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Ahrensburg

Diebstähle und sexuelle Belästigungen: Stadtfest unruhiger als in den Vorjahren

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Foto: Stormarnlive.de

Foto: Stormarnlive.de

Ahrensburg – Körperverletzungen, Raub und Diebstähle, sexuelle Belästigungen: Das Stadtfest in Ahrensburg verlief aus polizeilicher Sicht unruhiger als in den vergangenen Jahren.

Am Freitag kam es aus einer ca. zehnköpfigen Personengruppe heraus zu diversen Körperverletzungen sowie zum Raub eines Handys. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten die Täter festgestellt werden.

Am Samstag soll es zwischen 22.00 Uhr und 00.00 Uhr, im Innenstadtbereich „Junge Bühne“ zu mehreren sog. Antanz-Diebstählen und auch sexuellen Belästigungen gekommen sein. Bislang wurden insgesamt zehn Vorfälle zur Anzeige gebracht.

Mehrere Tatverdächtige vorläufig festgenommen

Die mutmaßlichen Täter wurden von den Geschädigten übereinstimmend als „Afrikanisch“ beschrieben, wie die Polizei berichtet. Die Polizei reagierte auf die Vorfälle mit dem Zusammenzug von zusätzlichen Kräften in Ahrensburg. Hierbei kamen ca. 50 Beamte zum Einsatz.

Im Zuge gezielter Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen wurden mehrere Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft in Lübeck und Feststellung ihrer Identität sind diese im Laufe des Sonntagvormittages wieder entlassen worden.

Die Kriminalpolizei in Ahrensburg hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen.

Diese stehen jedoch noch am Anfang und dauern an. Aus diesem Grund ist es für Detailauskünfte zum gegenwärtigen Zeitpunkt zu früh.

Die Polizei hat be- und entlastende Fakten zusammenzutragen. Deshalb werden Zeugen der Vorfälle und auch evtl. weitere Geschädigte gebeten, sich unter der Telefonnummer 04102 / 809-0 mit der Kriminalpolizei in Ahrensburg in Verbindung zu setzen.

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5 Comments

5 Comments

  1. Nico Gallandt

    12. Juni 2016 at 20:15

    Liebe Kollegen aus Stormarn:
    Der Vorgang ist skandalös, da jetzt nicht nur auf dem Land quasi in “Sylvestermanie” geraubt und sexuell belästigt wird. Skandalös ist vor Allem, dass von Seiten der Behörden mit dem Begriff “Antanzen” ein Raubdelikt sprachlich verharmlost und anschließend von Diebstahl gesprochen wird. Strafrechtlich ein gravierenden Unterschied. Diebstahl ist ein Vergehen, Raub ein Verbrechen. Unterschiede in der Strafandrohung und auch in polizeilichen Mitteln zur Täterergreifung sind gravierend. Ebenso ist bei Verbrechen und keinem festen Wohnsitz, was bei Nordafrikanischen Migranten, die Regel ist, der Haftgrund Fluchtgefahr zu begründen.
    Wenn also wie hier erfolgt, die Täter nach Personalien Feststellung frei gelassen werden, so ist das formal kaum zu rechtfertigen.
    Bitte versteht diesen Hinweis als nachbarschaftliche Unterstützung. Ihr könnt hierzu pressetechnisch punkten.

  2. Dr. Ernst Hoffmann

    13. Juni 2016 at 11:57

    Dank der grandiosen Flüchtlingspolitik der CDU und SPD können wir nun auch in Ahrensburg unsere Töchter nicht mehr allein ausgehen lassen. Welch massive Einschränkung unserer bisherigen Freiheit und Sicherheit. Was für ein verabscheuungswürdiges Verhalten jener, die hier Asylrecht für sich in Anspruch nehmen und von unserem Geld in Sicherheit und Wohlstand leben. Unfaßbar, dass solches Unrecht in unserem Land geschehen kann.

