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Ahrensburg

CDU Stormarn: “Investitionen in Landesstraßen unzureichend”

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Besuchten den Landesbetrieb Straßenbau in Lübeck: Lukas Kilian, Tobias Koch und Claus Christian Claussen. Foto: hfr

Besuchten den Landesbetrieb Straßenbau in Lübeck: Lukas Kilian, Tobias Koch und Claus Christian Claussen. Foto: hfr

Bad Oldesloe/Ahrensburg –Bei einem Besuch des Landesbetrieb Straßenbau in Lübeck kritisierte der Ahrensburger CDU-Landtagsabgeordnete Tobias Koch und die Landtagskandidatenkandidaten Claus Christian Claussen (Bargteheide) und Lukas Kilian (Glinde) mangelnde Investitionen in Infrastruktur.

“SPD, Grüne und SSW lassen die Landesstraßen im Kreis Stormarn weiter verfallen”, sagt Tobias Koch. So seien für die Sanierungen von Landesstraßen im Kreis Stormarn in den Jahren 2016 und 2017 weniger als drei Millioinen Euro aufgewendet worden.

Bei den von Verkehrsminister Meyer in der vergangenen Woche öffentlichkeitswirksam präsentierten Straßenbaumaßnahmen im Kreis Stormarn entfallen gerade einmal drei von zehn Vorhaben auf den Bereich der Landesstraßen. Bei den übrigen Vorhaben handelt es sich um Baumaßnahmen des Bundes und des Kreises, die zwar ebenfalls vom Landesbetrieb geplant und ausgeführt aber nicht vom Land bezahlt werden.

Die Erneuerung der Fahrbahndecken auf der L222 Stemwarde/Schönnigstedt, der L224 Großensee/Siek und der L225 Hoisbüttel/Bargteheide sind zudem bereits seit langem bekannt. Sie sind Teil des regulären Erhaltungsprogramms. “Beim groß angekündigten Infrastrukturprogramm geht Stormarn dagegen wieder einmal leer aus”, sagt Lukas Kilian.

Für die seit Jahren in einem schlechten Zustand befindlichen Landesstraßen 92, 93 und 94 in den Ortsdurchfahrt Lütjensse, Großensee und Trittau sei dagegen weiterhin keine Abhilfe in Sicht. Auch bleibe das besonders mangelhafte Teilstück der L222 zwischen Stemwarde und Braak bei der jetzt geplanten Deckenerneuerung von Stemwarde bis Schönnigstedt außen vor.

Claus Christian Claussen nahm den Besuch beim LBV zum Anlass sich nach dem aktuellen Sachstand der Ortsumgehung Hammoor sowie dem dritten Bauabschnitt der Westumgehung in Bargteheide sowie einer Zufahrt zum Südring vom neu geplanten Wohngebiet “Am Bomberg” zu erkundigen.

“Es ist mehr als ärgerlich, dass die Planungen für die Ortsumgehung Hammoor wieder ganz am Anfang stehen”, sagt Claussen. Dass diese Ortsumgehung die Einzige ist, die von der Landesregierung überhaupt noch geplant werde, sei dabei nur ein schwacher Trost. “Hier liegt in den kommenden Jahren noch viel Arbeit vor uns, damit das Projekt nach vielen Jahrzehnten endlich zu einem positiven Abschluss kommt.”

Für alle drei CDU-Vertreter war darüber hinaus der im neuen Bundesverkehrswegeplan erst mal vorgesehene Ausbau der B404 zur A21 auf der Strecke von Bargteheide nach Schwarzenbek von besonderem Interesse.

“Der dreispurige Ausbau der B404 auf der Höhe Lütjensee und Grönwohld und anschließend im Abschnitt zwischen Sprenge und der A1 muss jetzt zügig zum Abschluss gebracht werden. Die beiden noch fehlenden Bauabschnitte sind im Hinblick auf einen späteren vierspurigen Autobahnausbau keineswegs überflüssig, sondern ganz im Gegenteil dafür eine gute Ausgangsbasis. Während für den Autobahnausbau noch viele Jahre an Planungsarbeit vor uns liegen, wird mit dem dreispurigen Überholabschnitten bereits jetzt für mehr Verkehrssicherheit und einen besseren Verkehrsfluss gesorgt”, betonten die drei CDU-Politiker unisono.

