier sahnte die Inklusionsmannschaft des VfL ab. Der 1. Platz ging an Steven Burmeister, der sich über zwei Karten für ein Heimspiel des VfB Lübeck freute. Auch Panuwatra Tangboon und Günter Timmann belegten vordere Plätze und bekamen Präsente.

„Wir bedanken uns bei der Vorwerker Diakonie für dieses tolle Turnier bei dem Toleranz und Fairplay im Vordergrund standen und auch beim VfB Lübeck für die Stadionführung. Die strahlenden Gesichter unserer Spieler sprachen Bände“, so VfL-Pressewart von Hausen abschließend.

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Bad Oldesloe

Betrunken durchs Parkhaus: Oldesloer Polizei nimmt Seat-Fahrer Führerschein ab

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Bad Oldesloe Am vergangenen Mittwoch (25.05.2022), gegen 19.25 Uhr fuhr ein 44-jähriger Bad Oldesloer mit einem Seat Ibiza im Parkhaus in der Lübecker Straße diverse “Schleifen”.

Alkoholtest (Symbolbild). Foto: polizei

Bei einer Kontrolle kam zutage, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,82 Promille.

Es folgte eine Entnahme einer Blutprobe, die Beschlagnahme seines Führerscheines und die Sicherstellung des Fahrzeugschlüssels.

Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

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Bad Oldesloe

Musikstudierende bringen Händel-Oper „Radamisto“ ins KuB

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Bad Oldesloe An der Musikhochschule Lübeck (MHL) laufen zurzeit die Proben für das neue Opernprojekt „Radamisto“, das im Juni auch in Bad Oldesloe zu sehen sein wird.

Regisseur Christian Carsten und Dirigent Pieter-Jan Belder. Fotos: MHL

Am Freitag, 17. Juni um 20 Uhr feiert die selten zu hörende Händel-Oper unter musikalischer Leitung von Pieter-Jan Belder und der Regie von Christian Carsten Premiere im Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe (KUB). Weitere Vorstellungen finden am 18. Juni um 20 Uhr und am 19. Juni um 17 Uhr.

Seit diesem Semester proben vierzehn Studierende der MHL-Gesangsklassen verschiedener Ausbildungsstufen mit dem Regisseur Christian Carsten, der seit Herbst 2021 eine Stelle für Regie an der MHL bekleidet und sich mit dieser Regiearbeit erstmals dem Publikum in Bad Oldesloe vorstellen wird. Die Handlung siedelt er im Heute an, die Bühnenausstattung ist bis zum Äußersten reduziert: Mit 15 Stühlen auf der Bühne und Lichteffekten inszeniert Carsten das Drama um Liebe und Krieg, das eine Dynastie beinahe zersprengt, dann aber doch noch zu einem guten Ende findet. Unter Leitung des MHL-Spezialisten für Alte Musik Pieter-Jan Belder, der ebenfalls erstmals im KUB zu Gast ist, stellt das MHL-Ensemble für Alte Musik Händels vor Klangfarben sprühende, expressive Musik vor. 

Die Handlung dreht sich um Zenobia, die Frau des gescheiterten Titelhelden Radamisto. Radamistos Bruder Tiridate begehrt seine Schwägerin und lässt nichts unversucht, um sie und gleich auch ihr Land zu erobern. In seiner Leidenschaft entpuppt Tiridate sich als Bösewicht, dem jedes Mittel Recht ist: Auf die Liebeswirren folgt ein Eroberungskrieg und schließlich ein Finale, in dem Tiridate Zenobia vor die Wahl stellt, sich ihm hinzugeben oder ihr Mann wird sterben. Am Ende zieht der Bösewicht dann den Kürzeren: Von seinen Soldaten verlassen, muss Tiridate schließlich aufgeben. Seine Frau Polissena verzeiht ihm und auch Radamisto will nichts von Rache wissen.

Regisseur Christian Carsten erläutert: „Die Handlung spielt im Krieg. Beim Proben haben wir gemerkt, wie anders wir aktuell über den Krieg denken als noch vor einem Jahr. In unserer Oper wird der Krieg beendet, einfach weil Radamisto beschließt, dass er nicht mehr kämpfen will. Die Figuren lösen so den Krieg selber auf“.

 „Die Handlung ist so verwickelt, dass es kaum jemand von uns schafft, sie fehlerfrei widergeben“, erzählt Carsten: „Die Emotionen und Affekte in den vielen Rezitativen und Arien sind jedoch total klar und ein gutes Übungsfeld für die Studierenden.“ Dem Wechsel der Stimmungen entspricht Händels klanglich kontrastreiche Partitur: Zwischen kriegerisch auftrumpfenden Trompetentönen und melancholischen Trauergesängen gibt es zahlreiche Schattierungen. Die Oper war zu Händels Zeiten überaus erfolgreich, verschwand dann aber in der Versenkung und wird auch heute selten in die Spielpläne gehoben. Sie wurde von Händel selber mehrmals überarbeitet, die MHL zeigt die Urfassung, die in ihrer Ursprünglichkeit und Direktheit am besten für die Inszenierung mit den Studierenden geeignet schien.

Termine: Freitag (17. Juni) 20 Uhr, Samstag (18. Juni) 20 Uhr und Sonntag (19. Juni) 17 Uhr im KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe. Tickets: Tel. 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de. Preise: VVK: 18,50 € / 12,50 € (erm.); AK: 20,50 € / 14,50 € (erm.)

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