  3. Katharina Schulte

    13. Juni 2016 at 15:57

    Mich beunruhigen die Zustände in unserem Land zutiefst. Nicht nur in den Städten ist es kaum mehr möglich, frei und unbelastet auszugehen – auf dem Land nun auch nicht mehr. Und es ist überhaupt nicht zu spüren, dass diese unhaltbaren Zustände verändert werden sollen. Denn sie könnten – im Kleinen auf Stadt- und Volksfesten und im Großen an den Grenzen. Deutschland könnte, wenn es wollte.
    https://www.youtube.com/watch?v=mAL9QPvkt1E

  4. Rod Z. Uch

    13. Juni 2016 at 20:46

    2 Stunden lang konnte also die Multikultitruppe munter diverse Tänzchen zwecks Kontaktaufnahme wagen, fleissig fummeln und Gewalt ausüben, bevor dem Treiben ein Ende bereitet werden konnte? Mit Verlaub …. suboptimale Vorstellung und eher ein Armutszeugnis für die hiesige Polizei!

  5. Monika Franielczyk

    14. Juni 2016 at 20:15

    Liebe Leute…gewöhnt euch dran! Gewöhnt euch auch an Altersarmut, an Scheindemokratie, an die Zwei-Klassen-Gesellschaft und an Volksverarsche (Ironie aus). Eine Frage noch: was tut ihr dagegen????

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Politik und Gesellschaft

Infoabend über den Umgang mit Depression: Stiftung klärt Angehörige auf

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Ahrensburg/Bad Oldesloe – Lass doch den Kopf nicht hängen, wird schon wieder. Floskeln wie diese bekommen an Depression leidende Menschen immer wieder zu hören. Freilich sind solche Ratschläge wenig hilfreich – im Gegenteil.

shutterstock.com (Symbolbild)

Wie Angehörige an Depression leidender Menschen mit richtig mit der Situation umgehen, ist Thema eines Infoabends der Eheleute-Schmöger-Stiftung am Freitag, 22. November, um 19 Uhr im Peter-Ranzau-Haus in Ahrensburg.

Sind Angehörige plötzlich mit der Frage konfrontiert, wie sie am besten mit der Erkrankung eines Angehörigen umgehen sollen, fühlen sie sich vielfach überfordert.

Sie wollen helfen, doch Liebe und Verständnis allein sind in vielen Fällen nicht genug.

Die Eheleute-Schmöger-Stiftung, die unter dem Dach der Bürger-Stiftung Stormarn mit Sitz in Bad Oldesloe aktiv ist, hat den Zweck, sich um depressiv erkrankte Menschen und ihre Angehörigen zu kümmern.

Das geschieht u.a. durch Aufklärung und Information über die oft unterschätzte Krankheit, an der jährlich in Deutschland vier Millionen Menschen erkranken. Es ist bereits die fünfte Veranstaltung dieser Art im Kreis Stormarn.

Eine psychische Erkrankung trifft selten einen Menschen allein, sondern immer auch das soziale Umfeld, also die Familie und den engen Freundeskreis.

Der Umgang mit einem psychisch erkrankten Menschen, den man ständig um sich hat, kann sehr schwierig sein, zumal Angehörige sich mit einer Situation konfrontiert sehen , die sie sich nicht ausgesucht haben und der sie sich möglicherweise auf Dauer nicht gewachsen fühlen.

Wie Angehörige ihre Situation erleben, was sich Betroffene von ihnen wünschen und wie Fachleute die Rolle der Angehörigen in der Therapie sehen, ist Thema des Trialogs:

„Depression- Angehörige im Zwiespalt zwischen Liebe und Abgrenzung“ . Ort der Veranstaltung ist der Große Saal des Peter-Rantzau –Hauses, Manfred-Samusch-Straße 9 in Ahrensburg.

Im Trialog geht es darum, dass Betroffene, Angehörige und professionelle Helfer sich auf Augenhöhe begegnen und dem jeweils anderen Raum geben, seine Perspektive zu erläutern.

Als Gesprächspartner sind dabei: Bettina Rohwer, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Oberärztin der Abteilung für Affektive Erkrankungen im Heinrich-Sengelmann-Krankenhaus, Bargfeld-Stegen sowie Simon Steinwachs, Bezirksleiter bei Op de Wisch e.V. – Projekte Psychosozialer Begleitung. Sven Carstens arbeitet als Diplom-Sozialarbeiter bei der AWO Sozialpsychiatrische Dienste GmbH Ahrensburg. Dr. Rüdiger Hannig ist Vorsitzender des Landesverbandes Schleswig-Holstein der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V. , und Bärbel Wagner berichtet aus der Sicht als Mutter einer depressiv Erkrankten.

Susanne Manavi und Christin Schwarz vertreten das Stormarner Präventionsprojekt BEHERZT für Kinder psychisch kranker Eltern und ihre Familien. Es moderiert Ursula Pepper, stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende der Bürger-Stiftung-Stormarn.

