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Norddeutschland

Diagnose Blutkrebs: "Nur eine Stammzellenspende macht unseren Papa wieder gesund"

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"Unser Papa will leben". Findet Manuel Jansky einen passenden Stammzellenspender? Foto: Privat

“Unser Papa will leben”. Findet Manuel Jansky einen passenden Stammzellenspender? Foto: Privat

Schwarzenbek – Dieser Fall zeigt, wie ein Leben binnen Stunden auf den Kopf gestellt werden kann: Mit einer gebrochenen Hand kam Manuel Jansky ins Krankenhaus. Dort entdeckten die Ärzte Unregelmäßigkeiten in dem Blutbild des zweifachen Vaters.

Diagnose: akute Leukämie. Lebenserwartung: wenige Wochen.

Die sofort eingeleitete Chemotherapie kann den Krankheitsverlauf allenfalls verzögern. Manuel Jansky braucht eine Stammzellenspende, um den Blutkrebs zu besiegen.

Seine Frau und eine beiden Töchter (4, 10) haben Angst um ihren Papa: “Er ist immer für uns da. Er bringt uns zum Lachen und tröstet uns, wenn wir traurig sind. In letzter Zeit sehen wir Papa aber kaum. Er ist im Krankenhaus. Mama hat gesagt, er hat Blutkrebs. Das ist eine schlimme Krankheit und nur eine Stammzellspende macht ihn wieder gesund. Wir haben ihn so lieb und wollen, dass er schnell wieder bei uns ist. Bitte hilf uns – wir möchten unseren Papa nicht verlieren!”

Um Manuel Jansky und anderen Blutkrebs-Patienten zu helfen organisiert seine Familie gemeinsam mit der Stadt Schwarzenbek, Gemeinde Grabau und der DKMS eine Aktion (Sonnabend, 4. Juni, 11 bis 16 Uhr, Gymnasium Schwarzenbek, Buschkoppel 7) zur Gewinnung neuer potenzieller Stammzellspender.

Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig ruft auf: “Wenn ein Mensch unserer Gemeinschaft Hilfe benötigt, dürfen wir nicht zögern zu helfen. Deshalb bitte ich Sie: Lassen Sie sich registrieren oder unterstützen Sie mit Geldspenden.”

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Hamburg

Hamburg: 13-Jähriger plant offenbar Gewalttaten an Schule – Mitschülerin warnt Lehrer

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Symbolfoto: SL

Hamburg – Eine Schülerin hat in Hamburg vielleicht Gewalttaten an ihrer Schule verhindert.

“Der Schülerin war zuvor per Messenger Dienst mitgeteilt worden, dass der 13-Jährige bewaffnet in die Schule kommen wolle, um Mitschüler zu töten und sich anschließend von der Polizei erschießen zu lassen”, so Polizeisprecherin Sandra Levgrün.

Die Schülerin wandte sich mit dieser Nachricht vertrauensvoll an ihre Lehrer.

“Als der 13-Jährige wenig später auf dem Schulgelände eintraf, fiel er zunächst einer Sozialpädagogin auf. Sie begleitete ihn zu seiner Klasse. Noch bevor es zu einem klärenden Gespräch mit dem Klassenlehrer kam, entfernte sich der Junge zunächst unbemerkt wieder”, so Levgrün.

“Zurück ließ er dabei zunächst insgesamt drei Taschen mit vier haushaltstypischen Messern. Gegen 10:20 Uhr kehrte der Schüler eigenständig auf das Schulgelände zurück. Dort wurde er von den eingesetzten Polizeibeamten in Gewahrsam genommen und anschließend in die Kinder- und Jugendpsychiatrie eingewiesen”, so Levgrün.

Es bestand laut Polizei zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Schüler und Lehrer der Schule.

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Polizei und Feuerwehr

Drogen, Diebesgut, falsche Kennzeichen: Eine Polizeikontrolle mit Folgen

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Lübeck – Diebesgut im Fahrzeug, falsche Kennzeichen und ein Fahrer ohne Führerschein unter Drogeneinfluss: Diese Polizeikontrolle hat schwere Konsequenzen für einen 39-Jährigen aus Lübeck.

Polizeikontrolle Symbolfoto: Bjoern Wylezich/shutterstock

Der Mann geriet am Montag (17.2.) in eine Kontrolle der Polizei. Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle in der Fregattenstraße hielten zivile Beamte des 2. Polizeireviers Lübeck gegen 15.30 Uhr einen Ford Focus an, der mit zwei Männern besetzt war. Zunächst stellten die Polizisten fest, dass die Kennzeichen an dem Wagen eigentlich für ein anderes Fahrzeug ausgestellt waren.

Der 39-jährige Fahrer aus Lübeck war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und stand zusätzlich noch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Im Fahrzeug fanden die Polizeibeamten Diebesgut, das kurz vorher in einem Supermarkt gestohlen worden war.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 33-jährige Beifahrer im Besitz einer Kleingartenparzelle in Lübeck ist, in der er weitere gestohlene Gegenstände lagerte. Eine Durchsuchung dieses Geländes führte dann zum Fund diverser neuwertiger Gegenstände, die mutmaßlich aus Diebstählen stammten. Hierbei handelt es sich überwiegend um Werkzeuge und Baumaschinen. Alle gefundenen Sachen wurden sichergestellt. Nun versuchen die Ermittler, die Eigentümer zu finden. Dem Fahrer des Ford wurde eine Blutprobe entnommen.

Nach den Maßnahmen der Polizei wurden beide Insassen wieder entlassen und müssen sich nun in einem Strafverfahren für ihre Taten verantworten.

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Polizei und Feuerwehr

Heiligenhafen: Vermisste 52-Jährige tot aufgefunden

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Heiligenhafen – Die seit dem 12. Februar 2020 vermisste, 52-jährige Sigrid G., wurde am Samstag, den 15. Februar 2020, im Bereich des Heiligenhafener Graswarders (Kreis Ostholstein) tot aufgefunden.

Frau G. befand sich seit dem 27.01.2020 auf freiwilliger Basis zu einem Klinikaufenthalt in Heiligenhafen.

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