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Bargteheide

Vintage Cruise: Mit viel Blech und wenig Gängen durch vier Bundesländer

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Vorfreude bei den Roller-Fans Foto: Fischer

Bargteheide – Vor einem Jahr hoben Sören Clausen und seine Freundin Claudia von Blackdog-Werbung und die Rollerfeunde Stormarn die Vintage Cruise aus der Taufe.

Was als kleine Rundfahrt mit Ausstellungsterminen geplant war, entwickelte sich schon damals zu einem Riesenevent mit dutzenden Teilnehmern. Jetzt ist ein Revival geplant. Und es soll nicht das letzte Mal sein, denn wo man sich in der Blech-Rollerszene auch umhört, auf so etwas scheint man gewartet zu haben.

„Wir und die Rollerfreunde Stormarn freuen sich auf eine rege Beteiligung an Fahrern und Liebhabern von Vintage-Vespas, Lambrettas und allem was drei oder vier Gänge hat“, sagt Organisator Sören Clausen.

Die Vintage Cruise ist ein Event für ambitionierte Blech-Rollerfahrer vom 15. bis 17. Juli. Die Tour geht durch vier Bundesländer: Schleswig-Holstein, Mecklenburg, Niedersachsen und Hamburg.

Start ist am 15. Juli gegen 10 in Bargteheide. Dann geht es nach Mölln, Hagenow, über Darchau an der Elbe und Bleckede nach Lüneburg auf den Rathausplatz. Hier werden die Teilnehmer auf dem Gelände beim VC Lüneburg übernachten.

RolliRollatorFIFAm zweiten Tag soll es über Winsen, das Alte Land nach Finkenwerder gehen, dann nach Lühe zum Fähranleger – kurz eine Wurst zum Mittag – dann Stade und über Glückstadt zum zweiten Übernachtungsplatz auf den Golfplatz Deichgrafenhof. Durch einen Zufall ergab sich hier schon letztes Jahr ein Platz zum Zelten, alle Teilnehmer waren restlos begeistert und manch einer saß lange, schnackte und und lachte mit den anderen in der lauen Sommernacht.

Am dritten Tag geht es zum Frühstück nach Lunden und dann nach Husum. „Dann fahren wir zu unserem vorletzten Halteplatz in Rendsburg ein. Von dort nach Segeberg, wo die Vintage Cruise 2016 dann ihr Ende finden wird“, sagt Clausen. „Mit insgesamt 570 Kilometern sind wir unwesentlich länger unterwegs, da aber der Start schon gegen 10 Uhr erfolgt, haben wir alle drei Tage voll für die Fahrerei zur Verfügung.“ Weitere Informationen zur Teilnahme auf www.vintage-cruise.de.

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Kultur

Mit Magie und Hypnose: „Die Unfassbaren“ verzaubern das Kleine Theater

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Magier Ben David (rechts) und Showhypnotiseur Christo. Foto: Matthias Leo

Bargteheide – Sie brechen scheinbar alle Regeln der Physik und Mathematik: Magier Ben David und der Hypnotiseur Christo verdrehen und verzerren als „Die Unfassbaren“ auf der Bühne des Kleinen Theater in Bargteheide die Realität.

„Wir garantieren, so etwas haben die Zuschauer noch nie gesehen. Zauberei, Live-Piano, Comedy, Poesie und Hypnose hat es in dieser Kombination noch nicht gegeben“, sagt Ben David. Der Magier aus Mittweida gehört bereits heute zu den bedeutendsten Nachwuchskünstlern Deutschlands. Nach dem Abitur zog es ihn in die große weite Welt. Er arbeitete als Animateur, Entertainer und Zauberkünstler für die bekannte und mehrfach ausgezeichnete Clubhotel Kette „Magic Life“. Dies war der Beginn seiner internationalen Show-Erfahrungen. Danach verschlug es ihn zunächst zum Radio und er erhielt ein Engagement bei bigFM. Hochmotiviert und voller Neugierde startete Ben David 2013 seine TV-Karriere und tingelte seitdem von Sendung zu Sendung.