Alle Gäste sind herzlich eingeladen, sich an der Gesprächsrunde zu beteiligen. Der Eintritt ist frei. Informationen zur Eheleute-Schmöger-Stiftung unter www.buerger-stiftung-stormarn.de

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Ahrensburg

Weihnachtsmärchen für Kinder: Stormarner Speeldeel zeigt “Arielle”

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Ahrensburg – Die Niederdeutsche Bühne Ahrensburg „Stormarner Speeldeel“ e. V. (NBA) macht in diesem Jahr einen kleinen Ausflug in die Unterwasserwelt und zeigt das phantasievolle Märchen „Arielle, die kleine Meerjungfrau“ nach Hans Christian Andersen von Jan Bodinus mit Tanz und Musik für Kindergarten- und Grundschulkinder ab vier Jahren in hochdeutscher Sprache.

Foto: NBA

Eigentlich ist es Arielle (Aleksandra Budarina), der kleinen Meerjungfrau, verboten, an die Meeresoberfläche zu schwimmen. Doch ihr Wunsch, einmal die Menschen zu sehen, ist so stark, dass sie sich dem Verbot ihres Vaters Triton (Peter Meyer), dem König der Meere, widersetzt. Auch ihr Freund Flippi (Eva-Lotte Mahl), kann sie nicht davon abhalten. Als sie an der Meeresoberfläche den schönen Prinzen Eric (Marco Valentin) an Bord seines Schiffes erblickt, verliebt sie sich unsterblich in ihn.

Marei von Appen und ihre Tochter Melanie Schmaljohann führen bei diesem entzückenden Märchenspiel gemeinsam Regie und gestalten liebevoll die zauberhaften Kostüme.

Das Bühnenbild wird von Antje Körner und Mario Loleit wunderbar umgesetzt und trägt zur Magie bei, die ein Märchenstück zur Weihnachtszeit braucht.

Eine große bunt gemischte und engagierte Crew wird die Augen der großen und kleinen Zuschauer zum Leuchten bringen. Auch hinter der Bühne wirken viele engagierte Mitglieder mit z. B. Antonie Otto als Souffleuse und Eva-Lotte Mahl und Maj-Britt Eichstädt als Maske.

Die Aufführungen finden am Freitag, den 29. November um 16:30 Uhr und Sonntag, den 1. Dezember 2019 um 16 Uhr im Alfred-Rust Saal, Selma- Lagerlöf Gemeinschaftsschule (SLG), Wulfsdorfer Weg, 22926 Ahrensburg statt.

Die Karten kosten zwischen sechs und acht Euro und sind ab Freitag, 8. November, an den Markt Theaterkassen (Große Str. 15 a, Ahrensburg Tel. 04102/51640 und Rathausstr. 25, Bargteheide Tel. 04532/20800) und an der Tageskasse erhältlich.

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Ahrensburg

Acht neue Babysitter in Ahrensburg ausgebildet

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Foto: DKSB/hfr

Ahrensburg– Es gibt Zeiten, in denen Eltern Kraft ohne ihre Kinder tanken möchten oder Termine wahrnehmen müssen, bei denen die Kinder nicht dabei sein können.

Dann stellt sich die Frage, wem man sein Kind anvertrauen möchte, wenn im familiären Umfeld nicht ausreichend Unterstützung vorhanden ist. Ein Babysitter wäre dann eine gute Möglichkeit.

Zweimal jährlich bildet der Deutsche Kinderschutzbund im Kinderhaus Blauer Elefant Ahrensburg Mädchen und Jungen ab 15 Jahre als Babysitter aus.

Die Jugendlichen haben sich mit der Entwicklung von kleinen Kindern, Säuglingspflege und Erster Hilfe am Kind beschäftigt. Sie werden Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund und dadurch bei ihren Einsätzen in den Familien haftpflichtversichert.

Jetzt stehen in Ahrensburg acht neue, frisch ausgebildete, Babysitter zur Verfügung, sieben Mädchen und ein Junge.

Die Vermittlung erfolgt über das Kinderhaus Blauer Elefant Ahrensburg. Von 9-17 Uhr können interessierte Eltern unter der Telefonnummer 04102-455809 anrufen und die Kontaktdaten eines Babysitters erhalten.

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