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Bad Oldesloe

Stadtfest-Erfolg abseits des Mainstreams: Oldesloer feierten drei Tage wie Zuhause

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Bad Oldesloe – Mehr als acht Stunden Schlaf hat Stadtfest-Veranstalterin Christine Tiedemann von der Agentur Tiedemann Art Productions am vergangenen Wochenende nicht bekommen. Doch gelohnt hat sich all die Arbeit. Die Bad Oldesloer haben „gefeiert wie Zuhause“, ganz nach dem diesjährigen Motto. „Wir wollten die kein Mainstream-Stadtfest machen und das Konzept ist aufgegangen“, sagt Tiedemann. „Es ist ein toller

Musik-Konzept-Chefs: Patrick Niemeier und Christian Bernardy

Musik-Konzept-Chefs: Patrick Niemeier und Christian Bernardy von Klngstdt

Lohn für die Mühe, die vielen Menschen hier zu sehen, die einfach Spaß haben.“ 85 Prozent der Interpreten kamen aus Bad Oldesloe und der näheren Umgebung. Vor allem der Samstagabend übertraf alle Erwartungen. „So voll war es an einem Stadtfest noch nie“, sagt Patrick Niemeier von Klangstadt, der gemeinsam mit Christian Bernardy das Bandbooking übernommen hatte. „Nach Ende des Programms haben die Menschen in den Gassen und Wohnungen privat weiter gefeiert. Das erinnerte an das eigentliche Konzept früherer Stadtfeste. So soll es sein und für all den Support und das Lob was jetzt kommt, sind alle Beteiligten dankbar.“

Dabei waren viele Bad Oldesloer durchaus skeptisch, ob eine externe Agentur es schafft, ein lokales Stadtfest auf die Beine zu stellen. Doch der befürchtete „Einheitsbrei“ blieb aus. Das Team aus den Agentur-Profis auf der einen und den ehrenamtlichen Helfern und Beratern auf der anderen Seite ist hier zusammengewachsen. “Es waren zum Teil schon heftige Widerstände. Es ging manchmal an die Grenze von Sabotage, was so abgelaufen ist. Aber das hat uns nur noch mehr motiviert”, sagt Niemeier.

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Dog Hill Session begeisterten bereits am Freitag

“Als ich irgendwann Ende 2015 immer wieder hörte, dass eine Wiederbelebung des Stadtfests unmöglich sei und das Konzept vor allem auf lokale Musiker ohne irgendwelche B- und C-Stars von außerhalb zu setzen nicht aufgehen könne auf einem Stadtfest, erhöhte sich die Motivation erneut”, so Niemeier weiter. “Ein Scheitern war möglich, der Glaube an das Konzept, an die Agentur und das Team war aber immer da und so konnten wir zusammen mit den feierfreudigen Oldesloern den Kritikern und Nörglern am Wochenende zusammen die bestmögliche Antwort geben.”

Das Musikprogramm wurde sehr gut angenommen, die große Vielfältigkeit und gerade auch der Umstand, dass viele Nachwuchsmusiker eine Chance bekamen wurde gelobt. Auch das Konzept, dass es viel Musik gab, die man ansonsten auf Stadtfesten nicht findet, ging voll auf. “Wir haben gegen einige angebliche Regeln verstoßen. Es hat sich bewährt. In diese Richtung sollten sich zukünftige Veranstaltungen weiterentwickeln, auch um sich noch deutlicher von den übrigen Stadtfesten abzuheben. Das Oldesloer Stadtfest soll eine Fest sein, zu dem auch Menschen gerne gehen, die eigentlich keine Stadtfeste mögen.”

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Tolle Stimmung im Kulturhof bei der Party mit Sigi Plambeck, Bad-O-Mat und der Tanzschule Ritter (Foto)

Die Integration neuer Formate wie der Klangstadt Talkrunde “Quality-Zeit”, einer “Open Stage” und eines “Poetry Slams” sei gelungen. Der Auftakt im Kulturhof mit Bad-O-Mat, Sigi Plambeck und dem 70er-Disco-Abend war eine Riesenerfolg. Bands wie “Jeden Tag Silvester”, “Dog Hill Session”, “Small Steps”, “Beathouse”, “The Ages”, “Days of Northern Lights”, “Kornfield”, “Subflag”, “Pfefferminz” und vielen mehr bewiesen, welches großes musikalische Potenzial Bad Oldesloe und Stormarn hat.