Ende März wird Ben David, der bereits Promis wie Bundesinnenminister Thomas de Maizière, Rosi Mittermaier, Oliver Pocher, Steffen Henssler, Joko & Klaas, Jorge González, Sebastian Rode, Jürgen Drews oder Tom Beck verzaubert hat, gemeinsam mit dem Hypnotiseur Christo in Bargteheide zu sehen sein. „Wir schöpfen die Kreativität unseres Publikums voll aus, hier werden die Besucher zu den Stars des Abends“, verspricht Christoph Hintermüller alias Christo. Der Hypnosekünstler ist auf seinem Gebiet nicht weniger beeindruckend als Showpartner Ben David. Die professionelle und humorvolle Art seiner Darbietungen begeistert regelmäßig zahlreiche Zuschauer im Firmen – und Privatkundenbereich. Den ersten Kontakt zur Hypnose hatte Christo im Jahr 2004.

Durch intensives Selbststudium, Seminare und Ausbildungen eignete er sich das richtige Handwerk an. Seitdem hat er sein Können bei zahlreichen Auftritten im In- und Ausland unter Beweis gestellt. Mehrfach wurden seine Shows mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Seit 2011 bekleidet Christo eine Vorstandsposition im Verband „UnterbewusstSein wirkt“ und ist Mitglied der International Association for Youth Hypnotists (IAYH). Als Mitglied des Deutschen Verbands für Hypnose gibt er regelmäßig Seminare und Fortbildungen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht immer die Unterhaltung. Neben der Show gilt sein Interesse auch der klinischen Hypnose. Seine Schwerpunkte liegen hier in der Stressreduktion und Leistungssteigerung von Schülern und Studenten.

“Zauber und Hypnoseshow“ mit den Unfassbaren Ben David und Christo am Sonntag, 31. März, um 17. Uhr im Kleinen Theater (Hamburger Straße 3) in Bargteheide. Tickets gibt es ab sofort für 26 Euro (ermäßigt 21 Euro) im Vorverkauf über www.kleines-theater-bargteheide.de. An der Abendkasse werden die Karten 28 Euro (ermäßigt 23 Euro) kosten.

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Bargteheide

Jugend forscht Preis für das Eckhorst Gymnasium

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Erfolgreiche Nachwuchsforscher vom Gymnasium Eckhorst: (v.l.:) Lara Boysen, Victoria Kusnierz-Glaz, Jannes Brandt
Foto: Gymnasium Eckhorst/hfr

Bargteheide – Freude am Eckhorst Gymnasium in Bargteheide. Als Würdigung seines herausragenden Engagements ist das Gymansium mit dem „Jugend forscht Schulpreis für Neueinsteiger“ ausgezeichnet worden.

Schüler, Lehrer und Schulleitung freuen sich über eine finanzielle Anerkennung in Höhe von 250 Euro, die der gesamten Schule zugutekommt.

Der Jugend forscht Schulpreis für Neueinsteiger wurde auf dem Regionalwettbewerb verliehen, auf dem sieben der acht eingereichte Forschungsbeiträge vom Gymnasium Eckhorst mit Preisen ausgezeichnet wurden.

Er ist mit einem nicht zweckgebundenen Preisgeld in Höhe von 250 Euro verbunden. Die Ehrung erhalten Schulen, die hervorragende Leistungen unter Beweis stellen können und vorzugsweise zum ersten, maximal aber das dritte Mal erfolgreich am Nachwuchswettbewerb teilnehmen.

Wettbewerbsleiter und Jury bewerten dabei neben der Anzahl vor allem die Qualität der eingereichten Forschungsprojekte. Beurteilt werden zudem auch die besondere Förderkultur von Schulen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und der Stellenwert, den der Wettbewerb Jugend forscht dort einnimmt.