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Ahrensburg

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie: Ahrensburger Klinik schafft neuen Fachbereich

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Ahrensburg – Zu den bestehenden medizinischen Spezialisierungen Orthopädie, Unfallchirurgie, Augenheilkunde und Kinderwunsch ist das Spektrum der Klinik Manhagen um den Fachbereich Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie erweitert worden.

Dr. Marcus Teschke mit Klinik-Geschäftsführer Axel Post. Foto: hfr

„Wir freuen uns, mit Dr. Marcus Teschke einen äußerst kompetenten und engagierten Spezialisten gewonnen zu haben“, erklärt Axel Post, Geschäftsführer der Klinik Manhagen.

Schwerpunkte des medizinischen Leistungsspektrums von Dr. Teschke sind die moderne Kiefergelenkchirurgie, mit besonderer Expertise im operativen Einsatz künstlicher Kiefergelenke sowie Kiefer- und Fehlbisskorrekturen.

Er war persönlich maßgeblich daran beteiligt, die moderne Kiefergelenk-Endoprothetik in Deutschland zu etablieren.

Dr. Teschke kennt den Norden Deutschlands bereits aus der Zeit seiner Facharztausbildung an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel.

2004 machte er dort seinen Facharzt gefolgt 2008 von der Zusatzbezeichnung „Plastische Operationen“, sowie dem Titel Fellow of the European Board of Oro-, Maxillofacial Surgery (FEBOMFS). Das zahnmedizinische als auch das humanmedizinische Studium hatte er zuvor in Jena abgeschlossen. 2006 wechselte er an das Universitätsklinikum in Bonn, wo er bis 2019 als Oberarzt tätig war.

„Ich möchte in Manhagen das vielseitige Spektrum der plastischen, ästhetischen und rekonstruktiven Gesichtschirurgie auf höchstem Niveau etablieren und ausbauen“, sagt Dr. Teschke, der mit seiner Familie ebenfalls in den Norden gezogen ist.

Der ausgewiesene Experte verstärkt seit Juni das Team in der Klinik der Spezialisten.

Am 29. Juni wurden in der Klinik Manhagen die ersten beiden Patientinnen erfolgreich operiert.

Für ihre Operation bei Dr. Teschke sind sie aus NRW und aus Irland angereist.

Beide konnten nach einem kurzen Aufenthalt von drei Tagen, erfolgreich behandelt für die weitere Genesung nach Hause entlassen werden.

Deutschlandweit bieten nur wenige MKG-Abteilungen die chirurgische Behandlung funktioneller und komplexer Kiefergelenkerkrankungen an. Dafür eröffnet die Klinik Manhagen nun regional und überregional Patienten eine hochspezialisierte Behandlungsoption.

Um die Behandlung erfolgreich abzuschließen bedarf es in etwa drei Monaten eines weiteren Eingriffs. Dafür komme ich in jedem Fall wieder zu Dr. Teschke in die Klinik Manhagen – hoffentlich erschwert Corona dann die Anreise nicht mehr“, verlässt die zufriedene Patientin nach dem Eingriff die Klinik.

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Bad Oldesloe

Stormarner Fahrradclub sagt wegen Coronavirus alle Radtouren 2020 ab!

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Bad Oldesloe/Ahrensburg – Mehrere tausend Radtouren-Programme des ADFC-Stormarn liegen seit Anfang des Jahres bei den Verteilern und müssen jetzt doch entsorgt werden.

Foto: ADFC Bargteheide/hfr

Nach einer Telefonkonferenz des Vorstandes mit den Stormarner Tourenleitern wurde gemeinsam entschieden, keine ADFC-Touren in diesem Jahr mehr anzubieten.

„Es tut uns wirklich sehr leid.  Wir hatten für dieses Jahr ein prallvolles Programm, und das Heft sollte im März der Öffentlichkeit vorgestellt werden, aber da waren die Einschränkungen nach dem Ausbruch der Pandemie schon voll im Gang. Anfang April wäre die erste von über 100 Touren gestartet, jetzt jedoch sind alle Veranstaltungen für das Jahr 2020 abgesagt.“, so der Pressesprecher des ADFC Ortsverband in Ahrensburg Jürgen Griebel.

Eigentlich hatte der Landesverband Schleswig-Holstein ab dem 1. Juli im Rahmen der Lockerungen wieder Touren genehmigt.