Viel Lob gab es auch für die Auswahl der Essensstände. “Die Food Trucks vom Spielbudenplatz in St. Pauli kamen super an. Aber auch viele andere Stände”, so Tiedemann. Der Cateringbereich war durch Cups&More aus der Kreisstadt organisiert worden. “Eine weitere gelungene Kooperation”, freute sich die Agenturchefin, die sich selbst auch nicht zu schade war, am Wochenende selbst Mülleimer zu leeren oder in der Nacht die Straßen zu fegen.

The Ages

The Ages

 

Sehr gut kam auch das Programmheft an, dass Miriam Saykowski von Tiedemann Art Productions zusammengetragen und gestaltet hatte. Zahlreiche Besucher lobten, dass jede Band und jeder Verein in diesem Heftchen vorgestellt wurde. “Das taugt sogar richtig als Andenken über das Fest hinaus”, sagte einer.

Jetzt schnauft das komplette Team erstmal durch und denken über die Fortsetzung nach: Alle Beteiligten hatten in den Wochen und Monaten viel Überzeugungsarbeit leisten müssen. Das Image des Stadtfestes hatte in den vergangenen Jahren gelitten, viele Sponsoren waren nicht mehr bereit, erneut Geld für das Fest in die Hand zu nehmen. Doch das wird benötigt, um aus dem Wochenende auch langfristig wieder ein Erfolgsprojekt zu machen.

Soul-Power: Mama Pure

Soul-Power: Mama Pure

Christine Tiedemann hob vor allem auch das Engagement vieler Vereine hervor. “Was die sich alles haben einfallen lassen, wie sie an einem Strang gezogen haben. Auch die Verwaltung hat so viele Dinge möglich gemacht. Ich bin einfach nur glücklich, wie es gelaufen ist, auch wenn ich finanziell mit einem blauen Auge aus der Sache rauskomme”, so Tiedemann weiter.

Der Anfang ist gemacht. Die Agentur Tiedemann wird auch mindestens zwei weitere Stadtfeste im Zwei-Jahres-Rhythmus ausrichten. So ist es mit der Stadt vertraglich vereinbart. “Ich möchte das Team auch so zusammenhalten. Wir machen noch eine Manöverkritik, aber ich möchte es so fortsetzen”, so Tiedemann. “Unter diesen Rahmenbedingungen, mit dieser musikalischen Konzeptionierung, die sich etwas traut, die das Regionale in den Mittelpunkt stellt, kann ich mir das durchaus vorstellen, diese Verantwortung erneut zu übernehmen”, so Niemeier.

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Bad Oldesloe

Coronavirus: Inzidenz sinkt zum Ende der Woche auf 63

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Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet seit gestern Nachmittag 23 Neuinfektionen (Stand: 07.05., 13:30 Uhr).

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur offiziellen Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn (6.659) ergibt sich, sofern die Landesmeldestelle im Laufe des Tages keine Veränderungen vornimmt, für heute eine neue Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle von 6.682.

6.001 Personen gelten als genesen, 387 Personen sind aktuell infiziert. 294 Personen sind verstorben.

Ausgehend von der letzten Mitteilung der Landesmeldestelle zur 7-Tage-Inzidenz sind im Kreis Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage 154 Neuinfektionen zu bestätigen.

Das entspricht einem Inzidenzwert von 63,1 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

Weiterhin hat der Kreis Stormarn seine Allgemeinverfügungen zur Festlegung der Bereiche, in denen der Ausschank und Verzehr von alkoholhaltigen Getränken untersagt und in denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend ist, bis einschließlich 16.05.2021 verlängert.

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Bad Oldesloe

Auch in Stormarn: Digitales Schülerticket OLAV kann jetzt online beantragt werden

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Hamburg/Bad Oldesloe – Nach fast einem Jahr intensiver Vorbereitung geht am 10. Mai 2021 das kreisübergreifende Online-Antragsverfahren für Schülerfahrkarten (OLAV) in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Segeberg und Stormarn online.