Erfolgreiche Nachwuchsforscherinnen vom Gymnasium Eckhorst: (v.l.:) Vanessa Stockfisch, Vivian Stegen, Catherina Kroll
Foto: Eckhorst-Gymnasium/hfr

„Der Preis soll als Anreiz für Schulen wirken, das kreative, forschende Lernen zur individuellen Förderung interessierter und talentierter Schülerinnen und Schüler noch umfassender in den MINT-Fächern einzusetzen“, sagt Dr. Nico Kock, Mitglied des Vorstands der Stiftung Jugend forscht e. V.

„Schulen sind und bleiben das Rückgrat von Jugend forscht. Dort findet die große Mehrheit unserer Teilnehmer ihre engagierten Betreuerinnen und Betreuer sowie Raum für die Erarbeitung ihrer Projekte.“

„Wir freuen uns sehr über die große Motivation unserer Schülerinnen und Schüler und insbesondere über die Eigenständigkeit, mit der sie ihre Forschungen betreiben. Mein Dank gilt aber auch dem Kollegium, das diesen Forscherdrang im Unterricht und darüber hinaus fördert“, bilanziert Herbert Diebold, Schulleiter des Gymnasiums Eckhorst.

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Bargteheide

Feinstaubreduzierung: Storjohann im Gespräch mit Ofen-Experten

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Lutz Sauerbier (Inhaber der Firma Bargteheider Ofenzentrum), der CDU-Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann, Björn Keller (Inhaber der Firma Keller’s Kaminhof, Havighorst und Landesfachgruppenleiter Ofen- und Luftheizungsbau Schleswig-Holstein) und Peter Lass (Mitarbeiter Vertrieb der Firma Spartherm Feuerungstechnik GmbH, Melle). Foto: hfr

Bargteheide – Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann (CDU) hat in einer Gesprächsrunde im Ofenzentrum Bargteheide über die Novellierung der Bundesimmissionsschutzverordnung diskutiert.

Beim Treffen zeigten die Fachleute großes Verständnis für die Diskussion in der Bundesregierung und dem Bundesrat zur Feinstaubreduzierung.

Diese sollte  im Zuge der Novellierung der Bundesimmissionsschutzverordnung praxistauglich unter fachlicher Einbindung der Ofen- und Luftheizungsbauer sowie dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks beraten werden. Darüber waren sich die Beteiligten  im Bargteheider Ofenzentrum schon zu Beginn der Gesprächsrunde einig.

Bestandsschutz nur für bestehende Feuerungsstätten

Bestandsschutz gilt nur für bereits bestehende Feuerungsstätten. Beim Austausch oder der Modernisierung alter Heiz- und Ofenanlagen muss z.B. in den meisten Fällen der Schornstein erneuert werden. Das hindert viele Eigenheimbesitzer daran, moderne, immissionsarme Heiz- und Ofenanlagen anzuschaffen. „Das ist politisch kontraproduktiv, denn mit neueren Feuerungsanlagen, die dem Stand der Technik entsprechen, lassen sich heute deutlich schärfere Grenzwerte einhalten“, sagt Gero Storjohann.

Technisch ist für Handwerksbetriebe bei der Berechnung der Schornsteinhöhe  die Bestimmung der Dachhöhen und Windströmungen der Nachbarschaft kaum umsetzbar. Wie sollen fiktive Dachhöhen von Nachbarhäusern, die noch gar nicht im Bau sind,  bei Neubausiedlungen bestimmt werden?

Öfen und Kamine werden heute zumeist nur zur Heizungsunterstützung eingebaut. Den Betrieben ist es wichtig, dass Häuslebauer, die durch einen Ofen oder Kamin mehr Wohnkultur und Lebensqualität in den eigenen vier Wänden gestalten wollen, Planungssicherheit für die nächsten Jahre erhalten.

Die Kunden werden darauf hingewiesen, in jedem Fall geeignete Brennstoffe zu verwenden und die Feuerungsstätten nicht zur Restmüllentsorgung zu nutzen.

Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann und die Fachleute für den Ofen- und Kaminbau werden im Sinne der Mitarbeiter, der Ausbildungsbetriebe, der Verbraucher und des Umweltschutzes weiter im Gespräch bleiben.

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