„Die Auflagen sind jedoch nicht ganz unerheblich: So müssen – wie bei allen anderen Veranstaltungen – Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Die Teilnehmer müssten sich vor einer Tour im Internet anmelden. Mitfahrer ohne Anmeldung hätten wir ab 15 Teilnehmern abweisen müssen. Unter der Teilnehmerzahl von 15 Personen hätten wir bei spontanen Mitfahrern Listen führen müssen mit desinfiziertem Schreibmaterial,“ so der Vorstand Jürgen Hentschke. „das ist sehr aufwändig, …und nun halten Sie mal bei Rot auf einer Verkehrsinsel mit so vielen Teilnehmern den Mindestabstand von 1,5 Metern ein. So etwas ist einfach nicht durchführbar!“

Entscheidend für die Tourenabsagen ist jedoch der Schutz der Tourenleiter: „Unsere Fahrer sind überwiegend älter und gehören damit zur Risikogruppe. Eine Infektion mit dem Coronavirus muss bei diesem Personenkreis unbedingt vermieden werden“, so Hentschke. „Außerdem möchten wir den ehrenamtlichen Tourenleitern nicht zumuten, durch die Neuinfektion eines Teilnehmers bei einer Radtour die Verantwortung tragen zu müssen und sich der Gefahr auszusetzen, mit Bußgeldern konfrontiert zu werden. Er trägt schließlich die Verantwortung bei den Fahrten, die oft einen ganzen Tag andauern.“

Der ADFC-Stormarn fordert alle Teilnehmer der letzten Jahre auf, dennoch kräftig in die Pedale zu treten: „Das Radfahren an der frischen Luft ist auch in Coronazeiten zu empfehlen, solange man in kleinen Gruppen unterwegs ist und die Abstände einhält“, so der Pressesprecher Griebel. „Stormarn, die angrenzenden Landkreise und Hamburg haben so schöne Ziele, die muss man sich dieses Jahr selbst erobern, auch wenn das nicht immer so perfekt klappt wie mit unseren erfahrenen Tourenleitern.“

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Ahrensburg

Historischer Arbeitskreis nimmt Abschied von Christa Reichardt

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Ahrensburg – Christa Reichardt, Gründerin und langjährige Leiterin des Historischen Arbeitskreises Ahrensburg, ist tot. Sie verstarb bereits am 12. Juni im Alter von 84 Jahren.

Foto: Stadt Ahrensburg

Von 1985 bis 1996 war sie erste hauptamtliche Stadtarchivarin Ahrensburgs. Unvergessen bleiben ihre beliebten Veranstaltungen, die sie mit dem und für den Arbeitskreis, das Stadtarchiv und nach ihrer Pensionierung auch privat über dreißig Jahre lang selbst erstellte oder mit engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreitern organisierte.

Die Vorträge, Theateraufführungen, Jubiläumsfeiern und vor allem Busreisen zu historisch interessanten Zielen in Norddeutschland, Dänemark oder nach der Wende vor allem in die Neuen Bundesländer wurden allesamt zu großen Publikumserfolgen.

Das galt auch für die Vortragreihe „Wissenswertes aus aller Welt“, die sie von 2009 bis 2016 für die Volkshochschule im Peter-Rantzau-Haus an jeweils zwei Nachmittagen im Monat organisierte.

Als Autorin und Mitherausgeberin von historischen Artikeln, Historischen Blättern und Büchern zur Ahrensburger Geschichte beschäftigte sie sich mit den Lebensbedingungen und Beziehungen der Menschen vor Ort in den verschiedenen Epochen und Gesellschaftsschichten – von adligen Schlossherren über leibeigene Bauern bis hin zu den Geflüchteten und Vertriebenen in der Nachkriegszeit. Für dieses Engagement wurde ihr dieses Jahr die Ehrenmitgliedschaft im Historischen Arbeitskreis verliehen.

“Wir verlieren einen herzlichen Menschen, eine inspirierende Heimatforscherin und eine begeisternde Erzählerin. Wir werden ihr Andenken bewahren und ihre Arbeit fortführen”, heißt es vom Historischen Arbeitskreis.

Der Arbeitskreis plant eine Gedenkveranstaltung in Ahrensburg, Zeit und Ort sollen noch bekanntgegeben werden.

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