Symbolfoto: SL

Unter www.ticket-olav.de können die Fahrkarten für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 10 beantragt werden. Die Metropolregion Hamburg unterstützt das Projekt.

Durch die kreisübergreifende Zusammenarbeit entstehen für die Kreise Synergieeffekte: Der Kreis Herzogtum Lauenburg kümmert sich zentral um etwa 22.000 Schülerinnen und Schüler aus allen drei Kreisen.

„Das neue Verfahren prüft bereits bei der Eingabe die Daten auf Plausibilität und spart so eine Menge Arbeit. Weil wir von der Idee und der Umsetzung überzeugt sind, haben wir auch anderen Kreisen angeboten, sich zu beteiligen. Ich freue mich, dass mit den Kreisen Segeberg und Stormarn zwei Kreise dazu gestoßen sind, mit denen wir auch bei anderen Projekten schon gut zusammenarbeiten“, erklärt Landrat Dr. Christoph Mager aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg.

Die Planungen zum Projekt starteten im Kreis Herzogtum Lauenburg Anfang 2020, das bisherige Antragsverfahren war für viele Menschen zu umständlich.

Auch in den Kreisen Segeberg und Stormarn kam die Idee sofort gut an. Nach Zustimmung der zuständigen Schulträger, stiegen sie mit in das Projekt ein. Unterstützt wird das Projekt OLAV auch durch eine Förderung der Metropolregion Hamburg.

„Mein Dank gilt dem Kreis Herzogtum Lauenburg, der hier die Projektleitung übernommen hat“ so Stormarns Landrat Dr. Henning Görtz. „Wir haben hier für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation geschaffen. Die Eltern haben nur einen Ansprechpartner, egal welche Schule oder Klassenstufe ihr Kind besucht. Das Antragsverfahren kann unbürokratisch online abgewickelt, Papier- und Portokosten gespart und so auch noch die Umwelt geschont werden.“

„Eine einfache Online-Antragstellung für die neuen E-Tickets für so vieler Schüler*innen zu schaffen – und das kreisübergreifend –, ist eine tolle Idee“, freut sich Segebergs Landrat Jan Peter Schröder. „Ich danke allen Beteiligten für die erfolgreiche und vertrauensvolle Kooperation bei der Umsetzung dieses großartigen Projektes: den Mitarbeiter*innen der Kreise, den Schulträger*innen und den Schulen. Mein herzlicher Dank gilt vor allem dem gesamten Team des federführenden Kreises Herzogtum Lauenburg, insbesondere dem Projektleiter Andrew Yomi für die unermüdliche Arbeit und die überaus konstruktive und fruchtbare Zusammenarbeit.“

Im Gegensatz zu den bisherigen Verfahren in den drei Kreisen ist das neue Antragssystem weitgehend automatisiert.

OLAV gibt schon bei der Eingabe der Daten Hinweise, ob eine Berechtigung für ein Schülerticket besteht und, ob ein Selbstzahleranteil anfällt. Auch Passbilder können direkt hochgeladen werden, so dass die Antragstellung in nur einem Schritt erledigt ist. Insgesamt ist das neue Design kundenfreundlicher, der Datenschutz wurde verbessert und eine Wissensdatenbank mit häufigen Fragen zur Schülerbeförderung hinterlegt.

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Bad Oldesloe

Bereits über 60.000 Corona-Impfungen in Stormarn

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Bad Oldesloe – Im Zeitraum vom 1. bis zum 30. April 2021 wurden in den drei Impfzentren im Kreis Stormarn insgesamt 33.278 Impfungen durchgeführt.

Datenabgleich durch Soldaten der Bundeswehr am Eingang des Impfzentrums in Bad Oldesloe

Davon entfallen 54,12 Prozent auf das Impfzentrum Bad Oldesloe, 22,98 Prozent auf Großhansdorf und 22,90 Prozent auf Reinbek.

In 86 Prozent der Fälle kam der Impfstoff von BioNTech und in 14 Prozent der Fälle der Impfstoff AstraZenica zum Einsatz.

Die Gesamtanzahl der durchgeführten Impfungen seit Öffnung des ersten Impfzentrums am 4. Januar 2021 beträgt somit 62.769.

Hierin nicht enthalten sind die Impfungen, welche durch die mobilen Teams und die Hausärzte vorgenommen wurden.

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